klawipo
Aktives Mitglied
Hallo miteinander,
ich war gestern unterwegs zum Sterne schauen. An einem Beobachtungsplatz auf einem Hügel wollte ich mir eigentlich um ca. 0:30 noch Mars und Saturn anschauen. Leider war ca. die Hälfte des Himmels bei Ankunft bedeckt, so dass dies nicht ging. Weil ich nicht möglicherweise vergeblich meinen Kram aufbauen wollte, fuhr ich erstmal zu einem Wandererparkplatz, den ich schon immer mal ausprobieren wollte, und dort angekommen war ab etwa 01:00 der auch Himmel wolkenfrei. Leider waren aber die Planeten schon hinter Bäumen verschwunden. So nahm ich mir die Gegend um den Schwan vor.
Nur kurz ging ich auf den Ringnebel, der gestern farblos daherkam. Den Nordamerika-Nebel konnte ich trotz zwölf Zoll Öffnung ohne OIII- oder UHC-Filter nicht ausmachen. Entweder ist der Himmel zu schlecht oder der Nebel ist so groß dass man mitten hineinschaut ohne es zu merken. Beim Cirrus waren aber problemlos Ost und Westteil zu sehen. Der Westteil wirkte wie ein langgestrecktes Fragezeichen, Der Ostteil größer und als Kreissegment. Die auf Fotos und manchen Zeichnungen zu sehenden, feinen Filamente konnte ich aber nicht ausmachen. Mit meinem 32mm / 70 Grad-Übersichtsokular gab es keine Chance beide Teile gleichzeitig zu sehen.
Ich schaute mir auch nochmal den Hantelnebel an. Im Vergleich zu meiner Beobachtung letzten Oktober wirkte der Mittelteil von M27 weniger kräftig, damals stand er aber, glaube ich, auch noch ein Stück höher. Dennoch ein beeindruckender Riesen-Oschi schon im Übersichtsokular. Nach einem kurzen Blick auf den unauffälligen und bei 120fach einigermaßen aufgelösten Kugelsternhaufen M71 packte ich meine Sachen, um wenigstens noch ein wenig am Tagleben teilnehmen zu können, und weil von Osten her schon die erste Horizontaufhellung zu sehen war. Immerhin konnte ich diesmal dank Gegengewichts-Box ohne Durchrutschen des Dobsons beobachten.
CU
Klaus
ich war gestern unterwegs zum Sterne schauen. An einem Beobachtungsplatz auf einem Hügel wollte ich mir eigentlich um ca. 0:30 noch Mars und Saturn anschauen. Leider war ca. die Hälfte des Himmels bei Ankunft bedeckt, so dass dies nicht ging. Weil ich nicht möglicherweise vergeblich meinen Kram aufbauen wollte, fuhr ich erstmal zu einem Wandererparkplatz, den ich schon immer mal ausprobieren wollte, und dort angekommen war ab etwa 01:00 der auch Himmel wolkenfrei. Leider waren aber die Planeten schon hinter Bäumen verschwunden. So nahm ich mir die Gegend um den Schwan vor.
Nur kurz ging ich auf den Ringnebel, der gestern farblos daherkam. Den Nordamerika-Nebel konnte ich trotz zwölf Zoll Öffnung ohne OIII- oder UHC-Filter nicht ausmachen. Entweder ist der Himmel zu schlecht oder der Nebel ist so groß dass man mitten hineinschaut ohne es zu merken. Beim Cirrus waren aber problemlos Ost und Westteil zu sehen. Der Westteil wirkte wie ein langgestrecktes Fragezeichen, Der Ostteil größer und als Kreissegment. Die auf Fotos und manchen Zeichnungen zu sehenden, feinen Filamente konnte ich aber nicht ausmachen. Mit meinem 32mm / 70 Grad-Übersichtsokular gab es keine Chance beide Teile gleichzeitig zu sehen.
Ich schaute mir auch nochmal den Hantelnebel an. Im Vergleich zu meiner Beobachtung letzten Oktober wirkte der Mittelteil von M27 weniger kräftig, damals stand er aber, glaube ich, auch noch ein Stück höher. Dennoch ein beeindruckender Riesen-Oschi schon im Übersichtsokular. Nach einem kurzen Blick auf den unauffälligen und bei 120fach einigermaßen aufgelösten Kugelsternhaufen M71 packte ich meine Sachen, um wenigstens noch ein wenig am Tagleben teilnehmen zu können, und weil von Osten her schon die erste Horizontaufhellung zu sehen war. Immerhin konnte ich diesmal dank Gegengewichts-Box ohne Durchrutschen des Dobsons beobachten.
CU
Klaus
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