Künstlichen Stern selberbauen

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Ehemaliges Mitglied (32090)

Ich bin heute an einem Flaschencontainer vorbeigeradelt und habe einen Flaschenverschluss entdeckt
von dem ich dachte, er könnte den Durchmesser meiner Taschenlampe haben und schon war die Idee
geboren einen künstlichen Stern zu basteln.

Materialliste
1. der gefundene Flaschenverschluss
2. LED Taschenlampe von Norma für 2 Euro (schon lange mein Eigen)
3. Plastikstativ von Teddy für 1 Euro (liegt schon Jahre bei mir rum)
4. Verbindungsteile von meiner Go-Pro Kamera zur Verbindung mit Plastikstativ
5. Einen Deckel vom Katzenfutter (ist ausreichend dick)

Und hier das Ergebniss nach ca. 30 Minuten Teile im Keller zusammen suchen und 30 Minuten reines,
neudeutsch "Doing"

Anmerkung:
Bei Bild zwei habe ich die Stecknadel auf das Stahlstück gedrück, darunter war kein Loch, ich habe
als direkt auf den Stahl gedrückt. Der Aludeckel wird nur in Flaschenverschluss gelegt, d.h. wenn
der Nadelstich zu groß oder klein ist, kann ich ganz schnell wieder einen neuen Aludeckel bauen,
sofern mir die Katzen ein Schälchen abgeben.

Kunststern-01.pngKunststern-02.pngKunststern-03.pngKunststern-04.png

Irgendwo habe ich gelesen, daß der künstliche Stern in einer Entfernung, Brennweite x 20 aufgestellt werden soll,
bei meinem Venus GTE 76/700 also in 14 m Entfernung, stimmt das so, bzw. welche Toleranz gibt es da.

schönen Abend.
 
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Es gibt zwei Gründe für einen Mindestabstand 1) nahe Sterne führen falsche sphärische Aberration ein 2) die Auszugsverlängerung ist zu groß.
Bei deinem Instrument ist die sphärische Korrektur schon bei einem Anstand vom 2 Metern sehr gut. Es kommt also nur noch darauf an, in den Fokus zu kommen. Wenn du genügend Verlängerungshülsen hast, dann kannst du acuh mit einer krürzeren Entfernung arbeiten
 
Hi,

so in der Art habe ich das früher auch gemacht. Aber es geht genauer und auch günstig. Kauf Dir ein gebrauchte Singlemode LWL Patchkabel (Lichtwellenleiter). Ebay Suchbegriffe "singlemode patchkabel". Die sind in der Regel gelb. Orange, blau usw. ist Multimode, das geht nicht. Dieses Kabel kannst Du dann aufschneiden und ein Stück Faser entnehmen und mit einer LED anleuchten. Die Faser hat genau 9µm und ist von Haus aus Rund.

Gruß Markus
 
Ich würde mich da eher an Suiter orientieren.
Der sagt bei 76mm Öffnung und ca. f/10 sei ein Abstand von 10x Brennweite erforderlich.
Mit dem Hinweis, dass 20x besser wäre, denn bei zu kurzen Distanzen kommt es zu Vignettierung, weil der Fokus so weit außen liegt.
Es kann also sein, dass dadurch der Randbereich vom HS garnicht erfasst wird.

Aber jeder, wie er meint :D
 
Danke für eure Antworten,

Hintergrund meiner Frage ist mein Projekt Tchibo Torpedo Tuning, das ich hier im Forum, ebenfalls unter
Selbstbau und Reperatur, beschrieben habe und das jetzt dem Ende zugeht.

Nachdem ich noch ein Orginal Tchibo habe, möchte ich den Effekt der Tuning Maßnahmen noch mit einem
Sterntest testen.

Im Orginal Thema habe ich schon jeweils den Blick durch Filmdose, Cheshire und Concenter für beide Teleskope
gegenüber gestellt, was mir noch fehlt ist der Sterntest.

Habe heute mal Keller und Garten ausgemessen, im Garten habe ich als längste Distanz 12 Meter und im Keller
8 Meter, werde mal für beide Varianten einen Sterntest machen und dann die Bilder einstellen.

schönen Abend euch allen.
 
Hi,

so in der Art habe ich das früher auch gemacht. Aber es geht genauer und auch günstig. Kauf Dir ein gebrauchte Singlemode LWL Patchkabel (Lichtwellenleiter). Ebay Suchbegriffe "singlemode patchkabel". Die sind in der Regel gelb. Orange, blau usw. ist Multimode, das geht nicht. Dieses Kabel kannst Du dann aufschneiden und ein Stück Faser entnehmen und mit einer LED anleuchten. Die Faser hat genau 9µm und ist von Haus aus Rund.

Gruß Markus


Eine 9mü würde ich nicht nehmen. Ist nicht sehr hell.
Ein konfektioniertes ST-ST Multimode ist perfekt.
Die Öffnung ist 50mü und damit klein genug und hell.
Auf der anderen Seite kann man einfach reinleuchten oder mit Schrumpfschlauch eine LED ankoppeln.

Durch die Konfektionierung sind die Flächen glatt und poliert damit kein/kaum Lichtvelust.
 
Ja, die 9er ist wirklich nicht sehr hell, aber ich habe da eine high power led dran. klar geht da viel Licht verloren, aber je kleiner der Stern je besser.

Gruß Markus
 
Hm... da wäre ein Foto vom internen "Gedärme" einer selbstgebauten Box ganz hilfreich... wie bringt ihr die LED dann schön und verschüttelsicher an den superdünnen LWL-Faden? :)

lg
Niki
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

ich mache die Tage mal ein Bild. Ich habe die Faser mit epoxy direkt auf das LED Die geklebt. Geht sicherlich auch mit Heißkleber oder sowas.

Gruß Markus
 
Danke für eure Antworten,

Ich habe das gestern mal mit 12 m Abstand ausprobiert, aber entweder ist mein Loch zu groß oder der Abstand zu
gering, ich komme nämlich weder extrafokal noch intrafokal gar nicht mehr aus dem Fokus.

Zumindest zeigen die Bilder, das der getunte Venus wesentlich heller ist, die Rahmenbedingungen waren für das Orginal Venus und das Venus GTE gleich. Worüber ich etwas entäuscht bin, ist die Breite der Spikes meiner selbstgebauten
Fangspinne, deren Träger aus 0,5 mm Blech sind. Da habe ich mir mehr erwartet aber das ist jetzt "OFF TOPIC".


Links Orginal Bresser Venus und rechts Bresser Venus GTE (GeTunetEy) wobei im linken Bild am rechten Rand nicht
der OAZ zu sehen ist, kann mir aber nicht erklären was das ist.

KunstSterntest-Vgl-01.png
 
Der Abstand wird zu gering sein. Mit 1000 mm Brennweite auf 14 m musste ich einen grässlichen Turm am OAZ aufbauen, um in den Fokus zu kommen. Auf die Distanz kannst Du die Kollimation prüfen und ob irgendwas im Strahlengang ist, aber mehr nicht. Den Einfluss der Spinne siehst Du nur am Stern richtig gut. Dicke Streben ergeben dicke weisse Spikes, dünne Streben ergeben dünne Spikes in Regenbogenfarben.

Michael
 
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