[Kaufberatung] Teleskop + Montierung

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

nitrogen

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

nach erfolgreichem Abschluss meines Studiums und der damit verbundenen verbesserten finanziellen Gesamtsituation bin ich nach langer Zeit wieder in der Lage etwas Geld in mein Hobby zu investieren :). Ich besitze seit vielen Jahren einen 114/900 Vixen Newton auf einer NP Montierung (auch von Vixen), welcher mir auch gute Dienste geleistet hat (allerdings nur rein visuell). Ihr kennt das sicher: der Wunsch nach etwas neuem, groesseren ist dennoch da. Ich wohne am suedlichen Rand Berlins in einem Vorort, sprich die oertlichen Bedingungen sind nicht die besten, aber halbwegs brauchbar. Gelegentlich bin ich auch mobil unterwegs.

Ich habe mich die letzten Wochen schon durch die Suchfunktion bemueht und viele Anregungen durch aehnliche Fragestellungen erhalten aber der Teufel steckt wie immer im Detail. Ich moechte mich gerne in die Planetenfotografie (mittels Webcam o.a.) einarbeiten und suche dazu das richtige Arbeitsgeraet.

Ich denke, dass fuer die gesuchte Aufgabe wahrscheinlich ein ED/APO Refraktor zu empfehlen waere, oder? 4-5" und f7-10 vielleicht? Welche Geraete waeren da zu empfehlen?

Als Montierung habe ich die SW HEQ-5 oder EQ-6 im Visier, waere das i.O. oder gibts es bessere Alternativen?

Veranschlagt habe ich fuer beides so ca. 2500 EUR. Ich hoffe ihr helft mir etwas bei der Entscheidungsfindung. Falls ihr noch weitere Infos braucht sagt bitte Bescheid. Vielen Dank im Voraus ...

Gruss,
Marcus
 
Hallo Marcus,

Ich besitze seit vielen Jahren einen 114/900 Vixen Newton auf einer NP Montierung (auch von Vixen), welcher mir auch gute Dienste geleistet hat (allerdings nur rein visuell).

für erste Schritte in Richtung Planetenfotografie kannst Du mit diesem Newton bereits loslegen!

Für schöne Planetenfotos bräuchtest Du als erstes entweder eine 1 1/4" 2,5 fach Barlow oder einen Projektionsadapter und da drinn ein schlankes, einfaches Plössel als Projektionsokular, ein paar Abstandsringe (T2) sowie eine Webcam mit UV-IR-Sperrfilter.

Dazu noch einen Laptop mit USB 2.0 Anschluß und viel Platz auf der frisch defragmentierten Festplatte.

Mit einer 2,5 fach Barlow bist dann bei rund 2250 mm Brennweite und Du hast grad noch genügend Licht für eine bunte Webcam.

Mit diesem sehr einfachen und preisgünstigen Equippment kannst bereits einiges an Planeten machen. :)

Wenn die Planeten größer auf den Chip sollen, brauchst natürlich mehr Öffnung. Da würde ich dann zu einem 8" Newton raten. Der braucht dann auch eine stabilere Montierung, eine HEQ5 oder gleich die EQ6. Goto kannst Dir sparen, aber Motoren an beide Achsen sollten definitiv ran :)

Mit einem 8" Newton hast genügend Licht bei den Planeten, um die Brennweite mittels Okularprojektion auf respektable 6-7 Meter aufzuplustern.

Ich arbeite mit einem solchen 8"er f=5 [auf meinem Balkon im Großraum Stuttgart) auf meiner Sphinx mit Okularprojektion, allerdings habe ich vor ein paar Jahren die Webcam an den Nagel gehängt und mir eine bessere Kamera zugelegt. Die DMK21AF04.AS und ein Filterrad samt den CCD-Farbfiltern Typ II von Astronomik. Durch den s/w Chip wird für jeden Farbkanal die volle Auflösung verwendet im Gegensatz zur Bayermaske einer bunten Webcam. Das bedeutet schärfere Bilder, aber eben den 3 fachen Zeitaufwand bei der Aufnahme. Ich muß ja jeden Farbkanal extra aufnehmen, dann bearbeiten und am Schluß im Rechner die drei Bilder zu einem RGB zusammenfügen.

Wenn Du ein Linsenteleskop nehmen möchtest, sollten es schon 5-6 " sein. Und dann auf etwa 5 Meter aufplustern. Dabei ist die Fokussierung etwas problematischer. Denn bei rund 5 Metern Brennweite erkennst Du, daß die Abbildung nicht wirklich im selben Brennpunkt scharf ist. Du mußt zwischen den einzelnen Kanälen einen Tick nachfokussieren, wenn Du eine s/w KAmera und Farbfilter verwendest. Dadurch benötigst Du mehr Zeit, was bei Jupiter schon kritisch wird, denn bei dem merkst Du bereits die Rotation zwischen den einzelnen Farbkanälen, wenn Du mehr als 3 Minuten für die 3 Aufnahmen brauchst...

Ein 8" Newton auf EQ6 ist auch für visuell ein schönes Arbeitsgerät und gerade noch transportabel.

Für Planeten benötigst Du aber keinen dunklen Himmel. Das geht auch mitten aus der Stadt heraus. Wichtig ist nur, daß das Teleskop ordentlich aufgestellt und gut eingenordet ist, damit Dir die Planeten nicht zu schnell bei der hohen Brennweite aus dem Bild laufen. :)

Optimal wäre, wenn Du das Teleskop auf einem Balkon bei schönem Wetter fix und fertig aufgebaut und eingenordet stehen lassen kannst. Einmal die Positionen für die Füße mit Filzstift auf den Fließen markieren und schon kannst zukünftig sehr schnell aufbauen und jeden klaren Abend auf den Planeten draufhalten...

So ein 8"er braucht aber seine Auskühlzeit. Das darfst nicht unterschätzen. Trag ich min Geraffel aus dem warmen Wohnzimmer im Winter raus, braucht es erstmal 2 Stunden, bis aus dem Gewaber ein ruhiges Bild wird!

Wenn Du erstmal mit einer Webcam und Barlow ausprobierst, ob Planetenfotografie wirklich was für Dich ist, kannst Giotto als Aufnahme- und Bildbearbeitungsprogramm verwenden. Giotto ist Freeware und liefert schöne Ergebnisse.

Wenn Du gleich eine s/w Kamera nimmst, liegt normalerweise ein extra für die Kamera gestricktes Aufnahmeprogramm bei. Weiterverarbeiten kannst die Bilder dann meistens trotzdem mit Giotto, Registax oder sonstigen Freewareprogrammen.

Hier mal 2 Bilder von diesem Jahr mit 8" Newton und Okularprojektion mit der s/w DMK:

Link zur Grafik: http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/jupiter/jupiter-2010-10-08-23-42-17-ut.png

Link zur Grafik: http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/saturn/saturn-10-04-05-22-56-30-ut.png

Animation der letzen 6 Jahre Planetenfotografie an Saturn (bei ca. 3,5 Meter Brennweite):

Link zur Grafik: http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/saturn/ringebene1.gif

Na, macht das Lust auf ein paar Experimente ;)

CS
Fee
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Sternenfee123,

vielen Dank fuer deine Antwort. Im Allgemeinen geht es mir auch weniger um das Zubehoer zur Fotografie, da ich vieles davon auch bereits besitze (und schon ein bischen gespielt habe), abgesehen von der DMK mit der ich auch schon liebaeugele :). Den Newton zu benutzen ist leider keine Option, von daher geht es mir wirklich eher um Detailempfehlungen zur Montierung und zum Scope.

Beispiel: ich lese etwas heraus, dass du einen 8" Newton empfiehlst - GSO/SW/Orion waeren da so die Marken die mir spontan einfallen. Sind die sich jetzt alle so aehnlich, dass man bedenkenlos jeden kaufen kann? Ich meine mich zu erinnern, dass, z.b. die Orions optisch gut sein sollen, aber schwaechen bei der Mechanik haben ... usw.

Persoenlich tendiere ich eher zu einem Refraktor - zum einen weil das fuer mich eben eher das klassische Planetenscope ist (ich weiss, das Dogma ist etwas ueberholt) zum anderen, weil ich einen Newton schon kenne (sprich Reiz des Neuen). Das ist aber definitiv nicht fix, ich lasse mich gerne vom Besseren ueberzeugen :) ...

cs,
Marcus
 
Hallo Marcus,

schau doch ganz einfach mal in der Rubrik Sonnensystem hier ins Forum. Die Leute da sind sehr versiert und die Argumente die zu einem guten Planetenbild führen sind gut dokumentiert.
Du wirst schnell merken, welche Teleskoptypen sich herauskristallisiert haben. Nur selten findet sich da ein Refraktor ein, und wenn, dann sind diese eher im höheren Preissegment zu finden. Evtl. kannst du dich ja mit einem SCT anfreunden, wenn die Newtons dich nicht so sehr kitzeln. Auch haben die SCTs durch Preisänderungen m.M. nach an Attraktivität gewonnen.

CS

Michael
 
Hallo Marcus,

ok, konkreter:

- kauf Dir die stabilste Montierung, die Du Dir leisten kannst. Also die EQ-6 Syntrek, da hast etwas "Luft", was nie schadet.

Nachdem ich Planeten schon mit vielen Teleskopen in den unterschiedlichsten Ausführungen und Öffnungen aufgenommen habe, ist für meinen Geschmack 8" Öffnung das optimale. Da kann ich bei dem hier üblichen Seeing die meisten Bilder machen. 10 oder 12 " würde natürlich mehr Licht bringen, aber das ist mir zu schwer. Ich muß das Geraffel alleine tragen und aufbauen können.

Einen 8" Refraktor plus die Montierung, die den dann auch ordentlich tragen kann, kann ich mir finanziell definitiv nicht leisten. Der würde auch garnicht auf meinen schmalen Balkon passen. Daher meine Vorliebe für die kompakten f=5 Newtons :)


Beispiel: ich lese etwas heraus, dass du einen 8" Newton empfiehlst - GSO/SW/Orion waeren da so die Marken die mir spontan einfallen. Sind die sich jetzt alle so aehnlich, dass man bedenkenlos jeden kaufen kann? Ich meine mich zu erinnern, dass, z.b. die Orions optisch gut sein sollen,
aber schwaechen bei der Mechanik haben ... usw.

Sorry, zu den Unterschieden bei den Newtons mußt andere fragen. Am besten eine Frage im Teleskope Board und bei den Fotografen (Sonnensystem) stellen und gleich sagen, daß Du mit ner s/w Kamera Planeten fotografieren möchtest...

Bei den derzeit angebotene Newtons kann ich keine konkrete Kaufempfehlung zu den Marken geben. Ich kauf schließlich net jedes Jahr alle aktuellen Teleskope blos zu Testzwecken, nur weil es in 8" schon wieder etwas neues gibt (und sei es nur ne andere Farbe der Tubuslackierung) ;)...

Aber: ich kann Dir sagen, worauf ich bei einem Neukauf achten würde:

- ordentliche Tubusinnenschwärzung (Tafellack, Velour)
- Untersetzung 1/10 am Okularauszug
- geschwärzte Kanten beim Fangspiegel
- schwarz eloxierte Schrauben/Muttern bei der Befestigung der
Fangspiegelspinne
- kleiner Fangspiegel (wenn ich nur Planeten fotografieren möchte)
- ausreichender Tubusdurchmesser gegenüber dem Hauptspiegel
- 2 Lüfter über dem Hauptspiegel mit Feinstaubfilter
- weiß lackierter Tubus
- breite und massive Rohrschellen, kein schlabbriges Stahlbandgedöhns

Persoenlich tendiere ich eher zu einem Refraktor - zum einen weil das fuer mich eben eher das klassische Planetenscope ist (ich weiss, das Dogma ist etwas ueberholt) zum anderen, weil ich einen Newton schon kenne (sprich Reiz des Neuen). Das ist aber definitiv nicht fix, ich lasse mich gerne vom Besseren ueberzeugen ...

Ich habe früher mit einem 5" Fraunhofer f=12 und Webcam experimentiert. Das Bild mit der Webcam war sehr flau, farbstichig und hatte immer farbige Höfe, trotz UV-IR-Sperrfilter. Dann hab ich aus Not mit 2-fach Barlow durch nen popeligen 6" Newton f=5 fotografiert. Boa, da waren Welten dazwischen. Knackscharfe Details, suuuper Farben, keine Höfe. Die Ringe bei Saturn waren weiß, net gelbstichig.

Etwas später konnte ich dann einen direkten Vergleich mit dem 6" Newton und einem visuell als sehr sehr gut empfundenen 7" Starfire f=16 machen. Der Starfire wurde zu meiner großen Überraschung glatt versägt. Seither arbeite ich nur noch mit Spiegelteleskopen...

Das mit dem Reiz des Neuen kann ich gut verstehen :) , geh doch mal zu ner Sternwarte und guck da durch die verschiedenen Teleskope durch. Sternwarten gibt es doch in Berlin jede Menge! Wenn ich mich richtig erinnere, gibts in der Wilhelm Förster einen schönen Refraktor. Wenn Du fragst, darfst eventuell sogar mal ne Probeaufnahme machen...

CS
Fee
 
Zitat von Oglarun1:
... schau doch ganz einfach mal in der Rubrik Sonnensystem hier ins Forum ...

in der Tat, auf die einfachsten Ideen kommt man nicht, danke fuer den Tip.

Zitat von Oglarun1:
... Evtl. kannst du dich ja mit einem SCT anfreunden ...

Mit SC/MC habe ich mich noch nie ausfuehrlich beschaeftigt - habe zwar mal durch welche durchgeschaut, aber das ist Jahre her. Mich haben da bisher immer die Diskussion ueber die grosse Anzahl optischer Flaechen und der damit einhergehende Qualitaetsverlust abgeschreckt ... vielleicht ist das aber unbegruendet.

Zitat von Sternenfee123:
... kauf Dir die stabilste Montierung , die Du Dir leisten kannst. Also die EQ-6 Syntrek, da hast etwas "Luft", was nie schadet ...

hab mir schon fast gedacht, dass die EQ6 wahrscheinlich zukunftssicherer ist als eine HEQ-5. Die Syntrek wegen der besseren Motoren im Vergleich zur Standard und der potentiellen Aufruestbarkeit auf Goto nehm ich an. Wie steht es denn im Jahre 2010 um die Qualitaet der EQ6? Ich habe da Berichte ueber mit China-Honig vollgeschmierte Lager und nicht exakte Nachfuehrung aufgrund billiger Lager gelesen (meist sind diese Berichte allerdings etwas aelter).

Zitat von Sternenfee123:
- ordentliche Tubusinnenschwärzung (Tafellack, Velour)
- Untersetzung 1/10 am Okularauszug
- geschwärzte Kanten beim Fangspiegel
- schwarz eloxierte Schrauben/Muttern bei der Befestigung der
Fangspiegelspinne
- kleiner Fangspiegel (wenn ich nur Planeten fotografieren möchte)
- ausreichender Tubusdurchmesser gegenüber dem Hauptspiegel
- 2 Lüfter über dem Hauptspiegel mit Feinstaubfilter
- weiß lackierter Tubus
- breite und massive Rohrschellen, kein schlabbriges Stahlbandgedöhns

wow, das sind schoene Tips, von denen ich einige noch garnicht bedacht hatte. Danke dafuer :).

Dann frage ich mal in die Runde: Kennt jemand einen 8"/f5 Newton, auf den moeglichst viele der oben genannten Parameter zutreffen?

cs,
Marcus
 
Hallo Marcus,

einen solchen Newton kenne ich nicht. Viele diskussionen hier behandeln das Thema, das ein Newton von der Stange noch beträchtliches Verbesserungspotential hat und unverständlicher Weise auch Fehler von den Herstellern nicht korrigiert werden. Hört sich dramatisch an, kann aber schnell mit ein wenig bastlerischem Geschick und geringen finanziellen Aufwand behoben werden.
Ein Vorschlag von mir wäre mal auch den f/6 Newtons Beachtung zu geben. Ein kompletter 8" f/6 als Dobson mit zusätzlichen Rohrschellen und eine EQ6 lassen viele Möglichkeiten zu und kosten kaum mehr. Auch lässt ein f/6er gegenüber dem f/5er einen noch kleineren Fangspiegel zu (Thema Obstruktion). Auf der anderen Seite (das gilt z.B. für mich) ist als Balkonspechtler jeder Zentimeter weniger angenehm.
Dreh- und Angelpunkt ist auch die Szintillation. Bei mir sieht es so aus, das Solare Objekte kurz nach Aufgang im Osten direkt überm Städel stehen und furchtbar wackeln. SO-S-SW geht es dann wieder. So wirst du sicherlich auch bald deine persönliche "Landkarte" der Bild(un)ruhe haben.

Die EQ6 soll besser geworden sein... über Monate und Jahre hinweg Einzelkommentare von mehr oder weniger versierten Besitzer zu lesen ist so eine Sache. Hab selbst eine mit Goto und diese läuft gut. Für Planetenfotografie ist aber z.B. ein wegdriften wegen 40" statt 20" Schneckenfehler weniger schlimm, weil ja die Software im Anschluss die Bilder ohnehin wieder zentriert.

CS

Michael
 
Hallo zu den oben gennanten Punkten kann ich sagen, dass die aller wenigsten Punkte überhaupt für ein Neuteleskop zutreffen. Vor allem wirst du bemerken, dass du praktisch keinen Tubus mit einem FS finden wirst der eine geringe Onstruktion zulässt, es sei denn du beschränkst dich auf wirklich langsame Öffnungsverhältnisse mit den dazu gehörenden NAchteilen wie ein ellenlanger Tubus.
Also Faustregel hab ich gelernt:
Kurzer Tubus und Planetengerät schließen sich aus d:-).

Gruß Deadlock
 
Hallo Robert,

Maksutov ist kein DeepSky Foto Teleskop.
Ich wurde sage, für die Planeten Top und für DeepSky ehe Flop.

Er hat eine lange Brennweite und vor allem meist über f/10 da wirdst du mit Belichtungszeiten kein Spaß haben.
Visuell gehen ein paar Sachen, darf aber nix flächiges sein und mussten sehr hell sein.

Gruß,
Igor
 
Danke für die Info!

Könnt ihr mir eins empfehlen wo ich beides machen kann?
bevor ich da was falsches kaufe ;)

Preis so zwischen 250 und 500€!
Vllt eins inkl. Montierung und Stativ!

Danke!!!!
 
Hallo Robert,

sei doch bitte so nett und mache fuer deine Anfrage einen eigenen Thread auf. Du suchst zwar prinzipiell auch ein Scope und eine Montierung, hast aber doch durchaus andere (Preis-)Vorstellungen. Das geht sonst hier etwas durcheinander.

@Deadlock und Oglarun1
Da ich etwas mehr Platz zur Verfuegung habe als dies ein Balkon zu lassen wuerde, koennte ich mich auch mit laengeren Brennweiten anfreunden. Momentan schaue ich mir z.b. konkret die Orion Europa Newtons an. Sind die Geraete denn schonmal irgendwie auffaellig geworden (sowohl positiv, als auch negativ)?
 
Die Orion UK haben besonders gute Spiegel, gibt auch unterschiedliche Qualitätsstufen mit TEstprotokoll. Sie sind auch besonders leicht, allerdings soll es Probleme mit der Steifigkeit der Tuben geben. Vielleicht kann sich dazu mal jemand anderes äußern der so einen Tubus hat. Ansonsten wäre für dich vielleicht so ein Carbon 10" f6,3 was. Da keine FS Größen dastehn kann man nur spekulieren, dass hier wohl der FS zu gunsten weniger Onstruktion verkleinert wurde.
Vielleicht ist ja der 8" f/8 was für dich, da würd ich mal nach der Größe des FS fragen, theoretisch wäre da eine Obstruktion unter 20 Prozent möglich, was ja ideal für Planetenfotografie wär!
Edit: obstruktion spielt gar keine Rolle fotographisch oder? Visuell wär der 8" aber für Planis auf jeden Fall toll!
Gruß Deadlock
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Marcus,

vor ein paar Monaten stand ich auch vor der Frage wie du sie führst. Hatte auch die ganzen Pros und Kontras gegenüber abgewogen und hatte mich für den Orion 10" f/6,3 entschieden. Dieser war jedoch nicht verfügbar. Mein Tip, ruf mal bei dem Händler deines Vertrauens an und erkundige dich nach den Lieferzeiten. Also ich hatte mich schon sehr auf dieses Instrument eingeschossen...
Mein angelesenes Halbwissen sagt: Optik Top, Mechanik suboptimal. So finden sich wie z.Z. auch mal gebrauchte Tuben ohne Optik im Gebrauchtmarkt. Wenn du nicht kurzfristig planst und handwerkliches Geschick hast, kannst du dir einen solchen Newton auch selbst zusammenstellen. Angefangen von gut abgestimmten Spiegel/Durchmesser über Tubus (Gerd Neumann) bis hin zur freien Wahl eines ordentlichen Okularauszugs. Denn, eine radikale Optimierung kommt sich mit einem Neubau gleich aus. Eine m.M. nach unbegründete Respektlosigkeit gegenüber einem solchem Vorhaben natürlich vorausgesetzt. :-)
Schön geredet sind es ja nur 3 Löcher für die Hauptspiegelzelle, 4 für die F-Spiegelspinne und ein grosses und 4 kleine zum Auszug. Ach was schreib ich, du hast ja schon einen Newton. Einziger Nachteil: aus mir unbegreiflichen Gründen verkauft sich ein Eigenbau nicht so schnell. Aber sowas baut man ja nicht um es bald wieder zu verkaufen.

CS

Michael

 
Hallo an alle!

Ich bin sicher schon der tausendste, der um Rat zwecks eines Teleskops fragt, aber naja...!

Ich bin noch ein Anfänger wenns um die Astrofotografie geht und ich brauch euren rat!


Ich habe mir vor 3 Jahren so ein Seben Big Boss Teleskop geholt...habe schon oft gelesen, dass das alles andere als gut is...so zusagen die Katze im Sack!


Bevor ich wieder so eine Dummheit begehe, brauche ich euren Rat!

Könnt ihr mir bitte 2 oder 3 Teleskope nennen, mit den ich speziell Galaxien und nebel belichten kann kann?

Ich will nich das beste haben was es gibt, es muss reichen um wenigstens zu erkennen dass es sich um ne galaxie handelt :D

Preisvorstellung max. 500 €

Was könnt ihr mir empfehlen?
Vllt. habt ihr ja auch nen link dazu!

Danke schonmal!!

SORRY,WOLLTE EIN NEUES THEMA AUFMACHEN!!!!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben