Kleine Platte mit Langlöcher fräsen lassen

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Dane Vetter

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Hallo zusammen,

gäbe es hier jemanden, der solche kleinen Alu-Plättchen mit Langlöchern nach eigenen Vorstellungen in kleinen Stückzahlen (5 Stück) fräsen könnte?

Es handelt sich hier um ein Stück des Winkels, welcher beim ZWO EAF Fokusmotor mitgeliefert wird, ich aber gerne in einer kürzeren Form hätte.

Falls es jemand gäbe der das kann, oder jemand der kennt der das machen kann, würde ich mich über eine Info freuen.

ZWO_EAF_Angle_Plate_klein.jpg
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Wäre bei uns zwar möglich, bin aber nicht besonders heiß auf den Auftrag.
Man könnte das vorhandene Plättchen selber kürzen und die Ecken abrunden. Sollte der Stabilität nicht groß schaden. Das werde ich bei den Refraktoren wohl auch machen, weil das rausstehende Material zum Teil nervig ist.
 
Hi,

ja das mit dem selbst kürzen hatte ich auch mal kurz im Hinterkopf. Bei mir mit meiner Ausstattung, mit der ich das von Hand sägen und feilen müsste... wäre das aber die Notlösung. Ich kenne aber auch niemanden im Umfeld, der das besser bewerkstelligen könnte. Da wäre es mir eine saubere und korrekte Anfertigung wert, zudem ich gleich mehrere nehmen würde. Bei mir passen überall immer nur die kurzen Varianten, welche ZWO früher mitgegeben hat. Die neuen längeren Varianten, stehen bei mir immer über.

Ich bin davon ausgegangen, dass das für den Metallbau vielleicht eine Kleinigkeit ist, welche auch schnell ohne hohen Aufwände in Konstruktion und Herstellung umgesetzt werden kann. Aber ich kenne mich da nicht aus, vielleicht sehe ich das auch falsch.
 
Hallo Dane, die kurzen Langlöcher sind als Senk-/Sacklöcher ausgeführt, wohl damit die eingesetzte Schraube bzw. der Schraubenkopf zumindest größtenteils im Blech verschwindet. Ist das unbedingt nötig oder kann der Kopf der Schraube vollständig aus dem Blech schauen? Das würde die Kosten des Teils senken...immerhin eine zusätzlich Fräsoperation weniger und ggf. dann sogar als Laserteil oder Wasserstrahlteil zu fertigen. Prüf doch mal bitte die Notwendigkeit der Absenkung...
Viele Grüße Kay
 
Ich glaube, ich habe die Antwort schon selbst gefunden. Anscheinend wird dieser kurze Schenkel über 2 Zylinderschrauben mit Innensechskant an die Stirnseite der langen Blechlasche geschraubt...und somit dürfen die Schraubenköpfe nicht überstehen. Dann könnten anstatt der zylindrisch gesenkten kurzen Langlöcher vielleicht auch einfache Bohrung mit Kegelsenkung angebracht werden? Auch das würde alles günstiger machen...
Viele Grüße Kay
 
Wie stark ist das Material? Würde eventuell auch 3mm dickes Blech als Biegeteil mit 90°-Biegung gehen? Also den ganzen Winkel als Biegeteil?
VG Kay
 
Im Grunde würde das auch als eine einfache Bohrung mit Kegelsenkung gehen, aber ich hatte schon einen Fall, bei dem ich das Spiel in den kleinen Langlöchern auch ausgenutzt habe. Ganz falsch war die Idee von ZWO hier nicht, hier auch ein Spiel über Langlöcher einzuräumen. Wenn ich hier schon was gesondert anfertigen lassen würde, dann am besten auch genau in dem Stil.

Einen ganzen Winkel als Biegeteil würde für mich weniger in Frage kommen. Die lange Seite von dem Winkel, an dem die kleine Platte angeschraubt wird, bietet eigentlich jegliche Langlöcher mit denen ich den EAF schon an verschiedenste Auszügen anbringen konnte. Diese Kompatibilität an das Biegeteil zu bekommen, wäre sicher auch einiges an Aufwand. Ich denke da ja auch etwas längerfristig, weshalb ich auch gleich mehrere Anfertigen lassen würde. Es geht also nicht nur um einen einzigen Fall.

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Ich finde es aber gut, das hier auch potentielle Alternativen erwähnt werden. :y:
 
Hier mal kurz eine skizzierte Idee als 3D-Teil:
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Auf dem langen Schenkel könnten neben dem mittigen langen Langloch beliebige Langlöcher noch eingebracht werden. Solange alles ohne weitere Absenkung auskommt, wäre das eine einfache 2D-Laserkontur und danach ein Biegevorgang. Sowas könnte eventuell bei einer Blechverarbeitungsfirma auf Nachfrage aus 3mm Edelstahlblech gefertigt werden.

Ich könnte Dir zumindest ein 3D-Teil und die Abwicklung (2D-Kontur) des Blechs liefern...die Abmessungen müssten wir per email abstimmen.
VG Kay
 
Vielen Dank für deinen Vorschlag und Visualisierung. Sollte sich niemand finden, welcher solche Platten anfertigen kann, würde ich möglicherweise auf die Idee zurück kommen.
 
Ich habe mit einem Kollegen gesprochen, er würde sie fräsen.
Er würde sie aus einem Alu-Klotz fräsen und mit einem Scheibenfräser abtrennen. Dadurch und nicht eloxiert werden sie nicht ganz so schön aussehen, wie das Original. Andere Möglichkeit wäre aus Stahl zu fertigen, dann könnte ich sie schön planparallel schleifen und sie wären natürlich deutlich fester. Nachteil ist, unlakiert oder uneloxiert werden sie mit der Zeit etwas rosten.

Eine abfotografierte Skizze wäre völlig ausreichend. Paar verschiedene Längen sind auch möglich.
 
Das klingt doch schon mal spannend! Im Grunde müssen sie ja nicht ganz so perfekt aussehen, aber vielleicht finde ich ja noch jemanden, der sie eloxieren kann. Ich denke aus Stahl ist das wegen dem Rost eher weniger eine gute Idee, dass Zeug ist ja irgendwie doch der Feuchtigkeit ausgesetzt. Dann doch lieber Alu.

Ich bin tatsachlich auch je nach Preis am überlegen, vielleicht gleich etwas mehr abzunehmen, und einige einfach hier anzubieten. Vielleicht gibt es da den einen oder anderen, der sich an den überstehenden Winkeln stört, und auch Interesse hätte. Falls eine größere Menge für euch attraktiver wäre, wenn man sich schon die Arbeit macht, und ich das Risiko auf mich nehmen würde (Die nicht los zu bekommen).
 
Mal eine blöde Frage: Warum nicht einfach ein 3D-Druck-Teil? Das muss doch praktisch keine Kraft aufnehmen.
 
Das wäre von meiner Seite auf jeden Fall keine gewerbliche Geschichte.
Ich will daran nichts verdienen und der Kollege würde eine Gewisse "Aufwandsentschädigung" bekommen.
 
Mal eine blöde Frage: Warum nicht einfach ein 3D-Druck-Teil? Das muss doch praktisch keine Kraft aufnehmen.

Darüber hatte ich auch kurz nachgedacht, habe es aber auf die Seite gelegt, da ich nicht sicher bin, ob das Material ausreichend Stabilität bietet. Ich kenne mich hierzu zu wenig aus. Aber die Platte an der der Motor hängt, wird ja nur über zwei winzige Schrauben gehalten, ich bin da nicht sicher, ob das mit ausreichender Stabilität machbar ist. Ich will mir damit auf jeden Fall kein Spiel in der Bewegung ins Haus holen.

Einen EAF habe ich auch über einen gedruckten Adapter an einen Baader Steeltrack befestigt. Aber wie man auf dem Foto sieht, handelt es sich hier auch um eine größere Konstruktion aus einem einzigen Stück, welche dicker aufgebaut ist. Ob ein 3-4 mm dickes Plättchen mit kleinen M2 oder M3 Schrauben das auch erreicht, weiß ich nicht.

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Das wäre von meiner Seite auf jeden Fall keine gewerbliche Geschichte.
Ich will daran nichts verdienen und der Kollege würde eine Gewisse "Aufwandsentschädigung" bekommen.
Das ist doch prima. Dann melde ich mich noch bei dir.
 
Ob ein 3-4 mm dickes Plättchen mit kleinen M2 oder M3 Schrauben das auch erreicht, weiß ich nicht.
Du kannst ja ein ähnliche Konstruktion umsetzen. Also in jedem Fall eine Konstruktion in einem Stück und nicht nur diese kurze Platte.
Das darf dann ja auch etwas dicker sein. Die Schrauben am EAF sind übrigens M4, die bekommt man in beliebigen Längen im Baumarkt.
 
Die Schrauben im Winkel sind aber deutlich kleiner wie die am EAF.

Eine Konstruktion am Stück wäre wohl besser, aber das ist ja vielleicht wieder mehr Aufwand wie nur das Plättchen kopieren wenn man den ganzen Winkel noch mal neu nachkonstruiert. Zumal das lange Teil vom Winkel mit seinen Abstufungen/Senklöcher vielleicht noch etwas Umfangreicher ist.

Das wäre aber vielleicht noch praktischer wie die Idee mit dem Blech biegen von Oben, da ich da auf jeden Fall schon mal jemand mit Drucker kennen würde, aber keinen Blechexperten. :) Ich habe auch mal gehört, dass es zum Druck auch Materialien gibt, welche mit Aluminium zu vergleichen sind, was die Härte angeht, das wäre ja da sicher ganz gut.
 
Die Schrauben im Winkel sind aber deutlich kleiner wie die am EAF.
Die kleine Platte alleine würde ich nicht drucken, sondern das Teil als ganzes Stück.

Eine Konstruktion am Stück wäre wohl besser, aber das ist ja vielleicht wieder mehr Aufwand wie nur das Plättchen kopieren wenn man den ganzen Winkel noch mal neu nachkonstruiert.
Mit etwas CAD-Erfahrung ist das kein riesiges Ding.

Ich habe auch mal gehört, dass es zum Druck auch Materialien gibt, welche mit Aluminium zu vergleichen sind, was die Härte angeht, das wäre ja da sicher ganz gut.
Wenn man das am Stück ggf. mit etwas Verstärkungen an den Seiten konstruiert, dürfte da jedes x-beliebige Material reichen. Da ist ja kaum Belastung auf dem Ding. Und gegen den üblichen Backlash des ZWO Fokussers dürfte eine Verwindung von einem Zehntel Millimetern (falls es die denn geben sollte) wohl nicht mal ansatzweise auffallen.
 
Hi,

danke für den Hinweis, das wäre vielleicht was für die Zukunft. Wobei das Thema 3D Modell dann ein Problem bei mir wäre, da ich hiervon keine Ahnung habe. Da müsste ich jemanden finden, der Konstruieren kann. Aber da gäbe es sicher welche aus der 3D Drucker Szene, welche mich unterstützen könnten. :)
 
Ich würde es zuvor aber auch eher im 3d-Druck probieren. Kostet ja fast nichts. Dann siehst du ob es stabil genug ist. Ich hätte da wenig bedenken.
 
falls sich hier keiner findet:
Frag mal bei "Feld Eitorf" nach. Da kannst Du Dir Bleche individuell Konfigurieren und auch gleich Kanten lassen. Vielleicht lässt sich mit einer vorgefertigten *.DXF mehr erreichen, als mit dem etwas sperrigen Onlinetool.
 
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