Leitz 15x60

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sehraltes

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Hallo erst einmal,
bin neu hier!
Diese Seite zu finden war schon schwierig, einen Beitag schreiben zu können, eine lange Suche!
Was soll`s, ich komme aus der Fotoecke, hab von Minolta Analog ein wenig Ahnung. Ich möchte mir ein Fernglas gönnen, Euro 19,90,-- ist nicht mein Ding. Da Minolta und Leica div. mal kooperiert haben, die Minolta-Sachen immer(meine Meinung)---Preis-Leistung--- Spitze waren, die Japaner GUTES noch verbessern konnten, nun meine Frage:
Mir ist ein Fernglas Leica/Leitz Wetzlar 15x60 aus vermutlich den 60ziger Jahren angeboten worden, bei ebay nichts im Angebot, Googlen hat mich nicht weitergebracht!!! Was kann ich für dieses Teil geben???? Keine Ahnung, aus meiner Foto-Erfahrung raus ist das ein "geiles Teil", in der Dämmerung eine tolle Abbildung, "knackscharf"!!!!
Der Mensch möchte aber auch einen "knackscharfen" Preis haben, meine Erfahrung ---meistens---, "watt nix kost, iss auch nix" ???? Da ich ein Faible für älter Sachen habe, eben "Die gute Qualität" mit Gebrauchsnutzen, wo noch kein "Rotstift-Mensch" die Produktion verbilligt hat, schätze, haddere ich etwas. "Schwall, wer kann dazu etwas sagen? Vorab besten Dank
Gruß
Martin
 
Hallo,

auf der Seite von Peter Abrahams gibt es eine Tabelle in der alle? Leitz-Ferngläser bis zum Konstruktionsjahr 1996 aufgelistet sind.

http://home.europa.com/~telscope/binotele.htm

Was ein derartig altes Glas (Konstruktionsjahr 1932) heute noch zu leisten vermag kann ich nicht zu beurteilen, ich gehe aber davon aus, daß ein moderneres Glas, wie das nicht mehr gebaute Zeiss 15x60 und das 15x60 Nobilem von Docter nicht nur wegen der verbesserten Vergütungen deutlich leistungsfähiger ist.


CS

Roland Krebs
 
Hallo Martin,
beim Leitz 15x60 handelt es sich um das sogenannte Campoforit.
Es ist ein Fernglas mit sehr scharfer Abbildung, aber leider einem kleinen Gesichtsfeld.
1.)Vor dem Kauf testen ob die Justierung der beiden Optiken zu einander in Ordnung ist.
Eine Seite auf einen Stern scharf stellen, die andere Extrafocal.
Befindet sich der scharfe Stern in der Mitte der unscharfen Scheibe ist die Justage o.k., wenn nicht, Finger weg.
2.) 15 fache Vergrösserung kann mit freier Hand nicht mehr ruhig gehalten werden,
du must Dir im Klaren sein daß dieses Fernglas
bei astronomischem Einsatz nur mit Stativ befriedigend funktioniert.
Mit freundlichem Gruß, Gerd
www.bksterngucker.de
 
Hallo Martin,

diese alten Leitz Fernglaeser sind eher etwas fuer Sammler und nicht besonders leistungsfaehig nach heutigen Masstaeben. Die Verguetung ist veraltet, dadurch verliert man Helligkeit und Kontrast, und das Sehfeld ist bei diesem Modell auch nicht gross. Falls es denn ein Fernglas dieser Groesse sein soll (nur auf Stativ zu benutzen), dann wuerde ich auch eher zu einem Docter Nobilem (ehemals Zeiss Jena) 15x60 raten, oder sogar zu einem Fujinon 16x70 FMT-SX. Falls es eher fuer den Handgebrauch sein soll, dann sind 10x50 besser geeignet, maximal 12x50.

Ist es denn fuer die Astronomie gedacht, oder eher fuer Landschaftsbeobachtungen?

Gruss,
Holger
 
Hallo Gerd und Holger,

die Angabe für das Gesichtsfeld des 15x60 beträgt 4,6° entsprechend 69°, was doch schon richtig schön weitwinklig ist. Bei den weniger stark vergrößernden Gläsern der Leitz-60er-Serie aus dieser Zeit wird es bei geringeren Vergrößerungen mit dem Gesichtsfeld erwartungsgemäß immer enger, daß 8x60 hat schon einen echten Tunnelblick (48°).
Das 10x60-Glas dieser Serie war nach Hans Seeger übrigens das Lieblingsfernglas von Hermann Göring.

CS

Roland Krebs
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Roland,

stimmt, 4.6 Grad sind ja viel fuer ein 15x - man muss halt rechnen koennen :-) Das Leitz hatte also ein ordentliches Sehfeld, aber dennoch: Wenn ich viel Geld fuer ein Fernglas ausgeben muesste, mit dem ich aktiv beobachten will, dann wuerde ich auf jeden Fall ein moderneres Geraet kaufen. Das alte Leitz ist, wie auch die guten alten Zeiss Porros, mal nett durchzusehen, aber ein Nikon/Fujinon dieser Tage bringt mehr an Kontrast und Helligkeit.

Gruss,
Holger
 
Hallo,
vielen dank für die schnellen Antworten.
Ich möchte mehr Landschaft, sorry --- das Teil zum Autorennen mitnehmen. Heuto habe ich das Teil nochmal in der Hand gehabt, geprüft --- absolut neuwertig --- kein Glaspilz ---- keine Abschürfungen. Für meine Zwecke wird das Fernglas bestimmt reichen? Vermutlich werde ich auch kein "Geld verbrennen", der Wert wird mit Sicherheit nicht fallen! Eigene Erfahrung --- Digitalkamera vor knapp 3Jahren für € 800,-- gekauft, Wert heute knapp € 100,-- !!!
Mein "altes" gebrauchtes "Minolta/Rollei/Metz-Zeug" hat nie an Wert verloren, teilweise 30-40Jahre alt, funktioniert tadellos.
!!! Das Wichtigste überhaupt --- was darf ich günstig (nicht billig)eingekauft für das Teil geben ???
Vorab besten Dank
Gruß
Martin
 
Hallo,
hier nochmal. Sorry, ich stehe mehr auf das ²alte Zeug" in einer Ledertasche/Köcher. Mit Sicherheit sind moderne Spitzengläser besser, mal so bei ebay/"auf Jagdseiten" gesurft, da kann man leicht € 1500,-- aufwärts ausgeben. Da will ich nicht hin, lieber ein altes gutes Glas, als ein neues Mittelklasseglas für um die € 500,-- - 600,-- .
Das ist bestimmt nicht besser, wird auch niemals Liebhaberstatus erlangen?
Gruß
Martin
 
Hallo Martin,

sicherlich ist ein derart (mindestens 43 Jahre) altes Fernglas gerade in einem guten Zustand eher für Sammler geeignet.

In dieser italienischen Zeitung aus dem Jahr 2000

http://64.233.183.104/search?q=cache:OX9...5x60"&hl=de

verlangt ein italienischer 15x60-Besitzer für sein Fernglas 500000 Lira (Schriftgrad vergrößern und Bildschirmlupe benutzen), was damals 500 DM entsprach. Viel mehr würde ich auch für ein neuwertiges Glas nicht ausgeben.

CS

Roland Krebs
 
Hallo Martin,

vor ein paar Wochen habe ich eines der grösseren Leitz-Ferngläser gesehen, das
für so um die 400,- Euro angeboten wurde. Ich glaube, daß es ein 10x60 war.
Aber vielleicht ist das ja trotzdem als Anhaltspunkt brauchbar.
Das von Holger Merlitz erwähnte Fujinon 16x70 ist mit Sicherheit aber auch eine
solide und wertstabile Lösung, die noch den Vorteil hat daß das Risiko wegen
der Garantie weitaus geringer ist.

Viele Grüsse
Jürgen
 
Hallo Martin,
ich kann Deine Liebe zu einem guterhaltenen alterwürdigen Fernglas sehr wohl nachvollziehen.
Es sind Produkte aus einer Zeit als die Bezeichnung "Manufaktur" der Herstellungsstätte noch gerecht wurde.
Ich besitze selbst ein Zeiss West 10x50 von 1967 und ein Meopta 12x60 von 1963.
Moderne Ferngläser der Spitzenklasse sind bezüglich Vergütung diesen wohl überlegen.
Aber was unter 1000 Euro kostet muss sich dagegen immer noch warm anziehen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />.
So denke ich ist ein Betrag von 200-300 Euro immer angebracht ,
wenns mich zwickt und es ein wirklich schönes Teil ist ,
würde ich auch noch einen oder zwei Scheine mehr ziehen.
Ich hoffe Du bekommst es zu einem moderaten Preis, ich wünsche Dir dann viel Freude damit.

Mit freundlichem Gruß, Gerd
www.bksterngucker.de
 
Hallo Roland,
Peter Abrahams Page kenn ich wohl,
das mit den 4,6°Gf wusste ich nicht mehr aus dem Gedächtnis.
Ich hatte bei einem Bekanntem die Gelegenheit durch ein solches Glas,
nun hoffentlich richtig geschrieben " Campofortit" zu schauen.
Das Gf kam mir nicht so gross vor <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />.
Ich kann mich aber sehr wohl an eine ausgezeichnete Abbildungsgüte erinnern <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/appl.gif" alt="" />.
Mit freundlichem Gruß, Gerd
www.bksterngucker.de
 
Hallo,
kann man denn so ein 15x60 Campofortit mit
Eigenmitteln selbst justieren?
Falls das nötig sein sollte, natürlich.
Ich nehme an, dass die Anfrage sich auf das
Glas --> eBay-Nr: 5827167751 bezieht.
Gruss
Axel
 
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