Lots
Aktives Mitglied
Klasse Saturn und aufgelöster M3 in Herchenrode
Ausrüstung: GSO 8“ f/6 Dobson mit folgenden Okularen:
17mm Stratus (71x) und 8mm Hyperion (150x) und 5mm Hyperion (240x)
Fernglas Nicon Action Scoutmaster XL Zoom 10-22x50
Zeitpunkt: 15.03.2007 zwischen 20:30 und 22:45 Uhr. Beobachtungsort Herchenrode im OdW. Bedingungen: Temperatur ca. +6° C, leicht windig mit fst. 5m2. Das Seeing war gut bis sehr gut.
Beobachtungsobjekte:
GX: M101, M51, NGC5195, M109, NGC4494, NGC4565, NGC4251, NGC4631 (Heringsgalaxie), NGC4490, NGC4485, M94, M64 (Galaxie mit dem schwarzen Auge), NGC2903, M65, M66, NGC3628, M95, M96, M105, NGC3371, NGC3373, NGC3377, NGC3367, NGC3115, M81, M82, M86, M84, NGC3388, NGC3686 und NGC3684
OC: M45 (Plejaden), Hyaden, h&chi, M35, NGC2158, M36, M37, M38, NGC1907, M41, M50, M48, M34, M44 (Praesepe), M67, Mel111 und NGC2244
GN: M42, M43
KS: M3, M13
PN: Eskimo-Nebel, Eulennebel
Planeten: Saturn
Hallo Astrofreunde,
Thomas Nordhaus und ich haben uns Gestern noch kurzfristig zum spechteln verabredet. Kurz nach acht ging es los nach Herchenrode. Als wir ankamen stand Venus noch hell und hoch im Westen. Der Dobs war schnell ausgepackt und einsatzbereit. Zu Beginn war es recht mild, später kam ein bissiger Wind auf und es wurde etwas kälter, so dass nach fast 3 Stunden die Hände anfingen zu frieren.
Thomas ist ein Offener Haufen Fan, während ich ein Galaxien-Jäger bin. Das hat sich prima ergänzt. Während Thomas mit dem Fernglas den Himmel absuchte, stellte ich die einzelnen Objekte ein.
Zu den Höhepunkten:
Bei Saturn hatten wir bei 240x aufgrund des super Seeing, einen Hammermäßigen Anblick. 4 Monde, Schatten auf dem Ring, Ringschatten auf Saturn, Cassiniteilung, dunkel schwarz, wie mit dem Messer ausgestanzt. Das Äquatorband deutlich strukturiert und hell braun über dem Ring auf der gelblichen Saturn sichtbar.
M3 war gegen 22:30, als er hoch genug stand und aus dem Dunst kam, bei 240x in duzende Sterne aufgelöst, sehr ästhetischer Anblick.
M64: hier war bei 71x nördlich eine dunkle Einbuchtung zu erahnen. Eine höhere Vergrößerung (150x) brachte keine Verbesserung.
M82: Bei 150x 2 Dunkelbänder erkennbar.
Eskimo-Nebel: Bei 150x war der Zentralstern deutlich sichtbar, die fast runde, leicht ovale Hülle drum herum, immer wieder schön. Beim Eulen-Nebel waren bei 71x die Augen schon andeutungsweise sichtbar, zumindest konnte man eindeutig erkennen, das die Scheibe innen dunkler als außen ist. Die Vergrößerung auf 150x brachte keinen merklichen Gewinn, das Bild wurde nur dunkler.
NGC2903: Schöner Anblick der länglich, ovalen Galaxie beim 71x. Jedoch keine Strukturen sichtbar. Sie wirkte gleichmäßig hell.
NGC4565: Wau, bei 71x schöne Spindel-Galaxie, sehr groß, Staubband unsichtbar
M35, M38: Bei 150x sind diese Haufen umwerfend, hunderte Sterne sichtbar. Bei M35 sind auch einige orange Sterne darunter.
Leo’s-Quartett: Sogar die schwache NGC3373, war neben M105 und NGC3371 deutlich, indirekt sichtbar. Nördlich davon war das Pärchen NGC3377, NGC3367 zu erkennen.
Dann war es fast elf und uns wurde doch langsam kalt. Alles zusammen gepackt und ab nach Hause. Wir waren uns einig. Aufgrund des super Seeing, war der Abend ein voller Erfolg. Da kann man auch die nur fst. 5m2 verschmerzen.
Gruß
Lots
Ausrüstung: GSO 8“ f/6 Dobson mit folgenden Okularen:
17mm Stratus (71x) und 8mm Hyperion (150x) und 5mm Hyperion (240x)
Fernglas Nicon Action Scoutmaster XL Zoom 10-22x50
Zeitpunkt: 15.03.2007 zwischen 20:30 und 22:45 Uhr. Beobachtungsort Herchenrode im OdW. Bedingungen: Temperatur ca. +6° C, leicht windig mit fst. 5m2. Das Seeing war gut bis sehr gut.
Beobachtungsobjekte:
GX: M101, M51, NGC5195, M109, NGC4494, NGC4565, NGC4251, NGC4631 (Heringsgalaxie), NGC4490, NGC4485, M94, M64 (Galaxie mit dem schwarzen Auge), NGC2903, M65, M66, NGC3628, M95, M96, M105, NGC3371, NGC3373, NGC3377, NGC3367, NGC3115, M81, M82, M86, M84, NGC3388, NGC3686 und NGC3684
OC: M45 (Plejaden), Hyaden, h&chi, M35, NGC2158, M36, M37, M38, NGC1907, M41, M50, M48, M34, M44 (Praesepe), M67, Mel111 und NGC2244
GN: M42, M43
KS: M3, M13
PN: Eskimo-Nebel, Eulennebel
Planeten: Saturn
Hallo Astrofreunde,
Thomas Nordhaus und ich haben uns Gestern noch kurzfristig zum spechteln verabredet. Kurz nach acht ging es los nach Herchenrode. Als wir ankamen stand Venus noch hell und hoch im Westen. Der Dobs war schnell ausgepackt und einsatzbereit. Zu Beginn war es recht mild, später kam ein bissiger Wind auf und es wurde etwas kälter, so dass nach fast 3 Stunden die Hände anfingen zu frieren.
Thomas ist ein Offener Haufen Fan, während ich ein Galaxien-Jäger bin. Das hat sich prima ergänzt. Während Thomas mit dem Fernglas den Himmel absuchte, stellte ich die einzelnen Objekte ein.
Zu den Höhepunkten:
Bei Saturn hatten wir bei 240x aufgrund des super Seeing, einen Hammermäßigen Anblick. 4 Monde, Schatten auf dem Ring, Ringschatten auf Saturn, Cassiniteilung, dunkel schwarz, wie mit dem Messer ausgestanzt. Das Äquatorband deutlich strukturiert und hell braun über dem Ring auf der gelblichen Saturn sichtbar.
M3 war gegen 22:30, als er hoch genug stand und aus dem Dunst kam, bei 240x in duzende Sterne aufgelöst, sehr ästhetischer Anblick.
M64: hier war bei 71x nördlich eine dunkle Einbuchtung zu erahnen. Eine höhere Vergrößerung (150x) brachte keine Verbesserung.
M82: Bei 150x 2 Dunkelbänder erkennbar.
Eskimo-Nebel: Bei 150x war der Zentralstern deutlich sichtbar, die fast runde, leicht ovale Hülle drum herum, immer wieder schön. Beim Eulen-Nebel waren bei 71x die Augen schon andeutungsweise sichtbar, zumindest konnte man eindeutig erkennen, das die Scheibe innen dunkler als außen ist. Die Vergrößerung auf 150x brachte keinen merklichen Gewinn, das Bild wurde nur dunkler.
NGC2903: Schöner Anblick der länglich, ovalen Galaxie beim 71x. Jedoch keine Strukturen sichtbar. Sie wirkte gleichmäßig hell.
NGC4565: Wau, bei 71x schöne Spindel-Galaxie, sehr groß, Staubband unsichtbar
M35, M38: Bei 150x sind diese Haufen umwerfend, hunderte Sterne sichtbar. Bei M35 sind auch einige orange Sterne darunter.
Leo’s-Quartett: Sogar die schwache NGC3373, war neben M105 und NGC3371 deutlich, indirekt sichtbar. Nördlich davon war das Pärchen NGC3377, NGC3367 zu erkennen.
Dann war es fast elf und uns wurde doch langsam kalt. Alles zusammen gepackt und ab nach Hause. Wir waren uns einig. Aufgrund des super Seeing, war der Abend ein voller Erfolg. Da kann man auch die nur fst. 5m2 verschmerzen.
Gruß
Lots