kleines MAK sinnvoll am Planeten?

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alffrommars

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Hallo Astrogemeinde,

was mich mal Interessieren würde ist bringt so ein kleines MAK ala 90 / 100 bzw. 127 was an Planeten / Mond gegenüber Newtons?

Also wirklich besseren Kontrast oder ist die Öffnung einfach zu klein um da wirkliche "Details" zu erkennen?
Und für ca. 4cm mehr Öffnung (90 < > 127) den doppelte Preis?


Oder doch nur werbetechnisches Marketing?
Teilweise steht ja sogar da für Nebel und Galaxien ... bei 100mm Öffnung ?

Gruss
alffrommars
 
Hallo Alf,


ich behaupte mal ganz frech: selbst wenn der Mak oder der Newton theoretisch einen kleinen Vorteil hat geht das in der Serienstreuung unter. Wenn das jeweilige Telskop keine Gurke ist müßte man bei jeweils gleicher Öffnung auch das gleich zu sehen bekommen.

In der Praxis könnte der Newton evtl schneller auskühlen, das sollte man bei relativ kleiner Öffnung aber nicht überbewerten.

Der Mak käme mit einfacheren Okularen zurecht wenn der Newton das angespanntere Öffnungsverhältnis hat, das läßt sich mit (komakorregierender) Barlow ausgleichen.

Der Newton erreicht ein größeres Feld dank kürzerer Brennweite was evtl interessant ist. Bei dunkler Umgebung geht ab 4" schon einiges bei Nebeln, Galaxien usw, mit mehr Offnung geht mehr, klar. Es ist aber nicht so daß 4" oder 5" bei Deep Sky visuell sinnlos wären, mit 8" aus der Großstadt sieht man auch nicht oder kaum mehr als mit 5" unter gutem Himmel.

Newtons ab 5" gibt es mit 2" OAZ was den größten Unterschied bei der Nutzbarkeit ausmacht.


Mal als grobe Orientierung:

Ein nicht perfekter 114/440 Newton zeigt die Penumbra bei Sonnenflecken schön augefasert und die Granulation ist deutlicher zu sehen als im daneben stehenden 80/1500 Refraktor. Bei Jupiter sieht man vereinzelt Details außer den beiden Bändern und dem großen roten Fleck, gerade bei Jupiter macht sich aber jeder mm mehr Öffnung bemerkbar. Am Mond geht der Spaß bis etwa 150X, auch da kann man schon viele Details sehen.

Wenn es Dir um die Entscheidung zwischen Mak und Newton geht würde ich persönlich wenn es nur um die visuelle Leistung geht eher einen Newton mit etwas mehr Öffnung empfehlen, also statt eines 4" oder 5" Maks lieber einen 5" oder 6" Newton.

Schreib mal genauer was Du vorhast ;)



Viele Grüße Felix
 
Hallo Alf,


ich selbst benutze einen 102cm Mak, wobei meine primären Ziele nicht Nebel und Planeten sind. Meine Mitbeobachter haben Newtons mit 10 bzw. 8 Zoll und die Detailfülle ist dort natürlich um Längen besser als in meinem Mak.

Du erkennst durchaus Details an Planeten mit dem Mak, deutlicher wird es im Newton. Nebel und Galaxien habe ich auch schon etliche eingefangen, da aber in der Hauptsache die "wirklich hellen Dinger" (bei dunklem Himmel).

Sehen wirst du sicherlich einiges mit dem Mak, "schöner" sieht es aber in einem Newton aus. Für mich ist der Hauptgrund der Entscheidung für den Mak die Größe gewesen, ich will etwas handlich Transportables, nehme dafür aber Einbußen beim Detailreichtum in Kauf. Ich weiß nicht, worauf deine Frage abzielt, aber wenn die geringe "Packgröße" keine Rolle spielt, würde ich einen Newton bevorzugen.

Viele Grüße
Markus
 
Hi

Zitat von alffrommars:
bringt so ein kleines MAK ala 90 / 100 bzw. 127 was an Planeten / Mond gegenüber Newtons?
Welche Äpfel/Birnen konkret? Bei gleichem Preis schlägt der Newton den Mak, bei ähnlicher Öffnung hängt es von der Qualität ab (da ein Questar gegen einen unjustierbaren Newton mit anparabolisiertem Spiegel antreten zu lassen, wäre fies) - im 'Normalobereich', sagen wir Skywatcher, liegen die Unterschiede alle in dem Bereich, den Seriensteuung und Nachoptimierung kompensieren.

Zitat von alffrommars:
Und für ca. 4cm mehr Öffnung (90 < > 127) den doppelte Preis?
Nö, für in etwa die doppelte Fläche den doppelten Preis zahlen.
Ich kann ja auch nicht jammern, dass es kein Quadruplet mit 140mm für 1200 Euro gibt, nur weil man die mit 70mm ab 600 Euro bekommt.

Zitat von alffrommars:
Teilweise steht ja sogar da für Nebel und Galaxien ... bei 100mm Öffnung ?
Erkennen geht teils ja schon unbewaffnet, identifizieren mit sehr kleinen Öffnungen. Details herausarbeiten ist halt die crux - manches geht schon mit einem billigen 60mm China-Achromaten, für mehr braucht es halt auch mehr. Also mehr dunkler Himmel, mehr Öffnung, mehr Qualität (in der Reihenfolge).

Was den Mak angeht (hab nur einen mit 90mm): Erste Wahl, wenn es billig und sehr kompakt sein soll. Beobachtungen am Tag als Spektiv sind auch ok (kein Vergleich zu einem 'richtigen' Spektiv, das in etwa das zwanzigfache kostet), Mondschnappschuss per DSLR ist easy, weiterer Vorteil ist die Gutmütigkeit was Justage, Okulare und die Montierung angeht. Letztere sollte aber parallaktisch oder 'autotracking' sein.

Wenn es universeller sein soll, würd ich einen 114/450 Newton bevorzugen oder je nach vorhandener Montierung und Bastelwillen gleich einen 130PDS (der ist ab Werk schon 'ok', lässt sich aber optimieren, ersterer muss vom Kunden gezwungenermaßen verbessert werden).
Falls Geld nicht so wichtig ist, könnte man sich auch bei den APOs umschauen.
Für eine nützliche Empfehlung mangelt es halt leider an Informationen.

cs
Jürgen
 
Hallo,

mich interessiert das MAK nur theoretisch ...

Ich habe ja schon ein 8" Dobson und ein 130er PDS.


Hatte nur mal drüber nachgedacht über ein MAK aber wenn der einzige Vorteil das Gewicht / Baugröße ist dann ist so ein Teil ja nicht gerade lohnenswert, auch nicht für Einsteiger.

Der Kontrast soll ja "höher" sein nur hat ein MAK ja auch locker 30% Abschattung, wie ein Newton am Ende auch.

Würde mir also keine Verbesserung bringen da ich mit dem 130er als kleines Gerät "flexibler" bin und "mehr" sehe.

Gruss
alffrommars
 
Ein 150er MAK ist kein Schnellspechtel-Gerät, schon wegen der nötigen Auskühlzeiten nicht.
Für diesen Aufgabenbereich sehe ich eher einen kleineren ED-Refraktor oder einen 130-150er Newton mit f/5 z.B..
 
Stimmt hast Recht, das mit dem Auskühlen hatte ich verdrängt.

Dann doch eher einen Intes Micro MAK mit Lüfter...
 
Hi Alf,
zurück zu Deiner Ausgangsfrage.
So ein kleiner Mak hat den Vorteil der Kompaktheit. Mein 90mm Skywatcher funktioniert einwandfrei auf einer EQ1.
Die kleinen sind schnell ausgekühlt. Schon der 127iger braucht mindestens ne Stunde im Herbst und im Winter auch mal 2 bis er fertig ist.
Was sieht man mit dem 90mm Mak?
Die hohe Obstruktion kostet Kontrast, Auflösung wäre bei 90fach erreicht. Im Ergebnis ist bei 10mm Okular ggf. noch 8 eigentlich Schluss mit sinnvoll vergrößern.
Da geht einiges am Mond. An Saturn ist Cassini bei entspr. Ringstellung kein Problem - der Planet ist gebändert.
Juppi zeige den GRF, mehrere Bänder, die Monde und auch deren Schatten auf der Oberfläche beim Durchgang.
DS sind eigentlich nur die hellen Laternen erfreulich, vorzugsweise Sternhaufen. Der Rest ist nicht lohnenswert.

Für die Größe finde ich es erstaunlich, was es kann. Der Fairneß halber muss man aber sagen, dass ein wirklich gutes 80mm f/7 FPL 53 doublet in allen Belangen überlegen ist.
Auch mit dem PDS 130 geht mehr.
CS
 
Ich kenne mehrere 127 Skywatcher. Darunter ist kein schlechter. Die Auskühlzeit wird bei ihnen gerne übertrieben lang dargestellt. Eigentlich kann man mit ihnen nach einer Viertelstunde auch im Winter schon gut beobachten. Beim Intes 603 hingegen, muss man dann mindestens 1,5 Stunden warten. Ich hatte einen OMC 140 mit Carbontubus,der praktisch nie auf die richtige Temperatur kam. Aber die 127 Skywatcher sind in der Hinsicht äußerst entgegenkommend und dass man mit ihnen eine Stunde warten muss, habe ich nie erlebt.

Aber zurück zur Ausgangsfrage. Beim 5" Newton mag auflösungsmäßig mehr gehen, doch ich persönlich beobachte am liebsten beidäugig, weil ich auf diese Weise besser und mehr sehe. Beim 4-6" Newton habe ich nie eine befriedigende Nutzung eines Binos gesehen. Mein Denkmeier Bino wiegt knapp 800 g. Das kann man praktisch am kleinen Newton knicken. Daher ziehe ich den Mak vor.

Tom

 
Hallo Alf,

der 130 PDS (wenn er das bringt, was er sollte und was ich schon mit solchen Teilen gesehen habe) macht alles was unterhalb dieser Öffnung an bezahlbaren Teleskopen anzudenken wäre, zum Luxusproblem, was damit praktisch möglich ist, kann er auch.
Auch zwischen dem 130er und dem 8" Dobson kannst Du nur einen reinen "Lustkauf" plazieren und nichts was Dir Beobachtungsmöglichkeiten eröffen würde die du jetzt entbehren musst.

Eine Zubehörvollausstattung in guter bis sehr guter Qualität bringt dir WESENTLICH mehr Gewinn an Beobachtungsmöglichkeiten und -spass als weitere Teleskope ohne Öffnungsteigerung, also deutlich mehr als 8".

Dein Satz: "Der Kontrast soll ja höher sein......" drückt schon aus, was manchmal zu lesen ist, aber nie im Vergleich (fair, sachkundig und nebeneinander) bewiesen werden kann.
Das ist eigene Erfahrung, ebenso trete ich regelmäßig den Beweis an, dass ein Newton/Dobson vom Balkon aus hervorragend einsetzbar ist und dass 114er und 150er Newtons hervorragende Beobachtungen mit Binoansatz ermöglichen.

Diese (meine) Aussagen sind, wie auch gegenteilige Äußerungen, immer auch der Spiegel persönlicher Befindlichkeiten/Vorlieben und Erfahrungen mit Lücken.
Wer nicht will, dass etwas funktioniert und/oder sich nicht über ein Gerät und seine Möglichkeiten informiert, sieht Hindernisse wo keine sind.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter,

doch. Der Wechsel von 30° SGF auf 80° SGF bei gleicher Vergrößerung am gleichen Objekt führt gerne zu einer Fehleinschätzung, was ich unter "Wahrnehmung" im Gegensatz zu "Vergrößerung" verstehe. Mehr Details oder weniger Details bringt das nicht. Man vertut sich halt nur.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Alf,
Blöde Frage aber wirken Planeten durch das kleine Gesichtsfeld optisch größer?
ja, den Eindruck habe ich. Beim Vergleich von Okularen mit gleicher Brennweite, aber einmal mit 65° und zum anderen mit 82° Eigengesichtsfeld, hatte ich den Verdacht, dass bei einem von beiden die falsche Brennweite drauf steht. Bei 65° wirkte das Objekt größer. Das Hirn lässt sich prima veräppeln. :smiley63:
Viele Grüße
Jörg
 
Hallo,

geht mir auch so. Macht mal einen Vergleich mit einem 30° Okular gegen eines mit > 60. Die Täuschung ist verblüffend echt, mMn.weil das Auge-/Hirn-System von weniger Feld um das Objekt weniger von diesem abgelenkt werden, und man sich dann auf das Wesentliche konzentriert.

Grüße, Coyote
 
Hallo Alf,

Blöde Frage aber wirken Planeten durch das kleine Gesichtsfeld optisch größer?

was bitte schön hat das mit dem MAC zu tun?
Diese Frage im Zusammenhang mit deiner eingangs gestellten Frage lässt vermuten das du glaubst der MAC würde grundsätzlich ein kleineres Feld zeigen.
Das ist Unfug!
Das Wahre Feld das du siehst hängt immer noch von der Vergrößerung und dem scheinbarem Gesichtsfeld (SGF) des Okulares ab und nicht vom Teleskop.
Das Teleskop begrenzt lediglich das maximal mögliche Feld das du bei niedriger Vergrößerung erreichen kannst.
Niedrige Vergrößerungen sind aber bei Planetenbeobachtungen nicht das Thema sondern das Gegenteil.
Insofern ist die Begrenzung des maximal möglichen Feldes durch das Teleskop hier völlig irrelevant!
Ein MAC zeigt dir bei Planeten üblicher kleiner AP exakt das gleiche Feld das auch ein Newton oder sonst ein Teleskop bei gleicher Vergrößerung und einem Okular mit gleichem SGF auch zeigen würde.


Hatte nur mal drüber nachgedacht über ein MAK aber wenn der einzige Vorteil das Gewicht / Baugröße ist dann ist so ein Teil ja nicht gerade lohnenswert, auch nicht für Einsteiger.

Doch gerade auch für Einsteiger ist der Vorteil des MAC bezüglich Gewicht / Baugröße erheblich.
So ein 90mm MAC ist wie ja hier schon erwähnt wurde bereits auf einer EQ1 bestens aufgehoben.
Dein 130mm PDS ist das nicht.
Der ist auf einer solchen Montierung bereits Grenzwertig.
Auch Azimutal ist so ein kleiner MAC ne feine Sache und sogar auf einem Fotostativ gut aufgehoben und da auch für terrestrische Beobachtungen zb. Vögel bestens geeignet.
Ein Newton hingegen ist ja prinzipiell ungeeignet für terrestrische Beobachtungen.

Würde mir also keine Verbesserung bringen da ich mit dem 130er als kleines Gerät "flexibler" bin und "mehr" sehe.

Natürlich zeigt der kleine MAC nicht mehr.
Dein 130er PDS zeigt ja schließlich auch nicht mehr wie dein 200mm Dobson.
Trotzdem hast du neben dem 200mm auch noch den kleinen weil er andere Vorzüge hat und eben viel kleiner und leichter ist als der große Dobson.
Wer schon einen großen Dobson hat kauft sich ein so viel kleineres Teleskop doch nicht weil er hofft mehr damit zu sehen sondern eben gerade wegen Gewicht / Baugröße.
Und gerade da ist der kleine MAC unschlagbar und stellt bezüglich Gewicht / Baugröße noch mal eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem 130er PDS dar.

Grüße Gerd
 
Zitat von Sven_Wienstein:
Hallo Peter,

doch. Der Wechsel von 30° SGF auf 80° SGF bei gleicher Vergrößerung am gleichen Objekt führt gerne zu einer Fehleinschätzung, was ich unter "Wahrnehmung" im Gegensatz zu "Vergrößerung" verstehe. Mehr Details oder weniger Details bringt das nicht. Man vertut sich halt nur.

Clear Skies
Sven


Hallo Sven,
he he verstehe, was Du meinst. Hatte die geschlossene Frage "spontan rational" beantwortet. ;)
 
Hi
Zitat von Gerd_Duering:
Doch gerade auch für Einsteiger ist der Vorteil des MAC bezüglich Gewicht / Baugröße erheblich.
Gegenüber anderen Einsteigergeräten in der Preisklasse gibt es noch einen weiteren Vorteil:
Der Okularstutzen verkippt nicht und die HS-Fokussierung läuft satt, feinfühlig und über einen großen Verstellweg. Gerade bei dem typischen Einsteigerwunsch, mal ein Mond oder Sonnenfoto mit der DSLR zu machen, entscheidend. Planetenvideos gehn natürlich auch, beim 'Rest' wird es mit der kleinen Öffnung bzw. dem Öffnungsverhältnis aber schon eng. Soll ja auch keine Fotomaschine sein, sondern wie gesagt für die Schnappschüssen beim Einsteigen.

cs
Jürgen
 
Hi!

1. Ein MAC ist kein Teleskop ...
2. Ein Newton ist nicht prinzipiell ungeeignet für terrestrische Beobachtungen, nur ist die Bildqualität der dazu verwendeten Umkehrlinsen meist noch deutlich schlechter als die der sonst eingesetzten Amiciprismen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo fquadrat,


auch wenn man landläufig gerne bei dem hier gemeinten Teleskop unpräzise von MAK … Maksutov spricht ist die Differenzierung MAC… Maksutov Cassegrain nicht falsch.
Schließlich gib es auch noch andere Bauarten mit Meniskuslinse zur Korrektur der SA die alle samt als MAK anzusehen sind.
Spätestens wenn du bei Intes bestellst die auch MN…. Maksutov Newton im Programm haben solltest du da etwas präziser werden.

Hier geht es letztlich um die vor und Nachteile eines Cassegrain Systems gegenüber einem Newton.
Auf welche Art und Weise die Korrektur der sphärischen Aberration erfolgt ist hier nebensächlich.
Da sollte man schon auch deutlich machen das das eine ein Cassegrain System ist denn das ist ja letztlich das Entscheidende.
Man könnte anstelle des MAC auch ein SCT ….Schmidt Cassegrain Teleskop, ein klassisches Cassegrain mit parabolischem HS , oder ein Dall Kirkham hernehmen.
Oder Cassegrain Systeme mit subapertur Korrektur wie das Klevzov Cassegrain oder Maksutov Systeme wie das VMC von Vixen.

http://www.teleskop-express.de/shop...-110-1035mm---optischer-Tubus-mit-Sucher.html


2. Ein Newton ist nicht prinzipiell ungeeignet für terrestrische Beobachtungen, nur ist die Bildqualität der dazu verwendeten Umkehrlinsen meist noch deutlich schlechter als die der sonst eingesetzten Amiciprismen.

Es ist nicht nur die Bildqualität der Umkehrlinse, das ließe sich ja leicht ändern, es ist die gesamte Handhabung, die Einblick Position und die Größe des Ganzen.
Ein Ding wie das PDS wird doch keiner ernsthaft mit auf Wanderrungen nehmen!!!
Ein kleinen MAC hingegen schon

http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p8106_Celestron-C70-Mini-Mak-Spektiv.html

Es ist auch Robustheit, Schutz vor Schmutz Staub und Feuchtigkeit.
Einen kleinen MAC könnte man sogar wie Ferngläser mit Sickstoff füllen, versuch das mal bei einem klassischen Newton.

Die Bildorientierung beim Newton wandert ja auch noch mit der Position des OAZ, üblicherweise steht der ja so im 45° Winkel und damit ist die Orientierung rechts/ links schräg da, hilft dann auch keine Umkehrlinse.

Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
...ich habe es eher so verstanden MAC (Apple) als Alternative zum PC...
 
Hallo Gerd,

ein Maksutow-Cassegrain wird entweder MC oder MCT abgekürzt, die Abkürzung MAC habe ich dafür noch nie gesehen. Ein MAC ist üblicherweise ein Computer, wenn auch die Schreibweise Mac geläufiger ist.

Grüße

fquadrat
 
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