Gerrit
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Re: nochmal nachgefragt
Hallo Wolfgang,
vor dem Händlergespräch hatte ich mich hier und auf Astrotreff.de, auf den bekannten Händlerhomepages (TS, ICS, Baader, Meade, u.a.), durch Werbung/Prospektmaterial, durch ein SuW-Special, durch einen VHS-Kurs und im Amateurastronomischen Verein Göttingen (AVG) über Einsteigerteleskope (bis 1000 Euro) informiert.
Diese "Informationsphase" betreibe ich nun seit ca. 3-4 Monaten, zeitlich bedingt mal mehr mal weniger intensiv, und sie wird sicher noch eine Weile so weitergehen bis ich mich dann entschieden habe. Das ist auch kein Problem, weil mir das Spaß macht und ich auch einiges dabei lerne. Und je mehr Wissen ich mir aneigne, desto schwerer fällt es mir momentan eine Entscheidung zu treffen, weil ich immer weiter in die Zukunft plane.
Nun ja, durch die o.g. Quellen (besonders durch das hiesige Forum und durch den Besuch bei der AVG) war ich schon ziemlich stark Dobson-fixiert und hatte einen 10 Zöller im Hinterkopf.
Jut, dann hab ich vor 4 Tagen mit dem Händler (zugleich Augenoptiker, selbst Amateurastronom und Mitglied im AVG) telefonisch ein Termin vereinbart und mich schließlich von ihm gut 40 Minuten lang beraten lassen. Der Händler hat sich viel Zeit genommen und sich m.E. viel Mühe gegeben. Ich war positiv überrascht!
Zum eigentlichen Gespräch: Den Dobson im Hinterkopf ließ ich den Händler erst mal "kommen". Sprich, ich hab ihm kurz meine Vorgeschichte erzählt:
- bislang nur mit 8x30 Fernglas und drehbarer Sternkarte beobachtet
- VHS-Kurs mitgemacht, AVG besucht, ...
- 1000 Euro für mein allerERSTES Teleskop zur Verfügung
Den Dobson behielt ich erst mal für mich. Der Händler kam erst auf Dörr zu sprechen (als preiswerte Alternative) und dann auf Vixen. Bei Vixen eben auf das GP E R114, wobei er besonders die Montierung und ihre Aufrüstbarkeit bis hin zur Astrofotographie und Goto hervorhob.
Später brachte ich dann die Dobsons ins Spiel, worauf er mir im Meade Katalog die Starfinder-Serie zeigte und mich auf folgendes hinwies:
- "Papp-Tuben"
- die Möglichkeit, den Dobson mittels Rohrschellen später ggf. auf eine Montierung zu setzten, sei nicht optimal
- schlechtere Transportmöglichkeit
- man bräuchte einen relativ dunklen Himmel für einen Dobson
- hier bin ich mir nicht mehr 100%ig sicher: ein Dobson sei anfälliger gegenüber schlechtem seeing (gilt hier im Forum ja als "Optikmythos")
Ich hatte den Eindruck, dass er von (den) Dobsons nicht sonderlich angetan war. Auf Dobsons anderer Firmen (z.B. Galaxy oder GSO) habe ich ihn dann nicht mehr angesprochen.
Wie gesagt, nach ca. 40 Minuten waren wir dann für's erste durch und ich ging (einen Vixen und Meade Katalog in der Tasche) mit dem Gefühl gut beraten worden zu sein nach Hause. Ein weiteres Gespräch wird sicher folgen. Interessant war für mich sein Ansatz, nicht die Öffnung so stark in den Mittelpunk zu rücken sondern auch die Wichtigkeit der Montierung herauszustellen. Deshalb hab ich den Thread hier auch aufgemacht.
So, auch wenn das Posting schon ellenlang ist werde ich noch was zu der Frage: "Was willst Du hauptsächlich mit dem Teleskop machen" schreiben müssen.
Eine Antwort darauf fällt mir recht schwer, weil ich als Anfänger und Nicht-Teleskopbesitzer halt noch nicht weiß, was mir am meisten Spaß machen wird. Das klärt sich dann wohl erst im Lauf der Zeit. Deshalb will ich mir auch möglichst viele Möglichkeiten offen halten und mir ein Teleskop zulegen, was alle Bereiche einigermaßen abdeckt. Toll wäre dabei ein Teleskop, das ich dann einfach behalte und durch das ich auch in 10 Jahren noch gerne mal einen Blick riskiere, auch wenn ich mir dann mal ein besseres zulegen würde.
Mein Fahrplan wird wohl wie folgt aussehen:
Erst mal will ich den Schritt vom Fernglas zum Teleskop machen und dabei weiterhin den Spaß am Hobby behalten.
Dabei würde dann anfangs natürlich das visuelle Beobachten im Vordergrund stehen (mit Erlernen der Teleskopbenutzung, Orientierung und Finden von Objekten am Himmel mit Hilfe von geeigneten Karten).
Später ist es dann sicherlich interessant, dass Beobachtete zu dokumentieren. Zeichnen kommt für mich nicht in Frage, also könnte die Fotographie eines Tages interessant werden, wobei mir klar ist, dass die Astrophotographie eine Wissenschaft für sich ist und mit "eben mal ein Foto machen" nichts zu tun hat.
Außerdem werde ich demnächst der AVG beitreten. Bei einem früheren Besuch des Vereins spielte auch mal das Wetter mit (leider war aber Vollmond) und ich konnte durch einen C8 Jupiter, Saturn, Mond, chi & h Persei, ... beobachten.
Nun, nach diesem Seelenstriptease sollte ich langsam die Finger von der Tastatur nehmen und hoffen, das hier niemand an dem langen Posting Anstoß nimmt.
PER ASPERA AD ASTERA.
Viele Grüße,
osho
Hallo Wolfgang,
vor dem Händlergespräch hatte ich mich hier und auf Astrotreff.de, auf den bekannten Händlerhomepages (TS, ICS, Baader, Meade, u.a.), durch Werbung/Prospektmaterial, durch ein SuW-Special, durch einen VHS-Kurs und im Amateurastronomischen Verein Göttingen (AVG) über Einsteigerteleskope (bis 1000 Euro) informiert.
Diese "Informationsphase" betreibe ich nun seit ca. 3-4 Monaten, zeitlich bedingt mal mehr mal weniger intensiv, und sie wird sicher noch eine Weile so weitergehen bis ich mich dann entschieden habe. Das ist auch kein Problem, weil mir das Spaß macht und ich auch einiges dabei lerne. Und je mehr Wissen ich mir aneigne, desto schwerer fällt es mir momentan eine Entscheidung zu treffen, weil ich immer weiter in die Zukunft plane.
Nun ja, durch die o.g. Quellen (besonders durch das hiesige Forum und durch den Besuch bei der AVG) war ich schon ziemlich stark Dobson-fixiert und hatte einen 10 Zöller im Hinterkopf.
Jut, dann hab ich vor 4 Tagen mit dem Händler (zugleich Augenoptiker, selbst Amateurastronom und Mitglied im AVG) telefonisch ein Termin vereinbart und mich schließlich von ihm gut 40 Minuten lang beraten lassen. Der Händler hat sich viel Zeit genommen und sich m.E. viel Mühe gegeben. Ich war positiv überrascht!
Zum eigentlichen Gespräch: Den Dobson im Hinterkopf ließ ich den Händler erst mal "kommen". Sprich, ich hab ihm kurz meine Vorgeschichte erzählt:
- bislang nur mit 8x30 Fernglas und drehbarer Sternkarte beobachtet
- VHS-Kurs mitgemacht, AVG besucht, ...
- 1000 Euro für mein allerERSTES Teleskop zur Verfügung
Den Dobson behielt ich erst mal für mich. Der Händler kam erst auf Dörr zu sprechen (als preiswerte Alternative) und dann auf Vixen. Bei Vixen eben auf das GP E R114, wobei er besonders die Montierung und ihre Aufrüstbarkeit bis hin zur Astrofotographie und Goto hervorhob.
Später brachte ich dann die Dobsons ins Spiel, worauf er mir im Meade Katalog die Starfinder-Serie zeigte und mich auf folgendes hinwies:
- "Papp-Tuben"
- die Möglichkeit, den Dobson mittels Rohrschellen später ggf. auf eine Montierung zu setzten, sei nicht optimal
- schlechtere Transportmöglichkeit
- man bräuchte einen relativ dunklen Himmel für einen Dobson
- hier bin ich mir nicht mehr 100%ig sicher: ein Dobson sei anfälliger gegenüber schlechtem seeing (gilt hier im Forum ja als "Optikmythos")
Ich hatte den Eindruck, dass er von (den) Dobsons nicht sonderlich angetan war. Auf Dobsons anderer Firmen (z.B. Galaxy oder GSO) habe ich ihn dann nicht mehr angesprochen.
Wie gesagt, nach ca. 40 Minuten waren wir dann für's erste durch und ich ging (einen Vixen und Meade Katalog in der Tasche) mit dem Gefühl gut beraten worden zu sein nach Hause. Ein weiteres Gespräch wird sicher folgen. Interessant war für mich sein Ansatz, nicht die Öffnung so stark in den Mittelpunk zu rücken sondern auch die Wichtigkeit der Montierung herauszustellen. Deshalb hab ich den Thread hier auch aufgemacht.
So, auch wenn das Posting schon ellenlang ist werde ich noch was zu der Frage: "Was willst Du hauptsächlich mit dem Teleskop machen" schreiben müssen.
Eine Antwort darauf fällt mir recht schwer, weil ich als Anfänger und Nicht-Teleskopbesitzer halt noch nicht weiß, was mir am meisten Spaß machen wird. Das klärt sich dann wohl erst im Lauf der Zeit. Deshalb will ich mir auch möglichst viele Möglichkeiten offen halten und mir ein Teleskop zulegen, was alle Bereiche einigermaßen abdeckt. Toll wäre dabei ein Teleskop, das ich dann einfach behalte und durch das ich auch in 10 Jahren noch gerne mal einen Blick riskiere, auch wenn ich mir dann mal ein besseres zulegen würde.
Mein Fahrplan wird wohl wie folgt aussehen:
Erst mal will ich den Schritt vom Fernglas zum Teleskop machen und dabei weiterhin den Spaß am Hobby behalten.
Dabei würde dann anfangs natürlich das visuelle Beobachten im Vordergrund stehen (mit Erlernen der Teleskopbenutzung, Orientierung und Finden von Objekten am Himmel mit Hilfe von geeigneten Karten).
Später ist es dann sicherlich interessant, dass Beobachtete zu dokumentieren. Zeichnen kommt für mich nicht in Frage, also könnte die Fotographie eines Tages interessant werden, wobei mir klar ist, dass die Astrophotographie eine Wissenschaft für sich ist und mit "eben mal ein Foto machen" nichts zu tun hat.
Außerdem werde ich demnächst der AVG beitreten. Bei einem früheren Besuch des Vereins spielte auch mal das Wetter mit (leider war aber Vollmond) und ich konnte durch einen C8 Jupiter, Saturn, Mond, chi & h Persei, ... beobachten.
Nun, nach diesem Seelenstriptease sollte ich langsam die Finger von der Tastatur nehmen und hoffen, das hier niemand an dem langen Posting Anstoß nimmt.
PER ASPERA AD ASTERA.
Viele Grüße,
osho