Klagen gegen "amerikanische" Teleskophersteller

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Wie man Märkte übernimmt und Kohle macht wird ja seit jeher an allen Handelsschulen der Welt gelehrt... genau so. Aufkaufen, übernehmen, starke Marken besitzen, den Markt ausdünnen, Wett- und Mitbewerb vernichten. Wer überbleibt, verkauft an alle. Zu seinem Preis.

Und leider bestimmt derjenige dann auch die Qualität, mit der sich alle zufriedengeben müssen. Konsumenten sind eine träge, willige und meist technisch hilflose Masse... :coffee:

lg
Niki
 
Hallo,

naja, eine Sammelklage von Amateurastronomen in den USA gegen Chinesische Firmen wird ja wohl ausgehen wie das Hornberger Schießen. Wenn sie tatsächlich gewinnen können die Amerikanischen Behörden nur reagieren, indem sie neue/höhere Strafzölle auf Importe von diesen Herstellern erheben. Was bedeutet, dass die Terleskope statt billiger anschliessend teurer sein werden. Hätten sich die Klagenden also in den eigenen Fuß geschossen.

Grüße
Maximilian
 
Zuletzt bearbeitet:
indem sie neue/höhere Strafzölle auf Importe von diesen Herstellern erheben. Was bedeutet, dass die Terleskope statt billiger anschliessend teurer sein werden. Hätten sich die Klagenden also in den eigenen Fuß geschossen.
Haha, genau das hab ich auch in einem Kommentar darunter gelesen ?

Sich-in-den-Fuß-schießen scheint seit knapp vier Jahren das neue Hobby in Amiland zu sein, nach der Eiswürfelwasser-über-den-Kopf-schütten-Challenge....

Gruß
Okke
 
das besättig leider meine Sicht auf die USA einmal mehr!! : die Typen; Ausgewanderte Europäer. naja nicht mein Problem! den ich hab meine EQ Montierung aus Italien. Wir Europäer können es einfach ein wenig besser. nur doof mein C 8 EHD Spiegel ist leider ein Ami :rolleyes:, wenn ich den mal wechseln möchte werde ich entweder zu Asia oder EU Produkt Wechseln. das ist meine Meinung. Sorry für alle US Fans. ich war drüben vor Jahren mal. meine Meinung die echten US Bürger währen die Indianer!
Sollen sie sich doch gegenseitig in den Konkurs Erschiessen das können die ja bekanntlich am besten!
wir Alle haben nur diesen Blauen Planet und Alle egal welche Hautfarbe ( Frau, Mann, Kind) oder Hobby jeder einzelne auch nachgeht sollte das Ziel Erreichen.

Grüsst
*entfernt*
 
Hallo Ale,

dafür das du so über die Amis denkst, hast du aber eine Signatur im Ami "Cloudy Nights" Stil ;-) Das ist da so ausgeufert, das die das nun auf "nur" 7 Zeilen beschränkt haben.

Viele Grüße
Matthias
 
Das ist da so ausgeufert, das die das nun auf "nur" 7 Zeilen beschränkt haben.

Wenigstens kann man die Anzeige der Signaturen unter "Grundeinstellungen" ausschalten. ;)
Am Handy werden sie sowieso nicht angezeigt... meistens sind die Signaturen nach kürzester Zeit sowieso unnötig, weil sie ja nach 50x lesen nichts Neues mehr sind. Es liest dann sowieso keiner mehr... ich würde eher nur Einzeiler erlauben, das würde für kurze Statements oder einen Link zur eigenen Webseite genügen und nicht soviel Platz verbrauchen. :cool:

Auch ich hatte anfangs eine elendslange Signatur. Bis man sich im Forenleben zurechtfindet und den Sinn und Wert der vielen möglichen Dinge begreift, vergeht einige Zeit. Letztlich sind die Mehrheit dieser Signaturen nicht wirklich informativ. Und anfangs quasi eine Equipment-Schau. Oder immer dieselben Gedichte und weise Sprüche. Ich könnte mir auch vorstellen, dass sie nach drei Monaten von selbst verlöschen (außer die Links zur Homepage). Denn die weisen Sprüche verstauben auch mit der Zeit...

Aber das ist eigentlich off topic. :p

lg
Niki
 
Hallo Matthias
nein hab keine 7 wörter dazu noch weggelassen.
kennst du noch den Alten Präsidenten George W. Bush? der kannte nur drei Wörter im 2001 nachdem 9.11 ! Geld, Öl, Krieg, oder die neuste Problematik dort. der Typ von einem Präsidenten DT ist für mich der grösste (*****) im W. Haus! kleiner Witz der hat noch immer den Finger auf dem Roten Knopf und wartet bis Nord Korea oder ein Typ im eigen Land was falsch macht! jaja deshalb halte ich leider nichts von den Möchtegern Amis. Sorry !! :devilish:

Sooo Viiiele falsche Typen (******) auf dem Planeten und [durch die Moderation entfernt]. da ich leider noch nicht zum Sensenmann wechselt habe. :cry::rolleyes:

ich halte mich viel lieber an den Nacht Himmel den der ist Friedlich
somit Viel Spass an der Diskussions Runde
*entfernt*

Ich bin nicht nur Astronom, Goth mit Prise schwarzem Humor, lache mache über fast alles Witze, da ich im Jahr 2001 zum Diabetiker wurde. da war ich schon fast Tod oder hätte ich eher im Koma liegen sollen?? falsch hab alle mit bekommen, den der Wert vom Blutzucker war beim Notfall Arzt bei 31.8 und im Spital war der Wert sehr leicht angestiegen gemessen wurde nur 51.4.
so was ist normal?? ach der liegt nur so bei mickrigen 4-6 BZ= Blutzuckerwert ich verwende das Englische. ist das englische Messsystem ( mmol/l) oder das deutschsprachige system misst mit ( mg/dl)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ale, jetzt musst aber wieder runter vom Gas^^ Ich habe gehört das es auch echt sympatische Amerikaner gibt! Echt war, aber ich würde deshalb niemals behaupten das "alle" Amerikaner so sind :)
Jedenfalls überraschen mich solche Preisabsprachen überhaupt nicht wenn der Hauptmarkt nur von 2 Firmen abgedeckt wird. Und dann bekommt man die Ware in USA noch billiger als bei uns, ja sowas aber auch.
 
Hallo Ale,
wie lange hast Du in USA gelebt und wo? Du must über eine reiche Erfahrung verfügen. Manche Deiner Erklärungen solltest Du in die Signatur einbringen, dann sparst Du Dir das tippen.
CS
Dieter
 
waren zwei Wochen drüben in Florida mit meinen Eltern, Bruder und seiner Freundin ( 2011 Verheiratet )
Ich wurde am Flughafen Zürich als erster überprüft, danach mein Bruder in Amerika Airport Dallas beim umsteigen und mein Dad in Florida Orlando, der Hammer der Polizist wusste nicht mal wo die Schweiz liegt. danach 3 Stunden im Falschen Hotel, (gebucht über Reisebüro) wer hat das ganze verpennt das waren die Amis! 1 Hotel Zimmer zuwenig mit der ausmahne von Key West, in Orlando in einem Motel übernachten das Frühstück: Kaffee, Orangensaft und nur die extrem süssen Donats, gegessen haben wir am Pool auf den Nassen Bänke, hatte bei der Ankunft geregnet da es sonnst keine Sitzmöglichkeit gab , gebucht waren 4 Stern Hotel (Kurzfassung) noch fragen??? also wenn ihr so was erlebt bitte lasst es mich wissen!

das war im Jahr 2004 drüben und es stimmt es gibt welche die sind Freundlich doch das ganze System bei denen ist nicht das beste beispiel. sie hatten den ersten Menschen auf dem Mond und leben noch heute mit nur 110 V aus der Steckdose oder verprügeln die Falschen oder leben mit Waffen in der Hosentasche um nur drei Probleme anzusprechen den der dritte Punkt ist das Problem zwischen Meade und Celestron. das war schon in meiner Schulzeit (1990 -1999) damals waren das die grössten Konkurrenten untersiech (Zeitschrift Star Observer Werbung und es gab einen Bericht wo beide Marken verglichen wurden. ; nur das sie jetzt völlig übertreiben.

grüsst
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Danke Dieter
nee das lass ich aussen vor, nur so viel wir in Europa haben ebenfalls gute Produkte. warum bei denen einkaufen?? der Nächste Tubus wird entweder EU oder Asia sein. da können die Amis machen was sie wollen.
 
danke Dieter dem stimme voll zu! nachdem falschen übersetzten Come in and find out = komm rein und das ganze ist Doof.
und Tschüss
*entfernt*
 
...und wie Lloyd69 schon schrieb: Bitte wieder herunterkommen. Ich habe einen bedenklichen Satz aus einem der Beiträge entfernt.
Ansonsten sind wir ein Forum für Astronomie, in der eine Debatte über Politik oder gar Volksgruppen nichts zu suchen hat.
Danke fürs Beachten. ;)

Volker
 
Wie relevant ist das noch ? Laut wikipedia und dem verlinkten Artikel hat Meade letzten Dezember (deswegen?) Konkurs angemeldet (?) Gibt es Meade (noch) ?
CS, Heiko
 
Hi,

Zitat von *entfernt*: sie hatten den ersten Menschen auf dem Mond und leben noch heute mit nur 110 V aus der Steckdose

Ist nicht alles schlecht, im fernen Amerka - immerhin fahren sie auf der richtigen Straßenseite. Also cool bleiben, bei uns ist auch nicht alles gut, Stichworte Steine und Glashäuser.

Grüße, Gerd
 
Wie relevant ist das noch ? Laut wikipedia und dem verlinkten Artikel hat Meade letzten Dezember (deswegen?) Konkurs angemeldet (?) Gibt es Meade (noch) ?
CS, Heiko

Doch, Meade als Unternehmen existiert noch und arbeite (wenn auch unter Covid-19-Auflagen, aber das ist ja neuer als Dezember). Wenn ich das richtig verstehe, wird ja auch gegen die Mutterkonzerne geklagt. Ob das Erfolg / Konsequenzen hat, werden wohl nur Kartellrechtsexperten abschätzen können. Aber ähnlich gelagerte Vorwürfe gab es ja bekanntermaßen auch an europäische Unternehmen in anderen Branchen.

Stefan Korth
 
Hallo!

(1) Wie relevant ist das noch ?
(2) Laut wikipedia und dem verlinkten Artikel hat Meade letzten Dezember (
(3) (deswegen?) Konkurs angemeldet (?)
(4) Gibt es Meade (noch) ?

(1) Ganz aktuell
(2) Ja, aber das war ein anderer Prozess, wenn auch aus ähnlichem Anlass
(3) Nicht deswegen, aber sie haben sich für Insolvent erklärt um nach „Chapter 11“ (Gläubigerschutz) die 20 bis 30 Millionen Dollar Schadensersatz nicht zahlen zu müssen, zu denen sie im Dezember verurteilt wurden.
(4) Ja. Drum kann man sie ja schon wieder neu verklagen :)

Das Amerikanische Rechtssystem, ihr Insolvenzrecht und die Klagefreudigkeit der Anwälte (die normalerweise kein festes Honorar, sondern einen Anteil an der erstrittenen Summe bekommen) suchen auf der Welt ihresgleichen. Einen Vorgeschmack darauf haben wie mit den Abmahnwellen im Internet in den letzten Jahren bekommen. Manchmal führt sich das ganze System ad absurdum wie in solchen Fällen hier.

Grüße
Maximilian
 
für 50 % gebe ich recht das land an sich ist schön. die ausgewanderten möchte gern Eu bürger. 10% für die einheimische Indianer 40% wenn die einheimischen indios das sagen hätten würde ich gerne dss land bereisen.
so das lass ich so stehen egal was noch kommt.
grüsst ale
 
Oh, danke für die Info. Da ist Meade Instruments - Wikipedia vielleicht nicht ganz korrekt oder missverständlich. Aber gut dass es Meade noch gibt. Auch wenn ich kein Equipment von Meade habe, es wäre schade gewesen wenn wieder ein Spieler das Feld verlassen hätte. CS, Heiko.
 
Moin,

Leute, Amibashing mag zu Trumps Zeiten ja in sein, ist aber genau so unsinnig wie das Europäer-Bashing das grade drüben Mode ist. Fakt ist, dass das Anglo-Amerikanische Rechtssystem, die Quelle liegt ja nicht in Amerika sondern im Britischen Rechtssystem und dem des Commonwealth, eine andere Sicht auf manche Dinge hat als unseres. Das kann Vorteile haben (dort werden Dieselbesitzer nicht so abgebügelt wie hier) oder es kann Nachteile haben. Das liegt immer in der Natur des Falles den es angeht. Wer sich mal die Mühe macht die Marktpreise hier in Deutschland mit denen in China, dem Ursprungsland der allermeisten Produkte dieses Marktes zu vergleichen wird feststellen, dass die Margen doch durchaus beachtlich sind. Angesichts der Tatsache dass auch der Deutsche Markt von nur sehr wenigen Teilnehmern bespielt wird die sich auch gegenseitig mit Material versorgen liegt der Verdacht nahe, dass auch hier marktbeherrschende Szenarios z.B. durch "Generalimporteure" usw. herrschen mit denen massiv auf das Marktgeschehen eingewirkt wird. Über die Elemente der Preisbildung, seien es Qualitätssichernde Maßnahmen, Gewährleistungsaufwände usw. kann man seitenlang diskutieren - so abwegig an sich ist die Klage der amerikanischen Amateure nicht - nur dass die Konsequenzen vielleicht anders ausfallen als sie es sich ausdenken, denn einen Anspruch auf Belieferung haben sie natürlich nicht. Falls ein Marktteilnehmer, wenn es denn zu einem entsprechenden Urteil käme, sich den verfügten Bedingungen nicht fügen will steigt er aus dem Markt aus und die siegreichen Amateure dürfen sich ihr Zeug dann per Import aus anderen Ländern besorgen, der perfekte Sockenschuß. Aber so ist die Welt, Anspruch und Wirklichkeit sind nicht immer in Deckung zu bringen.

CS
Jörg
 
Hallo!

...so abwegig an sich ist die Klage der amerikanischen Amateure nicht ...

Nur eine kleine Anmerkung dazu: Das sind nicht die Amateure die da klagen, sondern Rechtsanwaltskanzleien, die sich auf (vermeintliche) Preisabsprachen spezialisiert haben. Weil sie für die jeweilige Klage aber einen Geschädigten brauchen, suchen sie sich irgendwelche Leute aus, die mit der Aussicht auf ein Stück vom Millionenkuchen ihr Gesicht in die Kamera halten. Von alleine wären die nie auf die Idee mit der Klage gekommen.

Ganz extrem ist das in meiner Branche (Luftfahrt). Wenn es da zu irgendwelchen Unfällen oder Zwischenfällen kommt, dann fallen die Anwälte wie eine Heuschreckenplage über Opfer und Angehörige her und stacheln die zu Klagen gegen alle und jeden an, die nur entfernt etwas damit zu tun haben könnten. Solche Auswüchse kennt das Englische Rechtssystem übrigens nicht, auch wenn es Parallelen zum Amerikanischen hat.

Grüße
Maximilian
 
Moin,

...oder so, das ist eben das Sytem. Die Anwälte haben dort nicht wie hier eine Gebührenordnung. Ich kenne das von drüber im Sektor Museumseisenbahnen, da ist die richtige Versicherung gut und teuer... - aber egal, an der Sache ändert das nix. Offenbar haben sich die Marktteilnehmer dieses Sektors durch auffällige Preisgestaltung angreifbar gemacht. Sonst sähen die Anwälte keine Chance da reinzugrätschen. Oder jemand hat sie auf das Thema gesetzt. Letztlich muss sich dort jeder Marktteilnehmer entsprechend seinem Umfeld verhalten - die Gegebenheiten sind ja nicht unbekannt. Man mag das gut finden oder nicht, viele Dinge die uns auch bei uns hier bewegen sind aber erst so ans Licht gekommen oder vorangetrieben worden. Alles hat seine zwei Seiten...

CS
Jörg
 
Hallo!

Die Anwälte haben dort nicht wie hier eine Gebührenordnung.

Aber in England schon (und das meinte ich oben vor allem bezüglich des Unterschiedes zwischen Englischem und Amerikanischem System): Costs in English law - Wikipedia

Offenbar haben sich die Marktteilnehmer dieses Sektors durch auffällige Preisgestaltung angreifbar gemacht. Sonst sähen die Anwälte keine Chance da reinzugrätschen.

Ich glaube eher, die Anwälte versuchen es einfach. Wenn die gerade nichts anderes zu tun haben, dann haben sie ja nichts zu verlieren. Und wenn das große Kanzleien mit viel Personal und ausreichend Kapitalreserven sind, dann hat der Gegner ohnehin keine Chance. Denn bis es zum Prozess kommt hat der so hohe Kosten (denn die Verteidiger und Sachverständigen lassen sich nämlich nach Stunden bezahlen, unabängig vom Ausgang des Verfahrens), dass er womöglich vorher aufgibt und sich auf einen Vergleich einlässt. Auch wenn er gar nichts gemacht hat.
Ein Bekannter hat mit seinem Ingenieurbüro mal einen Auftrag aus den USA an Land gezogen. Da wurde er ziemlich bald mit einer völlig haltlosen Klage, vermutlich von der ortsansässigen Konkurrenz, konfrontiert. Alleine die Verteidigung gegen diese Klage hätte ihn ein Mehrfaches des Auftragsvolumens gekostet, vom Ausgang des Verfahrens (das er eigentlich nur hätte gewinnen können) abgesehen. Da er weder das Geld noch die Risikobereitschaft dafür hatte, blieb ihm nichts anderes übrig als das Projekt abzusagen.

Letztlich muss sich dort jeder Marktteilnehmer entsprechend seinem Umfeld verhalten - die Gegebenheiten sind ja nicht unbekannt

Die Gegebenheiten sind aber auch in ständigem Wandel und die Anwaltskanzleien sehr erfinderisch. Was letzes Jahr noch ging kann dieses Jahr zum Scheitern verurteilt sein. Insofern ist es vor allem für kleine Firmen ein unkalkulierbares Risiko geworden, sich in den USA zu engagieren. So etwas wie Rechtssicherheit in unserem Sinne bietet deren Rechtssystem nämlich nichtmal ansatzweise.

Grüße
Maximilian

PS: Wir hatten hier in Tübingen vor einem (oder zwei?) Jahren auch so einen in allen Medien breitgetretenen „Preisabspracheskandal“. Pünktlich zur Eröffnung Anfang April hatten alle Eisdielen gemeinsam den Preis für die Kugel Eis um 50 Cent angehoben. Dagegen gab es auch eine Klage, aber obwohl die Sache wirklich offensichtlich war, gab es keinen gerichtstauglichen Beweis für eine Absprache. Das war zwar für die Eisesser nicht schön, aber ich persönlich fühle mich in einem Rechtssystem wohler, in dem man zum Gewinnen eines Prozesses Fakten und nicht Geld braucht.
 
Hi Maximilian,

das ist eher harmlos, in Deutschland betrifft das eher den Industriesektor, angefangen vom Bahnsektor, den ich selbst mehr als nur gut kenne, genau so im Halbzeug und Industriebedarf-Sektor, auch dort hat sich die Teilnehmerzahl an den Märkten massiv reduziert, nur dass das meistens unbemerkt von der Öffentlichkeit stattfindet, und auch die Kartellbehörden kriegen das meistens erst mit, wenn das aus irgendeinem meist zufälligen Grund bekannt wird. Ich bin mal gespannt was dabei raus kommt.

CS
Jörg
 
Hallo Zusammen,
die folgende Aussage scheint mir doch etwas weit hergeholt zu sein: "According to the complaint, consumers have overpaid for telescopes by at least $350,000,000."
Zu Zeiten von Celestron und Meade als uramerikanische Pionierunternehmen im Amateurteleskopsektor waren die Preise deutlich höher, sicherlich, ein Teil ist dem technologischen Fortschritt und Skaleneffekten geschuldet. Nun ja, wir werden sehen wie die Klagen ausgehen. Der Kapitalismus braucht einfach wieder einen Garagenerfinder, er läuft nur rund bei Wettbewerb. Bei einem Oligopol und ausgereizten technischen Entwicklungen bleibt Letzterer irgendwann auf der Strecke.
CS, Thomas
 
Hm, wenn ich mir in Erinnerung rufe, was brauchbare Instrumente kosteten als ich mir der Astronomie angefangen habe (ich sag nur "Vehrenberg-Apotheke"), leben wir heute als Kunden (was die Preise angeht) in geradezu paradiesischen Zeiten. Nie zuvor gab es so hochwertiges Equipment und so viel Auswahl für so wenig Geld.
Ok, vlt. ein wenig am Thema vorbei, es geht ja um den amerikanischen Markt. Da waren auch damals die Preise oft nur halb so hoch wie bei uns, die sind schon von je her ein anderes Preisniveau gewohnt, was Astroartikel angeht.

VG
Günter
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben