Konstruktion für eine Balkonsternwarte

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Ralph

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So wie es aussieht werde ich einen Dachstuhl ausbauen um darin zu wohnen. Ein Bestandteil davon ist ein Balkon. Geplant ist er zZt als Stahlkonstruktion. Ein Teil wird durch eine Negativgaube gebildet, der Rest hängt raus.

Link zur Grafik: http://www.sternenstunde.info/Balkon.jpg

Die Stahlkonstruktion ist gesetzt. Hat schon mal jemand das Problem der damit verbundenen Schwingungen gelöst? Kann man diese ggf erfolgreich dämpfen? Erfahrungen darüber wie es NICHT geht sind auch sehr willkommen.

Ralph
 
Hallo...

Also ich werde zwar aus der Zeichnung nicht ganz schlau, da ich aber
ebenfalls eine "Balkonsternwarte" mit einem in das Dach eingelassenen Balkon (="Negativgaube"?)
betreibe, kann ich dazu nur folgendes beitragen:

Bei mir ist direkt unter dem Balkon ein Zimmer, d.h. der Boden ist eine
gegossene Betonplatte...daraus folgt, das die Belastbarkeit nicht unendlich ist, also 250kg pro Quadratmeter müssen
es sein (meines Wissens Vorschrift für Wohnhäuser), was nicht gesagt ist, wie weit der Boden nachgeben darf...
bei mir ists so, das es *nicht* egal ist, ob ich rechts oder links hinter dem Teleskop stehe, der Leitstern bei Aufnahmen
bewegt sich da etwa 1-2 Bogensekunden.

Schwingungen sind mir noch nicht untergekommen, allerdings ist es ein Einfamilienhaus und während ich belichte,
laufen da keine Fußballmannschaften durch <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Ansonsten würde ich durch diese Anti-Schwingpads von Celestron bzw. durch ein möglichst hohes
Montierungsgewicht (aber siehe oben) die Sache dämpfen.

 
Hallo Ralf,

im Bahr-Baumarkt, habe ich sogenannte Antirutschplatten 300X300x15-20mm aus scharzem Gummigranulat gesehen, änlich der Schwingunsdämpfer aus dem indutriellen Bereich.
Darauf kann man die Säule genau über der Gebäudemauer, wie in der Skizze zu sehen, wie folgt montieren. Auf einem 800x800x200mm Beton Grundfundament und darauf 45 Grad verdreht einen Vierkantkegel mit 400x400mm Grundfleche und 180x180 Oben und 700mm Höhe. Darin wird ein Rund,- oder wieder 45 Grad verdrehte ein Vierkantrohr mit Ankerhacken zur Fernrohrbefestigung eingegossen.
Die Masse und die unterschiedlichen Formen brechen die Schwingungen. Der benötigte Holzfußboden wird ebefalls auf den Schwingelementen gelagert und hat mit Fundamentplatte und Säule keine Verbindung.
In meiner Sternwachte, siehe kleines Bild, habe ich das auf anraten eine Bauunternehmers so gemacht. Natürlich im Garten mit einem 120x120x100mm Fundament und zusätzlich kurzer 600x600 Rundsäule, danach das oben Beschriebene.
Eine nachfolgende Schwingunsmessung mit einem geeignetem Messgerät, ergaben Schwingungen nur unterhalb von 0,08 sec nach einem Schlag mit einem 2 Kg Hammer gegen die 600mm Rundsäule.
Ich glaube, daß es bei dem oben beschriebenem Fundament zu ähnlich guten Ergebnissen kommen wird.

Viel Spaß beim weiteren Ausbau.

Gruß Günter
 
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