Komet P52 Harrington-Abell indirekt

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MikeWölle

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Hallo,

während am Krampusabend im Norden Europas ein schwerer Sturm wütete, konnte ich in den Alpen bei Windstille und guter Durchsicht auf Kometenjagd gehen.
In der Nähe vom linken Knie des Perseus war die Position des Komet P52 Harrington-Abell Ich mußte bis auf die oberste Stufe meiner Leiter steigen, der Komet befand sich fast im Zenit, doch geht mein Dobson gerade bei Kälte besonders leicht und so war das Handling keine große Sache.
Der Komet war direkt nicht zu sehen.
Indirekt war aber ein schwacher Fleck von ca. 1.2 Bogeminuten und niedriger Kondensation DC=1 bei V=100 im 24"Dobson zu sehen.
Bei V=200 erschien der Kondensationsgrad höher etwa DC=4 und der Durchmesser kleiner etwa 0.8 Bogenminuten.
Helligkeit konnte ich nicht vernünftig schätzen da direkt nicht eindeutig sichtbar, aber seeehr schwach, etwa 15mag.
Mein 77. Komet, leider der erste der nur indirekt zu sehen war und auch das nur weil er so günstig fast im Zenit stand. Alles hart an der Grenze der Wahrnehmbarkeit,
Dann probierte ich ohne jeden Erfolg noch P84 Giclas, der befand sich aber in der Nähe eines sehr hellen Doppelsternes daher überhaupt keine Chance.

CS Mike
 
hallo Mike,

Du Glückspilz, klasse Limit-Beobachtung :) !

Windige Grüße
Christian
 
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Re: Komet 52P/Harrington-Abell indirekt

Glückwunsch auch von mir, Mike! :super:
Da macht sich die enorme Teleskop-Öffnung bezahlt.

Ich schreib die Kometen-Bezeichnung im Topic mal richtig, denn wir beobachten ja keine amerikanischen Propellerflugzeuge...! ;)
 
Re: Komet 52P/Harrington-Abell indirekt

Danke euch beiden,

und wegen dem P Fifty-Two Flugzeug, man soll halt um 2h Nachts keine Berichte mehr schreiben...

CS Mike
 
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