Leitrohr wie richtig befestigen??

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Engl_Thomas

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Hallo Sternfreunde

Wir verwenden zum guiden ein seperates Leitfernrohr (102/1000mm Refraktor). Dieser wird mittels Leitrohrschellen auf einen entsprechenden Stern eingestellt (jeweils 3 um 120° versetzte Kunststoffschrauben). Leider zeigt aber die Praxis, dass bei bestimmten Stellungen sich das Leitfernrohr doch leicht bewegt.
Nun gibt es vom Wolfi z.B. diese Alternative . Jetzt würde mich interessieren, ob entweder jemand Erfahrungen zu diesem Teil hat, oder eine entsprechende Selbstbaulösung realisiert hat, die auch funktioniert.

CS
Tom
 
Hallo Tom,

wieviel Brennweite willst du denn Nachführen, was für eine Kamera hast du und guidest du manuell oder automatisch?

Gruß

Matthias
 
Hallo Tom,

also ich habe bisher ein ähnliches Teil wie das von TS in Gebrauch gehabt, nämlich eine Tangentialverstellung von Vixen. Darauf habe ich eine MTO Russentonne sitzen. Musste aber mittlerweile feststellen, dass das nicht funktioniert, da nicht steif genug. Und da Euer Leitrohr doch deutlich schwerer ist und vor allem einen deutlich größeren Hebel hat als die Tonne, würde ich das Experiment mit dem Teil von TS nicht wagen, zumal es ja auch nicht gerade ein Schnäppchen ist. Könnte mir vorstellen, dass es mit kleineren Geräten funktioniert, aber nicht mit einem 4" f/10 Refraktor.
Ich habe im Forum Astrofotografie kürzlich einen ähnlichen Thread eröffnet, bei dem ich auch um Meinungen zum Thema "Leitrohrschellen oder Exzenter" bat. Vielleicht wäre der Exzenter (z.B. von Gerd Neumann) was für Euch. Dann könntet Ihr Euren Refraktor mit den normalen Rohrschellen fest montieren und das Gesichtsfeld des Teleskops mit dem Exzenter abfahren. Habe aber keine eigenen diesbezüglichen Erfahrungen.

Schöne Grüße
Joachim
 
Hi Matthias und Joachim

wieviel Brennweite willst du denn Nachführen, was für eine Kamera hast du und guidest du manuell oder automatisch?

Das Aufnahmefernrohr hat rd. 1100mm, und die werden manuell nachgeführt. Deshalb ist der Refraktor auch mit einer 2x Barlow bestückt, was ja soweit genau genug funktioniert, wenn nicht vor allem bei südlichen Deklinationen dieser Drift auftreten würde.

Joachim: Wir hätten für dieses Teil auch nur für einen umgebauten 80/400mm Refraktor verwendet, der insgesamt 2kg wiegt, aber dennoch eine Brennweite von kanpp 1,6 Metern zur Verfügung hat. Wolfi gibt ja 5kg "Zuladung" an. Allerdings hast Du mit dem Preis vollkommen Recht, weswegen ich dies auch nicht auf Luft kaufen würde. Allerdings frage ich mich die ganze Zeit, ob man dies nicht im Selbstbau realisieren kann.

LG
Tom
 
Hallo Tom,

Wenn du keinen Exzenter nutzen möchtest, dann wären vielleicht auch die Leitrohrschellenschellen von VTSB etwas für dich. Die sind wahrscheinlich stabiler als Deine mit Kunststoffschrauben.

Gruß

Matthias

 
Hallo Tom,

ich würde auch zu den stabilen Leitrohtschellen raten.
Ich habe einen 80m in meinen Schellen und kann damit prima arbeiten, ohne das sich was verstellt.
Diese Micrometerverstellung macht auf mich keinen guten Eindruck!

Gruß
Torsten
 
Hallo Tom,

warum probierst du es nicht mal mit Metallschrauben ?)
Die gibts für ein paar Cent im Baumarkt...

Ich habe die Erfahrung gemacht das die "Wanderung" umso stärker wird je fester man die Schrauben anzieht. Daher lasse ich sie jetzt immer recht locker, gerade so fest das das Rohr nicht durchrutscht.

CS, Lars
 
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