Kugelpfanne für Hauptspiegelzelle

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Godzilla

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Hallo Leute,
hier wurde schon einmal diskutiert daß es unmöglich sei bei einem 16" Newton mit Leitrohr zu arbeiten da der HS wegwandert. Das seitliche wegrutschen das Spiegels könnte ja auch daran liegen das die Zelle wegwandert. Ich hab mir verschieden Zellen angeschaut und festgestellt daß alle nur an den drei Justierschrauben hängen. Könnte man nicht mittig der Zelle also im Zentrum der Justierschrauben eine Kugelpfanne einbauen ähnlich wie eine Anhängekupplung? So wäre die Zelle gehalten und die Schrauben wären seitlich nicht so hoch belastet. Ich hab daran gedacht ein Kugelgelenk dafür herzunehmen und mit der Bolzenbohrung des Gelenks die Zelle zu fixieren, hab aber Bedenken das ein mittiges fixieren der Zelle auch eine Deformation der selben mit sich bringt. Wie drastisch wirkt sich nun ein leichtes durchbiegen der Zelle auf den Spiegel aus? Diser ist ja flexibel gelagert ( 18 Punkt ) kann die Lagerung etwa 4 Zehntel Millimeter durchbiegung ausgleichen oder muß der Boden der Zelle immer genau Plan bleiben?
Gruß Andreas
 
Hi
Die Idee ist nicht schlecht , ich werde so etwas bei meinem neuen Dobson einbauen . Ich werde einfach an der unteren Abschlussplatte in der Mitte eine Hülse anbringen in diese lauft dann eine kurze Stange die bis zur Mitte der Spiegelzelle reicht , dort ist sie dann als kugelgelenk befestigt .Die Stange selber drückt dann nicht da sie ja frei in der Hülse läuft sie hängt ja nur im Gelenk fest .
Seitwärts kann dann die Spiegelzelle nicht wegrutschen .
 
Hallo Deine Idee ist auch nicht schlecht werd ich ernsthaft in erwägung ziehen allerdings braucht man hier dann wieder insgesamt 6 Schrauben 3 zum Justieren ( auf Zug )und jeweils eine daneben ( auf Druck 9 um die Justageschrauben zu kontern. Die Hülse hat auch wieder ein Spiel vom min, 2 hunderstel. Meine Grundidee war eine Pfanne wie ein Kniegelenk in die Mitte der Zelle und nur drei Justageschrauben aussen herum die die Zelle fest in das Gelenk ziehen. Praktisch aufgebaut wie ein Zelt wobei die Zeltstange das Gelenk und die Heringe die Justageschrauben sind. Es muß immer erst eine Schraube leicht gelöst werden und sofort sind die anderen beiden frei. Würde nun eine Schraube um eine Umdrehung herausgedreht so muß eine andere um eine Drehung ( oder die beiden anderen um eine halbe Drehung ) wieder hereingedreht werden um die Zelle wieder zu arretieren. Dadurch daß die Zelle in die Pfanne gezogen wird und der Boden der Zelle leicht vorgespannt wird ergibt sich auch eine leichte Durchbiegung des Zellenbodens welche durch die flexibel gelagerten Spiegelträger ausgeglichen werden müßte ( hoffe ich )
 
Wiso 6 Schrauben ? Ich habe 3 und dazwischen ist jeweils eine Feder gespannt wenn man dann die Schraube löst drückt automatisch die Feder. Dazu brauche ich nicht extra Druckschrauben .
 
Hallo Eloi,
die Federn drücken lediglich mit ihrer Federkraft das Gewinde der Schrauben gegen den Zellenträger. Leichter seitlicher Druck gegen die Zelle genügt um diese zu verschieben. Kannst Du selber ausprobieren und wirst Dich wundern wenn Du diesen Test machst und Du vorher einen Stern in die Mitte des Okus. gestellt hast. Von einer Arretierung kann keine Rede sein. Drei zusätzliche Druckschrauben tun hier schon Abhilfe. Allerdings muß man schon sehr fest kontern da auch hier die Zelle nur in den Gewinden hängt und seitlich wegwandern kann. Hab mir ausserdem überlegt dass ich die Kugelpfanne zwischen Zellenboden und Spiegel plazieren werde. Der Zellenboden würde dann mittels drei Druckschrauben in die Pfanne gedrückt, dies hat den Vorteil das wenn die Schraubenenden; die dann gegen den Zellenboden drücken; abgerundet sind keinen seitlichen Druck bekommen.
 
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