Leichtes Spiegelteleskop gesucht

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AstroBrot

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Hallo zusammen,

Ich würde mir gerne ein Teleskop mit rund 1000mm oder mehr Brennweite für die Fotografie von Gasnebeln und Galaxien zulegen. Aufgrund der Brennweite und weil ich nicht mehr als 1500€ ausgeben möchte kommt wohl eher ein Reflektor in Frage.
Es sollte allerdings noch auf meine iOptron GEM28 Montierung passen. Diese fasst bis zu 13 KG. Da will ich natürlich so weit drunter wie möglich bleiben.
Jetzt habe ich schon Reflektoren mit 1000mm gesehen die nur 350€ kosten und eben welche mir gleicher Brennweite für 2000€. Kenne mich allerdings noch nicht mit Reflektoren aus. Worauf muss man hier achten, dass Bildee mit guter Auflösung und guter Sternenabbildung raus kommen?
Als Kamera würde ich die Omegon 571c nutzen. Also eine gekühlte farb Astrocam mit APS-C Sensor.
 
Hi,
egal welcher Reflektor es wird: 1000mm und eine GEM28 lassen sich für die fotografier meiner Meinung nach nicht kombinieren. Selbst Newtons aus Carbon sind da noch zu schwer / haben einen zu großen Hebel. Der Preisunterschied kommt wahrscheinlich bei denen, die du gesehen hast durch das Öffnungsverhältnis zu stande. F4 Newtons haben zwar mehr Licht-Sammel-Vermögen, kosten aber deutlich mehr. Ich besitze nur einen Newton (Skywatcher 150PDS) und kann den (bzw. genrell die PDS Baureihe) nur empfehlen. Für eine gute Sternabbildung brauchst du in jedem Fall noch einen Komakorrektor. Ein kleines Extra wäre noch ein Blendenring, den du aber auch nachträglich in deinen Newton einbauen kannst.

CS

Aron
 
Da kann ich Aron nur zustimmen. 150/600 F/4 oder 130/650 F/5 Newton mit Comakorrektor. Zu viel Brennweite ist gerade am Anfang viel zu schwierig zu beherrschen. Für Planeten kann man immernoch eine 2x Barlow nutzen, für dann F/8 bzw F/10, was ein hervorragendes Sampling am Planeten mit der genannten Cam ergäbe.
Justagewerkzeug nicht vergessen, die ist beim Newton überlebenswichtig, vor allem bei den Blenden/Öffnungsverhältnisse über die wir hier reden.

LG
Olli
 
Also einen Refraktor mit 540mm hab ich ja schon. Oder meint ihr ich soll erstmal mit wenig Brennweite bei Reflektoren beginnen?
Dann brauch ich also erstmal eine neue Montierung für mindestens 1500€ um mit einem Reflektor zu arbeiten? ?
Also so Weine wie die EQ6 R Pro?

Ich seh schon das wird wieder teuer...
 
Wesentlich mehr Brennweite geht dann leider erst mit größerer Montoerung befürchte ich :(.
Ich habe lange den 750mm Newton auf einer EQ5 gehabt. Das geht - aber ist schon sehr grenzwertig.

CS
 
Hallo Brot?

RC = Ritchey Chretien

Wäre vielleicht eine Alternative, wenngleich auch diese Teleskope mittlerweile absurd verteuert wurden...

Viele Grüsse

Markus



PS: Schreibe doch mit deinem Vornamen, dann kann man sich viel besser unterhalten ;)
 
Also einen Refraktor mit 540mm hab ich ja schon. Oder meint ihr ich soll erstmal mit wenig Brennweite bei Reflektoren beginnen?
Dann brauch ich also erstmal eine neue Montierung für mindestens 1500€ um mit einem Reflektor zu arbeiten? ?
Also so Weine wie die EQ6 R Pro?

Ich seh schon das wird wieder teuer...
Moin,

das wichtigste am Teleskop ist die Montierung.
Und wenn Du bei 1000mm fotografieren willst wirst Du in den Apfel beißen müssen.
Und egal ob Newton, RC oder sonstwas, das wird im Sinne des Wortes was größeres, auch bei Transport und Aufbau.

CS Jörg
 
Hallo Jörg,

der RC-Sechs-Zoll lässt sich durchaus auf eine NEQ-5 schnallen... Da dürfte Brots GEM 28 nicht überfordert sein, vielleicht bewältigt jene auch den Acht-Zöller... (+ Reducer?) Carbon-Versionen gibt es auch...

Wäre vielleicht eine Alternative, die Obstruktion berücksichtigend...

Viele Grüsse

Markus
 
Moin,

den Sechszöller fänd ich jetzt einen zu geringen Fortschritt, nicht wegen der Brennweite, sondern dar Auflösung. Und der 8er wäre mir da schon zu große, auch WEGEN der Brennweite, vom Gewicht her könnte eine sehr leichte Bauweise vielleicht gehen, da die Länge ja nicht so ein Problem ist wie beim Newton. Schwierig.

CS
Jörg
 
Also der hier (TS Optics RC f/8)
Hätte jetzt nur 6,2 KG.
Aber recht viel Brennweite. Die wird dann wahrscheinlich aber wieder zum Problem oder?
Ich schätze mal je mehr Brennweite, desto weiter sollte man unter dem maximalen Zuladungsgewicht bleiben.
Schließlich muss die Führung dann um so stabiler laufen.

LG
Julian
 
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