Kleine Frage an die Spiegelschleif-Erfahrenen !!!

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kreischer

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Moin Mitschleifer,

ich hatte vor geraumer Zeit hier:

http://forum.astronomie.de/phpapps/...985/2_Spiegel_als_einen_gro_eren_b#Post821985

mal eine Idee geäußert und bin nun doch auf den Trichter gekommen mir ein 6"-Bino zu bauen.

Der erste Spiegel (in der Bucht ersteigert (+ benutztes Tool war dabei)) ist wie gesagt schon mit dem Grob- und Feinschliff durch (Anmerkung: das denke ich, denn der Spiegel wirkt schon sehr glatt und am mitgelieferten Tool klebten Reste von Pech), also Pfeiltiefe knappe 1,22mm (entspricht 1200mm Brennweite, bei 6"), aber eben nicht von mir geschliffen, und der Original-Schleifer hat mir bisher noch nicht auf meine Frage geantwortet. Darum die Frage an Euch:

Bis zu welcher Pfeiltiefe darf ich max. den Grobschliff machen, um so genau wie möglich nach dem Feinschliff bei der Pfeiltiefe des 1. Spiegels zu gelangen.

Ich weiß, das hängt von mehreren Faktoren ab, aber evtl. könnt Ihr mir da ein "so in etwa" - Wert geben, damit ich nach dem Feinschliff nicht zu weit von den 1,22mm Peiltiefe weg bin.

Gruß + CS,
André
 
Hi Andre,

ich würde die Brennweite beim 2. Spiegel gleich beim Grobschliff auf die erwünschte Pfeiltiefe bringen und dann die noch vorhandenen ungewollten Abweichungen in der Brennweite durch Positionswechsel(auch beim Feinschliff) von Spiegel und Tool korrigieren. Wenn Brennweite zu kurz, dann Spiegel unten, wenn Brennweite zu lange, Spiegel oben.

CS Mike
 
Hallo Andre,

Mit dem Grobschliff auf Pfeiltiefe und dann mit Feinschliff steuern bzw. konstant halten, wie Mike bereits geschrieben hat.

Aber worin soll der Sinn eines 6" f/8 Binos liegen? So ein Bino-Newton würde ich nicht länger als f/5 machen, damit man mit 1,25" Okularen auf große Austritspupillen und große Geschitsfelder kommt, was die Stärke dieser Instrumente ist. Nur wenige haben einen so großen Augenabstand, um mit den dicken 2" Okularen noch die Nase dazwischen zu bekommen. Kurze Tuben sind außerdem einfacher zu verbauen und justierstabil zu halten.

Ich würde auf f/5 unschleifen und anschließend alle Körnungen abwechselnd mit dem selben Tool schleifen. So werden die beiden Brennweiten automatisch genau gleich.
 
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n'Abend,

erstmal Danke an Euch beide,

und ... puhhhh ... da kommt natürlich meine Unerfahrenheit zum tragen. Das ganze ist mein erstes Projekt und ich denke, ich muss noch ein wenig mehr zum Thema Binos "studieren" bzw. mir auch nochmal die Vor-/Nachteile von kleinen und großen Brennweiten im Verhältnis zu den Austritspupillen und Geschitsfelder zu Gemüte ziehen.

So oder so solls ein Bino werden, wenn schon 2 gleiche Rohlinge vorhanden sind. Und ich bin sehr dankbar für die Hinweise, vorallem, da ich tatsächlich 2"-Crayfords einsetzen wollte ;) Wäre wohl voll in die Hose (besser an die Nase) gegangen.

Das mit den Angleichen der beiden Rohlinge hat sich vorerst erledigt. Der Tip mit der kürzeren Brennweite und Bauform leuchtet ein. Ich bleib dran und meld mich in der heißen Phase wieder...

Gruß und CS,
André
 
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