UWolff
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Hallo alle!
Vor dem schrecklichen Systemzusammenbruch hat sich hier mal jemand die Frage gestellt, wie viele Kleinplaneten wohl in Stardial zu sehen sind. Auf der Stardial-Seite versuchen ja gewisse Lehrer ihren Schülern weiszumachen, sie könnten mit Stardial jene üblen Killerasteroiden entdecken und gegebenenfalls die Welt retten, wenn sie nur ihren Lehrern rechtzeitig Bescheid sagen.
Stardial ist eine fest montierte Kamera, die vom Dach eines Gebäudes nach Süden in den Himmel blickt. Nachts werden alle 15 Minuten Sterne oder Wolken fotografiert, je nachdem. Damit wird ein Streifen von ca. Dec. = -00°40m bis - 08°09m erfaßt. Die Grenzgröße liegt etwa bei 12 mag. Da die Kamera die ganze Nacht hindurch fotografiert, wird im Laufe einer Nacht ein Streifen mit einer Ausdehnung von - je nach Jahreszeit - ca. 11 h Länge fotografiert.
Welche Kleinplaneten sind für Stardial erreichbar?
Nichts leichter als das: Zunächst habe ich mal in Cartes du Ciel aus der astorb.dat die aktuellen (18.10.02) Positionen und Helligkeit der gelisteten 201.779 Objekte berechnet. Mit einer Helligkeit < 12 mag sind es nur noch 46. Im oben angegebenen Deklinationsstreifen sind es nur noch 6. Zur Zeit wird ein Streifen von ca. R.A. = 19h45m bis 07h15m beobachtet. Und hier waren es nur noch zwei: 7 Iris und 201 Penelope.
Tatsächlich wurde Iris seit dem 26.08. immer wieder fotografiert. Zur Zeit ist sie im R.A.-Feld 2145. Mit ihrer Helligkeit von ca. 8,7 ist sie auf den Bildern nicht zu übersehen. Übrigens passen die Bilder verschiedener Tage so gut aufeinander, daß man sie ohne weitere Koregistrierung blinken kann. Dafür reicht schon ein einfacher Bildbetrachter wie ACDSee.
201 Penelope habe ich auf den Bildern noch nicht gesucht. Mit einer berechneten Helligkeit von 11,22 dürfte sie nicht leicht zu finden sein.
Zur Zeit bestehen also durchaus Chancen, zumindest im Web ein paar Planetoiden zu jagen, wenn die Wolken am wirklichen Himmel nicht aufhören. Ist das normal oder ist der jetzige Zeitpunkt einfach nur besonders günstig?
Ich habe die Berechnung für in einem und in zwei Monaten wiederholt.
Am 18.11.02 sind drei Kleinplaneten für Stardial erreichbar: 444 Gyptis, 176 Iduna und immer noch 7 Iris. Am 18.12. sind es zwei: 1 Ceres und 41 Daphne.
Anscheinend fotografiert Stardial also täglich 2-3 Kleinplaneten. Die Helligkeit bewegt sich allerdings oft jenseits der 11. Größe. Wer schafft's und findet sie? Und wer findet den üblen Killerasteroiden?
Grüße
Vor dem schrecklichen Systemzusammenbruch hat sich hier mal jemand die Frage gestellt, wie viele Kleinplaneten wohl in Stardial zu sehen sind. Auf der Stardial-Seite versuchen ja gewisse Lehrer ihren Schülern weiszumachen, sie könnten mit Stardial jene üblen Killerasteroiden entdecken und gegebenenfalls die Welt retten, wenn sie nur ihren Lehrern rechtzeitig Bescheid sagen.
Stardial ist eine fest montierte Kamera, die vom Dach eines Gebäudes nach Süden in den Himmel blickt. Nachts werden alle 15 Minuten Sterne oder Wolken fotografiert, je nachdem. Damit wird ein Streifen von ca. Dec. = -00°40m bis - 08°09m erfaßt. Die Grenzgröße liegt etwa bei 12 mag. Da die Kamera die ganze Nacht hindurch fotografiert, wird im Laufe einer Nacht ein Streifen mit einer Ausdehnung von - je nach Jahreszeit - ca. 11 h Länge fotografiert.
Welche Kleinplaneten sind für Stardial erreichbar?
Nichts leichter als das: Zunächst habe ich mal in Cartes du Ciel aus der astorb.dat die aktuellen (18.10.02) Positionen und Helligkeit der gelisteten 201.779 Objekte berechnet. Mit einer Helligkeit < 12 mag sind es nur noch 46. Im oben angegebenen Deklinationsstreifen sind es nur noch 6. Zur Zeit wird ein Streifen von ca. R.A. = 19h45m bis 07h15m beobachtet. Und hier waren es nur noch zwei: 7 Iris und 201 Penelope.
Tatsächlich wurde Iris seit dem 26.08. immer wieder fotografiert. Zur Zeit ist sie im R.A.-Feld 2145. Mit ihrer Helligkeit von ca. 8,7 ist sie auf den Bildern nicht zu übersehen. Übrigens passen die Bilder verschiedener Tage so gut aufeinander, daß man sie ohne weitere Koregistrierung blinken kann. Dafür reicht schon ein einfacher Bildbetrachter wie ACDSee.
201 Penelope habe ich auf den Bildern noch nicht gesucht. Mit einer berechneten Helligkeit von 11,22 dürfte sie nicht leicht zu finden sein.
Zur Zeit bestehen also durchaus Chancen, zumindest im Web ein paar Planetoiden zu jagen, wenn die Wolken am wirklichen Himmel nicht aufhören. Ist das normal oder ist der jetzige Zeitpunkt einfach nur besonders günstig?
Ich habe die Berechnung für in einem und in zwei Monaten wiederholt.
Am 18.11.02 sind drei Kleinplaneten für Stardial erreichbar: 444 Gyptis, 176 Iduna und immer noch 7 Iris. Am 18.12. sind es zwei: 1 Ceres und 41 Daphne.
Anscheinend fotografiert Stardial also täglich 2-3 Kleinplaneten. Die Helligkeit bewegt sich allerdings oft jenseits der 11. Größe. Wer schafft's und findet sie? Und wer findet den üblen Killerasteroiden?
Grüße