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Mahlzeit!
So - die neue Version von AstroWorks mit der Reduzierung von Farbsäumen ist fertig. Wer es testen will, hier liegt der Download
Ich habe die ganze Routie nochmal komplett neu geschrieben. So läuft es jetzt ab:
1. Bild laden.
2. Pixelarithmetrik -> Farbsäume entfernen wählen.
3. Im großen Bild auf einen Stern klicken, der einen Farbsaum hat. Dann läuft folgendes ab:
- Ein Fenster von 200x200 Pixeln um den Stern wird analysiert.
- Die einzelnen Kanäle werden unter dem großen Bild angezeigt.
- Die helligkeitsverläufe in den einzelnen Farben werden rechts dargestellt. Einmal horizontal und einmal radial gemittelt.
- Über diese Verläufe wird ein dreifacher Tiefpass gelegt. Das ist wichtig für den Grünkanal, der im Bereich von starken Blausäumen oft auf "0" gezogen wird.
- Der Grünkanal der Vorschau (unten rechts) wird nun dem geglätteten Grünkanal angepasst.
- Dann wird der Sockel der gauss'schen Kurve solange vermindert, bis im Bereich des Sternes kein Grünüberschuß mehr existiert.
- Danach werden die beiden anderen Kanäle anhand des Grünkanals und - mit dem Abstand vom Sternmittelpunkt gewichtet - dem Originalhintergrund geglättet.
- Die Differenz aus dem Originalbild und dem synthetisierten Stern wird in eine Maske übergeben.
- Die Differenz aus dieser Maske und dem Originalbild wird in der Vorschau rechts unten angezeigt.
- Der ausgewählte Stern wird im großen Bild mit einem schwarzen Kreuz markiert, damit man weiß, dass man ihn bereits bearbeitet hat.
Wurden alle Sterne bearbeitet, drückt man auf "Fertig". Dann wird das korrigierte Bild als neues Dokument in AW angezeigt und das Farbsaum-Korrekturfenster geschlossen. Außerdem wird die Maske, die nur aus der Differenz zwischen dem Original und dem korrigierten Bild besteht, als ASn_Chromamask_Original im Ordner der Originaldatei gespeichert.
Diese Maske kann man im Photoshop auf 16Bit Farbtiefe umrechnen und dann als Differenz-Ebene über das Original legen.
Ein Problem habe ich noch: Natürlich wollte ich die zu korrigierenden Stern automatisch bestimmen lassen. Das funktioniert auch ganz gut (Button: Auto). Leider werden dann aber auch Sterne erkannt, die mitten in einem Nebel liegen. Hier kann die Korrektur-Routine aber fürchterliche Folgen haben...
Die Anleitung habe ich noch nicht angepasst. Ich warte erstmal auf Feedback - evtl. muss ich das Ganze ja nochmal komplett umschreiben.
Sollte es mit dem einen oder anderen Bild nicht funktionieren, würde ich mich über ein Feedback mitsamt Bild freuen, damit ich den Fehler nachvollziehen kann.
Gruß
Klaus
So - die neue Version von AstroWorks mit der Reduzierung von Farbsäumen ist fertig. Wer es testen will, hier liegt der Download
Ich habe die ganze Routie nochmal komplett neu geschrieben. So läuft es jetzt ab:
1. Bild laden.
2. Pixelarithmetrik -> Farbsäume entfernen wählen.
3. Im großen Bild auf einen Stern klicken, der einen Farbsaum hat. Dann läuft folgendes ab:
- Ein Fenster von 200x200 Pixeln um den Stern wird analysiert.
- Die einzelnen Kanäle werden unter dem großen Bild angezeigt.
- Die helligkeitsverläufe in den einzelnen Farben werden rechts dargestellt. Einmal horizontal und einmal radial gemittelt.
- Über diese Verläufe wird ein dreifacher Tiefpass gelegt. Das ist wichtig für den Grünkanal, der im Bereich von starken Blausäumen oft auf "0" gezogen wird.
- Der Grünkanal der Vorschau (unten rechts) wird nun dem geglätteten Grünkanal angepasst.
- Dann wird der Sockel der gauss'schen Kurve solange vermindert, bis im Bereich des Sternes kein Grünüberschuß mehr existiert.
- Danach werden die beiden anderen Kanäle anhand des Grünkanals und - mit dem Abstand vom Sternmittelpunkt gewichtet - dem Originalhintergrund geglättet.
- Die Differenz aus dem Originalbild und dem synthetisierten Stern wird in eine Maske übergeben.
- Die Differenz aus dieser Maske und dem Originalbild wird in der Vorschau rechts unten angezeigt.
- Der ausgewählte Stern wird im großen Bild mit einem schwarzen Kreuz markiert, damit man weiß, dass man ihn bereits bearbeitet hat.
Wurden alle Sterne bearbeitet, drückt man auf "Fertig". Dann wird das korrigierte Bild als neues Dokument in AW angezeigt und das Farbsaum-Korrekturfenster geschlossen. Außerdem wird die Maske, die nur aus der Differenz zwischen dem Original und dem korrigierten Bild besteht, als ASn_Chromamask_Original im Ordner der Originaldatei gespeichert.
Diese Maske kann man im Photoshop auf 16Bit Farbtiefe umrechnen und dann als Differenz-Ebene über das Original legen.
Ein Problem habe ich noch: Natürlich wollte ich die zu korrigierenden Stern automatisch bestimmen lassen. Das funktioniert auch ganz gut (Button: Auto). Leider werden dann aber auch Sterne erkannt, die mitten in einem Nebel liegen. Hier kann die Korrektur-Routine aber fürchterliche Folgen haben...
Die Anleitung habe ich noch nicht angepasst. Ich warte erstmal auf Feedback - evtl. muss ich das Ganze ja nochmal komplett umschreiben.
Sollte es mit dem einen oder anderen Bild nicht funktionieren, würde ich mich über ein Feedback mitsamt Bild freuen, damit ich den Fehler nachvollziehen kann.
Gruß
Klaus