klawipo
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Hallo Dunkelfans,
ich war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der Eifel Sterne schauen mit meinem 12 Zoll f/5 Dobson. Nachdem mein angestammter Platz von Traktor-Lichtern bestrahlt wurde, fuhr ich ein Stück weiter und fand einen weiteren Wanderparkplatz. Jo, so schlecht sah der Himmel über mir nicht aus. Milchstraße, strukturiert, immerhin. Zum Horizont hin war es aber sehr mau, die tief stehenden Plejaden quetschten ihr Licht so gerade in meine Augen.
Also erstmal meinen persönlichen Gradmesser für Himmelsquali angepeilt: Den Cirrus, schön weit oben. Die beiden Hauptteile sind eigentlich immer zu sehen, in dieser Nacht aber sehr sehr schwach leider. Von Nordwesten zogen Wolken auf, ich ging daher in den Wassermann um die beiden benachbarten Objekte M72 und NGC 7009 anzupeilen, die noch eine Weile wollenfrei blieben, außerdem wollte ich eh mal in "meinem" Sternbild nach dem Rechten schauen. Der Kugelsternhaufen M72 war einfach ein runder Nebel, mit Mühe machte ich zwei sternartige Verdickungen nahe dem Zentrum aus. Auch noch so hohe Vergrößerung bis hin zu 375fach brachte nicht mehr Details. Der Saturnnebel schien deutlich türlkis-grünlich und schon in der Übersicht flächig. Relativ hell ist er auch, ich war erstaunt dass die Farbe auch bei den von mir gern genommenen 125fach noch zu sehen war. Er schien elongiert, aber ich hatte unheimlich Schwierigkeiten zu sagen in welche Richtung. Mal schien es die eine Richtung, dann die senkrecht dazu zu sein. Gemittelt würde ich daher sagen dass er wie eine Art Raute daherkam.
Nun bedeckten die Wolken einen Gutteil des Himmels. Ich hatte schon alle Okulare bis auf das 32mm Übersichtsteil wieder eingepackt, da bemerkte ich, dass der Himmel doch erneut aufklarte. Schnell noch einen Blick auf den Cirrus: Leider keine Veränderung. Nun gut, da weder Transparenz noch Seeing in Bestform waren, bot sich die Gegend um Kassiopeia an, die ich mir ausschließlich mit dem 32mm Erfle anschaute. Nach einem zwanghaften Blick auf die Andromedagalaxie, die so flau wie lange nicht zu sehen war, schaute ich mir M 103 an, welcher mich an den beleuchteten Eiffelturm erinnerte. Messier 52 Kam ein wenig wie die Nuss von Scrat aus Ice Age rüber: Hellere Sterne bilden die Kappe und den runden Kurzstiel. Darunter weniger helle Sterne, die allerdings nicht alle ganz im Rund waren und auch über die gedachte Nuss hinaus liefen. In der Gegend darf natürlich auch der Eulenhaufen (E.T.!) nicht fehlen. Wirklich prächtig, so markant! Damit beendete ich die Beobachtung mit einem positiven Erlebnis.
CU
Klaus
ich war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der Eifel Sterne schauen mit meinem 12 Zoll f/5 Dobson. Nachdem mein angestammter Platz von Traktor-Lichtern bestrahlt wurde, fuhr ich ein Stück weiter und fand einen weiteren Wanderparkplatz. Jo, so schlecht sah der Himmel über mir nicht aus. Milchstraße, strukturiert, immerhin. Zum Horizont hin war es aber sehr mau, die tief stehenden Plejaden quetschten ihr Licht so gerade in meine Augen.
Also erstmal meinen persönlichen Gradmesser für Himmelsquali angepeilt: Den Cirrus, schön weit oben. Die beiden Hauptteile sind eigentlich immer zu sehen, in dieser Nacht aber sehr sehr schwach leider. Von Nordwesten zogen Wolken auf, ich ging daher in den Wassermann um die beiden benachbarten Objekte M72 und NGC 7009 anzupeilen, die noch eine Weile wollenfrei blieben, außerdem wollte ich eh mal in "meinem" Sternbild nach dem Rechten schauen. Der Kugelsternhaufen M72 war einfach ein runder Nebel, mit Mühe machte ich zwei sternartige Verdickungen nahe dem Zentrum aus. Auch noch so hohe Vergrößerung bis hin zu 375fach brachte nicht mehr Details. Der Saturnnebel schien deutlich türlkis-grünlich und schon in der Übersicht flächig. Relativ hell ist er auch, ich war erstaunt dass die Farbe auch bei den von mir gern genommenen 125fach noch zu sehen war. Er schien elongiert, aber ich hatte unheimlich Schwierigkeiten zu sagen in welche Richtung. Mal schien es die eine Richtung, dann die senkrecht dazu zu sein. Gemittelt würde ich daher sagen dass er wie eine Art Raute daherkam.
Nun bedeckten die Wolken einen Gutteil des Himmels. Ich hatte schon alle Okulare bis auf das 32mm Übersichtsteil wieder eingepackt, da bemerkte ich, dass der Himmel doch erneut aufklarte. Schnell noch einen Blick auf den Cirrus: Leider keine Veränderung. Nun gut, da weder Transparenz noch Seeing in Bestform waren, bot sich die Gegend um Kassiopeia an, die ich mir ausschließlich mit dem 32mm Erfle anschaute. Nach einem zwanghaften Blick auf die Andromedagalaxie, die so flau wie lange nicht zu sehen war, schaute ich mir M 103 an, welcher mich an den beleuchteten Eiffelturm erinnerte. Messier 52 Kam ein wenig wie die Nuss von Scrat aus Ice Age rüber: Hellere Sterne bilden die Kappe und den runden Kurzstiel. Darunter weniger helle Sterne, die allerdings nicht alle ganz im Rund waren und auch über die gedachte Nuss hinaus liefen. In der Gegend darf natürlich auch der Eulenhaufen (E.T.!) nicht fehlen. Wirklich prächtig, so markant! Damit beendete ich die Beobachtung mit einem positiven Erlebnis.
CU
Klaus
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