Herbstlaub
Mitglied
13.06.2025 23:00 - 02:00Uhr
PN NGC 6826,
Kugelsternhaufen M13, M92 & Mond
12“ f/5 Dobson
Priesendorf
Stimmt, die Nächte sind gerade verdammt kurz und dann ärgert einen noch zusätzlich der von den Medien geworbene Erdbeer-Mond!
Dennoch, der Himmel ist klar und die nächtlichen Temperaturen schreien gerade dazu ein paar Stunden mit dem Teleskop zu verbringen.
Ab 23:00Uhr war es dann soweit das man schon ein paar Sternbilder erkennen konnte.
Einen Blick auf das „Reiterlein“ um noch ein paar Feinjustierungen vorzunehmen -> passt alles.
So was habe ich mir eigentlich vorgenommen? Ach ja, da soll es so einen blickenden PN im Schwan geben.
Mit dem 32er Übersichtsokular wurde dieser auch rasch gefunden.
Super, dass ging ja fix!
Also gleich mal mit 167-facher Vergrößerung drauf und wow, der blinkt ja tatsächlich!
Schön erkennt man den Zentralstern in der Mitte des PN NGC 6826.
Zu Recht hat dieser den Beinamen „Blinking Planetary“.
Dieser Effekt kommt durch einen Streich des beobachteten Auge zu Stande das immer wieder versucht zwischen den hellen Zentralstern und dem diffusen Nebel drumherum zu zentrieren.
Sehr schöner Effekt der Lust auf mehr macht.
Vielleicht geht ja auch 224- oder sogar 319-fache Vergrößerung?
Kein Problem, im Gegenteil mit höchster Vergrößerung und Skyglow-Filter erreiche ich die besten Ergebnisse.
Sauber kommt der Zentralstern und sogar leichte Konturen des diffusen Nebel zum Vorschein.
Wer hätte das gedacht bei den doch relativ hellen Himmel.
Mir hat das Beobachten so gefesselt, dass die Zeit wie im Flug verging und tatsächlich der aufgehende Mond schon gegen 00:30Uhr den Horizont aufhellt.
Nun aber schnell noch die Klassiker M13 und M92 (immer wieder schön) bewundern.
Es ist es kurz vor 01:00Uhr und ich genieße den immer heller werdenden Horizont, die auf einmal entstehenden Schatten und die aufkommende Mystik.
Gegen 02:00Uhr ist es so hell das ich, nachdem man auch 2 - 3mal den Mond mit dem notwendigen Respekt (auch wenn ich diesen oft verfluche) durch das Okular betrachtet hat, ohne Stirnlampe mein Equipment verstaue.
Etwas übermüdet jedoch mit tiefster Zufriedenheit falle ich in mein Bett und sehe noch das blinken des NGC 6826 vor meinen Augen…
Seeing 4 bei etwa 18°C.
PN NGC 6826,
Kugelsternhaufen M13, M92 & Mond
12“ f/5 Dobson
Priesendorf
Stimmt, die Nächte sind gerade verdammt kurz und dann ärgert einen noch zusätzlich der von den Medien geworbene Erdbeer-Mond!
Dennoch, der Himmel ist klar und die nächtlichen Temperaturen schreien gerade dazu ein paar Stunden mit dem Teleskop zu verbringen.
Ab 23:00Uhr war es dann soweit das man schon ein paar Sternbilder erkennen konnte.
Einen Blick auf das „Reiterlein“ um noch ein paar Feinjustierungen vorzunehmen -> passt alles.
So was habe ich mir eigentlich vorgenommen? Ach ja, da soll es so einen blickenden PN im Schwan geben.
Mit dem 32er Übersichtsokular wurde dieser auch rasch gefunden.
Super, dass ging ja fix!
Also gleich mal mit 167-facher Vergrößerung drauf und wow, der blinkt ja tatsächlich!
Schön erkennt man den Zentralstern in der Mitte des PN NGC 6826.
Zu Recht hat dieser den Beinamen „Blinking Planetary“.
Dieser Effekt kommt durch einen Streich des beobachteten Auge zu Stande das immer wieder versucht zwischen den hellen Zentralstern und dem diffusen Nebel drumherum zu zentrieren.
Sehr schöner Effekt der Lust auf mehr macht.
Vielleicht geht ja auch 224- oder sogar 319-fache Vergrößerung?
Kein Problem, im Gegenteil mit höchster Vergrößerung und Skyglow-Filter erreiche ich die besten Ergebnisse.
Sauber kommt der Zentralstern und sogar leichte Konturen des diffusen Nebel zum Vorschein.
Wer hätte das gedacht bei den doch relativ hellen Himmel.
Mir hat das Beobachten so gefesselt, dass die Zeit wie im Flug verging und tatsächlich der aufgehende Mond schon gegen 00:30Uhr den Horizont aufhellt.
Nun aber schnell noch die Klassiker M13 und M92 (immer wieder schön) bewundern.
Es ist es kurz vor 01:00Uhr und ich genieße den immer heller werdenden Horizont, die auf einmal entstehenden Schatten und die aufkommende Mystik.
Gegen 02:00Uhr ist es so hell das ich, nachdem man auch 2 - 3mal den Mond mit dem notwendigen Respekt (auch wenn ich diesen oft verfluche) durch das Okular betrachtet hat, ohne Stirnlampe mein Equipment verstaue.
Etwas übermüdet jedoch mit tiefster Zufriedenheit falle ich in mein Bett und sehe noch das blinken des NGC 6826 vor meinen Augen…
Seeing 4 bei etwa 18°C.
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