Komet 41P/T-G-K

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P_E_T_E_R

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Komet 41P/Tuttle–Giacobini–Kresák jetzt zirkumpolar:

Sky & Telescope Comet 41P/T-G-K Greens Up For St. Paddy’s Day

By March 14th, the coma had swelled to at least 12' across but appeared less compact and more diffuse. By next week, the comet should brighten by at least half a magnitude and become easy prey in 50-mm and larger binoculars from a dark-sky location. More optimistic predictions call for 41P to reach a peak brightness of magnitude +6 during the first week of April.
 
Ja, jetzt nach dem Vollmond wird 41P doch noch interessant :/

Beobachtung von Piotr Guzik von letzter Nacht:
41P is a very easy object in 10x50 binoculars. I could easily locate it in binoculars within less than a minute, only knowing that it is somewhere between Merak (beta UMa) and Leo's head.

2017 Mar. 15.80 UT: m1=7.5, Dia.=20', DC=3, 10x50B.
[Morris method used. Very bright, easily visible in binoculars. SQM-L: 21.1 at zenith.]
(Koskowa Góra, Poland; Alt. 810 m, 49º 45' N, 19º 47' E).

Klingt vielversprechend...

Gruß
Burkhard
 
Moin Burkhard!

Die Sichtungsmeldungen der letzten Nächte variieren bei diesem Kometen aber noch sehr stark. Ich lese aus letzter Nacht vis. Sichtungen von +7m5 und +11m2, die Nächte vorher ähnlich mit Schwerpunkt zwischen +8m5 und +9m0. Es ist also alles eher unklar. Einen Ausreißer dazwischen würde ich nicht allzu hoch bewerten.
 
Hallo Micha,

die Nächte vorher würde ich mal außen vorlassen, da gehe ich von Lichtverschmutzung durch den Mond aus. :/

Der Ausreißer ist für mich die Beobachtung von J. P. Navarro Pina mit 11m2 - die Erklärung ist einfach: das verwendete Instrument war ein 12"-Newton. Für einen diffusen, erdnahen Kometn mit großer Koma empfiehlt sich aber zur Helligkeitsschätzung ein kleines Gerät/Fernglas. Sind aber bekanntlich schwer zu schätzen...

Gruß
Burkhard
 
Klar, der Mond, richtig.
Aber ein Himmel von 21,1 auf dem SQM-L entspricht auch nicht gerade den mitteleuroäischen Stadtbedingungen. :smiley61:
Meine Bedenken gehen immer dahin, die Leute nicht mit Hurra-Meldungen kirre zu machen. Oft ist die Enttäuschung groß, wenn vom Superkometen nur eine schwache diffuse Wolke zu sehen ist. Man weiß ja, wie das ist.
 
Solche diffusen Kometen muss man unbedingt im Fernglas sehen. Ich habe das 16x70 benutzt: Wahrscheinlich wäre das 7x50 besser gewesen. Ich wollte aber nicht zwei Ferngläser mitnehmen.

In großen Instrumenten werden diffuse Kometen unterschätzt das ist bekannt.
 
Im Fernglas sagt ihr? Ich bin nicht sonderlich erfahren bei der visuellen Beobachtung von Kometen.

Ich habe geplant, wenn das Wetter passt, am Tag der Astronomie den Kometen abends visuell zu sichten. Ich hatte mir die Suche relativ einfach vorgestellt bei der aktuellen Position und eigentlich war die Verwendung eines 12" Dobsons mit 5-6mm AP geplant. Für Tipps wäre ich dankbar.

LG Andi

 
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Lieber Andi,

solche diffusen Kometen benötigen einen dunklen, klaren Himmel. Es kann sein, dass man solche Kometen (hier vor allem 45P) aus der Stadt heraus überhaupt nicht sieht, egal mit welcher Öffnung.

Von einem dunklen Standort aus und mit Beobachtungserfahrung bei Kometen ist die Sichtung von M41 mit einem 5-cm-Fernglas sicherlich möglich. Ihc probiere dies, sobald es hier wieder einmal klar wird. In einem Großfernglas UND bei dunklem Himmel sollte sich der Schweifstern auch Anfängern erschließen.
Das ist aber kein Orionnebel und auch keine Andormedagalaxie!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Das ist mir klar ;)

Danke für die Ausführungen, der Himmel könnte tatsächlich "das" Problem sein. Das mit der Öffnung leuchtet auch ein, es wäre nur ziemlich sicher ein 12er vor Ort gewesen von einem Sternenfreund.

LG Andi

 
hallo Leute,

Andi:
unter klarem Landhimmel Himmel, fst 6.0mag, konnte ich 41P die vergangenen Nächte im 8x50 Sucher direkt sehen. Gestern nahm ich erstmalig eine Schätzung mit meinem 8x44 vor. Das hat einen schönen Fokussierbereich, viel weiterreichend als bei meinem 15x70.
Dein Nikon 8x40 sollte auch ausreichen natürlich nur wenn die Durchsicht und Dunkelheit des Himmels bei Dir gut ist.
Momentan haben wir eine zu Dunst neigende Wetterlage, hat viel geregnet, die Feuchtigkeit kommt aus dem Boden raus.

Ich habe stark diff. Messungen an 41P zwischen Fernglas und Teleskop, 16" Dobson.
Gestern zB 7.5mag - 10.0 mag!
Im Fernrohr siehst Du nur den Kernbereich. Der Durchm. erscheint kleiner und somit nimmst Du schwächere Sterne bei der Helligkeitsmessung mittels Defokussierungsmethode. Zudem ist das kleine Gesichtsfeld im Dobson hinderlich bei der Suche nach Vergleichssternen.

45P ist ein noch härterer Fall. Gestern war es erst ziemlich versifft. Später klarte es noch halbwegs auf. Selbst im 16"er war der Komet nur als schwaches etwas zu erahnen.
Hilfreich ist das jonglieren mit versch. Vergrößerungen. ich habe mittlerweile einen Koffer mit durchweg 2mm Abstufungen, ok das ist schon Luxus pur aber seeeehr hilfreich :) gerade bei der Kometenbeobachtung!

Gruß
Christian


 
> mit durchweg 2mm Abstufungen [von Okularbrennweiten], ok das ist schon Luxus pur aber seeeehr hilfreich smile gerade bei der Kometenbeobachtung

Das hat sich bei mir ebenso entwickelt. Im interessanten Bereich von 4mm AP abwärts ist es schön, fein abgestuft höher vergrößern zu können. Bei mir gibts 20-18-15-12-10-8 Millimeter, alles Erfle. War gar nicht so teuer.
 
Danke, dann werde ich es einfach auf einen Versuch ankommen lassen und schau mal, ob wir visuell überhaupt etwas Diffuses erkennen können.

Okulare habe ich soweit auch komplettieren können, bisher ausreichend:

30mm ES 82°
22mm Lvw
15mm uwa Goldkante
5-8mm Speers waler zoom 82°
 
Moin zusammen!

> Bei mir gibts 20-18-15-12-10-8 Millimeter

Bei mir ist es seltsamerweise ähnlich: 26, 25, 20, 15, 14, 12, 10, 8, 6 mm. :super:
Manche Brennweiten (26/25, 15/14 mm) habe ich quasi doppelt, weil hier zwar das GF kleiner, die Transmission aber je nach Okularserie besser ist.
 
Ich wollte das Thema noch ergänzen:

Die Sichtung war erfolgreich mit Vergrößerungen zwischen 50-100x als diffuses Etwas mit hellem Kern ohne weitere Einzelheiten. Himmel war ländlich einzuordnen bei guter Durchsicht. Insgesamt visuell eher uninteressant für den Normalbeobachter, fotografisch etwas mehr. Kein Nebelfilter vorhanden gewesen. Sichtung im Großen Wagen gegen Ende März.

Foto vom Kometen vom 28.03.2017:
https://www.dropbox.com/s/dqoq9uqlbigzb45/41P-T-G-K.jpg?dl=0

LG Andi
 
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