LAN Kabel

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franks297

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Hallo
Ich wiess nicht, ob hier das richtige Forum dazu ist.

In meiner
Rolldachhütte stehen 2 Betonsäulen mit 2 Laptop zum steuern. Bisher gehe ich über AnyDesk und einem Repeater über WLAN ins Wohnzimmer.
Immer wieder kommt es zu Verbindungsabbrüchen. Auch die Übertragungsgeschwindigkeit von APT ist da sehr lahm.

Meine Überlegung ist, dass ich ein LAN Kabel (ca 50m) vom Haus zur Sternwarte legen werde.

Jetzt meine Frage:
Verlegen von 2 LAN Kabeln zu jeweils einem Rechner, oder genügt eines und dies wird dann in der Hütte mittels Verteiler auf die 2 Rechner aufgeteilt.
Was ist die bessere Lösung.

Hoffe hier auf euer Schwarmwissen
schönen Gruß
Franz
 
Hi Franz,
nimm ein einfaches cat6 oder cat7 Kabel und nutze in der Hütte einen 4port oder mehr Switch. So bist Du super auch für zukünftige Geräte gerüstet, und der Switch kostet auch nicht viel mehr als ein 50m Etgernetkabel vernünftiger Qualität.

Ich habs jedenfalls so gemacht, und das klappt bestens.

Gruß und viel Erfolg!!

Ernie
 
Hallo Franz,

kann mich Ernie nur anschließen. Das Kabel auf zwei Anschlüsse zu spleißen ist eine gute Methode, sich Probleme der dritten Art einzufangen. Ein gescheites Kabel mit guter Abschirmung von der Hütte ins Haus und in der Hütte ein kleiner 20 Euro Switch ist das Mittel der Wahl.

Als Tipp: Das Kabel wurde ich in ein simples PE-Rohr stecken. Dann brauchst Du kein für Erdverlegung geeignetes Kabel zu nehmen und das dient dann auch gleichzeitig als Nagetierschutz.

Und falls bei Euch das Amt recht rege ist: es gibt eine Vorschrift, nach der Kabel mindestens 80 cm tief in die Erde müssen - viel Spaß beim Buddeln. :)
Gruß
Thomas
 
Hallo Franz.
Ich habe mir letzthin 3 LAN-Kabel an meine entstehende Sternwarte verlegt. Eins für die Teleskopsteuerung, eins zur Not für den Laptop (ich hab an der Stelle ein WLAN-Loch und hatte auch so schon Abbrüche mit dem WLAN, deshalb LAN) und eins mit PoE für die Überwachungskamera. Switch wäre auch noch möglich, Strom hab ich gleich mitverlegt. Allerdings dachte ich mir, ich leg da mal 3 Kabel rüber, damit ich nicht unbedingt 220V benötige (ich lasse das Teleskop + Steuerung eh über 12V laufen). Switch hab ich im Keller, von da ab laufen die Kabel, sind ca. 25m.

LAN-Kabel habe ich Outdoor-Kabel Cat7 S/FTP verwendet, das alles passte in ein 40mm Leerrohr, aber gerade so ;-). Das Kabel war zwar etwas teurer, aber ich hab in letzter Zeit so viel ins Hobby gesteckt, dass es das auch nicht mehr rausreißt ;-) Außerdem will ich das nicht mehr rausgraben... Ich habs allerdings vor dem Verbuddeln des Leerrohrs eingezogen, das vereinfacht das Ganze ;-)
 
Hallo Leute
Danke erst mal für die raschen und sehr informativen Antworten und sorry dass ich erst jetzt antworte.
@ Ernie
meinst du so etwas ?

Als Tipp: Das Kabel wurde ich in ein simples PE-Rohr stecken. Dann brauchst Du kein für Erdverlegung geeignetes Kabe
@ Thomas
ich werde so eines nehmen
und zusätzlich in ein PE Rohr verlegen. Liegt dann unter der Holzterrasse bzw hinter dem Sichtschutz (Holz).

Morgen wird mir mein Sohn noch einen bereits vorhandenen Router beim Dachbodenfenster montieren und dann per WLAN auf
Sichkontakt die 20m zum Repeater verbinden.
Wie gesagt ist das noch ein letzter Versuch.
Dennoch die endgültige Lösung wird das LAN Kabel mit Switch Port.
Blöd das Ganze, denn beim Bau der Sternwarte musste ich sowieso ein Erdkabel legen.

Wie heißt es so schön:
3x Hausbauen
1x für deinen Feind, 1x für deinen Freund und 1x für dich selbst.

DANKE und schönen Gruß aus St.Pölten (Österreich)
Franz
 
Zuletzt bearbeitet:
den hab ich auch bei mir im Keller... :)
 
Tja das Abkleben diverser LED und Lampen ist schon sehr wichtig. Es muss ja überall eine Kontrolllampe angebracht sein.
Meine Sternwarte ist für Dark-Aufnahmen beinahe schon eine Dunkelkammer - wie früher bei den chem. Filmen.
Fenster verdunkelt, Filterladen noch abgeklebt usw.
Naja ist eben unser Hobby halt.
CS Franz
 
einen bereits vorhandenen Router beim Dachbodenfenster montieren und dann per WLAN auf
Sichkontakt die 20m zum Repeater verbinden.
Hallo,
wenn externe Antennen ausgerichtet werden können, möglichst die Polarisationsebene und Fresnelzone für maximale Leistung berücksichtigen.
Richtfunk mit WLAN ist bei haushaltsüblichen WLAN-Produkten eher ungebräuchlich, dennoch erschwinglich. Letztlich gibt es dafür aber auch spezifischere Foren und Ratgeber im Netz.
Zwei Kabel erachte ich für unnötig wenn die gesamte Datenrate auch mit einem Kabel erschlagen werden kann. Benutze selber zwei MikroTik hAP ac und habe diese als Wireless-Bridge eingerichtet (Modus station-wds). Deren LED schalten sich nach einer Minute Betrieb ab, sofern man das konfiguriert.

Aber ja, für deinen Anwendungsfall wird ein Kabel und Switch für günstige Preise wahrscheinlich sehr lange sehr gut direkt funktionieren.
 
Hallo Franz,

ich habe damals für die Gartensternwarte ein Glasfaserkabel und ein LAN Kabel verlegt. Das Glasfaserkabel mitsamt Repeater war ein Overkill, aber lag ungenutzt herum. Das LAN Kabel war als Reserve mit vergraben.

CS,
Jörg
 
Hab das auch so gemacht, 50m einfaches Cat7 Kabel besorgt. Der GaLa-Bauer hat mir dann das LAN Kabel bei Gießen der Fundamentplatte für die Sternwarte gleich mit 60cm tief samt Stromkabel in ein Leerrohr eingebuddelt. So musste ich nicht selber buddeln, mit dem Minibagger war das ja auch kein Problem. An beiden Enden Kabel abgeschnitten und mittels LSA-Werkzeug in einer Aufputz LAN-Dose aufgelegt. Im Haus an die Fritzbox, in der Sternwarte an einen 5er 1GB/s Switch angeschlossen, fertig.
 
Als allgemeiner Tipp fürs WLAN. Überprüft immer die Kanalbelegung. Wenn man Nachbarn hat sind etliche Kanäle gut belegt. Immer 2 Kanäle Abstand halten. Besser ist es bei diesen Entfernungen auf 5 GHZ auszuweichen. Dann klappt es auch mit der Verbindung :y: :D
 
das wusste ich gar nicht.
Überprüft immer die Kanalbelegung. Wenn man Nachbarn hat sind etliche Kanäle gut belegt
Ich habe so ein WLAN Test - APP. Das empfiehlt den für mich besten Kanal. Leider hängen da die Nachbarn drauf.
Besser ist es bei diesen Entfernungen auf 5 GHZ auszuweichen
leider hat der Repeater nur das 2 GHZ und das verwenden alle anderen auch.

Beste Lösung, wie hier schon einige Male empfohlen:
LAN cat7 mit Switch.
werde das demnächst beginnen.

LG Franz
 
Wenn schon Strom liegt und man nicht nochmal buddeln will: Vielleicht kann eine Powerline eine Alternative sein?

Nichts geht über Cat7, aber 80 cm tief, 25m lang Buddeln macht keinen Spaß.

CS, Ralf
 
Ach was, warum 80cm? Muss doch nicht sein!
LAN Kabel kannst auch im Rohr AUF die Erde legen, oder, aus ästhetischen und praktischen Gründen, auf deinem eigenen Grundstück, direkt unter die Gradnarbe verlegen… völlig Wumpe…

Gruß
Ernie

PS: Powerline funktioniert nur so richtig wie ‘vermarktet’, wenn man auf der gleichen Phase arbeitet. Wenn man das sicherstellen kann (im Haus), wäre das durchaus praktikabel, auch wenn die Datenübertragungsraten i.d.R. schlechter sind als bei einer LAN Kabel Direktverbindung.
 
Richtig, aufm eigenen Grundstück kräht kein Hahn danach. Zur eigenen Sicherheit ruhig Spatentief rein damit und gut. Da hebt sich nix durch Frost etc. und man kann bedenkenlos mit einem Vertikuttierer / Motorhacke drüber wenn es sein muss. Ansonsten kann man das auch überirdisch verlegen ganz wie es am besten passt. Thema Powerline: Achtung bei VDSL Verbindungen, gibt Störungen auf der Leitung. Mit SVDSL ist dann der Ofen leider ganz aus, da wird man wegen Störungen / instabiler Leitung automatisch gedrosselt, leider selbst erlebt.
 
Hallo Franz,
die einfachste, und am schnellsten ausgeführte Option ist tatsächlich eine Powerline-Verbindung, z.B. mit dem Devolo Starter Set für LAN . Es funktioniert in den meisten Fällen sofort gut, und erlaubt brauchbare Datenraten. Ein Dreifach-Switch ist bereits integriert.
Diese Sets gibt es auch mit integriertem WLAN-Accesspoint , z.B. Dieses . Das hat dann 2 LAN-Anschlüsse und bietet eine solide WLAN-Verbindung in der Hütte. Ich habe mit diesen Geräten schon mehrfach gute Erfahrung machen können. Echte Problemlöser.

Gleiche Phase im Drehstromnetz ist zwar empfehlenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich.
Auch bei ungleichen Phasen funktioniert das System in der Regel gut.

Extreme Datenraten sind dazu bei der Fernsteuerung der Rechner gar nicht zu erwarten, Bilddaten werden schließlich typischerweise vor Ort abgelegt, und ggf. mit mobilen Festplatten oder SD-Karten transportiert.

Die beste Option bleibt natürlich das Kat7 Kabel. Allerdings mit erheblich mehr Aufwand. Vom Verbuddeln abgesehen, nicht nur bei der Installation in der Hütte, sondern auch bei der Anbindung im Haus.
Ein LAN-Kabel in die Erde zu bringen ist allerdings oft nicht ganz so aufwändig, wie befürchtet.
Die 80cm Verlegetiefe gilt nämlich nur für Leitungen, mit Spannungen über 50 V, nicht für Datenleitungen.
Und dafür gibts eine sehr einfache, und auch relativ schnelle Methode:

Der Kabelweg wird nur gestochen: Mit dem Spaten wird nur entlang des Kabelwegs ein Stich nach dem anderen gesetzt, und dabei durch Hin- und Herbewegen etwas aufgeweitet. Es entsteht ein V-förmiger Minigraben, in den das Kabel mit einem Stück Holz oder vorsichtig mit dem Spaten in eine Tiefe von 15-20 cm gedrückt werden kann .
Bei dieser Verlegeweise empfiehlt sich in jedem Fall, ein Kat7-Erdkabel zu nehmen, ohne Schutzschlauch . Das Kabel ist sehr belastbar, und trotzdem dünn genug, dass es sich gut in den V-förmigen Spalt drücken lässt.
Im Anschluss wird der Graben mit dem Fuß wieder seitlich zugedrückt, und von der Aktion ist bestenfalls sofort nix mehr zu sehen.

Das funktioniert natürlich nur bei normalem Boden, am Besten mit Grasflächen. Bei sehr steinigem Boden wird’s schwieriger.

Ich würde das Ganze aber erstmal mit Powerline probieren.

CS

Dietmar
 
Hallo,

LAN-Kabel dürfen max. 100 Meter lang sein. Das sollte reichen. Verstärker im eigentlichen Sinne gibt es nicht - wenn Du mehr brauchst, ist da wieder ein Switch fällig.

Gruß
Thomas
 
Als allgemeiner Tipp fürs WLAN. Überprüft immer die Kanalbelegung. Wenn man Nachbarn hat sind etliche Kanäle gut belegt. Immer 2 Kanäle Abstand halten. Besser ist es bei diesen Entfernungen auf 5 GHZ auszuweichen. Dann klappt es auch mit der Verbindung :y:
Oder man baut sich zwei "Klobürstenhalter WLAN Richtantennen" mit den entsprechenden WLAN Adaptern, um damit eine Richtfunkstrecke aufzubauen.
Wichtig ist nur, das der WLAN Adapter eine abschraubbare Antenne hat. Habe ich vor Jahren mal selbst gebaut, geht extrem gut.
Anbei die Variante für den mobilen Einsatz, nur die SMA-Adapter Abfolge für den Kabelanschluss war nervig.
 

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Hallo Thomas, bist Du zufällig mal über eine Revision dieser Antennen für 5 Ghz gestolpert? Die 2,4 Ghz-Variante hab ich 2008 oder 2009 mal für einen Kumpel und sein Wochenendgrundstück gebaut, Luftstecke ca. 700m vom Hang runter ins Dorf, da kamen noch was an die 3-4 Mbit an, reichte für die damalige Videoüberwachung. Hab ich damals die Leute vom IKEA genervt, bis ich die passenden Klobürsten hatte ...

CS, Ralf
 
Hallo Ralf,
kenne leider nur die 2,4GHz Variante, sollte sich aber über Verhältnisgleichungen mal ausrechnen lassen, dann einfach mal einen Versuch wagen.
 
So sehr ich auch den Wert einer Klobürste zu schätzen weiß..., aber wenn ich nur 50 Meter (oder mehr) im Garten überbrücken möchte, bin ich bereit in zwei MikroTik zu investieren wenn es ohne Kabel sein soll (60GHz). Mit dem Dish-Kit kommt man für etwas mehr Geld auch in den Gigabit-Bereich.
 
Übrigens bezüglich der LED's bei einem Switch. Es gibt da neben dem unmanaged Switch auch einen managed Switch. Ok braucht man jetzt nicht für die Anwendung aber es gibt da die Option, LED aus, also das Abkleben per Software. Die sind nur unwesentlich teurer als ein unmanaged Switch. Noch ein Wort zu Powerline und WLAN. Also wer die Möglichkeit hat ein Kabel zu verlegen, sollte diese bevorzugt nutzen. Bei Powerline und WLAN sind immer mal wieder kleine Hänger drin (es sei denn man wohnt im Wald wo kein Nachbar stört). Bei Surfen stören diese nicht, aber wenn ich was ggf. in Echzeit steuern möchte ist das dann eher unschön.
 
Hallo,
wegen der "paar Euro" würde ich nicht auf ein zweites LAN-Erdkabel verzichten, das Einbuddeln ist das Problem... Bei mir liegen 2x 75m CAT7, gibt eine stabile 1GBit-Verbindung zu beiden Rechnern ohne extra Switch.
Wer mal die Absicht hat, Bedeckungsbeobachtungen zu messen, sollte nicht auf WLAN setzen: Man kann seine Rechneruhr per NTP auf wenige Millisekunden an UTC/Zonenzeit synchronisieren - das klappt aber nur per LAN. WLAN ist 10-fach ungenauer. Siehe hier: https://www.satsignal.eu/ntp/Win-7-Wi-Fi-vs-LAN.html

Beste Grüße,
Niko
 
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