talesien
Aktives Mitglied
Hallo liebes Astrovolk,
am 25.01 hatte Petrus ein Einsehen und bescherte mir einen klaren wolkenlosen Himmel.
Um "Biotonnenausspüler" und ähnliches Volk gleich am Ofen festzunageln und um auch zu verhindern, dass bei den dennoch beobachtenden Bevölkerungsteilen die organischen Denkmaschinen etwaiger thermischer Überhitzung an Heim fallen, hatte er für erfrischende -3 C gesorgt.
Beobachtungsbeginn 23:00 Uhr Beobachtungsende 01:30 Uhr
relativ unruhige Luft
Die Objekte in Kürze:
Orionnebel M42/M43
M78 Ori
IC2118 Hexenkopfnebel Ori/Eri
M1 Crabnebel Tau
M45 Pleyaden Tau
M35 Gem
NGC2392 Eskimonebel Gem
M44 Praesepe Cnc
M67 CNC
M36 Aur
M37 Aur
M38 Aur
Die Einzelheiten zu den meisten (hinreichend bekannten) Objekten möchte ich mir sparen.
Für den Erstversuch am Hexenkopfnebel hatte ich meinen 10 Zoll Dobson exakt via Telrad positioniert, der Nebel war allerdings nicht wahrnehmbar. Auch OIII- und auch UHC Filters führten nicht zum Erfolg. Einen Hß Filter fehlt mir leider noch.
Ohne Filter war es allerdings auch nicht wirklich dunkel.... Ich hatte daher alternativ das Scopos Extreme 30 mm AP:6mm sowie auch (zur Kontraststeigerung und damit zur Abdunkelung des Himmels) das Hyperion 24mm AP:4,8mm versucht.
Nichts wahrnehmbar.
Ich werde mit Sicherheit hier noch einige Versuche bei besseren Bedingungen unternehmen.
Auch nicht wirklich günstig wirkte sich die unruhige Atmosphäre bei NGC2392 (Eskimonebel) aus. Es war wirklich deutlich die zweischalige Struktur wahrnehmbar. Aber mehr als 160 fache Vergrößerung war an dem Tag nicht drin.
Soviel dazu.
Kommen wir mal zu der "angedrohten Sache" mit dem grünen Laserstrahl.... (bitte nicht ganz so ernst nehmen).
Der Vorteil des grünen Strahls (übrigens natürlich nur mit gesetzeskonformer Höchstleistung)im Vergleich zu seinem roten Kollegen ist, dass man den Strahl der Länge nach (und nicht als Punkt) sieht. In Zeitschriften werden immer wieder Bilder von Großteleskopen gezeigt, die vermittels eines derartigen Laserstrahls einen künstlichen Stern projizieren um die Optik zu justieren.
Unlängst kam mir beim betrachten dieser Bilder eine Idee:
Wie wäre es eigentlich wenn man einen grünen Laser wirklich sauber justierbar auf z.B. ein ETX70 Goto Teleskop packt.
Dann könnte man mit dem "Kleinen" Objekte automatisch anfahren, kurzer Kontrollblick durchs Okular und an Hand des deutlich sichbaren Strahls den danebenstehenden Dobson genau ins Ziel bringen......
Das geht auch mit mehreren Sternfreunden. Einer positioniert und alle nutzen Ihre eigene Teleskope zum "aufsuchen".
Naja, es soll da ja auch noch, die garnicht so selten anzutreffende Gilde der Astrofotografen geben. Personen dieser Spezies, werden natürlich entzückt sein , wenn die Amateure etaige bisher fehlende Lichtverschmutzung nun endlich selbst verursachen und damit nun endlich neue Farbe ins Spiel bringen....
Daher nun die Bitte an die ganz jungen Forenteilnehmen:
Also meine lieben Kleinen, bitte versucht das nicht zu Hause und macht das nicht nach, was Euch der Onkel da eben erzählt hat......
Ich glaube ich beerdige mal eben die Idee mit dem grünen Laserstrahl. RIP.
Schien mir dennoch ein interessanter und amüsanter Ansatz zu sein.
CS und bis denne denn
Reiner
am 25.01 hatte Petrus ein Einsehen und bescherte mir einen klaren wolkenlosen Himmel.
Um "Biotonnenausspüler" und ähnliches Volk gleich am Ofen festzunageln und um auch zu verhindern, dass bei den dennoch beobachtenden Bevölkerungsteilen die organischen Denkmaschinen etwaiger thermischer Überhitzung an Heim fallen, hatte er für erfrischende -3 C gesorgt.
Beobachtungsbeginn 23:00 Uhr Beobachtungsende 01:30 Uhr
relativ unruhige Luft
Die Objekte in Kürze:
Orionnebel M42/M43
M78 Ori
IC2118 Hexenkopfnebel Ori/Eri
M1 Crabnebel Tau
M45 Pleyaden Tau
M35 Gem
NGC2392 Eskimonebel Gem
M44 Praesepe Cnc
M67 CNC
M36 Aur
M37 Aur
M38 Aur
Die Einzelheiten zu den meisten (hinreichend bekannten) Objekten möchte ich mir sparen.
Für den Erstversuch am Hexenkopfnebel hatte ich meinen 10 Zoll Dobson exakt via Telrad positioniert, der Nebel war allerdings nicht wahrnehmbar. Auch OIII- und auch UHC Filters führten nicht zum Erfolg. Einen Hß Filter fehlt mir leider noch.
Ohne Filter war es allerdings auch nicht wirklich dunkel.... Ich hatte daher alternativ das Scopos Extreme 30 mm AP:6mm sowie auch (zur Kontraststeigerung und damit zur Abdunkelung des Himmels) das Hyperion 24mm AP:4,8mm versucht.
Nichts wahrnehmbar.
Ich werde mit Sicherheit hier noch einige Versuche bei besseren Bedingungen unternehmen.
Auch nicht wirklich günstig wirkte sich die unruhige Atmosphäre bei NGC2392 (Eskimonebel) aus. Es war wirklich deutlich die zweischalige Struktur wahrnehmbar. Aber mehr als 160 fache Vergrößerung war an dem Tag nicht drin.
Soviel dazu.
Kommen wir mal zu der "angedrohten Sache" mit dem grünen Laserstrahl.... (bitte nicht ganz so ernst nehmen).
Der Vorteil des grünen Strahls (übrigens natürlich nur mit gesetzeskonformer Höchstleistung)im Vergleich zu seinem roten Kollegen ist, dass man den Strahl der Länge nach (und nicht als Punkt) sieht. In Zeitschriften werden immer wieder Bilder von Großteleskopen gezeigt, die vermittels eines derartigen Laserstrahls einen künstlichen Stern projizieren um die Optik zu justieren.
Unlängst kam mir beim betrachten dieser Bilder eine Idee:
Wie wäre es eigentlich wenn man einen grünen Laser wirklich sauber justierbar auf z.B. ein ETX70 Goto Teleskop packt.
Dann könnte man mit dem "Kleinen" Objekte automatisch anfahren, kurzer Kontrollblick durchs Okular und an Hand des deutlich sichbaren Strahls den danebenstehenden Dobson genau ins Ziel bringen......
Das geht auch mit mehreren Sternfreunden. Einer positioniert und alle nutzen Ihre eigene Teleskope zum "aufsuchen".
Naja, es soll da ja auch noch, die garnicht so selten anzutreffende Gilde der Astrofotografen geben. Personen dieser Spezies, werden natürlich entzückt sein , wenn die Amateure etaige bisher fehlende Lichtverschmutzung nun endlich selbst verursachen und damit nun endlich neue Farbe ins Spiel bringen....
Daher nun die Bitte an die ganz jungen Forenteilnehmen:
Also meine lieben Kleinen, bitte versucht das nicht zu Hause und macht das nicht nach, was Euch der Onkel da eben erzählt hat......
Ich glaube ich beerdige mal eben die Idee mit dem grünen Laserstrahl. RIP.
Schien mir dennoch ein interessanter und amüsanter Ansatz zu sein.
CS und bis denne denn
Reiner