Klapprige Okularfixierung

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Jochem

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Hallo zusammen,

bitte um ein paar Tipps zu folgendem Problem:

sowohl der Umlenkspiegel am Teleskop, wie auch das Okular,
werden bei mir über 2 Schrauben fixiert. Da an beiden Stellen reichlich Luft zwischen Innen- und Aussenhülse
vorhanden ist, erscheint mir das ganze bzg. optischer Achse und Verkippung reichlich undefiniert.
Die Schräubchen zur Fixierung des Umlenkspiegels muß ich
schon arg fest anziehen, damit sich beim Beobachten nichts verdreht.

Habt ihr eine Idee, wie man das nachträglich verbessern kann?

Danke.

Gruß Jochem
 
was hast du denn für einen okularauszug?
2 " oder?
z.b. der baader 2"-adapter mit messingspannring würde dein problem lösen, sofern er adaptierbar ist.
deshalb zunächst die frage zum vorhandenen auszug...
wolf
 
Hallo Wolf,

ich habe 1 1/4"-Auszug.
Zu deinem Tipp:
Die besseren Geräte arbeiten mit Spannring, daß habe ich schon gesehen.
Nur... einfach was neues kaufen....ist nicht unbedingt eine günstige Lösung. Ich möchte erstmal versuchen, ob sich
am vorhandenen etwas verbessern läßt.

Grüße

Jochem
 
na, dann mache erstmal vernünftige rändelschrauben rein, die auch einen entsprechenden durchmesser des rändels haben.
dann kannst du die teile auch richtig anziehen.
wenn du sehr viel luft hast, kannst du dir auch eine dünne zwischenhülse aus messing drehen lassen, die dann einen längsschlitz bekommt. oder so eine hülse aus dünnem blech selber biegen.
die steckst du auf deinen spiegel und dann alles zusammen in den auszug.
dabei wirkt die messinghülse dann ähnlich wie ein spannring.
aber der aufwand ist auch nicht zu unterschätzen, sofern man nicht selber die möglichkeiten hat.
und alles hängt halt von der größe des zwischenraumes zwischen auszug und spiegel ab.
oder wickle klebeband und deinen spiegel und quetsche ihn in den okularauszug <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" />
nein, spaß beiseite, ich kann mir vorstellen, was für ein auszug und was für poplige schräubchen das sind.
die billigprismen und spiegel sind ja auch so ausgeführt.
glaube mir, so wie du es beschreibst, wirst du vermutlich nicht glücklich werden mit dem teil.
denn ich kann mir vorstellen, daß auch das auszugsrohr selbst im grundkörper spiel hat und wackelt. oder?
gerade als eingefleischter bastler kann ich sagen, daß neukauf manchmal gerade die beste lösung ist!
aber, das mußt du für dich natürlich allein entscheiden.
ist das eigentlich ein refraktorauszug oder einer für newton?
schöne grüße!
wolf
 
Danke Wolf,

es handelt sich um einen Skywatcher Mak 127mm.
Der ist, was ich bisher feststellen konnte, sehr ordentlich
gearbeitet. Nur für den Preis kann man natürlich kein edles
Zubehör erwarten. Die Fokussierung geht über Hauptspiegel-Verstellung, bisher ohne sichtbares Shifting.
Den Vorschlag mit der geschlitzten Hülse werde ich probieren.

Gruß

Jochem
 
hi jochem,
da ist mir alles klar. die anschraubbaren adapter haben leider " standardmäßig " so eine klapprige ausführung.
dann hat der mak ja vermutlich das 2" sc-gewinde dran, an welchem dein okularstutzen sitzt.
also, da würde ich auf alle fälle was anderes machen.
bau dir doch den kurzen sc-adapter dran und dann die t2-wechseleinrichtung von baader.
effektiver kannst du es nicht machen, denn du kannst dann alles zubehör ( selbst bestimmte 2"-teile ) mittels t2-wechselring ritsch-ratsch anschließen und wiederholgenau positionieren.
sowas habe ich unter anderem im rahmen des umbaus meines m500 ( und das ist ja ähnlich wie dein mak ) gemacht.
sieh dir die bilder oder den bericht mal an.
hier der ganze bericht, bei dem es aber eigentlich um andere probleme geht:
http://www.tbrumm.de/UmbauM500.htm

und hier die bilder daraus. achte auf den okularseitigen anschluß....:

Link zur Grafik: http://www.tbrumm.de/images/astro/umbaum500/image012.jpg

Link zur Grafik: http://www.tbrumm.de/images/astro/umbaum500/image002.jpg

schöne grüße!
wolf

 
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