Kaufhausteleskop

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HErmine

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Hallo ihr,
erstmal möchte ich mich vorstellen: bin neu hier, und im Gebiet "praktische Astronomie" absolute Anfängerin. Daher nehmt mir die Fragerei bitte nicht übel... :blush:
habe ein altes Kaufhausteleskop, weiß aber nicht, ob ich es weiterbenutzen kann, und auch umbauen kann, oder ob ich mir evt. ein neues anschaffen sollte. Wenn ja, welche Größe ist zu empfehlen? Außerdem würde ich es gerne mit Astrofotografie verbinden. Wie geht dies?
Vielen Dank und viele Grüße,
Hermine
 
Hi Hermine,

ich kan ndir leider bei deiner Frage nicht weiter helfen aber wie ich sehe haben wir ungefähr die gleichen Interressen und das gleiche Equipment....denke aber das dir hier geholfen werden kann! Ich bin dann mal draussen sterne gucken....
 
Hallo Jens,
Gottsei Dank, dachte schon, daß ich hier alleine stehe:;-):
Gruß, Hermine, viel Spaß beim Spechteln
 
Hi Hermine,

also es ist bei mir in der Rheinebene Sternenklar. Habe gerade in richtung Zenith gespechtelt (Mars) auf dem Balkon und bin nun wieder rein da der Mond im Osten sich langsam hinter den Häusern hervorbewegt, denke das so um ca 22:00 Uhr der Mond vom Zimmer aus Beobachtbar ist. Finde es nur schade das ich Holmes nicht ausmachen bzw. finden konte, weis die aktuele Pos net :-(
 
Hallo Hermine,

also ich bin hier in so einer dichten Nebelsuppe, das ich nicht mal erkennen kann, was Du nun für ein Teleskop hast. :biggrin:

Verrat uns doch bitte noch so ein paar technische Details wie Bauart, Montierung, Brennweite, Öffnung, Marke,...

CS
Volker
 
Hi Zusammen,

der Mond ist reichlich voll und aus dem Zimmer heraus wird das Zimmer-Seeing blubbern und das Bild versauen, oder die unscharfe Fensterscheibe.
Holmes ist riesig aber auch entsprechend lichtschwach, so dass man das bei Vollmond völlig drangeben kann.

Zur Fotografie schaut einfach mal das hier an: http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-astrofotografie.html
Wenn Euch das abschreckt, dann lasst das mit der Fotografie, zumindest mit der Deepsky-Fotografie. Wenn Euch das anspornt, oder Ihr Euch zumindest vornehmt, damit fertig zu werden, dann immer los!
Jedenfalls, ein paar mehr Infos müssten sowieso kommen, bevor man über irgendwas reden kann:

Was ist vorhanden?
Was soll beobachtet werden? Wie sind die Erwartungen?
Von wo soll beobachtet werden? Wie ist der Himmel dort, wie kommt das Teleskop dort hin?
Was darf das ganze Gerödel kosten?
Ist irgendwas besonderes zu beachten, zum Beispiel Brillenträger mit Hornhautverkrümmung (Zylinder)?

Clear Skies
Sven
 
Hi Sven,

also, jetzt wo du es sagts, fällts mir auch ein (lol ich Dummerchen) ich bin Brillenträger mit recht geringer Dioptrienzahl (li. 0,7 und rechts 0.9) und Kurzsichtig (also ich sehe entfernte Gegenstände unscharf). Was muss ma nda beim Spechteln beachten? ODer gibts da was besonderes bei den Teleskopen?
 
Nö - Kurz- und Weitsichtigkeit sind kein Problem. Damit kann man wunderbar ohne Brille beobachten ohne Probleme.

Nur Astigmatismus ist hinderlich.

Ciao, Udo
 
Hallo ihr,
danke für die vielen Beiträge, wie immer. Ähm, jetzt wirds peinlich, müßte das Teleskop aus dem Keller holen bzw. suchen (bei meinen Eltern, anderer Wohnsitz:-)), dann kann ich die Daten liefern. Auf jeden Fall ist es wohl mind. 20 Jahre alt, müsste aber noch gut funktionieren.
Da fällt mir ein: auch ich bin Brillenträgerin.Astigmatismus ist glaube ich: Schielen.
Aber da leg ich mich nicht fest. Gruß, Hermine.
 
Hi Zusammen,

bevor der nächste Knüller kommt: Astigmatismus nennt sich im Volksmund Hornhautverkrümmung und findet sich im Brillenpass, wenn da unter "Zylinder" zahlen stehen (außer 0,0).
Manchmal hat auch nur ein Auge den Zylinder, dann sollte man mit dem eben nicht gucken und sich das andere Auge als Beobachtungsauge trainieren.
Was da passiert ist, dass das Auge nicht rund wie eine Kugel ist, sondern eher rund "wie ein Ei", also in einer Richtung eine stärkere Wölbung hat. Dadurch gibt es beim Scharfstellen denn Effekt, dass ein Stern kein Punkt wird, wie er sollte, sondern dass der Stern länglich ist, wobei beim durchfokussieren durch den "optimalen Schärfepunkt" die Achse in der der Stern verlängert erscheint um 90° kippt.

Einen Sehfehler durch reine Unschärfe ("Dioptrien") gleicht man aus, indem man das Okular etwas anders scharfstellt, als ein "Normalsichtiger". Kurzsichtige drehen es etwas weiter ins Teleskop, weitsichtige etwas heraus. Schielen sollte keine Probleme machen, wenn man einäugig schaut, mit einem Bino-Ansatz oder einem Feldstecher aber kann Schielen große Probleme machen, es gibt da auch verdecktes Schielen, was bei der Benutzung eines Feldstechers erst auffällt. Ich glaube da kann man so nichts machen, jedenfalls nicht wirklich.

Bei Asti jedenfalls lässt man die Brille auf, allerdings sollte man herausfinden, bis zu welcher Vergrößerung der Asti stört, denn Asti erkennt man umso stärker je niedriger (!) die Vergrößerung ist. Bei hohen Vergrößerungen "verschwindet" der also. Das ist recht praktisch, weil hohe Vergrößerung eine kurze Okularbrennweite bedeutet. Bei kurzen Okularbrennweiten wird aber meistens der Augenabstand des Okulares knapper, und dadurch wird es mit Brille schwierig - man muss dann Okular-Konstruktionen wählen, die auch bei kurzen Okularbrennweiten einen brillentauglichen Abstand haben.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Hermine,
Zitat von HErmine:
Ähm, jetzt wirds peinlich, müßte das Teleskop aus dem Keller holen bzw. suchen (bei meinen Eltern, anderer Wohnsitz:-)), dann kann ich die Daten liefern. Auf jeden Fall ist es wohl mind. 20 Jahre alt, müsste aber noch gut funktionieren.

hast Du das Teleskop schon bei Dir?

Ich bin wirklich gespannt, was Du da aus dem Keller zauberst.

Gruß
Matthias
 
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