Kaufberatung

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hallo dunkle Macht,

meine Empfehlung für dich: Nimm den Refraktor - Karsten hat die pro und kontra schon erläutert. Der Refraktor ist universeller als der kleine Mak, der eigentlich nur für Vergrösserung ist aber durch den Fangspiegel gerade da an Kontrast verliert. Dessen grösster Vorteil ist die Kompaktheit.

Ein Newton (auch Dobson) bringt dir allerdings 100% mehr Photonen fürs Geld, aber wenn du den Refraktor vorziehst, warum nicht. Ist für viele einfacher in der Handhabung, man kann "in Fahrtrichtung" reinschauen und gemütlich dahinter in einem Stuhl sitzen. Der Farbfehler am Planeten ist bei f/10 moderat, und mit einem Weitfeldokular in 2" bekommt man auch noch ein halbwegs grosses Gesichtsfeld zusammen.

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

das Bresser Messier R-102 102/1000 scheint aber nur 1,25" Okulare aufnehmen zu können, was die Deepsky-Fähigkeit doch schon etwas einschränkt. Bei einem Preis von ca. €500 kann man da mit dem klassischen 8-Zoll-Dobson plus ein paar ordentlichen Okularen sicher mehr an Leistung herausholen.

Zitat von Darth_Vader:
Ich würde ganz gerne Nebel wie den Andromedanebel beobachten.
Dazu braucht man aber ein möglichst großes Gesichtsfeld, was beide angesprochenen Varianten (Mak und f/10-Refraktor) nicht bieten. Wobei man sich natürlich fragen kann, was hier mit "beobachten" genau gemeint ist. Gerade bei Galaxien beschränkt sich das bei kleinem Gerät in der Regel darauf, dass man einen diffusen Fleck wahrnehmen kann im Sinne von "ja, da ist was". Wenn man dann wirklich Details sicher erkennen möchte (z.B. Staubbänder, Spiralarme, etc.) dann braucht man halt doch deutlich mehr Öffnung. Da sind auch die 8" noch knapp bemessen. Um die Andromeda-Galaxie zu beobachten würde ich eher ein ordentliches Fernglas empfehlen, als die beiden hier im Thread genannten Teleskope. Sehen, dass da überhaupt etwas ist kann man bei dunklem Himmel übrigens auch schon mit bloßem Auge.

Für Planeten und Mond sieht die Sache natürlich ganz anders aus.

Viele Grüße
Stephan
 
hoi Stephan und die dunkle Macht,

der R-102 scheint mit 1,25" Zenitspiegel und Okularen zu kommen. Auf dem Bild sehe ich es nicht klar, aber der deutlich dickere OAZ scheint mir für 2" konzipiert zu sein, und hinten ist eben der übliche Reduktor drauf.

Das 2" Zubehör könnte man dann nachrüsten - oder mit dem Händler gleich über einen 2" Spiegel und Okular reden und das 1,25" nicht nehmen. Ist im Paketpreis vielleicht günstiger.

Davon abgesehen, aber das wurde ja erwähnt, bietet ein 6" Newton auf Monti zum etwa selben Preis das doppelte Licht, und ein 8" Dobs zum etwa selben Preis das vierfache Licht.

Vor dem Kauf überlegen ist immer besser.

lg Tommy
 
Hallo,

meine Empfehlung wäre erstmal gar nix kaufen sondern erst vor Ort schlau machen und zwar nachts und wenns dunkel ist und beim Durchschauen ;)

Im Ernst, du kannst dir jetzt den Mak holen und kannst passabel Mond und Planeten gucken, was dich u.U. in 3 Monaten zu der Erkenntnis bringt: Das ist mir zu wenig. Oder zu kaufst den Refraktor und merkst, das Ding kann ja alles aber nix richtig...

Entscheidungsweg A = irgendwas kaufen und dann im Laufe der Zeit unter Kontakt mit anderen herausfinden was man wirklich will und braucht (so hab ichs gemacht und es hat mich einiges an Lehrgeld gekostet)

Entscheidungsweg B = siehe A nur erstmal nix kaufen :D

btw: die "Grossen" Deepskyobjekte sind oftmals auch die schwachen, also diejenigen die wenig Brennweite (max. 750mm) und dazu einen dunklen Himmel brauchen, andersrum gibts auch fast punktförmige Deepskyobjekte die mit kleinsten Geräten sichtbar sind.

Und hintendran noch was zum Lesen/Gucken:

- So gross sind Objekte und die Gesichtfelder von Teleskopen

- So sehen Objekte im Teleskop aus #1

- So sehen Objekte im Teleskop aus #2

CS Benny
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Benny,

das mit dem Lehrgeld scheint mir aber unter bestimmten Voraussetzungen recht angebracht zu sein. Aber Vader hat sein Lehrgeld ja schon bezahlt - vermutlich in Form eines 76/700 Newton.

Jetzt stellt sich mir die Frage, was bei diesem Lehrgeld herausgekommen ist. Eine Abneigung gegen Newton-Spiegel, also das Gerät, welches die Mehrzahl der Besitzer hier gen Himmel richtet.

Dazu gesellen sich Annahmen, wie die nicht ablassende Einstufung des Andromedanebel als Nebel, nicht als Galaxie, was er ja ist. Nun sollte sich herumgesprochen haben, dass die Andromada unsere nächste Galaxie ist, wenn man sich für die Astronomie ein wenig interessiert.

Der MAK wird als Linsenteleskop benannt und der Leuchtpunktsucher als Vorteil herausgestellt. Zwei Kommentare später wird gefragt, wie denn dieser Leutchpunktsucher eigentlich funktioniert.

Ach ja, ein Dobson wird nicht treppenfömig nachgeführt.

Also hier scheint mir entweder nochmals Lehrgeld fällig zu werden oder Vader sollte über ein paar Wochen fleißig hier im Forum mitlesen. Da gibt es den ein oder anderen Link und allmählich lichtet sich das Gewirr der Begriffe.

CS,
Stefan
 
1. Die Andromeda GALAXIE wird auch als Andromeda NEBEL bezeichnet! Wenn du mir nicht glaubst guck auf Wikipedia nach.

2. Wenn ich das MAK als Linsenteleskop bezeichne liege ich doch gar nicht so weit daneben oder? Das MAK beinhalter ja immerhin auch mehrere Linsen.

3. Hier im Forum und im Laden wird mir immer gesagt das so ein Lichtpunktsucher was total tolles ist. Das glaube ich denen einfach mal aber dass heißt noch lange nicht dass ich weiß was genau so ein Ding ist und wie es funktioniert.

4. Ich habe jetzt schon viele von diesen Dobsons gesehen und immer musste man Treppenstufenartig nachführen.
 
lieber Darthy,

glaub mir, am teuersten kommt einem das Halbwissen, besonders wenn man recht stolz darauf ist. Ist mir immer so gegangen, bis heute ;-)

Ein Mak hat vorn ne Korrektorplatte wo das Licht durchgeht, aber keine Linse im Sinn von Sammel- oder Zerstreungslinse. Deshalb hat er auch sehr wenig Farbfehler.

Was ich gern von dir wissen will: Was meinste mit "treppenstufenartig" nachführen? Ich kann mir gar nix darunter vorstellen.

lg Tommy
 
Nimm nen 200er Dobson... Das nachführen ist sehr einfach, man führt beide Achsen ja gleichzeitig nach.

So kleine Öffnung für DS (wenn auch wenig) macht keinen sinn.

Ein Mak ist ein Reflektor.

Die Andromedagalaxie ist eine Galaxie, hat ihren Beinamen Nebel nur daher weil sie mit bloßem Auge diffus erscheint, wie ein Nebel eben.
 
Hallo,

das "treppenstufenartig" hat er wohl aus Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dobson-Teleskop
etwas nach unten scrollen.

Dem ist aber ganz und gar nicht so. Selbst Dobsons "von der Stange" lassen sich dahingehend optimieren das aus der "treppenartigen" eine "strichartige" und durchaus feinfühlige Nachführung wird!
Ich für meinen Teil zumindest führe stets beide Achsen gleichzeitig nach, ohne Probleme.

Wie schon oft genug erwähnt, das sollte jeder einmal selbst ausprobieren.

Hier noch ein Link der den Unterschied zwischen Dobson(Rockerbox) und parallaktisch recht schön zeigt:
http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=ikpZJZFj3Wc&feature=related

Gruß,
Michael

 
Zitat von Darth_Vader:
Also ich würde mit dem Teleskop am ehesten planeten beobachten und weniger deep sky bis auf die größten Sachen

Hi
nein wirst Du nicht Anakin ;)
Zumindest nicht auf Dauer. Das passiert so gut wie niemandem der einsteigt, dass er nur Planeten gucken wird.
Meist fängt man mit nem allrounder an und kauft evtl später dann Spezialgeräte wie z.B ein Planetengerät oder was für den Urlaub.

Geduld Du haben mußt. Noch viel zu lernen Du hast bis ein richtig vorbereiteter Einsteiger Du bist.
CS
 
Zum Treppenstufenartigen Nachführen:

Nein den Bergriff habe ich nicht von wiki:D

Ich meine damit dass man das Teleskop z.B erst nach rechts und dann nach oben drehen muss um die Bewegung des Planeten oder des Sterns auszugleichen.

Und wie gesagt: ich habe eine Abneigung gegen Dobsons:D Schertz! :D Ich kann mir nur nicht vorstellen dass es sonderlich bequem ist mit so einem Ding zu beobachten. Dann ging es mir ja auch noch um das nachführen da ich ja noch nie so etwas gemacht habe. Euch Profis fällt das ja schon eher ein bisschen Leichter : D
 
Hallo Lord Helmchen,

Ich kann mir nur nicht vorstellen dass es sonderlich bequem ist mit so einem Ding zu beobachten. Dann ging es mir ja auch noch um das nachführen da ich ja noch nie so etwas gemacht habe.

Rüüüchtich :) du hast es noch nicht ausprobiert, und genau das solltest du vor dem Kauf machen, ich konnte mir das auch nicht vorstellen und auch nicht die vielen Einsteiger die seither bei uns mit auf dem Feld waren, lustiger Weise sind so einige die sich auf parallaktisch eingeschossen haben am ersten Abend so gut damit klargekommen, dass sie sich eben für den Dobson entschieden - Aber fast alle sind nicht alle, deshalb sollst du es ja selber ausprobieren :/

Und den Transport stell ich mir auch noch gerade leicht vor da die beiden Teile eines Dobsons ziemlich sperrig sind.

Wie gedenkst du denn zu transportieren? Zu Fuss mit dem Auto, Fahrrad? Also eigentlich lässt sich jedes Teleskop nur gescheit mit einem Auto befördern (kompakte Reisedobsons mal aussen vor). Ein 200/1200 Dobson passt in jedes Auto, das schreibe ich jetzt mal voller Inbrunst weil den tatsächlich auch schon in einem Smart gesehen habe, wer bietet weniger. Die Rockerbox wiegt knapp 10kg (eine Wasserkiste wiegt mehr) und passt selbst wenn man keinen Kofferraum hätte auf den Beifahrersitz, der Tubus passst quer auf jede Rückbank und wiegt ebenfalls knapp unter 10kg. Der Refraktor besteht einfach aus mehr Einzelteilen. Wiegt aber fast aufs Gramm genausoviel wie der komplette 8"er... Der Tubus ist natürlich dünner aber mindestens genauso lang.

Zum Aufbau bringt das von Michael verlinkte Video den Aufwand auf den Punkt :D Aber nachwievor: Kauf dir auch keinen Dobson einfach aufs Geratewohl - gucken - anfassen - denken - kaufen.

CS Benny

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Na zu Fuß! Was anderes bleibt mir ja auch nicht über, hab ja kein Auto(geht auch schlecht wenn man 14 ist, und jetzt sagt nicht das ich das mit der Astronomie vergessen soll!):D

Ich würde es allerdings mal ganz gerne mit in die Schweiz nehmen und da son Teil ein bisschen sperriger ist wird das eher problematisch.
 
Hallo,

okay dann haben wir jetzt das nächste Problem...

Kein Grund alles aufzugeben, dann muss wohl zwangsläufig erstmal der Garten herhalten... Transport des Refraktors zu Fuss kannst du ebenfalls ziemlich knicken, vor allem wohin? Um einen dunkleren Himmel zu bekommen muss man sich mal 20km von jedem grösseren Ort entfernen, das läuft man auch mit Fernglas nicht so einfach ;)

Dann fände ich es noch wichtiger, dass du Anschluss an eine Beobachtergruppe oder Verein suchst, oder du überzeugst deine Eltern dich zu fahren, was in dem Alter aber sicher auch nicht so einfach sein düfte.

Wenn nun natürlich ein geeigneter Platz in 200m Entfernung zu finden wäre (Ortsrand, Feld, Wiese?) dann könnte man einen Bollerwagen zum Transport benutzen.

Aber ganz realistisch wird sich das bei dir daheim abspielen (sag mal wie der Ort heisst in der Nähe von Dortmund, südlich? westlich?) in jedem Fall kann und wird das ganze trotzdem Spass machen :)

CS Benny
 
Hallo Darthy,

Zu deinen Beobachtungsobjekten und zum Dob.

Zunächst zu den "Nebeln":
Sternhaufen wie h+chi Persei, sogar die Plejaden wurden lange Zeit seit der Antike als "Nebel" bezeichnet. Zum Glück kann man sie mit den Einsteiger-Scopes gut auflösen.
Das kann man leider von der Andromeda-Galaxie nicht sagen. Die ist zwar für Fotografen ein lohnendes Objekt, nicht aber für visuelle Beobachter. Die Fotos täuschen hier. Bei den Sternhaufen ist es genau umgekehrt. Kein Foto kann den Eindruck wiedergeben, den man live sehen kann.

Niemand zwingt dich am Anfang Hunderte von Objekten zu beobachten. Du kannst dich sehr wohl auf wenige Objekte beschränken und ausgehend von den nahen dich ins Weltall vortasten. Eine Reihe:
** nah - weiter weg - noch weiter weg
** Plejaden - h+chi Persei - Kugelsternhaufen
Was du aber brauchst ist: möglichst viel Öffnung! Und das ist bei deinem Budget und deinen Transport-Gewichten durchaus machbar.

Dann noch zu den Planeten:
Du wirst auf jeden Fall sehen: den Ring des Saturn, zwei Wolkenbänder des Jupiter, auch die Schatten der Monde auf den Jupiter. Der grossen rote Fleck des Jupiter ist aber schwierig. Beim Mond gibt es viel zu sehen. Trotzdem die Frage, werden die Planeten deine Aufmerksamkeit auf die Dauer fesseln?

Jetzt zum Dob:
Bei hohen Vergrösserungen ab 200-fach kostet die manuelle Nachführung einiges an Aufmerksamkeit. Diese Aufmerksamkeit kann dann fehlen, wenn man feine Details beobachten will. Irgendwo (bei 300-fach?) gabeln sich die Wege: Der eine zieht die parallaktischen Montis vor, der andere eignet sich die Erfahrung im manuellen Nachführen an. Bei den niedrigeren Vergrösserungen stellt sich das Problem aber nicht.

Ich fotografiere ab und zu. Dazu brauche ich eine parallaktiche Monti. Damit sie stabil ist, braucht man für die drei Stativbeine eine Verstrebung. Von den beiden Montis (parallakt., Dob) ist die parallaktische die sperrige, der Dob ist nicht sperrig, er ist sehr kompakt.

Niemand hier will dir aus finanziellen Interessen dieses oder jenes Scope verkaufen. Wir diskutieren nur die Vor- und Nachteile unabhängig von Händler-Interessen.

Mit Gruss, Joachim
 
Hi,

das ist schon ziemlich hell dein Standort... Wie gesagt, Bollerwagen oder von den Eltern fahren lassen, von der Sperrigkeit und Gewicht geben die sich wie gesagt nichts.

Die Auflösung definiert sich über die Teleskopöffnung, je grösser ein Teleskop desto feiner Details werden sichtbar.

Viele Grüße Benny
 
@ Joachim: Es lohnt sich für mich eigentlich nicht was mit ner viel kleineren Vergrößerung als 200 zu nehmen. Und da ich eher Einzelheiten und Details sehen möchte lohnt sich da ein Dobson nich für mich.
 
Hallo,

gut dann ist ja klar was du nehmen musst: kein Spiegel, Vergrösserung nicht unter 200x... Ich empfehle als einzig wahres Gerät einen 6" Apochromaten, wiegt etwa 5okg und kostet etwa 6-10.000 Euro :)

Mein letzter Rat: Probiere es live! oder kauf dir was du willst, ich habe so das Gefühl dass hier der berühmte Spruch in Adsons Signatur zutrifft...

Wenn du nicht unter 200x landen willst (theoretisch geht das auch mit einem 4"er aber dazu muss es sich um ein sehr gutes Gerät handeln) sollten es 6" sein, dazu brauchts aber eine ordentliche Montierung und als Linse nicht mehr erschwinglich. Mit 8" sind 200x eine unproblematische Vergrösserung (so denn das Seeing mitmacht, gerade in städtischem gebiet ist das nicht oft der Fall!), bis 250x kann man einen Dobson auch mit wenig Übung noch entspannt nachführen, bessert man durch ein Ebony-Telfon-Set für 20 Euro nach geht auch weitaus mehr... aber *seufz* du könntest das alles selbst durch Kontakt mit anderen Sternfreunden erleben/ausprobieren, aber mach du mal wie du denkst :)

CS Benny
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,
da bin ich anderer Meinung als Verfechter des Dobsons für die visuelle Beobachtung. Wie hier schon geschrieben: wenn die Mechanik gut gemacht ist, ist das feinfühlige Nachführen eines Dobsons kein Problem.

200-fache Vergrößerung würde ich nicht so festschreiben, man muss halt immer sehen, was der Himmel, das Objekt und das Seeing so hergeben.
Mit den von Dir vorgeschlagenen Teleskopen ist 200-fach auch schon an der Grenze des physikalisch machbaren.
Entweder wird die AP zu klein (Bild zu dunkel) oder der Farbfehler versaut Dir den Kontrast (Refraktor). Beide sehe ich eigentlich bei max. 150-fach, außer ev. am Mond.
Mit mehr Öffnung wäre das wesentlich leichter.

Es wird doch in Deiner Gegend genug Beobachter geben - such mal Anschluss und geh eine Nacht mit raus, da wird vieles schlagartig klarer.
 
Ich werd mal gucken ob ich mal zu diesem Verein im Westfalenpark gehe.

Aber kann mir denn jetzt mal einer sagen was die von meade.de mit Auflösung in Bogensekunden meinen?
Sind 1,25 gut oder eher ein Minuspunkt?
 
Hallo,

das habe ich oben doch erklärt, eine Bogensekunde ist eine Grössenangabe, je kleiner der Wert desto kleiner Details können erkannt werden also 1Bogensekunde ist besser als 1,25 Bogensekunden, das ist auch kein Qualitätsmerkmal sondern schlicht eine physikalische Grösse definiert über die Grösse des Spiegels oder der Linse, mein 12"er hat ein theoretisches Auflösungsvermögen von 0,38 Bogensekunden - aber die Luftunruhe (Seeing) der Atmosphäre lässt das praktisch nie zu, feine Details werde "verschmiert"....

Die 1,25 Bogensekunden (ich komme bei 4" auf ein anderes Ergebnis?) sind also nur ein Produkt der Öffnung, das jedes andere 4" Gerät theoretisch ebenfalls erfüllt.

CS Benny
 
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