Anette_Aslan
Aktives Mitglied
Liebes Astrovolk!
Als ich am Morgen des 17. November so gegen 5h aufwachte, schaute ich durchs schräge Dachfenster gen Südost und der Leo stand kurz vorm Meridian. Welch eine Freude, da weiss man, dass es auch irgendwann mal einen Frühling geben wird, wenn auch noch weit, weit weg. Doch plötzlich nahm ich in der Lichtersuppe des abnehmenden Mondes, der genau im Zenit stand irgendwie Strichspuren wahr und bong, kam es mir, dass müssen doch die Leoniden sein? Kaum dass ich mich versah kamen gleich noch weitere hinterher, leider musste ich mich anstrengen, doch man konnte sie wahrnehmen. Ei, sagte ich mir, die kommende Nacht ist ja eh die traditionelle Leonidennacht, dann nichts wie raus. Ich bin dann heute Morgen um 4h mit ätzendem Schweinehunderingkampf siegreich aus dem Bett hervorgekrochen, um bei minus 3 in den Garten zu gehen und freudig auf die Leoniden zu warten. Hm, nix und wieder nix. Absolut keine auszumachen. Derweil nutzte ich aber die ZEIT UM mit Dobsi den Saturn zu beäugeln und oih.....der Ring ist nun tatsächlich zu, mein erster Anblick seit dem vergangenen Frühsommer. Ein Strich, der dem Saturn durch die Rechnung geht....oder vielmehr uns. Nun denn, magere Zeiten kommen da auf uns zu.
Ach es war herrlich, den Morgenmond so kristallklar zu betrachten und zu sehen, wie Spica in der Jungfrau im Osten dem Siruis im Südwesten Paroli bot. Eine trockenkalte Nacht, der der Föhnwind am Vorabend schön die Feuchtigkeit herausdunstete. Kleine Föhnschiffchen aus Nordwest vom Wienderwald herkommend (Altocumulus lenticulairs) kündigten schon an, dass wir klare Durchsicht erwarten dürften und so war es in der Tat. Solche Linsenwolken sind gute Vorboten für trockene Luft, Linsen, die uns Astroleuten ja immer lieb und recht sind, nicht wahr?
Grüssle von Anette
Als ich am Morgen des 17. November so gegen 5h aufwachte, schaute ich durchs schräge Dachfenster gen Südost und der Leo stand kurz vorm Meridian. Welch eine Freude, da weiss man, dass es auch irgendwann mal einen Frühling geben wird, wenn auch noch weit, weit weg. Doch plötzlich nahm ich in der Lichtersuppe des abnehmenden Mondes, der genau im Zenit stand irgendwie Strichspuren wahr und bong, kam es mir, dass müssen doch die Leoniden sein? Kaum dass ich mich versah kamen gleich noch weitere hinterher, leider musste ich mich anstrengen, doch man konnte sie wahrnehmen. Ei, sagte ich mir, die kommende Nacht ist ja eh die traditionelle Leonidennacht, dann nichts wie raus. Ich bin dann heute Morgen um 4h mit ätzendem Schweinehunderingkampf siegreich aus dem Bett hervorgekrochen, um bei minus 3 in den Garten zu gehen und freudig auf die Leoniden zu warten. Hm, nix und wieder nix. Absolut keine auszumachen. Derweil nutzte ich aber die ZEIT UM mit Dobsi den Saturn zu beäugeln und oih.....der Ring ist nun tatsächlich zu, mein erster Anblick seit dem vergangenen Frühsommer. Ein Strich, der dem Saturn durch die Rechnung geht....oder vielmehr uns. Nun denn, magere Zeiten kommen da auf uns zu.
Ach es war herrlich, den Morgenmond so kristallklar zu betrachten und zu sehen, wie Spica in der Jungfrau im Osten dem Siruis im Südwesten Paroli bot. Eine trockenkalte Nacht, der der Föhnwind am Vorabend schön die Feuchtigkeit herausdunstete. Kleine Föhnschiffchen aus Nordwest vom Wienderwald herkommend (Altocumulus lenticulairs) kündigten schon an, dass wir klare Durchsicht erwarten dürften und so war es in der Tat. Solche Linsenwolken sind gute Vorboten für trockene Luft, Linsen, die uns Astroleuten ja immer lieb und recht sind, nicht wahr?
Grüssle von Anette