Leichtes Fernglas bis 500 EUR?

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zutri

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Hallo

Ich möchte mir neben meinem Teleskop ein Fernglas zulegen, damit man auch unterwegs immer beobachten kann und um große Gesichtsfelder zu erreichen. Ich habe schon einiges hier im Forum gelesen, doch bisher noch nicht das richtige gefunden.

Folgendes stelle ich mir vor:
- 7x50, 8x50, 10x50 oder 9x56
- bis 500 EUR
- Brillengeeignet
- möglichst leicht, damit man auch freihändig noch einigermaßen gut beobachten kann (dafür dürfte 10x50 wohl zu stark vergrößern).
- Passendes Stativ/Adapter

Interessant finde ich das Fujinon SX-2. Es bietet eigentlich alles was ich haben will, doch leider ist es so unglaublichs schwer. Ansonsten habe ich hier bisher nur eine Empfehlung für das Minolta Activa 10x50W gefunden. Dies ist ja auch noch schön günstig. Allerdings scheint dies keiner der großen Astrohändler im Programm zu haben.

Toll wäre natürlich auch ein Leica Fernglas. Doch neu ist es mir doch zu teuer und gebraucht habe ich noch nirgendwo ein Angebot gefunden. Bei Intercon Spacetec wird dieses ja auch als 8x50 angeboten. Komischerweise ist auf der Leica Seite nur von einem 10x50 die Rede. Was hat es damit auf sich?
 
Hallo zutri,
bei dem angepeilten Budget sind schon hervorragende Ferngläser zu haben. Ein Hersteller, mit einer sehr großen Produktpalette ist Vixen. Ich persönlich habe ein Vixen Apex (Dachkantglas), mit dem ich sehr zufrieden bin. Das gibt es mit 42 und 50 mm Öffnung und verschiedenen Vergrößerungen und hat einen sehr schönen Einblick (stickstoffgefüllt, also beschlagfrei, innenliegende Fokussierung). Vielleicht käme das ja auch in Frage, gibt`s bei Vehrenberg.
Clear Skies
Roland
 
Hi zutri,

ich kann dir das 7x50 Pentax PCF V empfehlen (habe ich selber). Es erfüllt alle deinen Angaben (MC-Vergütet, BAK4-Prismen) und kostet weniger als 150 Euronen. Super Einblick über das ganz GF mit Brille! Auch das Gewicht bleibt uner 1kg! Einziger Nachteil sehe ich das mit 6,2° nicht gerade große GF (Tunnelblick). Das Bild ist mittig bis 2/3 zum Rand hin scharf danach werden die Sterne zu Striche leicht verformt, was aber zu diesem Preis normal ist und bei der Beobachtung kaum auffällt. Das Minolta 7x50 Aktiva kenne ich nicht, dürfte aber auch sehr gut sein. Allerdings denke ich das es für 500 Euro noch bessere Ferngläser gibt. Bei so einem Preis würde ich jedoch vom Händler eine Testnacht fordern.

Ja, da hatse auch recht 10x50 geht freihändig über längere Zeit schwer, aber die 10x spürst du auf jeden Fall gegenüber 7x. Da haste natürlich ein Dilemma. Deswegen (auch ich habe noch ein 10x50) besitzen viele Strernfreunde 2 oder mehr Feldstecher.

Gruß

Lots
 
Hallo zutri,

mir ist noch nicht ganz klar, was Du wirklich willst. Klar ist:

- großes Sehfeld
- freihändig nutzbar
- für Brillenträger tauglich

Unklar ist:

- Vergrößerung
- Austrittspupille

Hast Du in der Regel einen schön dunklen Sternhimmel? Dann ist ein 7x50 oder 8x50 sinnvoll und mit Gewinn nutzbar. Leidest Du dagegegen eher unter mäßig bis stark aufgehelltem Himmelshintergrund (Stadtnähe), dann ist eine kleinere Austrittspupille von 4-5mm sinnvoller. Infrage käme dann ein 8x40, 10x50 oder auch ein 10x42. Das wäre das erste Entscheidungskriterium.

Für längeres freihändiges Beobachten ist ein 10-fach vergrößerndes Glas eigentlich die Grenze. Nimmt man beispielsweise ein 10x42 Dachkantglas anstelle eines 10x50 Porroglases, so kann man das Dachkantglas wegen der kompakteren Abmessungen und des geringeren Gewichts in der Regel auch ruhiger halten. Noch ruhiger läßt sich ein Glas mit geringerer Vergrößerung halten. Also sollte man sich auch hier für eine Richtung entscheiden: eher 7-fach oder doch 10-fach?

Willst Du das Glas ausschließlich für die Astronomie nutzen? Oder kommen auch andere Anwendungsgebiete tagsüber infrage? Als reines Astroglas ist ein Fujinon 7x50 (oder 10x50) eine sehr gute Wahl. Für die Nutzung am Tag ist die Einzelokulareinstellung allerdings nicht die erste Wahl. Da ist ein Fernglas mit Mitteltrieb wesentlich komfortabler. Was soll es sein? Einzelokulareinstellung oder Mitteltrieb?

Welche weiteren Eigenschaften sollen noch ins Budget passen? Muß das Glas wasserdicht und beschlagfrei sein? Ist Dir ein Porroglas lieber oder bevorzugst Du ein kompaktes Dachkantglas?

Ich denke, wenn Du die Wahl noch etwas einschränken kannst, dann ist es auch leichter, was konkretes zu empfehlen. Bis 500 Euro gibt es schon ein paar gute Alternativen. Um Dir die Wahl etwas zu erleichtern, hätte ich auch noch ein paar Tipps zu Ferngläsern. Auf meiner Homepage gibt es noch etwas mehr zum Thema.

Frank.
Meine Homepage
 
Danke für die Hilfe bisher. Bei Vergrößerung liege ich wie gesagt bei 7-10x. Allerdings werde ich Hauptsächlich unter Dorfhimmel bzw. Stadthimmel beobachten. Daher wäre 10x schon besser, allerdings möchte ich ja Hautsächlich freihändig beobachten können. Daher hielt ich 8x50 für einen Kompromiss (Gibt es auch irgendwo 9x50?).
Das Glas soll ausschließich für die Astronomie verwendet werden. Wasserdicht muss es nicht sein, aber möglichst beschlagfrei. Porro oder Dachkant ist mir eigentlich egal. Hauptsache das Gewicht ist möglichst gering und die Bildqualität möglichst gut.
 
8x50 und 9x50 sind doch schon recht außergewöhnliche Größen, wobei ich jetzt nicht ausschließen will, dass man soetwas bekommt.

Gängig sind:

8x30 (würde ich für die Astronomie nicht empfehlen)

8x40 (für den Anfang schon ganz gut, gibt es sehr häufig als Weitwinkelglas)
8x56 (hohe "Lichtverstärkung", wenn Geld vorhanden, dann evtl. auch als Dachkantmodell erwerben, weil das meist leichter und kompakter ist)
9x63

10x80 und 11x80 habe ich auch schon gesehen, das ist aber mit dem Freihändigen nicht so toll. Geht höchstens für wenige Minuten, danach werden die Arme "lahm".
 
Ein paar Ideen

Hallo zutri,

ich sehe da ein Problem: mir ist kein optisch sehr gutes 8x50 bekannt, welches weniger als (oder um die) 500 Euro kostet. Das Leica Trinovid ist natürlich edel, entspricht aber kaum Deinen Preisvorstellungen. Und nach einem gebrauchten Leica wirst Du 'ne Weile suchen müssen. Wer sich einmal sowas gutes gegönnt hat, verkauft es so schnell nicht wieder. Das 7x50 Fujinon ist auch klasse. Wenn Du aber keinen erstklassigen Himmel hast, dann ist ein 7x50 problematisch. Durch die hohe Lichtstärke wird der Himmelshintergrund recht stark aufgehellt, so daß man viele Deep-Sky Objekte einfach übersieht, welche unter einem Alpenhimmel locker zu sehen wären. Die geringe Vergrößerung verbessert die Sichtbarkeit auch nicht gerade. Dafür ist ein 7x50 unter einem dunklen Himmel ganz fantastisch geeignet, um größere Strukturen in der Milchstraße zu beobachten.

Wenn Du also keinen so tollen Himmel hast, dann würde ich mich eher nach einem Glas mit 5mm Austrittspupille umsehen. Neben einem 10x50 käme da auch ein 8x42 oder was in der Größe infrage. Das neue Fujinon 10x50 ist bestimmt was feines, kostet aber 598 Euro und wiegt satte 1,4kg. Also mir wäre das etwas zu schwer. Dann gibt es noch von Nikon das 10x50 CF WP Tundra für 329 Euro. Allerdings solltest Du unbedingt vorher ausprobieren, ob Dir die ca. 17mm AP Abstand für die Beobachtung mit Brille genügen. Das Einblickverhalten ist individuell sehr verschieden. Der eine braucht wenigstens 20mm AP Abstand, dem nächsten genügen auch 17mm. Zudem hängt das auch vom zu überblickenden Sehfeld ab, bei richtigen Weitwinkelferngläsern sollte der AP Abstand schon bei 20mm liegen. So ein Glas sollte man keinesfalls nach Katalog kaufen, sondern immer vor dem Kauf testen! Wenn es Dich nicht stört, daß das Tundra Made in China ist, dann ist das eine recht preiswerte Alternative. Ein Minolta Activa bleibt natürlich auch noch, schon wegen des komfortablen Einblicks.

Desweiteren könntest Du Dich mal bei den Minox Ferngläsern umsehen. Das 8,5x42 habe ich mal ausprobiert und ich war echt positiv überrascht. Die Verarbeitung ist erstklassig (erinnert beinahe an Leica) und die optische Qualität hat mich für den Preis voll überzeugt. Du mußt nur einen Fotohändler finden, mit dem Du gut handeln kannst. Das 8,5x42 könnte ich bei meinem Händler ohne Probleme für 520 Euro bekommen (Listenpreis ist 669,-). Minox hat jetzt auch ein 8,5x52 (LP 719,-)! Wenn Du Dich zu einer kleinen Erhöhung Deines finanziellen Einsatzes durchringen und gut verhandeln kannst, dann wäre das doch was? Allerdings scheint das Glas so neu zu sein, daß es bei Minox noch keine aktuellen Daten gibt. Ein Anruf bei Minox dürfte aber schnell klären, ob die Daten Dir zusagen (insbesondere wegen der Eignung für Brillenträger) und ob das Glas schon lieferbar ist. Und zum Schluß sind natürlich auch die Pentax PCF V Modelle eine Überlegung wert. Das Sehfeld ist zwar nicht gerade riesig, dafür ist der Einblick für Brillenträger sehr gut.

Frank.
 
Re: Ein paar Ideen

Hi,

also jetzt mal so ganz doof gefragt: Bei der Diskussion um Stadt- und Landhimmel, Hintergrundaufhellung und Austrittspupille geht es doch am Ende nicht wirklich darum, ob man 5 oder 7 mm Austrittspupille hat, sondern darum, wieviel Licht am Auge ankommt. Und es gibt unterschiedlich helle Ferngläser, wobei meist die helleren auch die teureren sind. Ich hatte heute ein paar Olympus-Gläser in der Hand (kann die genauen Typen und Daten jetzt nicht angeben), da gab es ein 10*40 (oder so) für rund 220 Euro, das war trotz des kleineren Objektivdurchmessers deutlich heller als das 10*50 aus dem gleichen Hause für rund 100 Euro.

Würde sich die AP-Frage nicht äußerst preiswert lösen lassen, wenn man einfach ein billigeres, weniger transmissionsstarkes Fernglas nimmt? Dann könnte man bei der Gelegenheit auch gleich die 7- oder 10fach-Frage lösen, indem man einfach beide kauft. Und immer noch Geld übrig. Natürlich nicht so prestigeträchtig, aber...

Oder habe ich irgendwas Wichtiges falsch verstanden?

Gruß
Ralf C.
 
Re: Ein paar Ideen

> Würde sich die AP-Frage nicht äußerst preiswert lösen lassen, wenn man einfach ein billigeres, weniger transmissionsstarkes Fernglas nimmt?

Hallo Ralf,

mit der unterschiedlichen Helligkeit bei gleich großer AP hast Du ja nicht ganz unrecht - geben tut es das und solche Unterschiede sind sogar die Regel, wenn man preiswerte und sehr teure Gläser vergleicht. Ob man mit einem billigen Fernglas (oder zwei oder drei ?) dann besser fährt, würde ich mal bezweifeln. Wenn bei gleich großer AP bei einem Modell weniger Licht aus dem Okular ins Auge wandert, dann muß die Differenz ja irgendwo bleiben. Bei billigen Gläsern wird ein Teil schlicht nicht durchs Glas gelassen (der Gründe gibt es mehrere) und ein anderer Teil geistert als Streulicht durchs Fernglas. Das kostet aber nicht nur Bildhelligkeit sondern äußert sich auch auch negativ im Kontrast. Wer je einmal ein Zeiss Dialyt oder Leica Trinovid mit einem Bresser oder ähnlichem verglichen hat, der wird wissen was ich meine. Zeiss und Leica sind nicht nur deshalb so teuer, weil Zeiss oder Leica draufsteht. Nun ist Kontrast in der visuellen Deep-Sky Beobachtung nicht gerade die Eigenschaft, auf die man gern verzichten würde. Will man lichtschwache Objekte (vielleicht noch an der Wahrnehmungsgrenze einer Fernglasoptik) beobachten, dann sollte auch der Kontrast zwischen Himmelshintergrund und Objekt stimmen. Wenn alles grau in grau ist, dann war zwar das Fernglas besonders billig, aber jedermanns Sache ist das bestimmt nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />. Und letztendlich glaube ich nicht, daß sich Binofreaks ein Zeiss oder Leica Glas kaufen, weil es prestigeträchtig ist. In der Regel liegen die Gründe in den optischen Eigenschaften <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.

Frank.
 
Hi,

ich habe letztens mal beim Händler probeweise durch ein Leitz Trinovid 8 x 32 geschaut, seit dem bin ich mir nicht mehr so sicher, ob man wirlich die 50 mm Objektive benötigt, um vernünftige Großfeldbeobachtungen zu machen. Einfach genial die Brillianz des Bildes. Du musst die Gläser Deiner engeren Wahl vor dem Kauf unbedingt testen, die Unterschiede sind wirklich enorm. Außerdem machts Spaß.

Gekauft habe ich dann ein anderes 8 x 32 Glas (monetäre Gründe). Der entscheidende Vorteil: Unheimlich leicht, man kann es sehr lange halten, es nimmt keinen Platz weg. Die AP von 4 mm ist noch akzeptabel.

Noch ein Tipp: Schau Dich mal in der Jägerszene um, da gibts ab und an gute Zeiss oder Leica Gläser gebraucht. Hab da mal ein Zeiss 15 x 60 für 850 Euronen bekommen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> Die Herren sind aber meistens nicht internetfähig => Fachzeitschriften nach Anzeigen durchforsten.

Viele Grüße
Andreas



 
Re: Ein paar Ideen

Ich habe inzwischen noch ein wenig gelesen und tendiere inzwischen zum Olympus EXPS I 8x42. Dies sollte freihändig kein Problem darstellen und kostet bei joki-foto.de 203 EUR. Das Minox 8,5x42 habe ich für 585 EUR gefunden. Das ist zwar etwas über meiner 500EUR Grenze, aber wenn der Unterschied zum Olympus deutlich ist, würde ich das auch bezahlen. Kann mir da jemand weiterhelfen?
 
Olympus EXPS I

Hallo zutri,

das EXPS I ist auch eine gute Idee! Schau mal hier in die Diskussionsrunde. In den Antworten zum Thema Olympus EXPS I findest Du einige Statements zu den Gläsern. Das Minox wirkt insgesamt etwas edler und könnte schon fast als "Leica-Verschnitt" durchgehen. Den direkten Vergleich beider Optiken (Olympus und Minox) habe ich zwar noch nicht machen können, bin mir aber sicher, daß der Unterschied nicht so groß ist, wie der Preisunterschied vermuten läßt. Ein gutes Dachkantglas ist immer deutlich teurer wie ein in der optischen Leistung vergleichbares Porroglas. Um die Leistung des Olympus EXPS I im Dachkantdesign zu bekommen, müßtest Du schon um die 400 Euro auf den Tisch legen. Das beste ist, Du suchst Dir einen Händler, der die Modelle auf Lager hat. Bei uns gibt es die EXPS I Modelle z.B. bei Karstadt und die Minox Gläser beim Jagdausstatter (Kettner). Ohne Probeguck würde ich mir allerdings keins der Gläser zulegen.

Frank.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Olympus EXPS I

Nun habe ich das Problem, dass scheinbar niemand das Olympus EXPS I 8x42 hat. Im Internet habe ich nur joki-foto.de gefunden. Doch der scheint mit 203 EUR ziemlich teurer zu sein. Jedenfalls gibt es das größere 12x50 EXPS I woanders für 194 EUR (fotokoch.org).
Vor Ort habe ich auch alle Foto und Optik Läden gefragt. Die hatten allesamt die EXPS I Serie gar nicht in ihrem Katalog sondern immer nur ältere Olympus Modelle.
 
Re: Olympus EXPS I 10x42

Hallo Zutri,

ich hatte vor einem Monat fast die selbe Frage wie du, nur
mit einem kleineren Budget <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> . Am Ende stand mein Ent-
schluss mir das Olympus EXPS I 10x42 zu anzuschaffen, al-
lerdings war meine Auswahl stark eingeschränkt, weil ich wie du auf die Brille angewiesen bin.
Wenn du dir den Thread anschaust, den Frank weiter oben
verlinkt hat, dann siehst du, dass mir dieses Fernglas sehr empfohlen wurde, weil es eine gute Optik, gute Verar-
beitung und eine AP-Schnittweite von 18,4 mm hat, also brillenfreundlich ist. Wegen der AP Schnittweite muss du
aufpassen, dass du das EXPS I nicht mit dem EXPS verwech-
selst, denn die Reihe hat zwar ein gößeres Gesichtsfeld,
aber eine brillenunfreundliche AP Schnittweite von, glaube
ich, nur 11 mm (um auch Haralds Frage zu beantworten).
hoffe das hilft dir weiter.

Gruß Estrella
 
Steiner

> Was hälst Du von dem Steiner (letzter Link)?

Hallo Harald,

kann ich nix konkretes zu sagen. Im allgemeinen halte ich von Steiner recht wenig. In meinen Augen sind viele Gläser für das, was sie bieten, einfach zu teuer. Ich habe schon so oft mangelhafte Verarbeitungsqualität bemerkt (sichtbare Klebstoffreste, unsauber angebrachte Gummierung, Schrammen an dem vielen Plastik, was da verarbeitet wird), das ich so was für den Preis nicht akzeptieren würde. Dazu kommt die wirklich nur durchschnittliche Optik vom 8x32 Wildlife und 8x42 Rocky, welche ich mal testen durfte, so daß ich um Steiner neuerdings einen großen Bogen mache <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Zu den zwei Steiner Modellen schau mal auf meine Homepage (unter Astronomie -> Erfahrungsberichte -> "Auf der Suche nach einem guten 8x40 Fernglas"). Auch sind manche "Features" von Steiner Modellen nicht mein Ding (wie der Sports Autofocus oder die auf bestimmte Beobachtungssituationen abgestimmten Vergütungen). Ich denke schon, daß Steiner auch gute Gläser baut, nur hatte ich die wohl noch nie in den Fingern.

Frank.
 
Zwei hab ich noch

> Im Internet habe ich nur joki-foto.de gefunden. Doch der scheint mit 203 EUR ziemlich teurer zu sein.

Wie wäre es mit 179,- bei Foto Maier oder 149,99 bei Foto Erhardt ? Dann käme noch Versand hinzu, aber viel preiswerter wird's kaum gehen. Du solltest aber vorher klären, ob Dir der Augenabstand (Abstand zwischen beiden Augen) genügt. Bei Olympus geht es da mit ca. 70mm als größtem Abstand etwas knapp zu (für große Köpfe). Bei Problemen mit dem Glas sollte eine Rückgabe eigentlich unproblematisch sein. Wenn Du bei Dir vor Ort wirklich keinen Händler findest, dann mußt Du halt doch online bestellen. Geh bei Foto-Erhardt aber sicher, daß Du auch das EXPS I bekommst. Die Homepage ist nicht immer die aktuellste und die Minibilder unter EXPS zeigen noch die alten Modelle. Steht aber EXPS I da, so sollte das auch klargehen.

Frank.
 
Re: Zwei hab ich noch

Frank: Danke für die Links. Foto Erhardt hat sogar eine Fliale in der Nähe. Werde morgen mal dort anrufen. Übrigens gibt es dort auch ein Minola Activa 8x40W für 189 EUR. Allerdings ist es bei deinem Test ja nicht besonders gut weggekommen. Lohnt es sich daher überhaupt beide zu vergleichen?
 
Re: Zwei hab ich noch

Hallo zutri,

vergleichen lohnt sich immer. Was bei meinem "Test" rausgekommen ist, sollte Dich nicht zu sehr kümmern. Jeder sollte sich sein eigenes Urteil bilden. Ich setze meine Prioritäten vielleicht gänzlich anders, als Du das tun würdest. Zudem hat jeder seine eigenen Vorstellungen von Randschärfe, Einblickverhalten, Handling, etc. Das Minolta hätte den Vorteil des größeren Sehfeldes und des wasserdichten Gehäuses, das Olympus hat wohl die bessere Schärfe (vor allem auch die bessere Mittenschärfe). So richtig helfen kann ich Dir bei Deiner Wahl nicht, da mußt Du selbst durch <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Sonderlich begeistert hatte mich das 8x40 Activa allerdings nicht, da hast Du recht. Aber wie gesagt, das ist nur meine ganz private Meinung. Außerdem hatte ich ja die erste Variante (die mit den Gummiaugenmuscheln) zum Test. Vielleicht sind die neuen Gläser in der Schärfe besser? Da hilft nur ausprobieren.

Frank.
 
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