Lotz
Aktives Mitglied
Hallo Planetenfreunde,
Bei meinem ersten RGB-Saturn blieben einige Fragen meinerseits offen,
die hier in den Foren dankenswerterweise kompetent beantwortet wurden.
Fußend auf diesen Hinweisen habe ich nun nochmals Aufnahmen gemacht
und aus diesem in fitswork ein RGB erstellt, welches dann in Photoshop
anhand des Luminanzbildes zum LRGB umgearbeitet wurde, wodurch die Strukturen
deutlich schärfer zutage treten.
Was mir sehr schwer fällt, sind, das fiel mir jetzt bei der zweiten Farbfiltersession auf,
zwei Dinge:
1. Es ist - so empfinde ich es - deutlich schwieriger, ein schwarzweisses Livebild zu fokussieren,
als ein farbiges.
2. In die R-, G- und B- Kombination eine vernünftige Farbbalance reinzukriegen, die dem
vis. Eindruck entspricht ist ein ewiges try-and-error-Gefummel. Das Resultat dabei ist beliebig
veränderbar und damit eigentlich reine Geschmackssache; daher kommt mir dieser Bearbeitungsschritt
am suspektesten, da recht unsystematisch, vor.
Hier aber das Bild, zwar noch nicht schön, aber immerhin, ein Bild.
Link zur Grafik: http://astronomie.n-t-l.de/galerypages/d51e0680.jpg
Eine Frage habe ich dennoch:
Wenn Ihr ein (L)RGB macht, kombiniert Ihr erst die Summenbilder und schärft das Endresultat oder
schärft Ihr - so wie ich bei diesem Bild - erst jedes der 4 (L, R, G und B) Summenbilder einzeln
und addiert diese dann zum LRGB?
Auf meiner Planetenseite
findet Ihr in der Saturnrubrik den mit NEU gekennzeichneten Link zum Bild mit einigen weiteren
technischen Details.
Viele Grüße,
Markus
____________________________________________________
Quidquid agis, agas prudenter et respice finem!
____________________________________________________
DANUBIA - OBSERVATORIUM
Markus A. R. Langlotz
Dr.-Bruno-Sahliger-Str. 8
D-93096 Köfering
Die Astroseite: www.N-T-L.de
Die Starfinderseite: starfinder.N-T-L.de
Die Mailadresse: ntl.observatory at freenet.de
Bei meinem ersten RGB-Saturn blieben einige Fragen meinerseits offen,
die hier in den Foren dankenswerterweise kompetent beantwortet wurden.
Fußend auf diesen Hinweisen habe ich nun nochmals Aufnahmen gemacht
und aus diesem in fitswork ein RGB erstellt, welches dann in Photoshop
anhand des Luminanzbildes zum LRGB umgearbeitet wurde, wodurch die Strukturen
deutlich schärfer zutage treten.
Was mir sehr schwer fällt, sind, das fiel mir jetzt bei der zweiten Farbfiltersession auf,
zwei Dinge:
1. Es ist - so empfinde ich es - deutlich schwieriger, ein schwarzweisses Livebild zu fokussieren,
als ein farbiges.
2. In die R-, G- und B- Kombination eine vernünftige Farbbalance reinzukriegen, die dem
vis. Eindruck entspricht ist ein ewiges try-and-error-Gefummel. Das Resultat dabei ist beliebig
veränderbar und damit eigentlich reine Geschmackssache; daher kommt mir dieser Bearbeitungsschritt
am suspektesten, da recht unsystematisch, vor.
Hier aber das Bild, zwar noch nicht schön, aber immerhin, ein Bild.
Link zur Grafik: http://astronomie.n-t-l.de/galerypages/d51e0680.jpg
Eine Frage habe ich dennoch:
Wenn Ihr ein (L)RGB macht, kombiniert Ihr erst die Summenbilder und schärft das Endresultat oder
schärft Ihr - so wie ich bei diesem Bild - erst jedes der 4 (L, R, G und B) Summenbilder einzeln
und addiert diese dann zum LRGB?
Auf meiner Planetenseite
findet Ihr in der Saturnrubrik den mit NEU gekennzeichneten Link zum Bild mit einigen weiteren
technischen Details.
Viele Grüße,
Markus
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Markus A. R. Langlotz
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