ansgar09
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Hallo zusammen.
Gestern Abend schaute ich um 22:00 auf die Terrasse hinaus und wurde von einer Sternschnuppe begrüßt. Nanu, doch sternklar geworden? Also hatte ich Gelegenheit mit verschiedenen Neuanschaffungen (meist aus unserem Forum) richtig zu beobachten. Getestet hatte ich schon vorher. Rausfahren ging nicht mehr, lediglich der Ausschnitt Süd – Nordwest ist zugänglich und von den Straßenlaternen leidlich verschont.
Den 10“ Dobson mit dem Maxbright Bino-Ansatz, GWK2,7 und 20mm Okularen versehen (ca. 170x). Die Okulare (Maxvision) wurden abgespeckt und mit den teuren aber empfehlenswerten Baader Augenmuscheln mit Blendschutz versehen. Zum „Vergleich“ das 100mm Bino (gibt mit den Okus 30x) dazu gestellt – das ist ja schnell gemacht. Vorweg, der konnte in dieser, leicht dunstigen, etwas aufgehellten Nacht nicht sein Potential zeigen. Beim Aufbauen dann noch weitere Geminiden, kein Schauer und nicht spektakulär hell, dafür aber schön. Schätze in dem Ausschnitt von 22h -24h habe ich 10Stück gesehen, meist aber durch Okular geschaut.
Andromeda Galaxie, sie litt sehr unter dem leichten Dunst in dieser Nacht. Auch kein Staubband, welches ich bisher vergeblich versuche zu erhaschen. Interessant bei 170x: sehr großer dunkler Abstand zwischen M31 und M110. Es sind also nur die inneren Bereiche zu sehen.
NGC404 „Mirachs Geist“- ein tolles Objekt zum genießen, gewinnt sehr bei binokularer Beobachtung, groß und deutlich im Dobson bei 170fach. Beim Reinschwenken stören die Reflexe von Gamma And.
NGC891 kein Erfolg
M76: erstes richtiges Highlight, monokular mit 70x aufgesucht (Telrad Finder ist was Feines!). Bei 170x mit UHC groß und kontrastreich, eindeutig nicht rund, eher ein Halbkreis oder nierenförmig, da werde ich noch öfter ein Besuch abstatten.
Plejaden: Ich wollte mich am Merope Nebel versuchen, mit beiden Geräten aber kein Erfolg, wenn ich Nebel erahnte, war es doch bloß Tau. Dennoch immer wieder schön.
Während ich auf den Orionnebel wartete habe ich noch schnell ein Ronchi Okular in den Dobson gesetzt – beruhigend, dass auch beim zweiten Test keine Auffälligkeiten waren. Ich hatte in eine neue Verspiegelung investiert (günstig und gut von Lacerta abgewickelt), ohne vorher den Spiegel prüfen zu lassen.
Dann schob sich der Orion um die Hausecke, und das war das zweite Highlight. Nicht dass ich den Orionnebel zum ersten Mal gesehen hätte... 170x binokular mit UHC-S: grandios, das 7mm Nagler konnte hier nicht mithalten was den Detailreichtum angeht, ich war überrascht wieweit die Schwingen trotz des dunklen Bildes im Maxbright reichten (lustige Beschreibung, hoffe ihr wisst, wie ich es meine). Allerdings zeigten sich auch hier Reflexe der Sterne beim Durchwandern. Farbe konnte ich mit oder ohne Filter keine erhaschen. In einer klareren Nacht zuvor hatte ich mit einem 1,6xGWK (100x) den Eindruck, einen zarten rosa Schimmer um das Zentrum zu erfassen. Oder doch nur eine Täuschung?
So, das war's erst einmal von mir und ich freue mich schon auf eine mondlose, klare Nacht auf dem Feld. CS Ansgar
Gestern Abend schaute ich um 22:00 auf die Terrasse hinaus und wurde von einer Sternschnuppe begrüßt. Nanu, doch sternklar geworden? Also hatte ich Gelegenheit mit verschiedenen Neuanschaffungen (meist aus unserem Forum) richtig zu beobachten. Getestet hatte ich schon vorher. Rausfahren ging nicht mehr, lediglich der Ausschnitt Süd – Nordwest ist zugänglich und von den Straßenlaternen leidlich verschont.
Den 10“ Dobson mit dem Maxbright Bino-Ansatz, GWK2,7 und 20mm Okularen versehen (ca. 170x). Die Okulare (Maxvision) wurden abgespeckt und mit den teuren aber empfehlenswerten Baader Augenmuscheln mit Blendschutz versehen. Zum „Vergleich“ das 100mm Bino (gibt mit den Okus 30x) dazu gestellt – das ist ja schnell gemacht. Vorweg, der konnte in dieser, leicht dunstigen, etwas aufgehellten Nacht nicht sein Potential zeigen. Beim Aufbauen dann noch weitere Geminiden, kein Schauer und nicht spektakulär hell, dafür aber schön. Schätze in dem Ausschnitt von 22h -24h habe ich 10Stück gesehen, meist aber durch Okular geschaut.
Andromeda Galaxie, sie litt sehr unter dem leichten Dunst in dieser Nacht. Auch kein Staubband, welches ich bisher vergeblich versuche zu erhaschen. Interessant bei 170x: sehr großer dunkler Abstand zwischen M31 und M110. Es sind also nur die inneren Bereiche zu sehen.
NGC404 „Mirachs Geist“- ein tolles Objekt zum genießen, gewinnt sehr bei binokularer Beobachtung, groß und deutlich im Dobson bei 170fach. Beim Reinschwenken stören die Reflexe von Gamma And.
NGC891 kein Erfolg
M76: erstes richtiges Highlight, monokular mit 70x aufgesucht (Telrad Finder ist was Feines!). Bei 170x mit UHC groß und kontrastreich, eindeutig nicht rund, eher ein Halbkreis oder nierenförmig, da werde ich noch öfter ein Besuch abstatten.
Plejaden: Ich wollte mich am Merope Nebel versuchen, mit beiden Geräten aber kein Erfolg, wenn ich Nebel erahnte, war es doch bloß Tau. Dennoch immer wieder schön.
Während ich auf den Orionnebel wartete habe ich noch schnell ein Ronchi Okular in den Dobson gesetzt – beruhigend, dass auch beim zweiten Test keine Auffälligkeiten waren. Ich hatte in eine neue Verspiegelung investiert (günstig und gut von Lacerta abgewickelt), ohne vorher den Spiegel prüfen zu lassen.
Dann schob sich der Orion um die Hausecke, und das war das zweite Highlight. Nicht dass ich den Orionnebel zum ersten Mal gesehen hätte... 170x binokular mit UHC-S: grandios, das 7mm Nagler konnte hier nicht mithalten was den Detailreichtum angeht, ich war überrascht wieweit die Schwingen trotz des dunklen Bildes im Maxbright reichten (lustige Beschreibung, hoffe ihr wisst, wie ich es meine). Allerdings zeigten sich auch hier Reflexe der Sterne beim Durchwandern. Farbe konnte ich mit oder ohne Filter keine erhaschen. In einer klareren Nacht zuvor hatte ich mit einem 1,6xGWK (100x) den Eindruck, einen zarten rosa Schimmer um das Zentrum zu erfassen. Oder doch nur eine Täuschung?
So, das war's erst einmal von mir und ich freue mich schon auf eine mondlose, klare Nacht auf dem Feld. CS Ansgar