Kauftips Einsteigerteleskop

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rotihex

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Hallo alle zusammen,

ich bin neu hier und möchte euch gleich mit einer Frage löchern. Es geht, wie der Titel schon sagt, um den Kauf eines Einsteigerteleskops. Es soll allerdings nicht für mich sein, sondern ein Geburtstagsgeschenk für meinen Lebensgefährten (also schon irgendwie auch für mich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/blush.gif" alt="" />).

Er möchte sich schon seit längerem ein Teleskop kaufen, hats aber halt noch nicht getan, und weil er bald Geburtstag hat...

Nun einige Informationen zu seinen / meinen Vorstellungen:
Ich habe also bisher fleißig Kohle gesammelt, so daß ich ein Budget von max. 700€ aufbringen kann.
Wir wohnen Stadtrandlage, keine Lichtquellen in der Nähe.
Beobachten möchte er vor allem entfernte Galaxien und Nebel, aber auch die Planeten unseres Sonnensystems möchte er noch sehen.
Eine GoTo Steuerung fände er noch klasse (Technikfreak und noch keine Ahnung, wo sich was am Himmel befindet), wobei ich bei dem Budget und den Beobachtungsfavoriten aber eher eine vernünftige Optik bevorzugen würde. Vielleicht habt ihr ja diesbezüglich Tips, wie man sich auchohne GoTo am Himmel zurechtfinden kann.

Könnt ihr mir, aufgrund meiner Angaben, Empfehlungen für geeignte Teleskope aussprechen? Tips geben?

Leider habe ich bisher in meiner Umgebung noch kein Fachgeschäft entdeckt, in dem ich mich hätte beraten lassen können.

Vielen lieben Dank schonmal an euch alle

Julia
 
Hallo Julia,

das ganze schreit nahezu nach einem 8"-Dobson <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Ein Händler im Saarland ist der Markus Ludes in 66780 Rehlingen, http://www.apm-telescopes.de
Dort sollte auch fachkundige Beratung kein Thema sein. Wie weit der jetzt von SLS weg ist, weiß ich auch nicht.

Goto ist zum Kennenlernen des Himmels eher schlecht geeignet, da man erst mal Referenzsterne kennen und einstellen muss. Außerdem frisst Goto zu viel Budget. Das Geld sollte lieber in der Optik stecken.

Den Himmel lernt man am besten mit einer drehbaren Sternkarte und einem guten Einsteigerbuch (z. B. "Stars am Nachthimmel") kennen.
Noch besser ist die Unterstützung durch nahegelegene Volkssternwarten oder Astronomie-Vereine, siehe unter http://www.astronomie.de/gad
Dort gibt es dann auch die Gelegenheit, Geräte auszuprobieren. Ob ein Dobson oder parallaktisch montierter Newton bzw. Refraktor, das kann keiner vorher sagen. Das solltet Ihr lieber ausprobieren. Am besten ist am Anfang o.g. Literatur, ein vielleicht vorhandenes Fernglas und ein Gutschein für ein noch festzulegendes Teleskop.

Ciao
Martin
 
Hallo Julia!

das ganze schreit nahezu nach einem 8"-Dobson

... also wenn ich mit einem Dobson angefangen hätte, dann wäre mir die Freude an diesem Hobby wahrscheinlich nach 10 Minuten schon wieder vergangen. Ohne Nachführung mag ich nicht beobachten, es muss nicht Goto sein, aber ich will ein einmal gefundenes Objekt nicht alle halbe Minute und schon gar nicht nach jedem Okularwechsel wieder neu suchen müssen...

Also Du siehst: Die Gemeinde der Hobby-Astronomen teilt sich in zwei Lager - die Dobsonianer und die Dobsonhasser <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Du solltest also vorsichtig festtellen, zu welcher Kategorie Dein Lebensgefährte gehört, bevor Du Investitionen tätigst.


Mein Alternativvorschlag: Neulich konnte ich anlässlich der Mondfinsternis durch ein Miyauchi 15x60 Großfernglas schauen (gibt es z.B. hier: http://www.intercon-spacetec.de/fernglas/miyauchi.html#60ia ), das auf einer Celestron (oder Meade?) Goto-Montierung befestigt war. Liegt zusammen knapp ausserhalb Deines Budgets, hat mir persönlich aber so gut gefallen, dass ich es mir wohl früher oder später selbst anschaffen werde.

Ciao, Maximilian

PS: Und was den genannten Händler im Saarland angeht, empfehle ich, ein paar seiner Beiträge in diesem Forum zu lesen und danach zu entscheiden, ob Du Dich auch so behandeln lassen möchtest. Auch diesbezüglich scheidet sich die Astronomiegemeinde aber offenbar in zwei Lager!
 
Hallo Maximilian,

hey, Du musst schon meinen Smiley mitzitieren! Konkrete Empfehlungen kann man nicht geben (siehe mein weiteres Geschreibsel). Bezüglich Julias Erwähnung von u. a. Galaxien ist ein großer Lichteimer ab 8" allerdings schon nicht schlecht. Und bei 700 EUR ist der Dobson das am besten Passende.

Der ML ist mir eingefallen, weil der halt im Saarland ist. Dein Hinweis, dass dessen Verhalten manchmal sehr seltsam war, ist berechtigt. Allerdings hielt er sich in letzter Zeit sehr zurück. Gekauft habe ich dort noch nie etwas, Kontakt hatte ich auch mit keinem aus dem Team. Und ein Bild von den Leuten kan man sich bei direktem Kontakt erst machen. Das kann Julia sicher selbst übernehmen.

Unterstreichen möchte ich Deine indirekte Händlerempfehlung. Ein Bekannter von mir fährt auch sehr gut mit ICS.

Tip an Julia: Da fällt mir ein, dass der Katalog von Intercon Spacetec auch sehr wertvolle Informationen zum Teleskopkauf enthält. Lad Dir den dort mal runter!

Ciao
Martin
 
Hallo Julia,

zonk hats bereits auf den Punkt gebracht.

Wenn die Aussicht besteht, später weiteres Geld in Okulare zu investieren, könnte sogar ein 10"-Dobs eine Möglichkeit sein: Das Stichwort Galaxien ist gefallen, dazu ist ein Mehr an Öffnung sicher vorteilhaft. Allerdings hat der 10er ein Öffnungsverhältnis von f/5 was höhere Anforderungen an Okulare - und damit an den Geldbeutel - stellt.

Tipp auf jeden Fall: Goto ausreden und in Öffnung/Okulare investieren.

Eine weitere Alternative könnten die Intelliscopes von Orion USA sein. Das sind ebenfalls Dobsons mit sogenannte digitalen Teilkreisen, die checken ab wie das Teleskop steht und zeigen auf nem kleinen Computer an, in welche Richtung man schwenken muss, eine Art handgeführtes Goto. Liegt aber bereits etwas über Deinem Budget ...

Vielleicht ist der Technik-Freak ja auch ne Leseratte? Dann gibts nämlich zwei sehr interessante Goto-Alternativen:

- "Atlas für Himmelsbeobachter" von Erich Karkoschka
(Standardwerk für den Hobbyastronomen, braucht man eh ...)
- Telrad-Sucher + Deep Sky Reiseatlas von Feiler/Noack

Oder - um die Technikfreundlichkeit zu befriedigen - wie wärs mit nem hübschen Planetariumsprogramm?
"Stellarium" ist kostenlos und sieht gut aus, "Redshift" ist eine Windows-Klicki-Klacki-Anwendung wo man unheimlich viele kleine Fenster auf und zu machen und Werte eintragen kann <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Ach da fällt mir ein: zum Justieren des Teleskops benutzen viele eine Justierlaser -DAS ist doch Hightech!

CS

Klaus
 
Hallo Klaus,

Eine weitere Alternative könnten die Intelliscopes von Orion USA sein. Das sind ebenfalls Dobsons mit sogenannte digitalen Teilkreisen, die checken ab wie das Teleskop steht und zeigen auf nem kleinen Computer an, in welche Richtung man schwenken muss, eine Art handgeführtes Goto.

Kleiner Hinweis: Die Intelliscopes haben ein grünes Display und grün beleuchtete Tasten. Das dürfte das dunkeladaptierte Auge gar nicht freuen. Außerdem soll es Probleme mit dem LCD bei niedrigen Temperaturen geben.

Ciao
Martin
 
Hallo Zonk,

ups - gut zu wissen!

@Lydia: versuch vielleicht doch das Goto wegzudiskutieren ...

CS

Klaus
 
... nachdem schon fast alles gesagt ist, noch ne Meinung:
bei 700 Euro und keine Elektronik schreit es fast schon nach einem Galaxy 12" Dobson. - Allerdings nur, wenn ihr, Julia, im EG wohnt. Ansonsten ist das Ding zu schwer. Im Obergeschoß mit "nach runter, rüber, draussen tragen" wäre ein 10" wohl das Maximum. Und ohne sich auszukennen (was dann ja recht schnell kommt) und einfach nur Spaß haben, nun denn, dann wäre der 8" in f:6 (1200mm Brennweite) das Ideal. Warum?
Der braucht, ich sags mal einfach, keine teuren Okulare und keine besondere Behandlung. Der ist rubust und nimmt einem nichts übel.
Ergo:
Sehr schwer einzuschätzen, was man nehmen soll. Daher habe ich beide: 8" und 12" Galaxy. Bei "nur" einem Gerät würde ich, wie gesagt, kommt auf das Stockwerk an..., zum 10" greifen.
Zum Thema Händler: Den Tip mit dem Handler aus dem Saarland finde ich auch nicht so optimal. Es gibt Händler, die auch richtig gut beraten. Derjenige, nun denn, ich sage im Forum nichts über andere...
Viele Grüße und Willkommen im Club!
Winfried
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Julia,

ich denke für 700 Euro sieht es so aus:
- Anforderung Galaxien und Nebel, sowie Stadtrand mit wenig Licht, das ruft nach Öffnung. Möglichst viel davon.
(Ha! Du weißt noch nicht, wie weit man wirklich von einer Stadt weg sein will! Ab 20km wird's überhaupt interessant.)
- Öffnung und Goto kollidieren im Preis. Ich würde für ein solches Deepsky-Interesse 8 Zoll Öffnung (200mm) als Minimum veranschlagen. Eine Montierung mit Goto, die sowas trägt, liegt allein schon bei 700 Euro. Wer zahlt dann das Teleskop und das Zubehör?
- Eine kleinere Öffnung mit billigerem Goto halte ich für unattraktiv, weil man dann den Effekt hat, dass man im Objektkatalog des Goto-Computers 2500 Objekte hat, und davon aber im Teleskop nur 50 überhaupt erkennen kann, und die nur nach Jahreszeit und durch den Standort (Nordhimmel/Südhimmel) eingeschränkt. Da bleibt wenig übrig. Zudem kommt hinzu, dass so manche kleine Goto-Kaffeemaschine nicht den Beobachtungskomfort bietet, den man sich womöglich für 700 Euro vorstellt.
- Deepsky-Neigung ruft nach schönen Weitwinkel-Okularen, damit die Objekte richtig schön wirken. Dafür sollte man einen guten Teill des Geldes reservieren. Auf lange Sicht stellen viele Sternfreunde fest, das in den Okularen mehr Geld steckt, als im Teleskop. Das geht auch Planetenfreunden so.
- Noch der Hinweis: Ich rede immer von Deepsky, aber keine Angst, Planeten und der Mond werden auch schön ausschauen.

Was ich daraus stricken würde ist ein 8" f/6 Dobson, also 200/1200. Der kostet um 300 Euro. Die restliche Kohle wird für Zubehör draufgehen, zum Großteil für einen schönen Okularsatz, dann für etwas Literatur (Karkoschka ist schon genannt worden, Planetariumsprogramm gibbet umsonst zum Download, ein astronomisches Jahrbuch ist sehr zu empfehlen) und zuletzt vielleicht für Justier-Zubehör oder einen Leuchtpunktsucher.

Ich glaube der 10" Dobson ist mit 700 Euro nur unzureichend mit Zubehör auszustatten, und die "Steilvorlage", dass Du ein Teleskop für 700 Euro schenkst, und dann von Deinem Lebensgefährten noch erwartest, weitere 300 bis 400 Euro in Okulare zu stecken (und davon ein guter Anteil möglichst bald, um das Gerät überhaupt einigermaßen ausnutzen zu können), halte ich für nicht besonders empfehlenswert.

Von daher denke ich also ein 200/1200 Dobson, dazu ein 2" Okular mit 30mm bis 40mm Brennweite (beliebt sind TS-WA Okulare), dann ein 13mm Hyperion und ein 8mm Hyperion wären eine ganz nette "Grundpalette".
Das 2" Okular dient zum Aufsuchen und für größere Objekte. Wenn ihr wirklich dunklen Himmel habt, während 40mm bis 42mm interessant. Bei Stadtrandhimmel eher 30mm bis 32mm, sonst sieht der Hintergrund zu grau aus und die Objekte ertrinken darin, denn je länger die Okularbrennweite, desto kleiner und heller das Bild. Das geht aber nur bis zur Minimalvergrößerung, die bei f/6 mit einem 42mm Okular erreicht ist. Ich empfehle also ein 30mm oder 32mm Okular.

Das 13mm bietet 92-fache Vergrößerung. Viele Deepsky-Objekte wirken damit sehr schön. Hellere Deepsky-Objekte, und auch kleinere, kommen bei 150x im 8mm Okular gut zur Geltung. Auch Planeten fangen ab 150x an, interessant zu werden.

Das deckt sozusagen den "Grundbedarf" ab. Mit Sicherheit werdet ihr in Zukunft dann noch über einige Okularbrennweiten dazwischen nachdenken. Um 20mm und um 5mm sowie vielleicht noch ein 42mm. Eventuell ließen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Es gibt bei Reese Astronomische Okulare ein 20mm Okular in 2", welches durch eine eingeschraubte Barlow erst 20mm hat und durch herausschrauben der Barlow dann 30mm. Das Okular würde also 30mm und 20mm abdecken und kostet nur wenig mehr, als andere günstige 30mm Okulare. Es müsste RE-UW 20 heißen, wenn ich mich nicht irre.

Als weiteres Zubehör ist für Euch ein Nebelfilter interessant, und zwar ein UHC oder ein OIII. Diese Filter wirken für sogenannte Emissionsnebel und machen diese besser Beobachtbar. Wenn Stadtlicht stört, dann sind manche Nebel ohne so einen Filter gar nicht erkennbar. Diese Filter wirken aber NICHT für Sternhaufen und Galaxien, weil sie Sternenlicht stark verschlucken. Genaueres findest Du hier: http://www.svenwienstein.de/HTML/nebelfilter.html
Ich denke, ein Nebelfilter in 2" Durchmesser wäre eine tolle Sache. Über ein Reduzierstück von 2" auf 1,25", welches bei den meisten Teleskopen beiliegt (Händler fragen!) kann er auch mit 1,25" Okularen verwendet werden. Der Reduzierer muss nur ein 2" Filtergewinde haben, und das ist inzwischen bei den meisten so (vorher Fragen).
Der Nebelfilter ist in 2" wesentlich teurer, als in 1,25" Durchmesser. Vielleicht passt er aber noch ins Budget.

Dann würde ich einen Leuchtpunktsucher empfehlen, oder einen Telrad-Sucher (bzw. Riegel Quickfinder). Das ist ein "Visiersucher". Diese Sucher projizieren über eine Scheibe durch die man schaut Ringe bzw. einen Punkt an den Himmel. Der zeigt, wohin das Teleskop gerade schaut. Das erleichtert das Aufsuchen mit der Sternkarte (Karkoschka) wesentlich, denn man muss sich nicht mit der Bildumkehr in einem normalen Sucher herumschlagen. Der dreht das Bild nämlich auf den Kopf, und manchmal weiß man nichtmal grob, wo man eigentlich hinschaut...
Das wäre dann der "Goto-Ersatz".
Hat schon wer den "Karkoschka" richtig benannt? "Atlas für Himmelsbeobachter", Erich Karkoschka, Kosmos-Verlag, müsste derweil 4. Auflage sein, und der Erfolg hat seinen Grund!

Noch was zu 1,25" und 2", womit ich Dich beworfen habe: http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare1.html#Gesichtsfelder
Wird da erklärt, einfach mal durchlesen.

Überhaupt, vielleicht magst Du Dich in meiner Einsteiger-Ecke http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-ecke.html
und bei www.deepsky-brothers.de mal gründlich umschauen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Julia,

Du hast ja nun schon einige Antworten bekommen. Ich persönlich finde, dass Du unbedingt Deinen Lebensgefährten mit ins Boot holen solltest. Ich weiß, Frauen machen gerne Überraschungen, aber bei einer Investition von 700 Euro (und eventuell später mehr), sollte man sich schon gut überlegen, was man kauft. Ein tolles Geburtstagsgeschenk, dass dann im Keller steht, nützt ja niemandem <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />

Wenn tatsächlich Galaxien und Nebel beobachtet werden sollen, spricht das, wie oben schon erwähnt, tatsächlich dafür, ein Teleskop mit einer großen Öffnung zu nehmen, d.h. in der Regel mindestens 200mm (8 Zoll). Damit beginnen die schönen Deep-Sky-Beobachtungen von lichtschwachen Objekten. Wenn wir also über so viel Öffnung reden, gibt es z.B. die Möglichkeit "Dobson"-Teleskop (auch oben schon erwähnt) oder ein Teleskop auf einer parallaktischen Montierung, vielleicht ein "Newton". Der Dobson ist in der Regel deutlich billiger, liegt aber nicht jedem. Ein Teleskopkauf ist ja u.a. auch viel von persönlichem Gefallen, Aussehen, Bedienbarkeit etc. abhängig. Vielleicht kaufst Du also ein Gerät, aber Deinem Lebensgefährten gefällt es dann gar nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/tongue.gif" alt="" />

Deswegen empfehle ich...

...entweder den Lebensgefährten in die Kaufplanung mit einzuweihen (fehlender Überraschungseffekt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" />)l damit Ihr Euch gemeinsam ein schönes Gerät aussuchen könnt, oder...

...schenk ihm einen Gutschein, auch den kann man ja zum Geburtstag schön verpacken...

...kauf erstmal Einsteigermaterial: Ein tolles Buch zum Einsteigen und informieren (Stichworte Karkoschka: Atlas für Himmelsbeobachter; Kosmos: Keller, Das Himmelsjahr 2007; Der Himmel 2007; Teleskop 1x1; Stoyan: Deep Sky Reiseführer u.v.m.), eine drehbare Sternkarte, ein Planetariumsprogramm...

Abschließend noch ein Wort zum GOTO: Unbedingt ausreden! Kostet sehr viel Geld, das sinnvollerweise für die Optik des Teleskops oder gutes Zubehör besser angelegt wird und macht deutlich weniger Spass, als Objekte selber anhand von Karten aufzusuchen und ist einfach gar nicht nötig (außer zur Befriedigung des Technik-Freaks)!

Grüße, Nicolai
 
Hallo Julia (wegen des Nicknames vermutlich mit roten Haaren
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />),

ich melde mich dann mal als Saarländer zu Wort <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />.

Also was noch nicht angesprochen wurde:
Wieviel Erfahrung habt ihr mit der Astronomie ??
Habt ihr schon mal durch ein Teleskop geschaut und wisst, was euch erwartet (nicht die schönen bunten Bilder aus Zeitschriften) ??

Hier kommt dann häufig der Rat (und der kommt zu recht), erst mal bei Sternfreunden oder Vereinen vorbeizuschauen und durch verschiedene Teleskope zu schauen, um sich mal "ein Bild" von der Materie zu machen.

Die Möglichkeit hast du gleich um die Ecke und zwar bei Cassiopeia in Saarlouis. Schau mal auf deren Homepage, die bieten gerade aktuell über die VHS Saarlouis div. Kurse an. Öffentliches Treffen der Gruppe jeden 1. Freitag im Monat in der VHS.

Etwas weiter weg und zwar in Braunshausen auf dem Peterberg gibt es sogar eine richtige Sternwarte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />. Diese beherbergt den VAS, den Verein der Amateurastronomen des Saarlandes. Auch hier ist man (oder Frau <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />) gerne gesehen.

Also, nur nichts überstürzen. Wenn es jetzt nicht klappt, der nächste Geburtstag kommt bestimmt.
 
Hi Detlef,

ich antworte dir jetzt mal, stellvertretend auch für alle anderen.
Erstmal vielen Dank. Da hab ich ja ganz schön viele Tips bekommen und kann jetzt einiges an Lektüre durchackern (speziellen Dank an Sven, das war mal eine ganz schön ausführliche Antwort!).

Den Club Cassiopeia hatte ich schon entdeckt und wollte dort auch demnächst mal vorbeischauen. An die Sternwarte hab ich gar nicht gedacht, ist `ne super Idee. Vor allem, da sie dort an seinem Geburtstag einen interessanten Vortrag halten (also gibts am Geburtstag wohl erstmal ein "Planetariumsprogramm" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" />, `n Buch und `n Gutschein).

Zwischenzeitlich kann ich ja dann auch mal bei apm-telescopes vorbeischauen.

Das GoTo werde ich ihm dann mal ausreden. Ich dachte mir ja schon, daß das nicht wirklich sinnvoll ist. Außerdem hab ich ja einige Tips bekommen, wie man sich auch ohne am Sternenhimmel zurechtfindet.

@Berberich
Wir wohnen nicht im EG, sondern im 5. Stock. Allerdings haben wir eine große Dachterasse, von der aus man die Sterne sehr gut beobachten kann ohne das Teleskop viel in der Gegend rum schleppen zu müssen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />

Wie gesagt, nochmal vielen Dank, ihr habt mich überzeugt daß wir uns am besten nach dem Geburtstag gemeinsam schlau machen, damit er von seinem Geschenk auch was hat!

Vielleicht werde ich euch ja zwischenzeitlich noch ein wenig nerven! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Bis dann
Julia
 
Hallo Julia,


dann trifft man sich ja evtl. auf´m Peterberg.

Also, auch wenn es so auf den "ersten Blick" vielleicht nicht so aussehen mag, aber Randlage von SLS, da geht in Richtung Deep-Sky nicht gerade sehr viel <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/augenruppel.gif" alt="" />, da muss man schon Richtung Gau fahren, damit es halbwegs dunkel wird.

Schöne Planetariumssoftware gibt es übrigens als freeware:

Stellarium

Cartes du ciel
 
Hi Julia,
das mit dem nerven find ich gut! Dafür sind die Foren schließlich gemacht. Aber nerven tut hier niemand, so eine kleine Schar (sind oft dieselben) versuchen eben, dem Newcommer den Einstieg zu erleichtern. Obwohl manchmal (immer?) verschiedener Meinung, wollen wir halt einfach nur helfen und unsere eigene Erfahrung mit einbringen.
Ergo: nerve uns wieder!!!
Gruß
Winfried
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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