Konkrete Budget- und Kaufempfehlung für Teleskopka

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StefanV

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Hallo Sternenfreunde,
seit wir aus der Großstadt in einen Vorort gezogen sind und nachts der Sternenhimmel wieder zu sehen ist, denke ich über den Kauf eines Teleskops nach. Jetzt ist es soweit. Ich wollte eigentlich schnell entschlossen einen klassischen Refraktor kaufen, nämlich ein Bresser Teleskop Messier R-90 90/900 EQ für € 379,-- oder die größere Version mit 102mm für Euro 630,--.
Dazu lese ich aber in den Foren, dass für das gleiche Budget etwas Besseres gekauft werden kann oder, dass das Budget für meine Ansprüche zu niedrig ist.
Ich habe also 2 Bücher gekauft (und gelesen), diverse Foren durchsucht und mit einem Nachbarn durch seinen Refraktor geschaut. (Der Besuch in der Sternwarte steht noch aus). Jetzt bin ich zwar viel schlauer aber auch viel verwirrter. Die Empfehlungen für Einsteiger lauten meistens: Entweder doch einen Refraktor, oder ein Newton, oder besser ein Dobson wobei zu jedem Posting dann die gegenläufige Antwort folgt. Daher hier mal meine Wünsche/Ziele in der Hoffnung Ihr könnt mir helfen.
Hauptgrund für mich ein Teleskop zu kaufen ist die Mond- und Planetenbeobachtung (mit meinen Kindern). Hier möchte ich möglichst eindrucksvolle Bilder und Details sehen können. Nebel und Galaxien finde ich interessant; werde aber sicher nur die bekannteren beobachten. Das Suchen und beobachten exotischer Deep-Sky Objekte ist glaube ich nicht mein Bereich. Auch Fotografie muss nicht sein, wenn die optionale Möglichkeit dazu besteht wäre das natürlich ok. Das Gerät sollte mechanisch hochwertig sein, aber auch einfach zu bedienen und nicht störanfällig. Eine GOTO Steuerung scheint mir auf der einen Seite praktisch zu sein, auf der anderen Seite aufgrund meiner beschränkten Ziele vielleicht überflüssig. Mit einem Dobson kann ich mich bisher nicht anfreunden, vor allem wegen dem Transport in den Garten und der Sitzhaltung bei der Beobachtung (bin 1,91m). Ich bin Anfänger, werde aber hochwahrscheinlich in meinem Leben kein weiteres Teleskop kaufen. Also werde ich die nächsten 30 Jahre damit beobachten und es dann meinen Kindern vermachen. Von daher möchte ich auch etwas Vernünftiges kaufen und nicht unbedingt ein Einsteigerteleskop.
Folgende Fragen daher von mir:
1) Wie viel Geld sollte ich für meine Zwecke ausgeben um ein vernünftiges Komplett-System für meine Zwecke erwerben?
2) Brauche ich eine GOTO Steuerung?
3) Bitte konkrete Budget- und Kaufempfehlung mit Hersteller, Montierung und Zubehör und vielleicht eine Idee, was mit dieser Ausstattung bei der Planetenbeobachtung zu erwarten ist.
Vielen Dank für Eure Vorschläge,

Stefan
 
Hi Stefan

Etwas konkretes lässt sich nicht sagen. Knackpunkt scheint wohl zu sein, dass Du nicht abschätzen kannst welchen Aufwand beim Transport (in den Garten) und beim Aufbau ein Teleskop mit sich bringt.
Und wir können nicht abschätzen, wo da deine Schmerzgrenze liegt. Ferner hat jeder Gerätschaften, mit denen er diesbezüglich klarkommt und wird daher grundsätzlich - eben aus eigener Erfahrung - sagen, dass das schon geht.

Insofern hilfts wirklich nur, das mal selbst auszuprobieren - also ab zur Sternarte bzw. mit andren mal spechteln gehn nund beim Aufbau helfen um sich selbst ein Bild machen zu können.

Wichtig wäre auch, was dir persönlich montierungsmäßig liegt:
a) Alt-Az
man muss manuell in beiden Achsen nachführen (mitunter stressig bei hohen Vergrößerungen bzw. wenn Kinder 'mal durchaun' wollen ists oft schon weg, bis die am Okular sind)
Oder aber motorisiert, also GoTo (dann kommt entweder ein langes Kabel, oder Akkus oder aber eine eher kurze Beobachtung mit den internen Akkus auf dich zu)

b) parallaktisch
manuell muss man nur in einer Achse nachführen, Motorisierung und Goto wäre auch möglich; ersteres geht bei den kleineren noch komfortabel mit kleinem Akkupack. Dafür muss man die Geräte erst Einnorden und je nach Anspruch auf die Nachführgenauigkeit noch genauer einnorden; visuell ausreichend bekommt mans aber in weniger als einer Minute hin wenn mans ein paar mal gemacht hat.
Nachteilig wäre aber in jedem Fall, dass die etwas sperriger sein können und Gegengewichte brauchen.


Ideen:
Minimum wäre 90/1250 Mak. Für Mond/Planeten ok und sehr transportabel und anspruchslos, was die Montierung angeht.
Bei großflächigeren Objekten oder schwach leuchtenden aber nicht grad die erste Wahl.

Weitere Alternative:
Im Garten eine Säule einbetonieren, darauf die Montierung befestigen und 'wetterfest' machen, z.B. mit einer Tonne abdecken. Dann muss man nur noch das Teleskop selbst und ein Köfferchen mit Okularen und Kleinkram raustragen, ggf. auch noch einen Beobachtungsstuhl. Die Monti wäre dann auch permanent eingenordet und ggf. über ein Erdkabel mit Strom versorgt. Beobachten wäre dann recht spontan und ohne großen Aufwand möglich - ohne sich auf kleinere Geräte beschränken zu müssen.


cs
Jürgen
 
Hallo Stefan,

vielleicht bringt es was, wenn Du ein Budget festlegst, was Du bereit wärst, auszugeben. Oben ist die Rede von etwas über 600 Euro, ich weiß aber nicht was Deine Schmerzgrenze wäre. (evtl auch noch an Zubehör, Sternkarten, Bücher etc. denken)

Dann könnte man anhand des Budgets drei oder vier verschiedene Teleskope zusammenstellen: beispielsweise einen Refraktor, einen Mak/SC, einen Newton (parallaktisch) und einen Dobson. Jedes von diesen vieren wäre dann für Dein Budget jeweils die beste Möglichkeit.

Anhand dieser vier konkreten Vorschläge, die ja dann durch die verschiedenen Systeme bedingt alle auch bestimmte Vorzüge und Nachteile haben, kannst Du dann vielleicht besser entscheiden, als wenn Du in einem großen "Sumpf" aus diversesten Teleskopangeboten und Bauweisen steckst.

CS
Thomas
 
Hmm, das fällt mir eben schwer abzuschätzen. Absolute Obergrenze wären € 2.000,-- komplett mit allem Zubehör. Wenn es aber für € 1.200,-- etwas "fast" so gutes gibt wäre das natürlich auch nicht schlecht.

Stefan
 
Hallo Stefan,

1.
bei dem Budget sollte der Refraktor m.E. dann mindestens ein ED sein. Mit den Bresser Fernrohren, die Du oben vorgeschlagen hast, bekommt man bei Mond und Planeten schon einen etwas stärker sichtbaren Farbfehler (Blausaum usw.) Eine ED Optik mit 100 mm Öffnung käme ab ca. 700 Euro, Beispiel hier, dazu noch separat eine geeignete Montierung (beispielsweise HEQ5). Ob GoTo wichtig oder gewünscht ist, wäre zu klären. Hier gibt es viele verschiedene Varianten. Leute, die solche Refraktoren selber besitzen, können vielleicht noch mehr Auswahl oder Empfehlungen geben.

2.
In dieses Budget würde ein Celestron Nexstar 6SE oder eventuell sogar 8SE reinpassen.(Vielleicht ist auch Gebrauchtkauf eine Alternative? Obwohl gerade Teleskope extrem langsam "altern" ist der Preisverfall oft erheblich!) Mehr Öffnung, super transportabel, GoTo und einfache Handhabung. Dafür speziell bei hohen Vergrößerungen am Planeten nicht ganz so gut wie beispielsweise die Newtons.

3.
Für nen Dobson muß man am Anfang gar nicht so viel Geld ausgeben, da die Montierung ja als Kostenfaktor fast ganz wegfällt. Also entweder viel Kohle gespart und z.B. so einen China Dobson nehmen: China 8 Zoll Dobson oder in mehr Öffnung und Lichtstärke investieren: 10 Zoll oder sogar 12 Zoll (Gewicht und Handhabung beachten!) oder statt des Chinageräts eines mit höherwertiger Optik und dafür wieder "nur" 8 oder 10 Zoll nehmen, beispielsweise den hier von Orion UK.

4.
Newton parallaktisch montiert wird aufgrund des hohen Gewichts wohl bis maximal 8 Zoll und da nur bei recht kurzer Brennweite praktikabel sein. Eine relativ teure Variante von Vixen / Japan wäre der 6-Zöller hier ansonsten würde man sich halt einen chinesischen oder einen Orion Tubus – wieder je nach Preis und Qualitätsansprüchen – in 6 Zoll oder wie gesagt allerhöchstens 8 Zoll aussuchen und auf eine Montierung wieder wie z.B. die oben genannte HEQ5 setzen.

Das alles nur mal so als Beispiele, zu jedem der 4 Punkte mag es andere Alternativen geben, dann nur raus damit :) ..... gedacht für vorwiegend visuelles Beobachten.

CS
Thomas
 
Hallo Stefan,

Zitat von StefanV:
Ich wollte eigentlich schnell entschlossen einen klassischen Refraktor kaufen, nämlich ein Bresser Teleskop Messier R-90 90/900 EQ für € 379,-- oder die größere Version mit 102mm für Euro 630,--.
Für Planeten ist ein Refraktor ja auch nicht schlecht, doch würde ich bei diesen Öffnungen entweder einen ED oder einen langbrennweitigeren Achromaten einsetzen. Der 102-mm-Bresser soll aber auch schon ganz ordentlich sein.

Dazu lese ich aber in den Foren, dass für das gleiche Budget etwas Besseres gekauft werden kann oder, dass das Budget für meine Ansprüche zu niedrig ist.
Bei mir steht ein 150/1200er Newton auf einer EQ-5, was mich, inklusive Polsucher und Zweiachsennachführung, 510 € gekostet hat. Darin enthalten waren ein Sonderangebot und einiges Feilschen. Inzwischen würde ich bei dem langen Tubus die HEQ-5 vorziehen und auch probieren, als Tubus den des Dobsons zu bekommen, denn der hat einen 2"-Auszug.

Eine GOTO Steuerung scheint mir auf der einen Seite praktisch zu sein, auf der anderen Seite aufgrund meiner beschränkten Ziele vielleicht überflüssig.
Genau! Planeten und Mond finden sich ohne Goto, und die bekannteren DS-Objekte sind üblicherweise auch per Sucher aufzufinden.

Ich bin Anfänger, werde aber hochwahrscheinlich in meinem Leben kein weiteres Teleskop kaufen. Also werde ich die nächsten 30 Jahre damit beobachten und es dann meinen Kindern vermachen. Von daher möchte ich auch etwas Vernünftiges kaufen und nicht unbedingt ein Einsteigerteleskop.
Das klingt nach ordentlicher Öffnung, weshalb die 10?-mm-FH-Refraktoren wieder herausfallen. Meine beiden 150er Newtons sind mir schon wieder etwas zu klein, weshalb der längerbrennweitige in vermutlich zwei Jahren durch einen Zehnzöller auf einer EQ-6 ersetzt werden dürfte. Den kürzerbrennweitigen kann der aber nicht ersetzen, da mir sonst wahres Gesichtsfeld verloren gehen würde.

Ein solch großes Teleskop ist zwar kaum reisetauglich, doch könnte ich mir gut vorstellen, für diesen Zweck noch ein kurzbrennweitiges ED-Triplett zwischen 80 und 90 mm Öffnung anzuschaffen. Die vorhandenen zwei Instrumente dieser Öffnungsklasse würden dann vermutlich verkauft.

Sternfreundliche Grüße

fquadrat
 
Hallo Stefan,

ich bin zwar selbst noch nicht sehr lange dabei, aber ich habe schon einige Systeme ausprobieren können und besitze bzw. besaß verschiedene Newton-Teleskope, ein kleines Maksutov-Cassegrain und ein 8" Schmidt-Cassegrain.

Zu den Newtons, insbesondere den Dobson-Teleskopen: Mehr Öffnung für weniger Geld bekomst Du nicht, das wird immer wieder gesagt und das stimmt so auch. Als nachteilig habe ich persönlich jedoch den Platzbedarf empfunden. So ein 8" Dobson braucht eine Menge Platz und ist meiner Meinung nach, auch wenn es da unterschiedliche Meinungen gibt, kein "Grab and Go" Teleskop.

Für Beobachtungen an Mond, Planeten und Sonne habe ich mich damals für einen 102/1300 Maksutov von Skywatcher entschieden und muss sagen das war die absolut richtige Entscheidung. Jürgen hat so einen kleinen MAK ja auch schon ins Gespräch gebracht.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle gerne mal eine kleine Lanze für eins meiner Lieblingstelekope brechen.

Warum:
Mond und Planeten sind so gut sichtbar, dass das recht kleine Gesichtsfeld in keinster Weise stört beim Auffinden der Objekte. Du hast absolut keinen Farbfehler. Du hast im besten Fall ein absolut knackscharfes Bild. Die Vergrößerngsleistung reicht für meinen Standort und meine Ansprüche absolut aus und ist hier bei mir (Randlage einer kleinen Großstadt) meistens eher vom Seeing als von der Öffnung begrenzt.
Der Tubus wiegt wenig (ich glaube etwa 2 kg), eine EQ-2 trägt ihn ganz gut, eine EQ-3 mit Sicherheit sehr gut. Die Auskühlzeit spielt bei diesem System eine Rolle, aber in der Regel stelle ich ihn abends auf den Balkon - wenn ich dann beginne zu beobachten ist er schon ausgekühlt. Länger als eine Stunde dauert das eigentlich nicht.
Der kleine Maksutov ist höchst-transportabel: Klein und leicht, außerdem Justagestabil.
Der Preis ist nicht schlecht: je nach Angebotslage bekommst Du ein Komplettsystem für 230 - 300 Euro, da bleibt noch was übrig für z.B. ein anständiges Zoom-Okular, einen Sonnenfilter, vielleicht eine Digikleme oder sogar eine Barlowlinse und webcam für erste Mond- und Planetenfotos - damit wärest Du erstmal ziemlich gut ausgerüstet für Mond, Planeten, Sonne und erste Fotoaufnahmen mit webcam.

Mein Fazit für den kleinen MAK: Tolles, transportables Teleskop, ein Spezialist für Mond und Planeten. Falls ich ihn mal ersetzen sollte, dann höchstens mit einem Maskutov größerer Öffnung :-)

VG Stephan
 
Hallo Stephan,

mit dem kleinen Mak hast Du absolut recht: Es gibt in der Tat nichts, was man noch leichter mitnehmen und aufbauen könnte. Statt 4 Zoll kann man auch noch gut 5 Zoll nehmen, da tut sich gewichtsmäßig und vom Platzbedarf her nichts wirklich relevantes (es sei denn, es soll ein echtes Reiseteleskop für's Fluggepäck werden).

So einen 5 Zoll Mak hab ich auch und bin sehr zufrieden damit. Für das schnelle und kurzfristige Schauen von Mond und Planeten ist das eigentlich ideal. Auch etwas Deep Sky geht damit. Es ist völlig klar, daß größere Teleskope einem mehr zeigen, aber andererseits ist ein 5-Zöller jetzt auch alles andere als ein hoffnungsloser Winzling, mit dem man kaum was erkennen würde.

Diese Maks kommen so gut wie alle aus China und es gibt diverseste Varianten in 5 Zoll auf normaler Montierung oder GoTo-Montierung zu moderaten Preisen, z.B.

Skywatcher 127 auf kleiner parallaktischer Montierung
Skywatcher 127 GoTo
Meade ETX-125
....

(Und auch hier der Hinweis: Gebrauchtkauf kann sich lohnen, der Preisverfall ist oft in kurzer Zeit selbst bei quasi unbenutzten Teleskopen absolut erheblich.)

Als Nachteil: Das sind KEINE Allroundteleskope, insbesondere kann man damit nicht gut sehr geringe Vergrößerungen erreichen, weil das maximale Gesichtsfeld arg eingeschränkt ist. Vorrangig wie gesagt für unbeschwertes, schnelles Schauen von Mond, Planeten und manchen Deep Sky Objekten wie z.B. Sternhaufen gut geeignet.

Ganz am Anfang des Threads war die Rede von einem Bresser 90er oder 100er FH-Refraktor. So ein 5 Zoll Mak zeigt in etwa dasselbe, ist vom Lichtsammelvermögen her einen Hauch heller, zeigt bei hohen Vergrößerungen ein farbreineres Bild und ist viel besser transportabel. Ein 4 Zoll Mak ist im Lichtsammelvermögen in der Praxis dagegen einem 90er FH maximal ebenbürtig und einem 100er definitiv etwas unterlegen, der Vorteil des farbreinen Bilds bei hohen Vergrößerungen bleibt auch hier.

Für Stefan bliebe ja z.B. auch die Möglichkeit, sich erstmal sowas zu kaufen und dann ein zweites, größeres Gerät, beispielsweise eben einen 8 Zoll Dobson. Vom Budget her ist das, wenn man eben nicht jeweils die teuersten Varianten nimmt, eigentlich kein Problem. Gerade die 4- und 5-Zoll Maks sollen ja auch aus China/Taiwan absolut ordentliche Qualität haben.

Im Endeffekt hat doch sowieso jeder irgendwann zwei Teleskope. :) Der Vorteil wäre auch, daß man bei der ersten Anschaffung nicht gleich so viel ausgeben muß und das Risiko, eventuell doch einen Fehlkauf gemacht zu haben, geringer ist.

CS
Thomas
 
Hallo zusammen,

eines direkt vorweg, das ETX-125 gibt´s derzeit als Ausstellungsstück bei Meade im Shop für 590,00 €. Möglicherweise ist damit auch schon mein weiteres Geschreibsel überflüssig ;-)

Beim Thema Mond und Planeten in Kombination mit ab und zu auch mal Deep Sky, würde ich gern auch noch ein 8" SC in den Raum werfen. Da Fotografie ja mehr oder minder ausgeschlossen wurde, muss das Teil auch nicht zwingend auf einer stabilene dt. Montierung sitzen. Beim 8"er sind Mond und Planeten auch bei hohen Vergrößerungen (das Seeing macht einem da eher den Strich durch die Rechnung) sehr gut zu Beobachten und die Öffnung reicht für einen Ausflug zu den bekannteren DS-Objekten aus! Preislich liegst du dann aber je nach Hersteller auch schnell bei 1500 - 2000 €, sofern es ein neues sein soll.

Gruß Markus
 
Hi Stefan,

ich würde dir zu einem 6" Skywatcher MC auf einer EQ5 oder ADM mit Nachführung (ohne Goto) raten.
Besonders beim Beobachten mit Kindern ist die automatische Nachführung sinnvoll, damit bei hohen Vergrößerungen beim Beobachterwechsel nicht das Objekt aus dem Gesichtsfeld verschwindet.
Wenn du dir sogar das Einnorden sparen willst, gibt es mittlerweile Montierungen, die das nicht mehr erfordern - z.B. die LS-Serie von Meade. Die Elektronik treibt die Anschaffungskosten natürlich etwas nach oben. Es ist halt Geschmachssache.

Beim MC oder SC können wegen des kleineren Öffnungsverhältnis deutlich preisgünstigere Weitwinkelokulare eingesetzt werden, wie bei den üblichen Dobson-Kandidaten, wenn man die gleiche Abbildungsleistung des Okulars erreichen möchte.

 
Vielen Dank für die Antworten, die sehr hilfreich waren, wobei ich etwas gebraucht haben um die ganzen Abkürzungen zu entschlüsseln.

Mir wurde klar, dass die Themen Platzbedarf, Gewicht, Handling und Transportabilität für mich wichtig sind. Daher kommt ein MAK oder ein SC in Frage.

Ich schwanke jetzt zwischem MEADE ETX-125 (vernünftig) oder MEADE LX-90 (derzeit im Angebot für 1.790).

Lohnt sich hier der Mehrpreis, oder anders gefragt, werde was werde ich mehr bei der Beobachtung erleben?

Viele Grüße,

Stefan

 
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