Leichtgewicht-Spiegel

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

PeterSurma

Aktives Mitglied
Hi,

niemand kann was sagen zu Spiegeln in Leichtgewichtsbauweise (2 Scheiben mit Rippen dazwischen) ? Wie steht es da mit Steifheit/Stabilität ?

Ts ts, gibt's ja gar nicht !
...
Na ?

Peter
 
Hallo Peter

Spiegel in Leichtbauweise sind ja nicht ganz neu, gab's bei Schott schon vor mehr als 10 Jahren. Zerodur in Sandwich-Bauweise, wobei das Sandwich in Form von Honigwaben ausgeführt wurde. Es wurden damals unterschiedliche Technologien ausprobiert: Ausfräsen der Waben und Zusammenkleben. Ausfräsen dürfte für den Amateur wohl nicht in Frage kommen... Kleben dürfte Probleme mit Spannungen verursachen (weshalb das wohl auch von den Profis nicht weiter verfolgt wurde). Ich habe das nicht weiter verfolgt, aber die Tests damals waren vielversprechend und sind dann aber der aktiven Optik zum Opfer gefallen. Dafür sind solchermaßen versteifte Spiegel nämlich unbrauchbar...
Ich kann mich noch erinnern, dass bei Schott ein solcher Wabenspiegel als Demo-Objekt rumlag. Das waren nur ein paar Wabenwände beschädigt. Ob man den vielleicht haben kann ? Hatte so ca. 1 m Durchmesser udn war natürlich nicht geschliffen.

Gruß,

René
 
Ciao Chris,

interessant, obwohl ich lieber gekauft hätte als selbstgemacht. Oh Mann, man gräbt sich immer tiefer, man macht die Montirung selbst, dann das Teleskop, dann den Spiegel, dann den Spiegelrohling... Irgendwann giess ich noch das Glas selbst in Form und den Sand dafür hol ich aus dem Bergwerk. Das Leben ist dennoch nur endlich...

Nichts für ungut ! :-) Interessant ist die Technologie allemal. Aber wie gesagt, ich wüsste vor allem gern von Erfahrungen mit den fertigen Spiegel.

- optische Qualität (auch unter Neigung in 3D Richtungen, parallaktisch !)
- Auskühlung schneller ?
- Verbiegungs-Steifheit ?
- Gewichte ?

Schöne Grüsse,
Peter
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben