Kaufberatung

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Hallo Namenloser,

gut im Sinne von, ein gewisses Gesprächsniveau darf man auch mit 14 Jahren mal gefahrlos ausprobieren, dazu zählen Begrüssung und Verabschiedung (meine 2 1/2 und 4 Jahre alten Kinder können das...) und mal länger als 15 Sekunden um den Inhalt seines Posts Gedanken machen, bevor man jedes einzelne Wort, oder Gedankengang im Abstand von <60s dahinpostet.

Gruß Benny
 
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Weiß einer von euch wo man das Meade LXD 55 EMC im Netz findet? Auf Meade.de finde ich das leider nicht sondern immer nur die Serie LXD 75.

Gruß
Felix
 
Hallo Felix,
auch wenn Du "erst" 14 bist, so gehe ich doch davon aus: wer in einem Forum posten kann, kann auch eine Suchmaschine (z.B. Google) halbwegs bedienen.
Wenn ich da nach "Meade LXD 55 EMC" suche, finde ich jedenfalls was...

Wie kommst Du denn jetzt aber auf dieses Pferd? Ist doch garnicht in Deinem Preisrahmen.
Die LXD 55 ist eine ältere Montierung ähnlich der EQ-5 ohne manuelle Verstellmöglichkeit.
 
Hallo Felix,

schon mal einen "Planetennewton" in Betracht gezogen?
So ein Skywatcher 150/1200..
Der ist zwar ein Reflektor, jedoch ist der mindestens so scharf wie der R-102, und ohne Farbfehler. Du bekommst da (wesentlich) mehr Öffnung und Licht als mit deinen beiden angedachten Geräten. Damit geht auch schon etwas an Deep Sky und an Planeten ist der hervorragend.
Und recht günstig ist der auch noch! ca. 170 EUR.

Gruß Mike


 
@ wurzelwaerk:
Ich hab zwar ein Paar gefunden aber die hatten
1. Nie ein Stativ
2. Nie eine Preisangabe

@ Artor:
Wie sieht es den da mit dem Kontrast aus?

Gruß
Felix/Vader :D
 
SO,
ich poste mal einen Link:
Sowas meine ich.

http://www.teleskop-express.de/shop...k-Line-Newton-150-1200mm-Tubus-mit-Optik.html

ABER, den gibt es bei fast allen Astrohändlern, der hier dient nur als Beispiel!!!

Sowas gibt es auch als Dobson oder mit verschiedenen Montierungen.
Wobei du den NICHT auf der EQ3 nehmen solltest..

Gruß Mike

P.s. ich habe das Teil selbst und muss sagen daß der Kontrast und die Schärfe sehr gut sind!
 
Hallo, Felix...

Na, das mit Begrüssung und Verabschiedung hat ja genau einen Post lang gehalten ?)

Erklärst Du dem geneigten Leser noch fix, warum Du was von transportabel faselst und dann ausgerechnet mit einer parallaktischen Montierung um die Ecke biegst ??

Die billigste Lösung, gescheit visuell zu beobachten ist ein Dobson in 8".
Eine P.-Montierung brauchst Du nur zum fotografieren.
Kontrast gibt´s durch Öffnung (mal grob gesagt).
Vergrösserung gibt´s durch Brennweite (und das richtige Okular - MANN, FREU ich mich auf Deinen ersten OkuFred hier :D )

Du führst Grundssatzdiskussionen mit wirklich gestandenen Beobachtern - Leute, die das Hobby länger betreiben, als Du auf der Welt bist !

NICK einfach und kauf, was Dir empfohlen wird,
übe ein bisschen und frag dann weiter.

EDIT: (Ja, das gibt´s) Einen Artikel linke ich Dir noch - Brauchst auch nur Bildchen schauen ;)

Gruß und CS

Jan
 
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hi Jan,

"Kontrast gibts durch Öffnung" - das ist unrichtig. Kontrast gibts durch eine gute Optik, die das Bild nicht verfälscht, und durch Schutz vor Streulicht und möglichst kleine Obstruktion. Mehr Öffnung bringt aber mehr Licht und Auflösung.

Vermutlich ein Flüchtigkeitsfehler von dir, aber da Einsteiger mitlesen korrigier ichs lieber ;-)

lg Tommy
 
Hi ,Tommy... Hi, Watkin...

Recht habt Ihr :)
Obgleich meine Randbemerkung
wohl unterging...

Ich will lediglich vermeiden, daß der kleine Sith sich ein unverspiegeltes TablettenRöhrchen kauft und uns anschliessend die Ohren volljammert, daß er nix sieht :P

Mir klingt noch das tränenunterdrückende "aber meins hat mehr Kontrast" eines APO-Bleistiftbesitzers in den Ohren, der mir erklären wollte, er sehe mit seinem 4" HimmelsGeheimhalterchen mehr als ich mit meinem 10"er :D

100 % aller mir bekannten visuellen DeepSkier nutzen als Hauptgerät einen Newton.

Aber warum aufregen, solange er zum beobachten noch im Städtchen hockt wabert ihm doch ohnehin schon bei 100x sein schöner Kontrast ins visuelle Nirvana ;)


Gruß und CS

Jan

 
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hallo Jan,

"grob gesagt" hab ich eh nicht überlesen, nur die Einsteiger nehmen einen gerne sehr genau beim Wort.

Das Wort "Kontrast" bezeichnet einfach den Unterschied zwischen hellen und dunklen Bereichen eines Bildes.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kontrast

Wenn mans also genauer nimmt:
In der Optik gibt es die Kontrastübertragungsfunktion, oder CTF oder MTF, die beschreibt wieviel ein gegebenes Objektiv oder Teleskop vom Original ins Abbild "hinüberrettet" (genaugenommen auch noch für verschiedene Auflösungsstufen).

Die MTF eines Teleskops kann noch so gut sein, ein entsprechend grösseres Teleskop mit gleichguter MTF wird mehr zeigen, weil es feinere Details auflösen kann.

Aber das Wort "Kontrast" ist in diesem Zusammenhang nicht ganz angebracht. Mehr Auflösung bringt mehr Details, aber nicht grössere Unterschiede zwischen hell und dunkel (kann ja immer nur von reinweiss bis pechschwarz sein).

Landläufig sagt man für ein detailreicheres feineres Bild eben auch gern "kontrastreicher", technisch gesehen ist das aber nicht richtig.

lg Tommy
 
Öffnung und Kontrast

Hallo Tommy,

doch, Kontrast gibt es durch Öffnung, das ist schon richtig.
Davon gehen dann all die kontrastmindernden Beiträge ab,
die duja auch schon aufgezählt hast.
Und leider gibt es unheilich viele kontrastmindernde Beiträge.
Eine schlechte Optik ist da nur eine, Dejustage, Tubusseeing,
atmosphärisches Seeing, Obstruktion, Farbfehler, verspannte Optik,
fehlende Verblendung, mangelhafte Temperaturanpassung
fallen mir auf Anhieb ein.

Klar: Öffnung ist nicht alles. Aber ohne Öffnung ist alles nichts.
Sie stellt meiner Meinung nach die Grundlage sowohl für das
Auflösungsvermögen als auch das Kontrastübertragungsvermögen dar.

MfG,Karsten
 
Re: Öffnung und Kontrast

Hi, Karsten..

Zitat von KaStern:
Klar: Öffnung ist nicht alles. Aber ohne Öffnung ist alles nichts.
Sie stellt meiner Meinung nach die Grundlage sowohl für das
Auflösungsvermögen als auch das Kontrastübertragungsvermögen dar.


AMEN, Bruder :D

Das IHR und ICH wissen, was Kontrast, was Auflösung etc. ist sollte klar sein.

Ich unterstelle allerdings dem Patienten, daß IHM das nicht klar ist....
Gelegenheit zum Nachlesen hatte er ja nun. :)

Felix: Beobachterkreis suchen, dazustellen, nicht dazwischensabbeln und lernen.
Von Astrofotografen fernhalten und einfach mal KUCKEN... ;)

Gruß und CS

Jan
 
Re: Öffnung und Kontrast

Naja das mit den Fotografen ist doch so ne Sache. Ich sag mal dazustellen und lernen ist gut, egal ob Foto, Apo, Dobbi oder Fernglasbenutzer.....

Solange man nicht mit ner Stirnlampe auf "Dauer an" jedem ins Gesicht leuchtet ist doch schon jedes Gespräch eine Erfahrung.

Und ist das Licht nicht aus, dann ist das auch eine Erfahrung... nur keine Gute *die Rote LED Taschenlampe auf AUS dreht*

Gruß

kai

 
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Re: Öffnung und Kontrast

Entschuldigung ich dachte das erscheint direkt unter dem Beitrag wenn ich auf sofort antworten klicke. die frage ging an Artor

Gruß
Felix
 
Re: Öffnung und Kontrast

hallo Karsten,

habe gehofft dass du was dazu sagst!

Du hast recht was den Weberschen Kontrastbegriff betrifft, ich habe recht was den Michelsonschen Kontrastbegriff betrifft. Der Webersche bezieht die absolute Lichtmenge ein, der Michelsonsche sagt aus wie gut ein System mit den Leuchtdichten umgeht. Darum kann ein Apo einen suuuuper Kontrast haben, der grössere Newton haut ihn in die Pfanne.

Da ja klar ist, mehr Öffnung = mehr Licht, sei Felix nun als Fazit gesagt: Je grösser desto besser!

lg Tommy
 
Re: Öffnung und Kontrast

Guten Abend,


a.) beim Gemüsehändler
b.) beim Gartenfachmarkt
c.) Beim Teleskophändler wo du auch den Tubus kaufst

zutreffendes bitte ankreuzen...

Sorry, das klingt hämisch aber ich finde nach wie vor grundlegende Gedankengänge darfst du selbstätig durchführen ;)

Wenn du hingegen fragen würdest "Welches Stativ (Montierung wäre die korrekte Bezeichnung) nehme ich da?" dann würde ich dich an diese Tabelle verweisen. Da ist kein 150/1200 Newton drin, empfehlenswert wäre sicher das nächstbessere was einen (in der Tabelle aufgeführten)150/750 stabil trägt.

Viele Grüße Benny
 
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Re: Öffnung und Kontrast

Hi Felix,

wie Benny schon schreibt verlangt der 150/1200 schon ne ordentliche Montierung, ist ja auch ein ordentliches Trumm...

Nur, die Montierung bliebt Dir ja und Du kannst später auch mal was anderes draufsetzen.

Also, es gibt ja Komplettangebote.
Die EQ3 ist sicher zu schwach (finger weg davon), wenn dann nur das mit der EQ5.
Ich selbst habe es auf einer Seben EQ EM10, die ist beidachsig motorisiert und kostet in der eBucht, wenn du Glück hast, 199 EUR.
Mit dieser Kombination bin ich persönlich einigermassen zufrieden, nur visuell, versteht sich.

Alternativ wäre sicher die ADM von Celestron gut geeignet, ist etwas tragfähiger als eine EQ5 oder meine Seben. Allerdings ohne motorisierung (welche man nicht unbedingt braucht) und kostet so um die 250,-
Oder eine NEQ5 oder EQ6 natürlich wenn du mehr ausgeben willst/kannst.
Es gibt auch hier im Astromarkt manchmal eine Vixen GP-DX. Die würde es auch gut tun.

Grundsätzlich musst Du dir natürlich überlegen ob du wirklich eine solche Montierung brauchst/willst.
Du musst die ja auch immer einordnen/ausrichten wenn Du sie benutzen willst.

Alternativ könntest Du das Ganze auch azimutal montieren. Hinstellen und loslegen!
Mit einer GIRO oder einer GIAZ von Skywatcher z.B.

Grundsätzlich ist natürlich ein Dobson das günstigste und unkomplizierteste!

Du brauchst zudem auch noch Okulare, unterschätze das bitte nicht.
Und eine Justierhilfe, einen Justierlaser oder ein Concenterokular..

Viele Grüße
Mike.

P.s. Beim Gemüsehändler würde ich allerdings nicht kaufen :-))))
 
Re: Öffnung und Kontrast

Hm,, da bekommst du nur ne Gurke :-)))

Mike
 
Hallo,

zum Nachführen von Dobson-Teleskopen. Mein Sohn (14) beobachtet gerne mit meinem 8" Dobson. Nachführen ist dabei kein Problem, wenn wir unerfahrene Besucher dabei haben, lasse ich ihn zwischendurch nachführen. Nachführen war für ihn auch kein Problem am vorherigen 114/900-Newton mit (wackliger) paralaktischer Montierung. Aber am besten vor dem Kaufen selbst ausprobieren.

Den Dobson habe ich mir gekauft, weil er die meiste Öffnung fürs Geld bietet und ich zumindest derzeit nicht Astrofotografie betreiben möchte. Ein gleich großes Teleskop mit paralaktischer Montierung bedeutet mehr Material zu transportieren.

Gruß

gerdre
 
Hallo Dunkler Lord,

Es gab vor geraumer Zeit eine sehr fundierte und 1A aufbereitete Auswertung über verschieden Teleskopbauarten, deren Verbreitung, Anwendung und vor allem Zufriedenheit der Besitzer (Themen Sonderheft 1/2008 "Teleskope" von der Zeitschrift InterStellarum). Versuche sie zu bekommen. Vereinfachend (und etwas polemisch) zusammengefaßt (nun werde ich gesteinigt) steht dort: Große, schwere Teleskope stehen häufig in der Ecke und verstauben. Kleine Teleskope (z.B. Refraktor bis 100mm Öffnung) sind keine Deep Sky Kanonen, werden aber laufend hervorgeholt und haben eine Menge Freude zu bieten. Die Top-Marken sind Takahashi & TMB, als Schlußlichter folgten Celestron & Meade. Aber das heißt nichts(!!!), denn es sind auch preislich sehr unterschiedlich Ligen. Mit Meade & Celestron gibt es im Forum eine große Gemeinde zufriedener Nutzer mit tollen Astrofotos. Sind schließlich auch die am meisten verbreiteten Marken.

Entscheidend ist, daß Du Dein Teleskop unter den Arm nimmst, aufs Feld nebenan trägst und innerhalb von 10 Minuten startklar bist, so zumindest meine Philosophie für die visuelle Beobachtung. Das teilt sicherlich nicht jeder mit mir. Aber zum einen ist das Wetter hier nicht immer beständig und in der schnellebigen Welt hat man auch nicht immer die Zeit/Lust einen Dobson zusammenzuschrauben oder gar Spiegel-Teleskope zu kolliminieren. Zudem muß man für nennenswerte Größen ein Auto parat haben. Wenn ich "beeindruckend" beobachten will, fahre ich zur nächsten Sternwarte, deren Mitglied ich bin. Dort stehen Optiken die ich frei & beliebig benutzen kann und die jenseits der persönlichen finanziellen Möglichkeiten sind.

Habe vor 26 Jahren ein Quelle Kaufhausteleskop der Bauart Newton (120mm Öffnung) besessen, mit einfachen Okularen und manueller Nachführung. Kostenpunkt komplett: 150 DM. Heute habe ich einen Takahashi Refraktor FS-78 auf einer Takahashi EM-10 Montierung mit Pentax XW & Nagler Okularen. Kostenpunkt: ein anderer. Der Punkt ist: Beide mach(t)en mir gleich viel Spaß und zeig(t)en vergleichbares (Bitte die Puristen hier kurz um Entschuldigung).

Nur mal als Eindruck: Was zeigt ein so eine pisseliger 78mm Refraktor mit 630mm Brennweite (f/8) eigentlich? Ich wohne am Stadtrand von Essen (also Lichtverhältnisse vermutlich vergleichbar zu Dir, mit nachbarschaftlicher "mache die Nacht zum Tag" Beleuchtung und drei wunderbaren Straßenlaternen in 25m Umkreis): Gestern sah ich den Schatten von Jupitermond Io auf Jupiter, 4 Wolkenbänder, den Großen Roten Fleck und natürlich die 4 Gallileischen Monde. Nahezu alle Messier-Objekte, allerdings i.d.R. als diffuse Flecken. Unter Verwendung eines UHC-Filters auch Objekte wie der Nordamerikanebel (NGC7000) oder der Cirrusnebel (NGC6992). Der Orionnebel ist beeindruckend, ebenso wie so mancher Sternhaufen. Ringnebel (Messier 57) wunderbar als Ring mit Ausfransung, Hantelnebel (Messier 27) als "Hantel" zu erkennen. Saturn mit Ring und Cassinischer Teilung, alle anderen Planeten (ohne Details), Kleinplaneten, Sonnenflecken, beeindruckende Mondpanoramen, etc. Das das Teleskop keine Hubble-Bilder erzeugt liegt auf der Hand.

Die Objekte sucht man anhand von frei im Internet verfügbaren Sternkarten. Ein GoTo ist eine unnötige Sache und führt, wie ein Navi im Auto, schnell dazu, daß man sich ohne nicht mehr auskennt.

Was ich damit sagen möchte: Kaufe leicht & transportabel. Für Montierung + Teleskop unter 25kg. Wenn Du gefallen am Hobby findest folgt eh ein anderes Teleskop, z.B. bei fotografischen Ambitionen - und da geht es dann in die Tausende.

Du kannst nicht wirklich etwas falsch machen. Und: Eine gute Kaufberatung gibt es i.d.R. an der nächsten (sonst an der übernächsten) Sternwarte. Die Ruhrgebietsstädte habe da einiges zu bieten. Geh hin! Beipielsweise bei klarem Wetter Mittwoch & Freitag Abends an die Walter-Hohmann-Sternwarte in Essen.

Clear Skies
Dirk





 
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Und das alles hast du mit nem 78 mm Refraktor gesehen??????

Würde man auch die beiden Zwergplaneten Eris und Ceres sehe?(Eris liegt soweit ich weiß zwischen Mars und Jupiter)
 
Hi!

Eris erreicht maximal 18,8mag (laut Wikipedia) und ist 37 bis 97 AE entfernt, da brauchst Du schon was größeres, oder Du fotografierst lange, bis Du ein kleines Pünktchen siehst. Eris gehört zum Kuiper-Gürtel und ist somit hübsch weit weg. Bis zum Neptun sind's rund 30 AE.

Ceres liegt zwischen Mars und Jupiter im Asteroidengürtel und ist nur 2,5-3 AE von der Sonne entfernt. Mit bis zu 6,7mag ist Ceres schon in einem kleinen Fernglas kein Problem - wenn man sie in dem Sterngewimmel identifizieren kann. Eine genaue, aktuelle Aufsuchkarte ist da sehr hilfreich. Selbst Ceres bleibt aber soweit ich weiß in jedem bezahlbaren erdgebundenen Teleskop nur ein Punkt - vom Hubble gibt's ein Foto, auf dem Ceres geschätzte 50-100 Pixel groß ist.

Gruß,
Alex
 
Ein Refraktor 78mm der Takahashi (Top) Qualität schafft bis Grenzgröße 11.2 und hat eine Auflösung von 1.5". Ich rate dir zu einem 100mm Refraktor, ist eine feine, transportable Klasse.

Vergiß Eris

CS
Dirk
 
Hallo Dunkler Lord,

"Ich rate dir zu einem 100mm Refraktor, ist eine feine, transportable Klasse"....

und bringt schon eine Menge Spass, am besten auf einer parllaktischen Montierung und mit einem brauchbaren Sucher, denn ein guter Sucher ist Gold wert beim Auffinden von Objekten.

Ein Kleinplanet ist immer nur ein Fliegenschiß im Okular, also von einem Stern nicht wirklich zu unterscheiden. Versprich Dir nicht zuviel davon. Kleinplaneten sind interessant wenn man ihre Bewegung nachverfolgen will oder einfach als Herausforderung zum Aufsuchen.

Ein druckfrisches Themenheft Teleskope kommt heute in den Handel.

Und ja, man kann dies alles mit 78mm Öffnung sehen.

CS
Dirk
 
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