klassische Planeten in einem Fernglasschwenk

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

ekdepruzzi

Aktives Mitglied
Zu meiner Überraschung war heute morgen gegen 6.30 Uhr ein absolut blauer Himmel über Chemnitz.

So konnte gelingen, worauf ich jetzt schon eine Weile warte und was trotz aller Einfachheit im Leben nicht so heufig wiederholbar ist.

Abgesehen von der Sonne, die gerade noch weit genug unter dem Horizont stand konnte ich die anderen "Planeten" der Antike mit einem Fernglasschwenk innerhalb von fünf Sekunden sehen.

Zunächst hatte ich mich gegen 6.30 Uhr im Angesicht des klaren Himmels auf die Dachterrasse begeben und zuerst versucht die in der Dämmerung nicht so leicht zu lokalisierenden Planeten Saturn und Mars zu finden. Nachdem das wiederholt und ohne Zeitverzug mit dem Fernglas (Meopta 12 x 60) gelang, war der Merkur aus dem Dunst der Stadt aufgetaucht und ich konnte ihn immer wieder nach kurzem Anhalten in den Sichtbereich bringen, obwohl einige Bäume im Wege stehen.

Dann der spannende Versuch der gleich beim ersten mal gelang.

Merkur, kurz anhalten, Venus, anhalten, in einem Zug zu Saturn, Stop, Mars, Stop und Mond, dann zum Jupiter und das alles in etwa fünf Sekunden, vielleicht auch sieben oder acht Sekunden. Gestoppt habe ich nicht.

Beim zweiten Mal hatte ich mich beim Saturn etwas vertan und musste kurz suchen, also nicht so direkt ein Zug.

Für weitere Versuche war es dann schon zu spät. 7.12 Uhr musste ich mich dann dringend auf den Weg zur Arbeit machen.

Mal sehen ob sowas in den nächsten Tagen noch einmal gelingt. Wenn das Wetter mitspielt werde ich versuchen mit einem 20ger Weitwinkelobjektiv Aufnahmen zu machen, die man dann zusammensetzen kann.

Grüße

Ek
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben