MikeWölle
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
mann kann natürlich mit der Formel nach Dawes 116/D= Auflösungsvermögen in Bogensekunden, bei gegebenem Marsdurchmesser berechnen, wie klein die kleinsten noch erkennbaren Strukturen auf Mars sind, doch grau ist alle Theorie.
Viel spannender find ich die Realität: Wieviele Kilometer hat der kleinste noch erkennbare Marskrater, bei guter und justierter Optik bei gutem Seeing und ausreichend großer Optik?
Bei der letzten Marsopposition im Winter 2025, hatte Mars maximal ca.14.5 Bogensekunde Durchmesser, also nicht viel, er stand aber recht hoch und günstig am Himmel.
Um das Ganze vom subjektiven Eindruck des Beobachters zu befreien, verwenden wir, statt Auge und Okular, lieber eine Farbkamera mit Lucky Imaging.
Wir fangen bei den großen Strukturen an und tasten uns an immer kleinere Krater heran. Als Maßstab nehmen wir nicht Bogensekunden sonder Kilometer.
Wir beginnen mit dem allseits bekannten Hellas Planitia, ein gewaltiges Einschlagsbecken
mit etwa 2300km Durchmesser, südlich der großen Syrte. Sehr einfach auch mit kleinen Geräten zu erkennen.
CS Mike
Hellas war einfach, bei Isidis Planitia mit 1300km müssen wir schon genauer hinschauen, da dort die Ränder auf der linken Seite kaum noch vorhanden sind:
Kleiner, aber recht einfach als heller Fleck ist Argyre Planitia mit 900km zu erkennen.
Jetzt nach drei gewaltigen großen Ebenen, erreichen wir ein sehr bekanntes Objekt: Den höchsten Vulkan des Sonnensystems: Mons Olympus mit ca. 600km Durchmesser als helle Ellipse ein sehr einfaches Objekt:
weiter geht's mit einem ebenfalls sehr einfachen Objekt, der auch visuell gut zu erkennen ist: Der Sciaparelli Krater in der Nähe von Sinus Meridiani benannt nach dem "canali" Entdecker mit 490km:
CS Mike
....wird fortgesetzt
mann kann natürlich mit der Formel nach Dawes 116/D= Auflösungsvermögen in Bogensekunden, bei gegebenem Marsdurchmesser berechnen, wie klein die kleinsten noch erkennbaren Strukturen auf Mars sind, doch grau ist alle Theorie.
Viel spannender find ich die Realität: Wieviele Kilometer hat der kleinste noch erkennbare Marskrater, bei guter und justierter Optik bei gutem Seeing und ausreichend großer Optik?
Bei der letzten Marsopposition im Winter 2025, hatte Mars maximal ca.14.5 Bogensekunde Durchmesser, also nicht viel, er stand aber recht hoch und günstig am Himmel.
Um das Ganze vom subjektiven Eindruck des Beobachters zu befreien, verwenden wir, statt Auge und Okular, lieber eine Farbkamera mit Lucky Imaging.
Wir fangen bei den großen Strukturen an und tasten uns an immer kleinere Krater heran. Als Maßstab nehmen wir nicht Bogensekunden sonder Kilometer.
Wir beginnen mit dem allseits bekannten Hellas Planitia, ein gewaltiges Einschlagsbecken
mit etwa 2300km Durchmesser, südlich der großen Syrte. Sehr einfach auch mit kleinen Geräten zu erkennen.
CS Mike
Hellas war einfach, bei Isidis Planitia mit 1300km müssen wir schon genauer hinschauen, da dort die Ränder auf der linken Seite kaum noch vorhanden sind:
Kleiner, aber recht einfach als heller Fleck ist Argyre Planitia mit 900km zu erkennen.
Jetzt nach drei gewaltigen großen Ebenen, erreichen wir ein sehr bekanntes Objekt: Den höchsten Vulkan des Sonnensystems: Mons Olympus mit ca. 600km Durchmesser als helle Ellipse ein sehr einfaches Objekt:
weiter geht's mit einem ebenfalls sehr einfachen Objekt, der auch visuell gut zu erkennen ist: Der Sciaparelli Krater in der Nähe von Sinus Meridiani benannt nach dem "canali" Entdecker mit 490km:
CS Mike
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