Leica Trinovid 7x42 BA

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stereoskop

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Hallo alle miteinand!

Ich könnte ein Leica Trinovid 7x42 BA (Baujahr unbekannt) bekommen, optisch und technisch in neuwertigem Zustand ohne Papiere jedweder Art, aber mit originaler Ledertasche.
Habe das Teil gesehen, es gibt nichts zu meckern.
Nur habe ich absolut keine Ahnung, was ein solches Glas heute wohl kosten dürfte.
Kann mir da jemand eine Auskunft geben, wie die Gläser heute realistisch gehandelt werden?
Ich muß gestehen, ich fand das Glas vom Seherlebnis her eigentlich nicht überwältigend.
Nicht wegen optischer Mängel, ich meine mehr die eher kleine Vergrößerung eines 7er Glases im Allgemeinen und das Sehfeld scheint mir sehr klein zu sein. Das mag die Bauweise eines 7er evtl. zwingend mit sich bringen, aber wenn ich durch mein Zeiss 8x30 oder das Nikon 8x30EII oder vor allem das Leica Trinovid 10x50 schaue, so ist der Kreis, durch den ich nach draussen schaue, bei allen dreien um Welten größer als beim 7x42. Dieser erscheint hier eher auffallend klein. Woran liegt das? Kein Weitwinkel oder ähnliches?
Daher kann mir vielleicht jemand erklären, was an einem 7er Glas prinzipiell so besonders sein soll? Die sind doch immer so beliebt...
Ich hätte es eigentlich nur deshalb gerne, weil ein weiteres Leica Glas in der Sammlung grundsätzlich nie störend wirkt.....
Bitte um Aufklärung!.....;o))

Viele Grüße
Wolfgang Loos
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Wolfgang,

500 - 600 Euro wuerde ich sagen.

Es koennte deshalb so beliebt sein weil ein 7fach vergroesserndes Glas sehr entspannend ruhig gehalten werden kann. Bei diesem Glas ueberblickst Du zu dem ein Bereich von 140m auf 1000m, oder anders 8°.

Das scheinbare Sehfeld ist ein wenig eng, ist aber baubedingt so. Es haette sonst andere Ausmasse.

Gruss

Mike
 
Hallo Wolfgang,

ein 7x vergrößerndes Glas hat zwei wesentliche Vorteile:

Es hat ein sehr ruhiges Bild, da die Zitterbewegung der Hand nicht so stark zur Geltung kommt.

Es hat eine größere Schärfentiefe als ein stärker vergrößerndes Glas, das bedeutet, Du musst viel seltener nachfokussieren.

Beide Punkte zusammen ergeben einen hohen Sehkomfort, der für viele Beobachter den Nachteil der schwächeren Vergrößerung mehr als aufwiegt.

Übrigens gibt es mit dem Zeiss Victory 7x42 FL bzw. seinem Vorgänger Zeiss 7x42 BGA Dialyt zwei Gläser, die mit 150m ein deutlich größeres Sehfeld bieten. Wenn es also kein Leica sein muss.......

Beste Grüße

Manfred
 
Danke Mike, danke Manfred!

Das hilft mir weiter, das sind stimmige Argumente, derer ich mir vorher nicht bewusst war.
@Manfred: Es "muß" theoretisch weder Leica noch Zeiss sein, weil ich ja eigentlich gar nicht nach einem Fernglas suche.
Ich bin diesbezgl. für meine Verhältnisse und Ansprüche mehr als ausreichend bestückt.
Ich habe u.a. das Zeiss 8x30BGA T*P und das kann man auch sehr ruhig halten, weil klein und leicht.
Nein, um das Leica geht es nur deshalb, weil genau dieses Glas mir gerade angeboten wurde, um die 300 euro.
Das scheint ja nun nicht zu teuer zu sein und ich sollte wohl zuschlagen.......
Ich habe bisher weder nach einem 7er Glas gesucht, noch jemals bedauert, keins zu haben, aber in einer kleinen Sammlung ist ein Leica Glas ja wohl immer willkommen, egal welches, solange der Preis stimmt........

Wolfgang
 
Hallo,

bei einem Ankauf von 300 Euro für ein LEICA und nicht Leitz Trinovid besteht 0 Zweifel.

Viel Spaß damit.
 
Hallo Dominique,

schön, mal wieder etwas von dir zu hören!

Es ist selbstverständlich ein Leica und kein Leitz.....

Gruß
Wolfgang
 
:) Hallo,

benötigst du die original Katalogdaten :) ?
Oder die des erwähnten Zeiss 7x42 Dialyt (welches ich selber hatte und es nicht für so super dolle gefunden habe) oder auch die des Skipper 6x42?
 
OK.
Ach ja, leuchte das Glas mal von innen ab, am besten mit einer Taschenlampe im dunkelen Zimmer. M.W. lösten sich gern mit der Zeit so unsägliche Innenpartikel, die dann irgendwo zum erliegen kamen. Kristallisierte Fettrückstände?
Die seinerzeit verwendete Polyurethanarmierung verursacht m.W. eine höhere Servicepauschale - unbedingt bei diesem Vorhaben anfragen. Diese muss komplett entfernt werden (?), darum und unter anderem auch deshalb, ist man m.W. wieder zur "Standardarmierung" übergegangen. Unter diesen befinden sich Schrauben und diese sind nun mal unter der der Trinovid schwerer zu erreichen-dauert eben länger-also mehr Zeit = mehr Kosten.
 
Das Leica 7x42 überzeugt immer noch mit einer wunderschönen Farbdarstellung. Die ist sogar nach meinem Geschmack noch intensiver bei Rottönen als z.B. ein Zeiss Victory FL.
 
Zitat von Friedel:
Das Leica 7x42 überzeugt immer noch mit einer wunderschönen Farbdarstellung. Die ist sogar nach meinem Geschmack noch intensiver bei Rottönen als z.B. ein Zeiss Victory FL.
Hi Friedel,
das mag sein, nein das ist sogar so. Doch in der Betrachtung darf man das eine nicht betrachten und das andere nicht erwähnen :)
Die Zeiss haben im allgemeinen eine höhere (man muss schon gut testen und jeder Beobachter sieht dies unterschiedlich) Schärfe und deren Transmission ist besser. Sie besitzen also ein klares fast farbneutrales Bild, welches in der Dämmerung, tiefer stehende Sonne=Farbvarianz, von Vorteil sein kann. Generell kann man ihnen auch einen kleineren Frabfehler attestieren.
Möchte man die goldene Mitte, die fast eierlegende...., dann kann es auch ein Swaro sein. Andere Kriterien hinsichtlich der Optik und vor allem Mechanik bleiben nun mal unerwähnt.
 
Oh ja, das Merkmal der BA/BN, die Intensive, ja quasi leuchtende Wiedergabe der Farben.

Aber auch rein aeusserlich gefallen mir diese Glaeser viel besser als jene der heutigen Zeit, abgesehen mal von den Zeiss Victory(klasse).
Schaut man sich die Ultravids oder die neueren Swarovski(Companion, Swarovision)an, alles auf lieblig, zierlig und sanft. Brauch man das? Also ich nicht...

Die BA/BN sehen noch richtig nach Fernglas aus. Bullig, robust und maennlich( :erschreck: )

Na ja, die Geschmaecker sind halt verschieden ;)

Gruesse
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Mike,
:) klar, wenn jemand, anscheinend wie du, richtige Pranken hat, der will was in den Händen halten. Manch einer, und das erwähnt kaum jemand, der z.B. ein Porro 7/8/10x50 mit europäisch mittel gewachsenen Händen greift und nicht mehr ohne das Glas aus den Händen zu lösen fokusieren kann, der hat eben DAS Problem.
Das kann auch im Grenzbereich bereits bei den alten Trinovids, welche ich auch besaß, gelegentlich eintreffen. Vor allem, wenn die weibliche Käuferriege zunehmend an der Kasse steht.
Ferner hatten die Altarmierungen teils das Problem der "Verweißlichung". Ältere Gläser aus dieser Serie verlieren das Schwarz und sind sehr aufgehellt. Die Farbe ist wohl auf Grund der Lichteinstrahlung oder evtl. auch durch den Handschweiß ausdiffundiert. Jedoch bestätigte mir seinerzeit ein Leicamitarbeiter eben das bereits aufgeführte, die CS Kosten waren/sind sehr hoch. Aber die Schätze müssen ja zum Glück nicht oft dorthin.
 
Nein nein, so grosse Haende habe ich nicht. Bei mir zaehlt auch immer ein wenig das Aussehen. Und etwas wuchtig wirkende Glaeser gefallen mir besser.

Das mit der "Verweisslichung" kann ich bestaetigen, hatte mein altes Trinovid auch nach einiger Zeit, hatte mich aber nie gestoert. Ganz im Gegenteil empfand ich es als "Spuren der Zeit" sozusagen. Das war schon ein klasse Fernglas. Ich erinnere mich noch genau an den Kauf...Juergen Breitung hatte damals in Sterne und Weltraum einen Erfahrungsbericht ueber das 10x50 verfasst, und aufgrund dieses Berichtes hatte ich mir das Glas gekauft. Ich muss zugeben die Hergabe dieses Glases bereue ich noch heute, auch wenn es schon eine Zeit her ist.

Gruss

Mike
 
@Dominique, @Mike:

Na, da habe ich ja ein paar richtige Schwärmer aufgetan...

Ich finde es immer wieder faszinierend, welche ehrlichen und tiefen Emotionen bei gestandenen Männern durch 2 Röhren mit Glaslinsen frei werden.
Kann ich gut nachvollziehen, ist bei mir nämlich genauso!
Der Grund sind ja nicht die Rören und Glaslinsen selbst, sondern das, was sie einem bescheren, nämlich ein fantastisches optisches Erlebnis.
Ich persönlich finde das Design der Trinovids auch schöner als die neuen Trends, manchmal ist weniger eben doch nicht mehr.
Was mich nur immer ein bißchen stutzig macht, ist, dass meistens in der Vergangenheit geschwärmt wird.
Will heißen, diese Gläser sind wohlbekannt und in guter Erinnerung, aber dennoch werden von den Schwärmern heute andere Gläser benutzt und nicht die, über die geschwärmt wird.
Ist das so? Wenn ja, warum?
Sind die neuen Leicas/Swaros/Zeiss wirklich sooo sehr viel besser, immer gemessen an deren Preisen, dass man tatsächlich in das "veraltete" Glas nicht mehr schauen will, wenn man das neue einmal gesehen hat?
Nur als Beispiel: Ein neues Leica 10x50 Ultravid HD kostet um die 1700 Euro und ein neues Leica 7x42Ultravid HD um die 1600 Euro (Warum kosten die eigentlich fast gleich?)
In meinem Fall zahle ich jetzt 300 Euro für mein veraltetes, aber immerhin neuwertiges 7x42 Trinovid (@Dominique: Ich habe es durchleuchtet, absolut keine Partikel oder Fettabsonderungen), wo man jetzt natürlich fairerweise etwas draufrechnen muß, weil dieser Preis ja wohl eher Schnäppchencharakter hat. Dennoch, mit realistischen 400-500 ist man ja auch dabei, und für ein topp-erhaltenes Trinovid 10x50 zahlt man um die 700 euro.
Mich würde interessieren, ob in dem Moment, wo man durch ein topp-aktuelles Glas schaut, der Unterschied so deutlich ist, dass der finanzielle Mehraufwand sofort keine Rolle mehr spielt?
Ich habe keine Erfahrung mit solchen Spitzengläsern, ich hänge den optischen Verbesserungen halt immer ein oder zwei Generationen hinterher.
Was meint ihr?
Gruß
Wolfgang
 
Also, beim 7x42 Trinovid ist es bei mir so: Es zeigt eine bunte Sommerwiese in phantastischen Farben, wie gesagt. Allerdings darf man auch nicht verschweigen, dass es zum Rand hin recht deutliche Farbränder zeigt. Wenn man die einmal ausgemacht hat, stören sie einen (mich zumindest). Sieht man dann durch ein Glas ohne oder ohne wesentliche Farbränder, dann geht man ungern zurück...

Die Streulichtunterdrückung ist übrigens auf heutigem, aktuellem Niveau, finde ich.
 
Hallo Wolfgang, hallo Friedel,

Nun Wolfgang, das mit dem Schwaermen kam bei mir erst einige Zeit spaeter. Ich stellte fuer mich fest, dass der Unterschied zu aktuelleren Modellen nicht sehr gross ausfaellt, oder anders ausgedrueckt quasi nur im direkten Vergleich bei absoluter Konzentration und absoluter Ruhe wahrzunehmen ist.

Was Friedel da andeutet kann ich bestaetigen. Bei den aktuellen Leica Modellen sind die Farbraender(die mich nie gestoert haben)in der Form nicht mehr vorhanden. Dafuer leuchten fuer meinen Geschmack die Farben nicht mehr so intensiv. Und hier und da bilde ich mir ein, dass die Aktuellen einen Tick schaerfer abbilden, aber wie gesagt, grenzwaertig, und das auch nur bei der Beobachtung am Tage. Des Nachts unterm Sternhimmel kann ich keinen Unterschied feststellen.

Zu der damaligen Zeit waren die BA/BN im Bereich der Dachkanten nicht zu uebertreffen. Sehr gut war noch das Swarovski SLC 10x50. Die Zeiss Design Selection(10x56) kamen da nicht mit, sie zeigten in gewissen Situationen zu viel Farbe fuer meinen Geschmack.

Die aktuellen S/L/Z moegen wie gesagt ein paar Prozentpunkte besser sein, aber eines ist schon verrueckt, der Preis!
Laut Liste kostete das 10x50 BA damals etwa 2200 DM, das aktuelle Ultravid hier und da schon umgerechnet etwa 4000 DM!!!

Gruss

Mike
 
Hallo Wolfgang und Co. :)
Nun, will man immer alles an den Preis-Leistung-Verhältnis messen? Rationell betrachtet stößt man da schnell an Grenzbetrachtungen. Keine Frage, die sich so beantworten lässt. Diese ist auf jeden höherpreisig ausgezeichneten Artikel übertragbar und somit immer mehr eine Frage der persönlichen Sicht auf die Dinge.
Selbstverständlich sind ältere Gläser "fast" genau so gut, da gibt es doch kaum Zweifel, jedoch steckt in den neuen Ausführungen der neuste Stand der Technik. Dieser wird bezahlt, den hinter ihm verbirgt sich doch der Kostenpool. Ob er dem Anwender dienlich ist, eine ganz andere Frage. Das eine schließt das andere nicht aus, muss sich aber auch nicht zwangsläufig mit ihm verknüpfen. Wenn diese Gegenüberstellung ein Grundsatz wäre, müssten wir doch mehr oder weniger ältere Porros in den Händen halten. Ein SE 8x32 steht doch den neuen HightTech Binos kaum nach.

Ich habe es bereits mehrmals versucht zu erklären, aus meiner Sicht. Die kleinen relativ betrachtet sichtbaren Vorsprünge der neunen Gläser rufen einen hinsichtlich des dahinter stehenden Aufwände große Anstrengungen hervor. F&E muss finanziert werden. In der Optik ist es nun mal so, das marginale Leistungssteigerungen von sagen wir nur zum Verständnis 5% mit 50% Mehrpreis verbucht werden.

Ein 100Meter Läufer benötigt vll. um von 12s auf 11s 5 Monate Sondertraining mit auf ihm angepassten Einheiten, wenn er aber von 11s auf 9,999876476238599056873749 kommen will sind es evtl. 2 Jahre. Aufwand und Nutzen stehen da in keinem für uns logisch nachvollziehbaren Abgleich.

Ferner erwirbt man aber auch mit hochpreisigen Artikeln, so meine Erfahrung in vielen Bereichen, nicht nur die bezahlte Zweckleistung. Schneller Service ab Lager, Kundenbetreuung, Kulanzregelungen, evtl. eine gesunde Mitarbeiterphilosophie, Sozialkompetenz, Projektarbeit und etc. der Hersteller wollen mit finanziert werden. Für mich ein ganz wichtiger Punkt, den ich gerne gegen Aufpreis mit trage. Es ist für mich ein Unterschied, ob ich duch den Kauf eines z.B. chinesichen Glases (ohne Anmaßung) die evtl. damit verbundenen Umweltsünden und Mitarbeiterausbeutungen mit finanziere oder das Geld in ein deutsches Unternehmen stecke, von dem ich (vll. auch nicht zu 100%) die Gewissheit habe, dass dem nicht so ist. Ich finanziere also Leistungen, die sich eben nicht allein in der Abbildung nieder schreiben.

Im übrigen darf ich erwähnen, dass ich kein Leica Fan bin, mehr einer guter Optiken. Da spielt es für mich erst mal keine Rolle ob da Swaro, Zeiss oder Leica oder Nikon drauf steht. Ich hatte von vorgenannten Firmen immer optische Artikel und bei denen bewegt man sich annähernd auf selben Niveau.

Außerdem sollte man sich durch den "nutznießerischen Gebrauchtkauf" (nicht despektierlich gemeint) vor Augen halten, dass man diese doch so hochgelobten Firmen nicht fördert. Wenn sie eines Tages vom Markt verschwinden, darf die Frage nach dem Warum mit diesem Kaufverhalten mit argumentiert werden.

Dann steht da noch die Profilneurose mit "ich will immer das neuste" Die schreit nach der Belohnung des Stammhirns. Warum auch nicht. Legitim allemal.

Fazit?
 
Hallo Dominique,

Was fuer ein Thema :)

Nun, ich bin auch ein Freund von guten Optiken und fuer mich ist ganz klar, dass Qualitaet seinen Preis hat. Wir reden ja hier ueber Glaeser der Klasse 40 - 50(56)mm. Und auch damals waren rund 2000 DM fuer ein 10x50 Glas eine Menge Geld. Und auch in dieser Zeit hat man die von Dir aufgefuehrten Dinge mit finanziert. Aber ganz ehrlich, irgendwo hoert es dann auf. Kuerzlich sah ich den Preis fuer die 50iger Swarovision, ueber 2400 Euro!!!
Das wuerde "ich" nicht bezahlen, selbst wenn ich es koennte. Also bei 1500 - 2000 Euro sollte dann mal schluss sein, und da helfen auch diese oder jene Argumente nicht mehr.

Bezueglich der "Mitarbeiterausbeutungen" braucht man heute nicht mehr mit dem Finger richtung "China" zu zeigen. Hierzulande allgegenwaertig :/

Gruss

Mike
 
Zitat von MikeS55:
...........Aber ganz ehrlich, irgendwo hoert es dann auf. Kuerzlich sah ich den Preis fuer die 50iger Swarovision, ueber 2400 Euro!!! .......

Mike,
ja irre. Ich fand dieses Glas mehr als hervorragend, war auch nicht bereit den VK zu zahlen, darum hab ich nur NEU OVP 1950€ auf der Quittung stehen, da kann ich mit leben.

Vor allem wenn ich in Betracht ziehe, welch durables Gut ich dafür bekomme, was ich vom Auto, Schuhe, Essen............. nicht sagen kann. Rationelle Erklärungsversuche scheitern eh, da es immer eine persönliche Sicht auf die Dinge ist.

Meine Verdrängungsmechanismen funktionieren noch sehr gut, anosnsten würde ich ja irre werden ;) Ab und an sollte man nicht drüber nachdenken, zahlen und gut.

Dafür verzichtete ich auch auf die 4€ Eiskugel im Urlaub ;(
 
4 Euro fuer eine Eiskugel???... :augenrubbel: ...Also bezueglich der Preise die man heute fuer manche, bzw. viele, na im Grunde fuer fast alles bezahlt...aber lassen wir das. Ich frage mich manchmal wirklich ob ich in ein "Wurmloch" gefallen bin. Kann alles nicht normal sein...

Na dann geht es ja noch halbwegs mit Deinem Swaro. Man kann sicher hier und da auch handeln. Ich haette letztes Jahr fuer ein Victory 10x56 FL "nur" 1500 Euro hinblaettern muessen statt etwa 1900 Euro. Uebertraf aber meine derzeitigen und auch damalige Verhaeltnisse.

Ich gebe Dir recht. zuviel nachdenken darf man nicht oder nicht mehr ;)
 
Hallo,

natürlich habt ihr beide recht.
Für mich, der sich ein aktuelles Spitzenglas schlicht und einfach nicht leisten kann, ist es beruhigend zu erfahren, dass die "alten" Gläser ihren Zweck zumindest noch annähernd so gut erfüllen, dass man dem aktuellen Standard recht nahe kommt.
Damit kann ich leben.
Wäre es nicht so, hätte ich ein Problem.......;o))
Danke für eure Ausführungen!

Gruß
Wolfgang
 
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