MikeWölle
Aktives Mitglied
Hallo,
heute traumhafte Bedingungen oben am Gaberl! Windstill, Plusgrade, fast kein Schnee, nur sehr wenig Verkehr und 5.7mag Himmel!
Der Komet Hartley Im Zwilling war bemerkenswert wegen seines geringen Durchmessers. Er ist von allen bisher beobachteten sicher einer der Kleinsten.
Trotz seiner sehr geringen Helligkeit war er bei 200x zwar schwierig aber eindeutig direkt zu sehen, bei 340x noch ein ganzen Stück einfacher. Helligkeitsbestimmung schwierig, da Skymap nicht so schwache Vergleichsterne in dieser Region darstellt. Der Komet Hartley war etwas schwächer als die ganz in der Nähe befindliche und gleichzeitig im Gesichtsfeld sichtbare Galaxie PCG 19685, die Kondensation war mittel.
Da sich in unmittelbarer Nähe ein Stern befand konnten wir sehr schön die Bewegung des Kometen innerhalt einer halben Stunde feststellen. Von allen sehr schwachen Kometen war dies der leichteste.
Hier noch die Daten.
24"Dobson bei V=200 und V=340
fst=5.7
m1=15.4
dia:0.2´
DC=4
Mein 94. Komet und Erwins 84.
Danach beobachteten wir noch Lovejoy, der diesmal nicht so gut zu sehen war wie vor zwei Tagen und versuchten ohne Erfolg Komet Catalina im Widder, der stand aber genau vor einem Stern, daher nicht sichtbar auch nicht bei hoher Vergrößerung.
CS Mike+Erwin
PS Langsam kommt in mir der Wunsch auf Skymap durch ein besseres Programm welches mehr Sterne zeigt zu ersetzten, welches würdet ihr empfehlen? Bei Skymap ist oft bei 14-15mag Schluß, dies reicht aber für ganz schwache Kometen nicht mehr aus, besser wäre ein Programm, welches Sterne bis zur 16 Größenklasse bietet.
Noch etwas: Wie verschieden doch Kometen sind! Jetzt haben wir seit Sonntag abend drei Kometen beobachtet, die unterschiedlicher nicht sein können. Ein nerviger mittelheller Dämmerungskomet (15P Finlay), einen gerade nicht freisichtigen großen, farbe zeigenden Mitternachtskometen in der Taube(Lovejoy Q2) und jetzt einen flotten Winzling ganz hoch oben am Himmel(110P Hartley) mitten im Sternengewimmel der Milchstraße,
gerade diese Unterschiedlichkeit bereitet immer wieder Spannung und Spaß am Okular!
heute traumhafte Bedingungen oben am Gaberl! Windstill, Plusgrade, fast kein Schnee, nur sehr wenig Verkehr und 5.7mag Himmel!
Der Komet Hartley Im Zwilling war bemerkenswert wegen seines geringen Durchmessers. Er ist von allen bisher beobachteten sicher einer der Kleinsten.
Trotz seiner sehr geringen Helligkeit war er bei 200x zwar schwierig aber eindeutig direkt zu sehen, bei 340x noch ein ganzen Stück einfacher. Helligkeitsbestimmung schwierig, da Skymap nicht so schwache Vergleichsterne in dieser Region darstellt. Der Komet Hartley war etwas schwächer als die ganz in der Nähe befindliche und gleichzeitig im Gesichtsfeld sichtbare Galaxie PCG 19685, die Kondensation war mittel.
Da sich in unmittelbarer Nähe ein Stern befand konnten wir sehr schön die Bewegung des Kometen innerhalt einer halben Stunde feststellen. Von allen sehr schwachen Kometen war dies der leichteste.
Hier noch die Daten.
24"Dobson bei V=200 und V=340
fst=5.7
m1=15.4
dia:0.2´
DC=4
Mein 94. Komet und Erwins 84.
Danach beobachteten wir noch Lovejoy, der diesmal nicht so gut zu sehen war wie vor zwei Tagen und versuchten ohne Erfolg Komet Catalina im Widder, der stand aber genau vor einem Stern, daher nicht sichtbar auch nicht bei hoher Vergrößerung.
CS Mike+Erwin
PS Langsam kommt in mir der Wunsch auf Skymap durch ein besseres Programm welches mehr Sterne zeigt zu ersetzten, welches würdet ihr empfehlen? Bei Skymap ist oft bei 14-15mag Schluß, dies reicht aber für ganz schwache Kometen nicht mehr aus, besser wäre ein Programm, welches Sterne bis zur 16 Größenklasse bietet.
Noch etwas: Wie verschieden doch Kometen sind! Jetzt haben wir seit Sonntag abend drei Kometen beobachtet, die unterschiedlicher nicht sein können. Ein nerviger mittelheller Dämmerungskomet (15P Finlay), einen gerade nicht freisichtigen großen, farbe zeigenden Mitternachtskometen in der Taube(Lovejoy Q2) und jetzt einen flotten Winzling ganz hoch oben am Himmel(110P Hartley) mitten im Sternengewimmel der Milchstraße,
gerade diese Unterschiedlichkeit bereitet immer wieder Spannung und Spaß am Okular!