Kommt bald .. ED 180mm f/6,2 ... bei TS

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TS-Wolfi

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Hallo Sternfreunde,

Schon mal eine Vorankündigung:

Es wird kommen:

ED mit 180mm Öffnung
Öffnungsverhältnis f/6,2
Zurückschiebbare Taukappe
Gr. William Auszug - über 3"
Bildfeldebnungslinse für Fotografie - optional - leuchtet bis Mittelformat aus
Elegante Rohrschellen

Preis ...................... Euro 6196,-
Optik ...................... APM

Das Gerät ist an uns unterwegs, bei Interesse einfach ein Mail und wir halten Sie am Laufenden. Wir werden auch für dieses Gerät einen Vergleichstest machen, wie bei dem neuen Refraktor mit 150mm Öffnung, den Nerius.

Gerne stehen wir Ihnen für Anfragen zur Verfügung

Viele Grüße

Wolfi Ransburg
Teleskop-Service
www.teleskop-service.de
info@teleskop-service.de
 
Hallo Wolfi!

Und schon wieder ein ED ohne Herstellerangabe, leider.

Ich persönlich finde EDs grundsätzlich ja hochinteressant. Ohne Herstellerangabe wird so ein Gerät jedoch sehr schnell wieder uninteressant.

Da Markus die Linsen wohl nicht selber schleift:
Woher (Hersteller + Land) bezieht Markus (=APM) die Optik?


Der OAZ kommt von Williams, die Optik vom Markus...

Wer fertigt den Tubus und wer baut das dann alles zu einem Gesamtgerät zusammen?



Gruß Harald
 
Hallo Harald,

bitte Markus fragen ...

für mich ist das Gerät ein Apm Objektiv.
Wenn ich ein Astro Professional ED verkaufe, muß ich auch nicht sagen, daß das Objektiv von United Optics ist, oder

und wenn ich ein Meade verkaufe .. usw.

Es obliegt dem Generalimporteur, die Quellen offen zu legen, nicht mir.

Noch etwas, ich wundere mich, daß Du nicht bei einem anderen 127mm ED nach dem Hersteller frägst, ich habe mir gerade die entsprechende Bewerbung angesehen - hm - sonderbar.

herzliche Grüße

Wolfi
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo zusammen,

was die Gläser und Geräte von United Optics betrifft, ist das optische Verhältnis und die Qualität sehr ambivalent. Platt gesagt: Es gibt solche und solche. Ich besitze ein Oberwerk 20x90, mit dem ich sehr zufrieden bin, das aber auch aus der besagten Optikschmiede stammt.

Die Verarbeitung ist zwar "na ja", aber die optische Qualität ich nach meinem Dafürhalten mehr als akzeptabel: Die Sterne werden fast randscharf abgebildet und sind knackscharf. Als Laie, der nicht jede Optik gleich auf die Bank schnallt und dann alles mögliche testet, sehe ich nur wenige Unterschiede zur Abbildungsqualität meines CZJ 10x50, das übrigens weniger randscharf abbildet.

Das Problem ist m.E. nicht unbedingt die Herkunft, sondern vielmehr der Preis. Ob der Preis für China-Produkte gerechtfertigt ist und was man im Vergleich dazu erwarten kann, das dürfte entscheidend sein.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Wolfi!


Noch etwas, ich wundere mich, daß Du nicht bei einem anderen 127mm ED nach dem Hersteller frägst, ich habe mir gerade die entsprechende Bewerbung angesehen - hm - sonderbar .

Ich habe gerade auf Deine PN geantwortet und dachte eigentlich, dass Dir an einer sachlichen Kommunikation gelegen ist.

Nun lese ich das hier.
Was willst Du mir mit Deinem "-hm- sonderbar" unterstellen?

Gib doch einfach Auskunft oder lass es.
Zu Deinem Statement kann ich nur sagen: -hm- sehr sonderbar!


Es obliegt dem Generalimporteur, die Quellen offen zu legen, nicht mir.
Meiner Meinung nach obliegt es dem Verkäufer, den Kunden über das Produkt zu informieren.



Gruß Harald
 
Hallo Harald,

Meiner Meinung nach obliegt es dem Verkäufer, den Kunden über das Produkt zu informieren.

Hm,
Wenn ich ein Auto kaufe ist weniger als 10% vom Hersteller selber, der Rest ist von Zulieferanten.

Ich stimme Dir zu das ein Verkäufer den Kunden über das Produkt informiert. Wer welche Teile hertellt ist meines erachtens keine Information die ein Kunde wissen muß.
Die Angaben die ein Kunden braucht sind Daten die wichtig sind um eine Wahl zu treffen ob das Instrument in erste Ordnung seine Vorstellungen entspricht und Qualitätsangaben ob der Kunde eine Wahl treffen kann ober dasjenige das Geld wert findet das er dafür zahlen soll.

Gruß,
Harrie
 
Hallo Harrie!


Dein Autovergleich ist insofern gut, weil es meine Frage an Wolfi unterstreicht. Begründung:

Beim Autohandel wird die Automarke genannt!


Dein Autovergleich auf Wolfis Angebotstext übertragen bedeutet:

Wolfi bietet ein Auto an, ohne die Automarke zu nennen.
Er bietet einfach "ein Auto" an.
Er detailliert sein Angebot mit Angabe von PS-Anzahl, Gewicht etc.
Er möchte jedoch keinesfalls die Automarke nennen, auch auf Nachfrage nicht.


Würdest Du ein Auto kaufen, ohne die Automarke zu kennen und Dich dann mit Deiner hier gemachten Begründung zufrieden stellen? Du würdest also ein Auto nur mit Angabe von PS, Gewicht etc kaufen wollen?


Meine Frage:
Wer fertigt den Tubus und wer baut das dann alles zu einem Gesamtgerät zusammen?
wurde auch nicht beantwortet. Schade. Der "Zusammenbauer" entspräche bei Deinem Vergleich übrigens der Automarke...


Wie dem auch sei, Wolfi will keine Auskunft geben und das ist sein gutes Recht.
Jeder kann ja selber davon halten, was er will.



Gruß Harald
 
Hi Harald,

der "Zusammenbauer" entspräche bei Deinem Vergleich übrigens der Automarke..

noch nicht mal ganz- bei einem Auto stammt typischerweise ja Motor, Karosse und Fahrgestell vom Hersteller, für Zulieferteile gibt dieser sehr genaue Spezifikationen und überprüft auch die Qualität.

Und ich würde kein Auto kaufen bei dem ich nicht weiß von wem z.B. der Motor stammt, egal wer ihn zusammengebaut hat.

Gruß

Stefan
 
Hallo Harrie,

das hatten wir schon mal. Die ganzen Vergleiche mit Autos und sonstigen Gerätschaften greifen hier schlecht.

Ein Fernrohr hat nicht nicht tausende von Teilen, sondern im wesentlichen ein bestimmendes Bauteil - die Optik.

Es ist aus Kundensicht wohl nicht zuviel verlangt, wenn man bei diesem Bauteil gerade bei teuren Edelapos nach der Herkunft fragt. Die Hersteller versuchen ja seit Jahren genau das zu verschleiern. Warum wohl?
Natürlich um für Chinaoptiken denselben Preis erzielen zu können, wie für die Optiken der Markenhersteller. Nur halt dann mit der fünffachen Gewinnspanne.

Ich kenne aber schon von damals Deine Meinung, dass es Dir egal ist wo die Optik herkommt, solange sie den Spezifikationen entspricht. Genau da liegt aber der Hase im Pfeffer, für diesen Optiken werden meistens keine Spezifikationen angegeben und auch keine Garantien gegeben. Der Kunde soll als Versuchskaninchen gefälligst selbst herausfinden, ob die Geräte etwas taugen oder nicht.
Leider hat nicht jeder soviel optische Kenntnisse wie Du, der sicher eine Gurke sofort erkennt und auch zurücksenden kann, wenn es nichts taugt.
Für Ottonormlakunde ist das sicher schwieriger und richtig harte Fackten hat der Verkäufer ja auch nicht versprochen... Und anschließend kann man ja auch darauf hinweisen, dass der zunächst als Super-Top-Profiapo angebotene Refraktor ja auch viel billiger ist und kleinlaut dann wohl doch nicht sooo toll.

Aber die Händler sind aber dabei das Spiel zu gewinnen. In den USA und immer mehr auch hier interessiert es den Kunden immer seltener, welche Spezifikationen sein Apo hat und woher er kommt. Immer wichtiger wird eher, wie viele Goldringe am Tubus sind und nicht, wie gut sie wirklich sind, oder ob sie gar aus Kinderarbeit stammen.

Viele Grüße, Jürgen

 
Hallo Jürgen,

Natürlich um für Chinaoptiken denselben Preis erzielen zu können, wie für die Optiken der Markenhersteller. Nur halt dann mit der fünffachen Gewinnspanne.

Das ist bei den meisten Chinateile so. Nicht nur Optik.
Schaut euch mal in einem Supermakt oder Kaufhaus. Wenn alles raus gestellt wurde was aus China kommt, wären die meisten Läden noch nicht einmal für ein Viertel voll.

Optiken werden meistens keine Spezifikationen angegeben und auch keine Garantien gegeben

Das darf natürlich nicht sein. Wenn keine Spezifikation oder Garantie gegeben werden sollte man das Teil nicht kaufen, das gillt für alles (auch ein Auto ;) )

Aber die Händler sind aber dabei das Spiel zu gewinnen.

Das glaube ich nicht. Der Kunde bestimmt ob er kauft, nicht der Händler dass er verkauft, dass tut er erst dann wenn der Kunde bestimmt hat das er bei den betreffenden Händler kauft, alle anderen Händler wo er auch informiert hat gehen in dem Falle leer aus.

Und deshalb ist es so wichtig das Händler immer gute Information und Garantie geben

Gruß,
Harrie


 
Bei qualitativ hochwertigen und hochpreisigen Geräten, hier über 6000,- Euro, sollte ein Interferogramm als Qualitäts- und Leistungsbeweis selbstverständlich sein.
Die Kosten dafür liegen unterhalb des meistens vorhandenen Verhandlungsspielraumes.
Auf eine Aussage wie : " Sterntest ist prima, gute Optik", sollte man sich nicht verlassen.
 
Hallo Leute,

sitze hier bei LUNT in Tucson und sieh gerade diesen Thread, sodaß ich gerne was dazu Antworte.

1, Die Tuben bauen wir hier in Deutschland , komplett alle Teile incl. Blenden und Lackierung
2, Auszüge bieten wir verschiedene an , Wolfi wünscht den Williams
3, Sucherhalter kommt aus Japan
4, CNC Rohrschellen kommen aus China
5, Okularadapter kommt aus Taiwan
6, Optik kommt aus China von meinem gleichen kleinhersteller wie die mittlerweile extrem gute großen Achromate
7, Das Glas hier ist kein China Glas, sondern wirkliches FPL 51 von Ohara aus Japan

Ich verzichte auf Prüfprotokolle, wenn diese nicht von Seriösen Anbietern kommen, welche zertifiziert sind, wie Zeiss, LZOS, LOMO , das die Prüfurkunden der Hobbytester scheinbar nach der Beliebheitskala ausfallen und oftmals überhaupt nicht nachvollziehbar sind.

Meine vorgaben sind ein sauberes Beugungsbild mit einem guten Sterntest , so haben wir nun seit einige Zeit erfolgreich unsere Achromaten optimiert.

Und nein dieser 180ED hat überhaupt nichts mit dem Nerius Achromaten zu tun , hier liegen elten zwischen der Farbkorrektur zugunsten dem 180 ED.

Grüße von Andy Lunt, und nun gehts wieder zurück zum testen der LS 60 und LS 200 Teleskope :-)

grüße aus USA
Markus Ludes

 
Hallo Harald,

ich habe Dir gerade 2 Nachrichten gesendet, in denen ich Dir die Gründe für meine Vorgehensweise erleutere. Ich hoffe auf Dein Verständis.

Viele Grüße

Wolfi
 
Hallo Markus,

das ist doch mal eine ordentliche Beschreibung.
Das man als Händler den Hersteller namentlich nicht nennt um seine Bezugsquellen vor der Konkurrenz geheim zu halten kann ich ja auch verstehen.

Aber mit Deiner Beschreibung kann man doch ganz gut leben und als Kunde das Angebot abwägen.

Viele Grüße, Jürgen
 
Hallo zusammen,
Aber mit Deiner Beschreibung kann man doch ganz gut leben und als Kunde das Angebot abwägen.
Kann man das?Daß die Teile in verschiedenen Ländern Hergestellt werden ist ohnehin klar...
Aber das zeigt,daß es mittlerweile ziemlich egal ist (hinsichtlich optischer Leistung) wo die Enzelteile herkommen.Das wichtigste bei der Sache ist die Qualitätsprüfung und Sicherung.Und da hat der Herr Ludes in der Vergangenheit wohl schon Bewiesen,daß er dazu in der Lage ist.Ausrutscher gibt es natürlich imer mal wieder,auch wenn das sehr ärgerlich ist,Menschen machen nunmal Fehler.
Und genau da kommt der "Hersteller" bzw Generalimporteur in die Pflicht.Der sitzt in Deutschland und der Kunde dürfte keine Probleme haben sein Recht durchzusetzen.
Die Frage nach dem "woher?" ist eigentlich eine politische und das muß jeder für sich selbst ausmachen...
Grüße Rainer
 
Hallo Rainer,

das ist ein wahres Wort! Es geht um eine einwandfreie Dokumentation und um klare Auskünfte, wie die Optik vergleichbar ist und , wenn möglich, welche Gläser verbaut sind.

Vom Namen des Lieferanten her, kann man keine Rückschlüsse auf die Qualität der Optik geben, ich denke, ein Bild des künstlichen Sterns ist her deutlich aussagekräftiger.

Insbesondere, da von ein und demselben Hersteller unterschiedliche Qualitäten kommen können. Das einzige, was ich dazu schreiben würde, ist, ob das Objektiv aus China, Taiwan, USA ... kommt wobei bei Objektiven aus den USA es natürlich nicht sicher ist, woher die das Objektiv haben, denn drüben wird nicht diese Offenheit betrieben, wie bei uns, zumindest nicht in dem Ausmaß.

Ich stimme der Art der Information von Markus zu.

Viele Grüße

Wolfi
 
Hallo Markus,

Danke für die Offenheit.

Da APM das ganze in Deutschland zusammen baut darf rein gesetzlich man sogar sagen 'made in Germany' . . . . und dann glaubt's keiner.

Gruß,

Harrie
 
Dankeschön !

Wir haben keine echten Geheimnisse, deshalb stehen wir stets fuer weitere Fragen bereit
 
Hallo Markus,

weiter so, das ist Information wie sie sein soll.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Markus,

Deine netten "Informationen" in Ehren, aber für die Beurteilung und als Kaufentscheidung für so eine teure und namenlose Optik braucht man:

- Spotdiagramm über das volle Bildfeld
- Diagramm der Farbkorrektur über drei oder vier Frequenzen
- Interferogramm mit garantierter Mindestqualität von?

Die ersten zwei Dinge muss es jetzt schon geben, da diese Grundlage bzw. Bestandteil der Optikentwicklung sind. Das dritte muss Bestandteil Eurer Q-Anforderungen sein (Pflichtenheft). Also raus damit!

Eine gute farbkorrigierte 180 mm F6,2 Optik - das glaube ich erst, wenn ich durchgeschaut habe, sorry für die Skepsis.

Grüße
Andreas

 
Hallo Wolfi,

wobei bei Objektiven aus den USA es natürlich nicht sicher ist, woher die das Objektiv haben, denn drüben wird nicht diese Offenheit betrieben, wie bei uns, zumindest nicht in dem Ausmaß.

na das kann ich sogar noch etwas konkretisieren.
Seitdem ich im US Board Cloudy Nights danach gefragt habe in
welchem Land das Objektiv des TMB SS 130 gefertigt wird
(da es im Netz unterschiedliche Angaben dazu gab) bin ich bei
CN gesperrt.

Die Tendenz geht ganz klar zur Kundenverarsche.

Kannst du dich noch an den William "flourite" Apo erinnern?
Dort war aber keine Fuoritkristallinse drin, sondern eine
aus einem SD Glas. Nur Fluorite klingt eben teurer und erzielt
höhere Verkaufspreise.

Auf dem Gerät stand William USA, aber gefertigt wurde es in Taiwan.

Für die Hinweise auf solche Ungereimtheiten sind auch mehrere
User des US-Boardes CN gesperrt worden.

Nochmal Williams:
Dort gab es mal ein Objektiv welches designed bei TMB" sein sollte.
Später war es dann nur noch "co-designed bei TMB".

Es geht um eine einwandfreie Dokumentation und um klare Auskünfte, wie die Optik vergleichbar ist und , wenn möglich, welche Gläser verbaut sind.

Genau.

Vom Namen des Lieferanten her, kann man keine Rückschlüsse auf die Qualität der Optik geben, ...

Doch, bei machen Lieferanten kann man das. Die haben sich in
jahrzehntelanger Arbeit einen entsprechend guten Ruf erworben.

... ich denke, ein Bild des künstlichen Sterns ist her deutlich aussagekräftiger.

Das ist ein bischen wenig. Ein werksseitiges I-Gramm wäre mir
sehr viel lieber.

Ich stimme der Art der Information von Markus zu.

Stimmst du auch den Inhalten seiner Information zu?

CS,Karsten
 
Hi Karsten,

hm ... das mit den Informationen ist eine Fangfrage .. smile aber ich denke Du kennst mich und weißt, was ich darüber denke.

Werkseitiges Interferogramm .. hast recht, bei Orion UK habe ich damit gute Erfahrungen. Wenn möglich .. ja aber ich werde auch versuchen, eine Art Datenbank für verschiedene Geräte aufzubauen, die wir alle unter gleichen Voraussetzungen dokumentieren:

Stern extra und intrafokal
Stern fokal kurz belichtet
Stern fokal lang belichtet ( Farbfehler )
Ronchi mit 4 Linien
Ronchi mit 2 Linien
Focault

Ich stimme Dir in Deinen Ausführungen voll zu.

Ich habe oft gesehen, daß Hersteller verschiedene Klassen haben oder, abhängig von der Qualität des Glases, unterschiedliche Fertigungsqualitäten aber grundsätzlich wird ein sehr guter Hersteller seltener Gurken produzieren, als ein reiner Billigheimer.

Herzliche Grüße

Wolfi
 
Hallo Wolfi,

ich habe in der Zwischenzeit deine Annonce im Bieteboard gesehen
wo du die Inhalte der Information ja von M.L. übernimmst,
also gehe ich davon aus daß du damit übereinstimmst.
Ich konnte mein Posting aber nicht mehr editieren,
sonst hätte ich die Passage gelöscht.

MfG,Karsten
 
Zitat von KaStern:
Auf dem Gerät stand William USA, aber gefertigt wurde es in Taiwan.

TeleVue bemüht sich ja auch immer sehr darum, als US-Firma angesehen zu werden. Aber hast Du schon einmal genauer auf ein TeleVue-Okular geschaut? Auf meinen steht "Made in Taiwan" drauf, auch auf meinem 20 Jahre alten 12mm Nager Typ 2. :pfeif:

Was lernen wir daraus?
Dass auch alt eingesessene, als seriöse geltende Hersteller Kundenverarsche betreiben?
Oder dass aus Tawain auch High-End-Produkte kommen können?
?)

Grüße, Herbert


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wie Sternfreunde manchmal vereimert werden

Hallo Herbert,

ich weis nicht was du hast?

Der Unterschied ist doch klar:
Televue schreibt auf seine Nagler drauf wo sie gefertigt werden.
Da ich mit sehr vielen von den Naglern schon beobachtet habe
weis ich daß sie aus Japan oder Taiwan kommen. Der Hersteller
TeleVue macht zutreffende Angaben zum Produktionsort, was sollte
daran denn Kundenverarsche sein? Ist doch alles prima so.

William gab auf seinem damaligen 80mm Apo unzutreffenderweise
an daß es ein "fluorite" Apo sei. Außerdem habe ich nirgends
gesehen daß William den Produktionsort Taiwan genannt hat.
Auf dem Teleskop wird aber der Eindruck erweckt daß es ein
US Teleskop sei. Im Hinblick auf den Hauptmarkt der Teleskope,
die USA, mag da ja verkaufsfördernd und profitfördernd sein.

Aber ich nenne das "Kundenverarsche".

Ich weis nicht ob ich dir den "feinen" Unterschied deutlich
machen konnte ?)

CS,Karsten
 
Hallo Markus!

Deine Informationen finde ich ebenfalls gut. So sollte es sein.

Noch detailliertere Infos halte ich bei so einem Gerät zunächst für nicht notwendig. Was jetzt noch fehlt ist die garantierte optische Qualität, aber das ist eine andere Frage.

Ein Händler, der mit offenen Karten spielt, ist meiner Meinung nach aus Kundensicht ein guter Händler.
Man kauft eben lieber eine China-Optik, wenn der Händler das Herkunftsland der Optik nicht versucht zu verschweigen.
Handel ist zum großen Teil Vertrauenssache und Deine offene Art (die Du hier öfters zeigst) finde ich äußerst kundenfreundlich! :super:



Gruß Harald
 
Hallo Andreas

auch hier haben wir kein Geheimniss, da eine Optikrechnung nicht das eigentliche Problem ist, sondern die Herstellung und gute Qualitätsgläser zu bekommen und der Zusammenbau.

Also das Objektiv besteht aus Ohara FPL 51 und Ohara NBM-51 , wer jetzt rechnen will darf es gerne tun.

Ich fahre dieses Objektiv unter dem begriff Halb-Apo mit ED Glas , streng genommen sollten dies auch andere tun, denn sonst könnten wir der gerechtigkeit wegen dieses objektiv ebenfalls Apo nennen, so wie es viele anderen mit dem 102/7 ED tun

und hier die Diagramme


Link zur Grafik: http://www.apm-telescopes.com/images/artikel/91466_1.jpg Link zur Grafik: http://www.apm-telescopes.com/images/artikel/91466_2.jpg

hoffe das hilft euch weiter
 
Hallo Markus,

ich gebe Dir recht, wenn Du die "Apomanie" mancher Hersteller mit ihren EDs kritisierst. Der mündige Sterngucker weiß auch einen guten Halbapo zu schätzen, genauso wie einen gut gemachten Achromaten.

Zu Deinen Diagrammen, die Du erfreulicherweise hier so offen präsentierst, habe ich noch ein, zwei Fragen: Der jeweils kleine schwarze Kreis im Spot Diagramm stellt die zentrale Beugungsscheibe dar, richtig?

Am Bildfeldrand ist der Farblängsfehler unübersehbar. Die Farbkorrektur ist sicher eine Nummer schlechter als bei den chinesischen "Apos". Schade, dass bei den Diagrammen fast immer verschiedene Maßstäbe verwendet werden, so dass man ganz genau hinschauen muss.

Allerdings, bei der Öffnung und dem Öffnungsverhältnis wäre ein Gerät, das die von Dir präsentierten Spezifikationen erfüllt ein echter Gewinn. Ich drücke die Daumen, dass alles funktioniert. Was soll das gute Stück denn wiegen? Ich hoffe, es passt nicht mehr auf meine DX, dann brauche ich mir keinen Kopf darüber zu machen :D Schätze mal 15 bis 17 kg.

Gruß,
Andreas



 
Hallo Markus,

danke für die Spotdiagramme und Sphärochromasiekurven!
Das hilft tatsächlich weiter.

MfG,Karsten
 
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