kleines & günstiges Teleskop gesucht

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

pascallu

Neues Mitglied
Hallo Leute,

ich intressiere mich schon seit paar Monaten für Astronomie und war auch schon öfters mit Ferglas & Sternenkarte raus beobachten und fand es auch genial die Jupitermonde schon im Fernglas zu erkennen. Leider bin ich noch Student und hab kein Geld für ein Teleskop.

Nun hat mir mein Vater aber angeboten mir zu Weihnachten ein kleines Teleskop zu kaufen und ich hätte gerne paar Informationen/Ratschläge welches es denn werden sollte. Budget wären so ca 100 - 120€ (im äussersten Fall auch 150).

Ich weiss dass man dafür nicht viel bekommt und das Teleskop werde ich wohl auch nur ca 1 Jahr lang benutzen, da ich dann meinen Abschluss hab und mir dann so schnell wie möglich ein Richtiges kaufen werde. Ich suche also so ein Spielzeugteleskop mit dem ich dieses Jahr überbrücken kann, gerne auch ein gebrauchtes.

Was könnt ihr mir empfehlen, die Knackpunkte scheinen ja hier die unterdimensionierten Montierungen und die Okulare zu sein. Gibt es da ein Exemplar mit dem es sich einigermassen beobachten lässt?

Ich hab in den anderen ähnlichen Beiträgen gelesen wie paar Leute über solche Teleskope denken, aber leider ist bei mir im Moment nichts anderes möglich und ich hätte gerne etwas abwechslung zum Fernglas. Das Interesse am Hobby werde ich sicher nicht verlieren.

Grüße,
Pascal
 
Zitat von pascallu:
Nun hat mir mein Vater aber angeboten mir zu Weihnachten ein kleines Teleskop zu kaufen und ich hätte gerne paar Informationen/Ratschläge welches es denn werden sollte. Budget wären so ca 100 - 120€ (im äussersten Fall auch 150).
Bei 150 € wäre auch
http://www.teleskop-express.de/shop...-Newton-Teleskop-mit-Montierung---Stativ.html
drin, aber dann kannst Du
das Teleskop werde ich wohl auch nur ca 1 Jahr lang benutzen
vergessen - mein bauähnliches Exemplar habe ich 5 Jahre lang benutzt und in einigen Fällen auch heute noch gelegentlich im Einsatz.

Es gibt gute "Bauähnlichkeiten" gebraucht, z.B. bei Ebay. Mit denen kommst Du günstiger (viele) oder qualitativ besser (Vixen) weg.

Ein paar zusätzliche Okulare können nicht schaden, aber Noname-Plössl kann man für wenig Geld in der Bucht ersteigern und später auch beim nächsten Teleskop einsetzen, von daher relativieren sich die Kosten doch sehr.

Grüße

fquadrat
 
Ich würde Dir raten bei diesem Budget kein Gerät zu kaufen wo ne Montierung dabei ist. Für das Geld wirst Du nicht beides bekommen. Ein gutes Teleskop und eine gute Montierung.

Ich würde Dir zu einem Dobson raten, das ist was Preis Leistung angeht denke ich mal sehr interessant für den Anfang. Die Rockerbox ist auch im Vergleich zu einer billigen Montierung um Welten stabiler.

Vielleicht bekommst Du bei eBay für das Geld was.

Grüße
 
Hi Zusammen,

ich würde vom Gebrauchtkauf eines Dobsons absehen. Problem ist einfach, dass ein vollständiges Paket gebraucht wird. Das würde man beim Gebrauchtkauf eines Dobsons aber nicht bekommen, zumal diese Geräte ohnehin so verkauft werden, dass noch etwas an Zubehör zugekauft werden muss. Wenn nun ein Dobson ersteigert wird, bei dem der Verkäufer nur das damals beigelegte Alibi-Okular beilegt, dann platzt das Budget. Im Moment gehen die Geräte zwar mit Okularen 10mm, 25mm und 2x Barlow an die Kunden aber das war nicht immer so und nicht jeder Verkäufer muss diese ja beilegen wollen.

Ich denke es kann hier nur ein Schnupperpaket gekauft werden und da hat ein 114/900 Komplettpaket das beste Potenzial. Vielleicht wird das gerät länger genutzt als das prognostizierte Jahr, dann ist es auch nicht schlimm. Wichtig ist natürlich, dass man nicht denkt, diese Konstruktionen wären der Maßstab generell für unser Hobby. Sind sie nicht.

Ich glaube man sollte tatsächlich eher überlegen 114/900 oder keines, weil man für 350 Euro wirklich ein ganz anderes Beobachtungserlebnis einkaufen kann. Kommt eben drauf an, wie groß der Wunsch zur Beobachtung ist, ob man also ein etwas wackeliges Teil erträgt, ohne das ganze Hobby zu verfluchen. Denn so wie 114/900 heute verkauft wird, ist das Spielzeug. Teures Spielzeug, aber eben Spielzeug.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,

möchte keine Schleichwerbung machen, aber zur Zeit gibt es den Kson 80/500 Dobson bei APM, bei den Müncher Teleskop-Spezialisten und wo anders womöglich auch für 65,- Teuros. Klein kompakt, ein wenig grobschlächtig verarbeitet, wird aber später ein schönes Schnellspechtelgerät.

Grüße,

Gottfried
 
Moin,


ich weiss dass mich einige dafür schlagen werden :D , aber ich würde auch mal über einen gebrauchten 114/900er Newton aus der Bucht nachdenken. In Deinem Budgetbereich sieht man dort immer wieder passende Geräte. Wenn man mal genauer hinsieht, und sich ggf. ein Modell mit einer etwas besseren Montierung (EQ-3 z.B.) und etwas Zubehör raussucht, kann man trotzdem noch im finanziellen Rahmen bleiben.

Warum so ein Gerät? Mit ist klar, dass die Montierungen dabei grenzwertig sind. Aber mal ehrlich: 90% des Beobachtungserfolges macht Erfahrung aus - nicht technische Ausstattung. Mit einem solchen Klassiker hast Du alles, was Du brauchst um dich mit dem Thema vertraut zu machen: Ein unkritisches Spiegelteleskop, eine parallaktische Montierung etc. Sehen kann man damit an Mond und Planeten schon ne ganze Menge. Und man hat nicht zuviel investiert, und kann das vielleicht sogar später mal noch als 2. - Gerät nutzen.
 
Hallo Pascal,

wenn ein Teleskop gekauft werden soll, würde ich ebenfalls zum 114/900er tendieren. Die Gründe wurden ja schon hinreichend genannt. Ich habe öfters mit Geräten vergleichbarer Öffnung (vier bis fünf Zoll) beobachtet und kann dir versichern, dass ein solches Teleskop Freude und Beobachtungspotential für viele Jahre bietet.

In deinem speziellen Fall würde ich jedoch eher dazu raten, gar kein Teleskop zu kaufen: Für dein Budget erhälst du bereits ein sehr leistuungsfähiges Fernglas. Du schreibst leider nichts darüber, welche Größe dein Fernglas (z.B. 7*50) hat.

Ich persönlich würde mir ein großes Fernglas mit 70 bis 80 Millimeter Objektivdurchmesser anschaffen. Das ermöglicht eindrucksvolle Beobachtungen mit großem Gesichtsfeld, die dir kein Teleskop (von speziellen Rihfieldern abgesehen) bieten kann. An diesem Gerät kannst du ein Astronomenleben lang Freude haben, auch wenn du dir später ein "richtiges" Teleskop besorgst.

CS und VG Christian
 
Hallo Pascal,

wenn ich schon weiß, dass ich für 100,- Euro nur 1 Jahr über die Runden kommen muss, würde ich jetzt überhaupt kein neues Gerät kaufen, zumal es für 100,- bis 120,- wirklich nichts Vernünftiges gibt.

Mein Weg war ein anderer: ich hatte mir für den Anfang ein gebrauchtes, aber neuwertiges "Lidlskop" für 50,- Euro bei ebay ersteigert. Weitere 50,- habe ich sofort in 3 gebrauchte Plössl-Okulare gesteckt. Für 100,- erhielt ich ein prima Einsteigerteleskop mit hinreichend guten Okularen, die mir den Einstieg in diese komplexe Welt leicht gemacht hatten. Das Lidlskop (gab es mal bei Lidl und wurde unter dem Namen "Bresser Skylux" vertrieben...) ist ein Refraktor, also ein Linsenteleskop mit 70mm Durchmesser und 700mm Brennweite (f10) einschl.parallaktischer Montierung incl. Stativ. Die Plössl mit 25mm, 12mm und 8mm Brennweite ergeben für den Anfang eine Allround-Ausstattung mit Übersichtsokular (25mm) und zwei weiteren, höher vergrößernden Okularen für Planeten, Mond und hellere Deepsky-Objekte. So etwas - also Refraktoren mit etwa den erwähnten Daten - gibt es auch von anderen Herstellern ebenso günstig gebraucht bei ebay. Machmal sind diese noch so gut wie neu, hierauf kann man beim Kauf schon achten.

Und auf folgendes solltest achten: das Lidlskop wurde deshalb so oft verkauft, weil es eine einigermassen brauchbare Montierung (eine sog. Astro-3) für wenig Geld bot. Meide Angebote mit derartigen Refraktoren, wenn nicht mind. eine Astro3, EQ3 oder EQ3-2-Montierung dabei ist. Die weit verbreiteten EQ1 oder EQ2-Montierungen oder noch schlimmer, die billigen Gabelmontierungen, sind "Wackeldackel" für diese Teleskope und machen keine Freude bzw. lassen sofort Frust aufkommen.

Mir ging es übrigens so, dass ich erst über das Lidlskop und die Praxiserfahrungen hiermit (Parallaktische Montierung, Einnorden, Nachführen, Okulare, Öffnungsverhältnis etc.) die Erfahrung sammeln konnte, nach genau einem Jahr ein "richtiges" Teleskop aussuchen zu können, welches meine Erwartungen auch heute noch erfüllt. Theorie ist das Eine - selber durchgucken das Andere.

Heute nutze ich das Lidlskope übrigens noch als Sonnenteleskop (mit Sonnenfolie!!!), andere Leute nutzen es als Leitrohr für Astrofotografie...


Viel Spaß hier noch


Logi
 
Hallo Logi,

Deinem Beitrag kann ich voll zustimmen, nur in einem Punkt bin ich anderer Meinung. Deine Einschätzung bzgl. der EQ-2 tut derselben, aus meiner Erfahrung heraus, Unrecht.

Die EQ-2 trägt einen 70er Refraktor stabil genug, damit kein Beobachtungsfrust aufkommt. Weit entfernt von einem "Wackeldackel".

Klar, stabiler geht immer. ;)

Primäres Problem bei der EQ-2 ist die geringe Standfestigkeit des Alu-Stativs. Aber das lässt sich mit Quarzsand aus dem Baumarkt für ein paar Euro beheben.

Zum 114/900 Newton
Das Gerät ist ein Klassiker mit dem Generationen von Sternfreunden begonnen haben und ist bei sehr geringem Budget auch heute noch eine Alternative.
Aber in diesem speziellen Fall ist Aufstieg ja schon absehbar, von daher würde ich nicht das gesamte Budget (ein gebrauchter 114/900 stabil montiert liegt ja schon an der Obergrenze) für das Gerät ausgeben, denn es gibt vermutlich noch weiteres Zubehör das Dir für die nächtliche Beobachtung noch fehlt (z.B. Rotlichtlampe, Sternatlas, Kiste/Koffer fürs Zubehör,...). Und das kannst Du ja auch beim späteren Teleskop weiter nutzen.

CS
Volker






 
Hi

Standzu Beginn vor der selben Entscheidung und habe mir dann dasKson 80/500 Dobson gekauft. Habe diesen Kauf auch nicht bereuht. Man kann mehr vergrößern und sieht schon so einiges. Günstige Okulare sind zb die Goldkanten oder Blaukanten.
Es gibt aber noch weitere Dobson mit kleineren (und somit auch billiger) Öffnungen. Ist also die Frage, wie viel du ausgeben möchtest.
Einige Händler ersetzen dir die Zubehörokulare auch und machen ein Setpreis, der dann billiger ist als alles einzeln. Lass dir einfach ein Angebot machen.
Nachteil bei den kleineren Dobson ist die Einblickhöhe. Da solltest du dich vorher erkundigen, denn der Kson ist etwa 60cm hoch. Wenn du da keine Gartenmöbel hast, musst de dich in die Wiese legen ;-)

Grüße Michael
 
Hallo Michael,

auch wenn es evtl. etwas OT ist: Hat der Kson 80/500er Dobson einen Parabol- oder Kugelspiegel?

Ich habe mich mal auf der Händlerseite über das Gerät eingelesen, aber diese elementare Information fehlt jedoch. Sollte er eine Parabel sein, hat das Teleskop zumindest von den optischen Merkmalen her mit Sicherheit das Zeug, sich am Markt zu etablieren.

CS und VG Christian
 
Hi,

ich habe mir auch diesen kleinen Kson-Dobson als Einstieg gekauft und war erstaunt was er leistet ... Saturnringe habe ich sehen können... klar ist er so verarbeitet wie der Preis auch definiert, aber viel Teleskop fürs Geld und genug um zu merken, ob es das richtige Hobby ist... meine Meinung ... ich bin darüber eingestiegen und habe ihn dann mit wenig Verlust verkauft.

Gruß + CS

Andreas
 
Ich glaub mit einem gebrauchtem Lidlteleskop machst du am wenigsten falsch. Wenn du alles pfleglich behandelst, kannst du es praktisch für den Einkaufswert wieder verkaufen. Der Markt gibt das her.

Gruß Deadlock
 
Hallo,

ich denke mal in diesem Preissegment würde auch Skywatcher Hertiage 130P - 149 € gut liegen. Klein, reisefertig, parb. Spiegel etc. nebst 2 Okularen.

Mit Sicherheit auch nach einem Jahr wieder verkaufbar, oder ggfs. zwischendurch gebrauchte Pössel günstig kaufen.


LG

Wolfgang
 
Hallo zusammen,

wie einer meiner Vorredner kann ich den SW Heritage auch nur empfehlen (bis auf den OAZ, dies ist mir aber bei jedem "billig" Teleskop ein Dorn im Auge).
Ok ist auch der kleinere Bruder, der 76/300 DOB.
Vorgeschlagen wurde ja schon die Goldkanten von Skywatcher, diese hauen einem das Kidney Beaning an f/5 und kleiner nur so um die Ohren. Da machen sich die HR's schon besser. Aber da kommen wir wohl schon wieder ausserhalb des Budgets welches veranschlagt war.
Ich hab mir zum Spass diesses Jahr ein Bresser 70/700 ng für knappe 60 Euro gegönnt. Für den Anfänger ist so ein Gerät gar nicht zu verachten. Wenn man die Beine mit einem Imbus richtig stramm zieht ist es durchaus stabil für das visuelle.
Ausserdem ist da noch Platz für Okulare und einer Rotlichtlampe etc.
Später kann man es verkaufen oder als Leitrohr benutzen,
oder einfach zum schnellem spechteln wenn man morgens früh rausmuss und der Himmel einfach zu schön ist.

Lg Silvio
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Pascal,

du möchtest jetzt Erfahrung sammeln und ich verstehe es, wenn du nicht noch ein Jahr warten möchtest. Das ist ewig - auch wenn einige es hier anders sehen.

In diesem Jahr lässt sich auch eine Menge Erfahrung sammeln, damit der spätere Kauf eines weiterführenden Gerätes auf der zusätzlichen Basis eigener Vorlieben erfolgen kann.

Daher greife jetzt zu - nur das Gerät ist halt nicht so einfach. Der 114/900 auf einer Astro3 (bei TS) krankt vor allem an einem Sucher, der seinen Namen verdient. Also kein Finder ... die Montierung ist wackelig, aber man kann am Anfang damit auskommen. Es sind halt abstriche zu machen bei 150€.

Die Öffnung ist wirklich ausreichend, hier kann viel erreicht werden. Bei den Okularen suche später nach gebrauchten
Exemplaren, hier sind die mitgelieferten Optiken für den Einstieg okay, aber der Wunsch nach mehr kommt schnell auf.

CS,
Stefan
 
Hi!

Zitat von stefand:
Der 114/900 auf einer Astro3 (bei TS) krankt vor allem an einem Sucher, der seinen Namen verdient. Also kein Finder ...
Bei meinem Teleskop hat auf dem ATT ein Griff in Wolfis Krimskramskiste ausgereicht, um das Problem zu lösen. Der kleine Sucher war qualitativ deutlich besser als der mitgelieferte 6x30, trotz dessen Dublettobjektiv, und bei 1 Euro kann man nicht viel falsch machen. Nur die Halterung mußte angepaßt werden.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Christian (Sorry, hab jetzt erst wieder gelesen)

Ich habe es mir einfach gekauft, weil es günstig ist, stabil und noch für den Preis eine vergleichbar große Öffnung hat.
Kann dir leider nicht sagen, ob es einen Kugel oder Parabolspiegel hat. Bei F/6 hoffe ich es doch mal ;-)
Das könnte man vielleicht mal erforschen...

Vielleicht werde ich es mal mit dem Faucoulttester prüfen, bin aktuell ohnehin bald soweit, dass mein selbstgeschliffener auf den Prüfstand muss.... Dauert aber noch ein Paar Tage.

Grüße Michael
 
Hallo fquadrat,

wenn man es weiß, dann kann man was daran ändern. Wer es nicht weiß, weil unerfahren, freut sich, wenn er vorher davon erfährt.
Ob ein Griff in die Grabbelkiste in diesem Falle auch hilft, das weiß ich nicht, aber wenigstens der Hinweis ist gekommen, dass der serienmäßige Sucher nichts taugt. Das war es ja, worauf es ankam.

Damals habe ich mir einen 8*50 Sucher dazu geholt.

CS,
Stefan
 
Hallo Stefan,

bei dem Sucher, den mein 114/900er hatte, dürfte auch ein absoluter Laie merken, daß etwas nicht stimmt. :(

Grüße

fquadrat
 
Ja, wenn er ihn hat ... nicht jeder guckt vorher durch, da bin ich mir sicher. Es wird gerne im Forum nachgefragt und dann bestellt. Daher halte ich es für gut die Punkte gleich zu bennen.

CS,
Stefan
 
Mein Teleskop war ein Spontankauf auf dem ATT, da bin ich einfach davon ausgegangen, daß daß, was ausgestellt ist, auch im Karton liegt, inklusive Sucher. Das war auch so, aber außer der Teleskopoptik und der Okularablage lag alles im Bereich "unterer Durchschnitt" bis "grottenschlecht". Die Kellner-Okulare waren übrigens der "untere Durchschnitt".

Ohne etwas bastlerisches Geschick wäre das Teleskop praktisch nicht einsetzbar gewesen. Mit Basteleien hat es aber gut fünf Jahre durchgehalten und wird auch jetzt noch gelegentlich eingesetzt.

Klare Nächte

fquadrat
 
Hallo zusammen,

vielen Danke für all die Antworten. Von all dne Vorschlägen reizt mich das 114/900 Newton noch am meisten. Ich hab mal bisschen im Internet gekuckt was es da so für Angebote gibt und bin bisschen verwirrt, vor allem was die Montierungen angeht, da ist die Rede von EQ2, EQ-Sky, EQ3-1, etc.

Zu welchem Model könnt ihr mir hier raten?
 
Hallo Pascal,

schön, dass Du Dich nochmal meldest.
Bei den Montierungen zum 114/900 gibt es seit einiger Zeit allerlei Verwirrspiel. Ich glaube da werden einfach neue Namen für alte Lumpen gebohren, also wenn man aus seiner EQ-2 etwas "besseres" machen will, nennt man sie EQ-3b und schon glaubt jeder Du hast 'ne EQ-3 drunter.
Schau mal hier: http://www.teleskop-express.de/shop...he-Montierung-N-EQ3-mit-Stativ---bis-5kg.html
So schaut heute eine EQ-3 Variante aus - Du kannst Dir selbst ausrechnen, dass die in Deinem Paket nicht drin ist.

Schau auf die Fotos von Angeboten, Du wirst sowas finden:
http://www.teleskop-express.de/shop...parallaktische-Montierung-EQ2-mit-Stativ.html
Das ist eine EQ-2, egal was man drauf pinselt. Auch wenn ich es EQ-17 nenne. Es geht damit... aber es wackelt halt. Wenn es Dir den Spaß verdirbt, dann bastelst Du Dir einfach selbst eine Einarm-Rockerbox für den 114er. Das kriegt man mit Baumarktmaterial gut hin.

Clear Skies
Sven
 
Hallo zusammen,

was mir bei all den Antworten ein wenig fehlt, ist die Frage nach dem hauptsächlichen (!!) Beobachtungsort. Wenn Pascal z. B. von einem kleinen Balkon beobachten will (das ist doch sehr oft der Fall), wird es mit einem so langen Newton doch recht kompliziert. Vielleicht hast du aber eine Dachterasse , oder du beobachtest aus dem Garten, dann vergiss meinen Einwand. Zur Mobilität kann ich nichts empfehlen, weil ich nur vom heimischen Grundstück aus agiere. Allerdings muss man sich mit Montierung und Teleskop schon Gedanken für den eventuellen Transport machen.
 
Hallo Tommy,

ich glaube die Frage erübrigt sich, weil sich in der Gesamtsituation keine optische Alternative findet. Und ein 114/900 ist auf dem Balkon wirklich noch gut handhabbar. Gerät und Montierung sind eben auch schlank.

Clear Skies
Sven
 
Ja, das mit dem Beobachtungsplatz ist kein Problem, ich geh da immer auf die Wiese von paar Bauern, ist mit dem Auto gut zu erreichen und recht dunkel da, Mobilität wär also kein Problem.

Grü´ße,
Pascal
 
Guten Abend Sven,

ich hatte an den eben doch, für enge Bereiche teilweise sehr eingeschränkten Platz, für den seitlichen Einblick gedacht. Man muß schauen ob das Teleskop, durch zurückziehen von der Balkonkante noch zu händeln ist. Ragt das das Teleskop darüber hinaus, wird es eben schwierig. Reicht der Platz aus, dann keine Frage. Wenn nicht, muß man sich über den Einblick von hinten auseinander setzen.
Wie gesagt alles hypothetisch ... Ansonsten war mein Einstiegsgerät ein ähnliches Gerät. 130/900 auf zu schwacher EQ2. Letztlich bin ich trotzdem :) beim Hobby geblieben.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben