Lots
Aktives Mitglied
Klasser Saturn Heute Abend
Ausrüstung: GSO 8“ f/6 Dobson mit folgenden Okularen:
17mm Stratus (71x), 8mm Hyperion (150x) und 5mm Hyperion (240x).
Zeitpunkt: 20.02.2007 zwischen 21:30 und 23:15 Uhr. Beobachtungsort Darmstadt Süd. Bedingungen: Temperatur etwas 5° C. Bortle 8. Grenzgröße 4m5. Das Seeing war gut.
Beobachtungsobjekte:
GX: M81, M82, NGC3077, NGC2841, NGC2903, M65, M66, M95, M96, M105
OC: M44 (Grippe), M67
PN: M97 (Eulennebel) und NGC2392 (Eskimonebel)
Planeten: Saturn
Hallo Astrofreunde,
Gestern hatte Petrus noch einmal Einsicht und schenkte uns einen klaren Himmel. Mond und Venus waren schön gegen 18:30 im Westen gemeinsam sichtbar. Das nutzte ich noch mal um ein paar Sequenzen mit meiner CamCorder zu filmen, siehe meinen Beitrag in diesem Forum.
Später am Abend baute ich meinen Dobson im Garten auf. Die Durchsicht war zwar nicht so berauschend. Die Grenzgröße konnte ich relativ genau bestimmen, da sigma Hydrae 4m4 hell gerade noch indirekt sichtbar war. Der Stern blitzte ab und zu indirekt durch. Aber das Seeing passte diesmal. Also wurde ausgiebig Saturn beäugt.
Die Cassiniteilung war messerscharf erkennbar. 5 Monde und das Äquatorband waren dauerhaft bei 240x zu sehen. Man konnte sogar leichte Helligkeitsunterschiede im Band erkennen. Das war sicherlich mein bester Saturn in dieser Opposition. Hier wünscht man sich
doch mal auf 300x zu vergrößern!
Weiterhin wurde noch der Eskimonebel eingestellt. Ah, auch hier macht gutes Seeing einiges aus. Der Zentralstern kommt klar und punktförmig zur Geltung und drum herum ist die nahezu kreisförmige Hülle zu erkennen. Der Eulennebel war jedoch aufgrund der Bedingungen sehr blass. Fahre mein Teleskop deshalb gleich weiter.
M67, der reiche offene Sternhaufen im Krebs ist bei 150x auch sehr schön. Duzende Sterne so ab 10m und schwächer funkeln im Okular und füllen das GF zu 2/3. M44 wird im Sucher mitgenommen und dient zum Auffinden von M67.
Jetzt noch einige Galaxien. Mein Tipp: NGC2841! Die GX ist länglich oval (4:1) und 10m1 hell. Sie wirkt jedoch heller, da ihre Flächenhelligkeit hoch ist. Deutlich erkennt man das hellere, ovale Zentrum, das sich von den äußeren Spiralarmen absetzt. Eine GX auch für kleinere Geräte.
Guide 8 schreibt: NGC 2841: very bright, large, very much extended 151deg, very suddenlym brighter middle = a star of 10th magnitude.
NGC3084 suche ich diesmal vergeblich. Bin zwar im Zielgebiet aber nichts zu sehen. Die GX ist nach den Daten knapp 0,5m schwächer als NGC2841. Soviel zu den Helligkeitsangaben, die können manchmal trügerisch sein.
Natürlich noch zu dem Triplett M81, M82 und NGC3077. Bei 150x am Besten, da kommt auch die rel. Kleine und ovale GX NGC3077 voll zur Geltung.
Zum Abschluss noch in den Löwen und einige Karkoschka Objekte aufgesucht. NGC2903 bleibt bei 71x blass. Zwar groß und recht lang gestrecktes Oval, aber unscheinbar. Der braucht halt einen dunklen Himmel. M65 und M66 fallen bei 71x sofort auf, bei 150x besser weil der Hintergrund dunkler ist. Form und leichte Strukturen sind zu erkennen, aber auch hier wird der Beobachtungsgenuss durch die schlechten Bedingungen gehemmt. Bei M95/M96 M105 und NGC3371 finde ich bei meinem schlechten Himmel nie den richtigen Aufsuchstern, da 52 Leo mit 5m2 einfach nicht zu erkennen ist, also hangele ich mich von M65/M66 aus zu diesen 4 sehenswerten Galaxien. Das geht recht gut, dank Karkoschka. Jedoch bleibt diesmal NGC3371 (10m9) unsichtbar, was wohl am schlechten Himmel liegt.
So, das war’s mal wieder von mir.
Clear Skies
Lothar <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
Ausrüstung: GSO 8“ f/6 Dobson mit folgenden Okularen:
17mm Stratus (71x), 8mm Hyperion (150x) und 5mm Hyperion (240x).
Zeitpunkt: 20.02.2007 zwischen 21:30 und 23:15 Uhr. Beobachtungsort Darmstadt Süd. Bedingungen: Temperatur etwas 5° C. Bortle 8. Grenzgröße 4m5. Das Seeing war gut.
Beobachtungsobjekte:
GX: M81, M82, NGC3077, NGC2841, NGC2903, M65, M66, M95, M96, M105
OC: M44 (Grippe), M67
PN: M97 (Eulennebel) und NGC2392 (Eskimonebel)
Planeten: Saturn
Hallo Astrofreunde,
Gestern hatte Petrus noch einmal Einsicht und schenkte uns einen klaren Himmel. Mond und Venus waren schön gegen 18:30 im Westen gemeinsam sichtbar. Das nutzte ich noch mal um ein paar Sequenzen mit meiner CamCorder zu filmen, siehe meinen Beitrag in diesem Forum.
Später am Abend baute ich meinen Dobson im Garten auf. Die Durchsicht war zwar nicht so berauschend. Die Grenzgröße konnte ich relativ genau bestimmen, da sigma Hydrae 4m4 hell gerade noch indirekt sichtbar war. Der Stern blitzte ab und zu indirekt durch. Aber das Seeing passte diesmal. Also wurde ausgiebig Saturn beäugt.
Die Cassiniteilung war messerscharf erkennbar. 5 Monde und das Äquatorband waren dauerhaft bei 240x zu sehen. Man konnte sogar leichte Helligkeitsunterschiede im Band erkennen. Das war sicherlich mein bester Saturn in dieser Opposition. Hier wünscht man sich
doch mal auf 300x zu vergrößern!
Weiterhin wurde noch der Eskimonebel eingestellt. Ah, auch hier macht gutes Seeing einiges aus. Der Zentralstern kommt klar und punktförmig zur Geltung und drum herum ist die nahezu kreisförmige Hülle zu erkennen. Der Eulennebel war jedoch aufgrund der Bedingungen sehr blass. Fahre mein Teleskop deshalb gleich weiter.
M67, der reiche offene Sternhaufen im Krebs ist bei 150x auch sehr schön. Duzende Sterne so ab 10m und schwächer funkeln im Okular und füllen das GF zu 2/3. M44 wird im Sucher mitgenommen und dient zum Auffinden von M67.
Jetzt noch einige Galaxien. Mein Tipp: NGC2841! Die GX ist länglich oval (4:1) und 10m1 hell. Sie wirkt jedoch heller, da ihre Flächenhelligkeit hoch ist. Deutlich erkennt man das hellere, ovale Zentrum, das sich von den äußeren Spiralarmen absetzt. Eine GX auch für kleinere Geräte.
Guide 8 schreibt: NGC 2841: very bright, large, very much extended 151deg, very suddenlym brighter middle = a star of 10th magnitude.
NGC3084 suche ich diesmal vergeblich. Bin zwar im Zielgebiet aber nichts zu sehen. Die GX ist nach den Daten knapp 0,5m schwächer als NGC2841. Soviel zu den Helligkeitsangaben, die können manchmal trügerisch sein.
Natürlich noch zu dem Triplett M81, M82 und NGC3077. Bei 150x am Besten, da kommt auch die rel. Kleine und ovale GX NGC3077 voll zur Geltung.
Zum Abschluss noch in den Löwen und einige Karkoschka Objekte aufgesucht. NGC2903 bleibt bei 71x blass. Zwar groß und recht lang gestrecktes Oval, aber unscheinbar. Der braucht halt einen dunklen Himmel. M65 und M66 fallen bei 71x sofort auf, bei 150x besser weil der Hintergrund dunkler ist. Form und leichte Strukturen sind zu erkennen, aber auch hier wird der Beobachtungsgenuss durch die schlechten Bedingungen gehemmt. Bei M95/M96 M105 und NGC3371 finde ich bei meinem schlechten Himmel nie den richtigen Aufsuchstern, da 52 Leo mit 5m2 einfach nicht zu erkennen ist, also hangele ich mich von M65/M66 aus zu diesen 4 sehenswerten Galaxien. Das geht recht gut, dank Karkoschka. Jedoch bleibt diesmal NGC3371 (10m9) unsichtbar, was wohl am schlechten Himmel liegt.
So, das war’s mal wieder von mir.
Clear Skies
Lothar <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />