mike61
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Lacerta 10 x 42 ED
Nun, ich habe Tommy vom Teleskope und Sternwartenzentrum in Wien versprochen, einen
Bericht mit meinen Erfahrungen über dieses Fernglas festzuhalten.
Auf der Messe, der ATT in Essen im Mai 2010, habe ich das erste Mal durch dieses Fernglas
gesehen. Was mich sofort begeistert hat, war die Transparenz, diese unheimlich gute Schärfe
und Farbwiedergabe, ich hoffe in der Halle hat sich niemand belästigt gefühlt, so lange wie
ich durch die Runde schaute. Gefallen hat es mir sofort, zumal zu dem Katalogpreis von
359.—Euro noch ein nicht uninteressanter Messerabatt dazukam.
In erster Linie war an das Einsatzgebiet Vogelbeobachtung und Natur gedacht, was für die
Größe 10 x 42 ED sprach. Da mein größtes Hobby allerdings die Astronomie ist sollte es auch da zum Einsatz kommen.
Glücklicherweise habe ich eine große Glasfront zu meiner Terrasse mit anschließendem Garten, da ist das 10 x 42 ED nicht mehr weg zudenken. Die Vogelbeobachtung ist ein Genuss, durch den Nahfokus von 2m sind auch Schmetterlinge und andere Insekten nicht uninteressant.
Das leider lang anhaltende schlechte Wetter hat einen Astroeinsatz lange verhindert. Anfangs blieb es nur bei Wolkenlückenbeobachtungen. Aber auch hier war ich von der feinen Sternabbildung und den Farben der Sterne begeistert. Die Randabbildung hat eine Unschärfe von ca. 15%. Störend wirkt diese jedoch nur bei hellen Lichtquellen. Dann wird der Rand etwas aufgehellt. Dieses kleine Manko könnte sicherlich mit anderen Okularen beseitigt werden.
Baulich bedingt kann man diese aber bei einem Fernglas nicht tauschen, und würden das
10 x 42 ED in eine ganz andere Preisklasse bringen.
Trotz dieser Randunschärfe habe ich keinerlei Reflexe neben einem fast vollen Mond gesehen. Dieser war auch mit dem Fernglas ein neues Beobachtungserlebnis, sowie einige Messierobjekte.
Was das Gesichtsfeld betrifft, so bekam ich M 37, M 36 und M 38 gerade noch ins Feld.
Die Plejaden sowie der Doppelsternhaufen „Ha + Chi“ lassen einen lange verweilen.
Nun muß ich zugeben, daß selbst ein Fernglas mit 8 facher Vergrößerung von mir nicht lange ruhig gehalten werden kann. Deshalb bedarf das 10 x 42 ED für mich immer ein Aufstützen, oder Anlehnen, in der Praxis tanze ich also um meinen kleinen Van und nutze die Dachreling.
Insgesamt gesehen stimmt das ganze Paket:
sauber verarbeitet, perfekt zentriert, die Dioptrieneinstellung direkt hinter dem Fokussierrad funktioniert hervorragend, die ausziehbaren Augenmuscheln, Innenschwärzung + Blenden und zuguterletzt es liegt einfach gut in der Hand!
Im Herbst auf der AME Messe hatte ich die Möglichkeit in der Halle durch das 8 x 42 ED
aus dem gleichen Hause zu schauen. Natürlich hatte es mehr Sehfeld und es lag etwas ruhiger in der Hand, wäre wenn mein Schwerpunkt nun die Astronomie gewesen, wäre es wahrscheinlich dieses Glas geworden.
Aber mit Ferngläsern ist es wie mit den Teleskopen, die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht.
Michael Tomitsch
http://www.bksterngucker.de/
Nun, ich habe Tommy vom Teleskope und Sternwartenzentrum in Wien versprochen, einen
Bericht mit meinen Erfahrungen über dieses Fernglas festzuhalten.
Auf der Messe, der ATT in Essen im Mai 2010, habe ich das erste Mal durch dieses Fernglas
gesehen. Was mich sofort begeistert hat, war die Transparenz, diese unheimlich gute Schärfe
und Farbwiedergabe, ich hoffe in der Halle hat sich niemand belästigt gefühlt, so lange wie
ich durch die Runde schaute. Gefallen hat es mir sofort, zumal zu dem Katalogpreis von
359.—Euro noch ein nicht uninteressanter Messerabatt dazukam.
In erster Linie war an das Einsatzgebiet Vogelbeobachtung und Natur gedacht, was für die
Größe 10 x 42 ED sprach. Da mein größtes Hobby allerdings die Astronomie ist sollte es auch da zum Einsatz kommen.
Glücklicherweise habe ich eine große Glasfront zu meiner Terrasse mit anschließendem Garten, da ist das 10 x 42 ED nicht mehr weg zudenken. Die Vogelbeobachtung ist ein Genuss, durch den Nahfokus von 2m sind auch Schmetterlinge und andere Insekten nicht uninteressant.
Das leider lang anhaltende schlechte Wetter hat einen Astroeinsatz lange verhindert. Anfangs blieb es nur bei Wolkenlückenbeobachtungen. Aber auch hier war ich von der feinen Sternabbildung und den Farben der Sterne begeistert. Die Randabbildung hat eine Unschärfe von ca. 15%. Störend wirkt diese jedoch nur bei hellen Lichtquellen. Dann wird der Rand etwas aufgehellt. Dieses kleine Manko könnte sicherlich mit anderen Okularen beseitigt werden.
Baulich bedingt kann man diese aber bei einem Fernglas nicht tauschen, und würden das
10 x 42 ED in eine ganz andere Preisklasse bringen.
Trotz dieser Randunschärfe habe ich keinerlei Reflexe neben einem fast vollen Mond gesehen. Dieser war auch mit dem Fernglas ein neues Beobachtungserlebnis, sowie einige Messierobjekte.
Was das Gesichtsfeld betrifft, so bekam ich M 37, M 36 und M 38 gerade noch ins Feld.
Die Plejaden sowie der Doppelsternhaufen „Ha + Chi“ lassen einen lange verweilen.
Nun muß ich zugeben, daß selbst ein Fernglas mit 8 facher Vergrößerung von mir nicht lange ruhig gehalten werden kann. Deshalb bedarf das 10 x 42 ED für mich immer ein Aufstützen, oder Anlehnen, in der Praxis tanze ich also um meinen kleinen Van und nutze die Dachreling.
Insgesamt gesehen stimmt das ganze Paket:
sauber verarbeitet, perfekt zentriert, die Dioptrieneinstellung direkt hinter dem Fokussierrad funktioniert hervorragend, die ausziehbaren Augenmuscheln, Innenschwärzung + Blenden und zuguterletzt es liegt einfach gut in der Hand!
Im Herbst auf der AME Messe hatte ich die Möglichkeit in der Halle durch das 8 x 42 ED
aus dem gleichen Hause zu schauen. Natürlich hatte es mehr Sehfeld und es lag etwas ruhiger in der Hand, wäre wenn mein Schwerpunkt nun die Astronomie gewesen, wäre es wahrscheinlich dieses Glas geworden.
Aber mit Ferngläsern ist es wie mit den Teleskopen, die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht.
Michael Tomitsch
http://www.bksterngucker.de/