CHnuschti
Aktives Mitglied
Hmja, nach 3 Monaten Erprobung stelle ich hier mein gegenwärtiger Stand
an Setup dar als Ideenlieferant.
Ausgangslage ist:
- Beobachtung von Wohnung aus, auch der Gartensitzplatz hilft da kaum, nur sehr beschränkt möglich
- Ergo Transportierbarkeit eine der erste Prioritäten
- die dann c) auch noch entweder zu Fuss ober mitm Rad erfolgen soll
Refraktor ist WO Megrez 88/498, in Betriebszustand total ca. 4.5kg und 65cm Länge, zusammengeschoben mit Spiegel 45cm Länge.
Nach Abwägen Gewicht/Ergonomie/Masse hab ich als Montierung der aokswiss VAMO traveler gekauft (1.4kg), als Unterbau das Manfrotto 028 (alte Version bis/vor 1994, nur 1 Auszugsbein, "nur" 3.7kg). Als Sitz dient ein walkstool Höhe 55cm (0.9kg).
Damit kann ich
a) für gleich nebenan das Setup als ganzes einfach über die Schulter nehmen (9-10kg)
b) für etwas weiter ca. 1.5km dasselbe über die Schulter nehmen und dabei mitm Rad dorthinkommen
c) für noch weiter ca. 5km usw. Refraktor+Zubehör in Rucksack nehmen und das Stativ längs aufm Gepäckträger des Rads.
Der VAMO traveler bewährt sich recht gut (hab hier bis 143x), problemos kontrolliert nachschiebbar, recht geschmeidig, gelegentlich mit einer vor- und zurückschieben Technik wenn es etwas anhängt beim anfänglichen verschieben. Klemmkraft ist recht gut dosierbar, Drehung immer noch geschmeidig bei "Dosis" für ohne Rückfallen beim Okularwechsel (hab Okulare bis 0.5kg). Der Widerstand ist auch wirklich zunehmend einstellbar, dahingehend dass nicht nur ein kleiner Klemmbereich zwischen "lose und fest" verbleibt; ein Problem, das ich bei anderen leichten Montierungen gelesen habe. Zur Sicherheit löse ich die Klemmung nach dem Gebrauch, um allfällige (?) plastische Deformationen am Innenleben zu vermeiden. Die Neigung der Montierung lässt sich verstellen um insgesamt ca. 12°.
Das Manfrotto 028 hat eine ordentliche Kurbelsäule Durchmesser 30mm, 48cm verschiebbar, aussenliegende Zahnradbahn. Damit lässt sich (grundsätzlich ...) aus einer einzigen sitzenden Position mit fester Stativhöhe alles von 0 bis 90° abdecken. Wackeldackel ist dabei, je höher gekurbelt je eher, aber erträglich finde ich. Von Manfrotto das einzige mit der Verschiebelänge, alle anderen sind diesbezüglich "untauglich" (z.B. 058, 475, 075, 161, die auch noch mehr wiegen ...) mit vielleicht 20-30cm. Eine Rücklaufbremse ist dabei, hält die 5.5kg drauf alleweil, Höhe fixieren entfällt. Eine solide mechanische Konstruktion, die grundsätzlich kein Spiel irgendwo hat. In der Praxis mit eingegrenztem Beobachtungsausschnitt wird das Stativ bzw. die Auszugsbeine in etwa auf die vorgesehene "Beobachtungshöhe" eingestellt + eben noch etwas Spielraum mit der Kurbel, damit es dann in dem Bereich schnell angepasst werden kann.
Der Walkstool bewährt sich dahingehend, als es allerlei (feste) Sitzhöhen dafür gibt, würde ich genau abklären, also insofern mehr bietet als die Standard 30-40cm Höhe anderer Hocker. Auf flacher befestigter Ebene recht gut, voll im unebenen Naturfeld schon weniger.
Mitm Stativ mit ganz eingefahrenen Ausziehbeine und dem 55cm Walkstool + längeres Delos Okular kommt eine waagrecht 0° sitzende Beobachtung mit 1.80m Körperhöhe gerade so hin.
Beim Stativ kann man allenfalls die 3 Auszugsbeine entfernen, wäre dann nochmals etwa -0.7kg. Oder kürzen. Die Klemmvorrichtung für den Beinauszug ist sehr ordentlich meine ich, es wird ein "loses" 8 cm flächiges Stück an das Rohr gepresst, würde meinen, kein Schwachpunkt wo ein zusätzliches Wackelspiel entsteht.
Hmja, und als Sternkarte ist Skysafari aufm 8 Zoll Tablet auch ein praktischer Gewichtseinsparer. Für manuelles Unterwegssein sehr zuverlässig, wie ich finde. Kompakter gehts wohl kaum, zudem damit auch gesprochene Kommentare aufgenommen werden, die später in Schrift umgesetzt werden.
Neben dem Rigel Quikfinder Leuchtpunktsucher (der Telrad ist hoffnungslos überdimensioniert
) hab mir dann doch noch kürzlich ein 6x30 Sucher von SVBony zugelegt. Dessen einzige Funktion ist eigentlich, kurz und schmerzlos die Orientierung wiederzufinden, die doch gelegentlich abhanden kommt, so dass der Wechsel zurück aufs grosse "Übersichtsokular" entfallen kann. Bewährt sich aber besser als ich gedacht hätte, als sich damit allerlei Objekte direkt ansteuern lassen. Ist den leichten Preis (so und so
) von +300gr damit doch wert.
Zuletzt noch die Okular & Tabletablage, die um das Stativ gehängt wird, auf die ich besonders Stolz bin. Ergonomisches Engineering vom feinsten!
Der Prototyp in Papier für 3 Okulare, danach die "final Version" in Plastik für 4 Okulare mit zusammengeschusterten Behälter der Marke Utz. Diese lassen sich -auch ohne Werkstatt- einigermassen leicht bearbeiten mit Bohren und Sägen, zudem noch leicht mit Messer zurecht "schnitzen".
Beim Rucksack hatte ich noch kurz mit sonm entspr. grossen "Photorucksack" gepröbelt. Nur um dann festzustellen, dass dieser alleine 4kg auf die Waage bringt? Tz. Bin dann auf mein ordentlicher waterproof 0815 "alpin" Rucksack von Deuter zurückgekehrt, der gerade mal 0.65 kg wiegt, damit lässt sich das genauso gut lösen.
Gruss
www.manfrotto.com
www.walkstool.com
www.utzgroup.ch







Ausgangslage ist:
- Beobachtung von Wohnung aus, auch der Gartensitzplatz hilft da kaum, nur sehr beschränkt möglich
- Ergo Transportierbarkeit eine der erste Prioritäten
- die dann c) auch noch entweder zu Fuss ober mitm Rad erfolgen soll
Refraktor ist WO Megrez 88/498, in Betriebszustand total ca. 4.5kg und 65cm Länge, zusammengeschoben mit Spiegel 45cm Länge.
Nach Abwägen Gewicht/Ergonomie/Masse hab ich als Montierung der aokswiss VAMO traveler gekauft (1.4kg), als Unterbau das Manfrotto 028 (alte Version bis/vor 1994, nur 1 Auszugsbein, "nur" 3.7kg). Als Sitz dient ein walkstool Höhe 55cm (0.9kg).
Damit kann ich
a) für gleich nebenan das Setup als ganzes einfach über die Schulter nehmen (9-10kg)
b) für etwas weiter ca. 1.5km dasselbe über die Schulter nehmen und dabei mitm Rad dorthinkommen
c) für noch weiter ca. 5km usw. Refraktor+Zubehör in Rucksack nehmen und das Stativ längs aufm Gepäckträger des Rads.
Der VAMO traveler bewährt sich recht gut (hab hier bis 143x), problemos kontrolliert nachschiebbar, recht geschmeidig, gelegentlich mit einer vor- und zurückschieben Technik wenn es etwas anhängt beim anfänglichen verschieben. Klemmkraft ist recht gut dosierbar, Drehung immer noch geschmeidig bei "Dosis" für ohne Rückfallen beim Okularwechsel (hab Okulare bis 0.5kg). Der Widerstand ist auch wirklich zunehmend einstellbar, dahingehend dass nicht nur ein kleiner Klemmbereich zwischen "lose und fest" verbleibt; ein Problem, das ich bei anderen leichten Montierungen gelesen habe. Zur Sicherheit löse ich die Klemmung nach dem Gebrauch, um allfällige (?) plastische Deformationen am Innenleben zu vermeiden. Die Neigung der Montierung lässt sich verstellen um insgesamt ca. 12°.
Das Manfrotto 028 hat eine ordentliche Kurbelsäule Durchmesser 30mm, 48cm verschiebbar, aussenliegende Zahnradbahn. Damit lässt sich (grundsätzlich ...) aus einer einzigen sitzenden Position mit fester Stativhöhe alles von 0 bis 90° abdecken. Wackeldackel ist dabei, je höher gekurbelt je eher, aber erträglich finde ich. Von Manfrotto das einzige mit der Verschiebelänge, alle anderen sind diesbezüglich "untauglich" (z.B. 058, 475, 075, 161, die auch noch mehr wiegen ...) mit vielleicht 20-30cm. Eine Rücklaufbremse ist dabei, hält die 5.5kg drauf alleweil, Höhe fixieren entfällt. Eine solide mechanische Konstruktion, die grundsätzlich kein Spiel irgendwo hat. In der Praxis mit eingegrenztem Beobachtungsausschnitt wird das Stativ bzw. die Auszugsbeine in etwa auf die vorgesehene "Beobachtungshöhe" eingestellt + eben noch etwas Spielraum mit der Kurbel, damit es dann in dem Bereich schnell angepasst werden kann.
Der Walkstool bewährt sich dahingehend, als es allerlei (feste) Sitzhöhen dafür gibt, würde ich genau abklären, also insofern mehr bietet als die Standard 30-40cm Höhe anderer Hocker. Auf flacher befestigter Ebene recht gut, voll im unebenen Naturfeld schon weniger.
Mitm Stativ mit ganz eingefahrenen Ausziehbeine und dem 55cm Walkstool + längeres Delos Okular kommt eine waagrecht 0° sitzende Beobachtung mit 1.80m Körperhöhe gerade so hin.
Beim Stativ kann man allenfalls die 3 Auszugsbeine entfernen, wäre dann nochmals etwa -0.7kg. Oder kürzen. Die Klemmvorrichtung für den Beinauszug ist sehr ordentlich meine ich, es wird ein "loses" 8 cm flächiges Stück an das Rohr gepresst, würde meinen, kein Schwachpunkt wo ein zusätzliches Wackelspiel entsteht.
Hmja, und als Sternkarte ist Skysafari aufm 8 Zoll Tablet auch ein praktischer Gewichtseinsparer. Für manuelles Unterwegssein sehr zuverlässig, wie ich finde. Kompakter gehts wohl kaum, zudem damit auch gesprochene Kommentare aufgenommen werden, die später in Schrift umgesetzt werden.
Neben dem Rigel Quikfinder Leuchtpunktsucher (der Telrad ist hoffnungslos überdimensioniert
Zuletzt noch die Okular & Tabletablage, die um das Stativ gehängt wird, auf die ich besonders Stolz bin. Ergonomisches Engineering vom feinsten!
Beim Rucksack hatte ich noch kurz mit sonm entspr. grossen "Photorucksack" gepröbelt. Nur um dann festzustellen, dass dieser alleine 4kg auf die Waage bringt? Tz. Bin dann auf mein ordentlicher waterproof 0815 "alpin" Rucksack von Deuter zurückgekehrt, der gerade mal 0.65 kg wiegt, damit lässt sich das genauso gut lösen.
Gruss
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