Kodak Pleite

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P_E_T_E_R

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Wer hätte das gedacht:

Kodak Files for Bankruptcy

Kodak Pleite

Am Donnerstag hat der Kamerahersteller Kodak Insolvenz angemeldet, Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts. 132 Jahre, nachdem die Firma die erste Kamera für Endverbraucher auf den Markt brachte. Es ist das Ende eines langen Niedergangs. Die Geschichte eines Pioniers, der erst die Fotografie revolutionierte und dann selbst Opfer anderer Revolutionen wurde: Erst kam die Digitalisierung, dann der Siegeszug der Fotohandys. Beides machte Kodaks Geschäftsmodell obsolet, ließ die Umsätze der US-Firma verblassen wie ein altes Foto.

Eastman Kodak

 
Hi Zusammen,

fragt sich nur, warum man dann so lange dran herumdoktern muss, bis da insolvent am Eingangstor steht. Das war ja nun seit mehr als 5 Jahren absolut vorauszusehen.

Clear Skies
Sven
 
Weil es vielleicht auch um Arbeitsplätze und Firmentradition geht. Vielleicht sperrt man sowas nicht einfach so gerne zu?

Mich machen solche Meldungen immer sehr traurig, wenn alteingesessene Firmen mit teilweise jahrhunderte alter Geschichte die Segel streichen müssen ob aktueller Marktbefindlichkeiten.
Sicher werden sie und ihre Manager nicht ganz unschuldig daran sein, schade ist es trotzdem.

http://www.kodak.de/ek/DE/de/Our_Company/History_of_Kodak/Geburtsstunde_des_Unternehmens.htm
 
"You press the button, we do the rest"

War es das wirklich? Die Namen Agfa, Rollei etc. sind auch nicht richtig kaputtgegangen.

Ich lade mir gerade die komplette deutsche Website von Kodak herunter. Wer weiss, wie lange die noch existieren wird.

Tom
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Ralf,

das hat mit traurig nichts zu tun. Was bedeutet denn insolvent? Das bedeutet, dass man seine Rechnungen nicht mehr bedienen kann und bei aller Trauer um die Arbeitsplätze gucken doch beim Insolvenzverfahren als erstes die kleinen Selbständigen und auch die mittelständischen Unternehmen in die Röhre.
Sollte es nicht möglich sein, ein Unternehmen auf verlorenen Posten sauber bis hin zu einer schwarzen 0 abzuwickeln, ohne dass man per Insolvenz etliche Leute um ihr Geld bringt?

Natürlich ist es darüber hinaus schade um ein Unternehmen, um die Marke. Der E200 ist für ältere Astrofotografen genauso ein Begriff wie die Kodachromes mit ihrem speziellen Entwicklungsprozess oder der rotempfindliche TP. Und was man nicht alles aus den Kodak-Filmdosen gebastelt hat!

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,
klar bedeutet "insolvent" noch nicht sofort Feierabend.
Und die Gläubiger, die dabei auf ihren Außenständen sitzen bleiben, haben es sicher auch nicht leicht.
Mit einem vernünftigen Insolvenzverwalter kann man daraus aber ev. sogar einen guten Neustart machen!
Und vielleicht geht es mit Kodak ja auch weiter, mit neuem Geld, mit neuen Produkten, in reduziertem Umfang... wer weiß?

Ob es hier auch einen anderen Weg gegeben hätte über die letzten Jahre, kann ich mangels Informationen nicht sagen.

Interessant zu lesen, was dort eigentlich alles erfunden wurde. Aufgrund technischen Fortschritts sind die meisten Patente wohl nur leider nix mehr wert...
 
Zitat von Sven_Wienstein:
Sollte es nicht möglich sein, ein Unternehmen auf verlorenen Posten sauber bis hin zu einer schwarzen 0 abzuwickeln, ohne dass man per Insolvenz etliche Leute um ihr Geld bringt?

Vielleicht hat es ja schlichtweg daran gelegen, daß das Management und der Insolvenzverwalter nicht aus diesem Forum geholt wurden....

Schuster bleib bei deinem Leisten.

Und wie heißt es so schön. Insolvenz heißt nicht unbedingt das Ende. Daß sollten wir Europäer doch am besten wissen. Gerade nach der Diskussion der letzten Monate.

CS,
Gerrit
 
Es ist zwar immer schade, wenn ein Traditionsunternehmen verschwindet, aber Veränderung gehört nunmal zum Markt wie zu allem anderen. Der Gesellschaft als ganzes entsteht kein Verlust, wenn das Geschäft nun andere machen.
 
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