Ehemaliges Mitglied
Moin zusammen!
Neumond und klarer Himmel über Kiel - endlich ideale Bedingungen, um Kometen zu beobachten! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" /> Leider war die Luft wiedermal etwas dunstig und das Streulicht der Stadt tat sein übriges, daß die Sterne nur vor einem sehr dunkelgrauen Himmel zu sehen waren. Es reichte gerade, Epsilon Lyr neben Wega mit bloßem Auge auszumachen. Beobachtungszeit: 23 - 01:30 Uhr, Temp. +5,5° C, Taubildung, nahezu windstill.
Im Garten baute ich also meine beiden großen Dobsons auf: 6" f/8 und 8" f/5. Bis die beiden Optiken sich an die Freilandhaltung gewöhnt hatten, war Gelegenheit, mein neues Lidl/Bresser Fernglas 10x50 auszuprobieren. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Na klasse, die Optik taucht ja was: Eine gute Sternabbildung und Komet 73P-C war als kleiner Nebelfleck sofort zu sehen, die B-Komponente konnte ich nicht wahrnehmen, da das FG-Beobachten in diesen Himmelsregionen recht unbequem war.
Komponente C stellte ich zunächst in beiden Dobsons ein: Ein gut zu erkennender Kernbereich mit einem weit gefächerten Schweif von vielleicht 20' Länge. C stand genau mittig auf einer Linie von zwei +10,4 und +10,9 m-Sternen, und schon nach kurzer Zeit (~20 min) fiel mir die Bewegung des Kometen vor den Sternen auf. Erstaunlich - und es ist lange her, daß ich einen Kometen gesehen habe, der die Bewegung so deutlich zeigt.
Der 6"-Dobson blieb auf 73P-C gerichtet und ich machte mich mit dem 8" auf die Suche nach Komp. B. Die war schnell gefunden neben Pi CrB, da beide im selben Gesichtsfeld lagen. Seit meiner letzten Beobachtung von vor 10 Tagen hat sich das Aussehen wieder stark verändert: Ein heller Kernbereich, gefolgt von einen abgetrennten, diffusen und länglich quer zum Schweifansatz liegenden Bereich. Dieses Detail war am besten bei 67x und indirektem Sehen wahrnehmbar. Insgesamt ist der B-Schweif etwas kürzer und auch gestreckter als der von C. Den Helligkeitsunterschied beider Komponenten würde ich vis. als weniger als eine Größenklasse einschätzen, wobei Komp. C in kleinen Optiken stärker auffällt, also eine größere Flächenhelligkeit besitzt.
Im Zielgebiet von Komp. G war mit dem 8" absolut nix Nebliges zu sehen, aber das hatte ich auch nicht erwartet. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/augenruppel.gif" alt="" />
So langsam wurden dann die Klamotten klamm, und als ich dann auf die Uhr schaute, sah ich, daß über zwei Stunden vergangen waren. Bettschwere stellte sich ein, also Abbau...
Neumond und klarer Himmel über Kiel - endlich ideale Bedingungen, um Kometen zu beobachten! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" /> Leider war die Luft wiedermal etwas dunstig und das Streulicht der Stadt tat sein übriges, daß die Sterne nur vor einem sehr dunkelgrauen Himmel zu sehen waren. Es reichte gerade, Epsilon Lyr neben Wega mit bloßem Auge auszumachen. Beobachtungszeit: 23 - 01:30 Uhr, Temp. +5,5° C, Taubildung, nahezu windstill.
Im Garten baute ich also meine beiden großen Dobsons auf: 6" f/8 und 8" f/5. Bis die beiden Optiken sich an die Freilandhaltung gewöhnt hatten, war Gelegenheit, mein neues Lidl/Bresser Fernglas 10x50 auszuprobieren. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Na klasse, die Optik taucht ja was: Eine gute Sternabbildung und Komet 73P-C war als kleiner Nebelfleck sofort zu sehen, die B-Komponente konnte ich nicht wahrnehmen, da das FG-Beobachten in diesen Himmelsregionen recht unbequem war.
Komponente C stellte ich zunächst in beiden Dobsons ein: Ein gut zu erkennender Kernbereich mit einem weit gefächerten Schweif von vielleicht 20' Länge. C stand genau mittig auf einer Linie von zwei +10,4 und +10,9 m-Sternen, und schon nach kurzer Zeit (~20 min) fiel mir die Bewegung des Kometen vor den Sternen auf. Erstaunlich - und es ist lange her, daß ich einen Kometen gesehen habe, der die Bewegung so deutlich zeigt.
Der 6"-Dobson blieb auf 73P-C gerichtet und ich machte mich mit dem 8" auf die Suche nach Komp. B. Die war schnell gefunden neben Pi CrB, da beide im selben Gesichtsfeld lagen. Seit meiner letzten Beobachtung von vor 10 Tagen hat sich das Aussehen wieder stark verändert: Ein heller Kernbereich, gefolgt von einen abgetrennten, diffusen und länglich quer zum Schweifansatz liegenden Bereich. Dieses Detail war am besten bei 67x und indirektem Sehen wahrnehmbar. Insgesamt ist der B-Schweif etwas kürzer und auch gestreckter als der von C. Den Helligkeitsunterschied beider Komponenten würde ich vis. als weniger als eine Größenklasse einschätzen, wobei Komp. C in kleinen Optiken stärker auffällt, also eine größere Flächenhelligkeit besitzt.
Im Zielgebiet von Komp. G war mit dem 8" absolut nix Nebliges zu sehen, aber das hatte ich auch nicht erwartet. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/augenruppel.gif" alt="" />
So langsam wurden dann die Klamotten klamm, und als ich dann auf die Uhr schaute, sah ich, daß über zwei Stunden vergangen waren. Bettschwere stellte sich ein, also Abbau...