Lichtenkecker 90/1300

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cygnusx1

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Hallo,

habe den Fraunhofer von meinem Opa geerbt. Er war Feinmechaniker und hat den Refraktor mit Lichtenknecker 90/1300 Objektiv nebst unglaublich schwerer paral. Montierung selbst gebaut. Ich kann mit dem Gerät nichts anfangen und wollte mal höhren, was ich dafür verlangen könnte. Er hat sich wirklich große Mühe mit dem Gerät gegeben. Es sind sogar Holzkisten für den Tubus und die Okulare dabei. Die Okulare selbst sind von geringer Qualität denke ich. Die mechanik ist allerdings höchst stabil und gut gearbeitet.

Würde mich freuen wenn jemand antwortet obwohl es sicher schwer einzuschätzen ist, was ich dafür verlangen kann.

Danke

Andre
 
Hallo, für eine gute Lichtenknecker-Optik findet man sicherlich jemanden, die/der dafür einen angemessenen PReis bezahlt.

Um deine Frage beantworten zu können, solltest du ein oder mehrere Fotos von der Ausrüstung einstellen, damit man sieht, was dein Opa fabriziert hat.

Tom
 
Verrät mir jemand, wie ich die bilder hier hochladen kann?

Hallo Andre,

am besten sollten die Bilder auf einer öffentlich zugänglichen Seite lagern (z.B. arcor.de, bilder-hochladen etc.).

Dann rufst Du das Bild auf und kopierst die Bildadresse, in dem Du z.B. mit der rechten Maustaste draufklickst. Daraufhin wird abhängig vom Browser ein sog. Kontextmenü aufgerufen, wo man die Funktion 'Bild-Adresse kopieren' oder so ähnlich anwählen kann.

Oberhalb des Editierfensters zum Schreiben eines neuen Beitrages oder einer Antwort findest Du an dritter Stelle von links ein Symbol eines Blattes mit einem Eselsohr und drei bunten Figuren (Kreis, Dreieck, Quadrat).

Dort draufgeklickt, woraufhin sich ein Fenster öffnet, wo Du die Bildadresse reinkopieren kannst, z.B. mit der Tastenkombination 'Strg + v' oder wiederum mit rechter Maustaste und 'Einfügen'. Mit Ok bestätigen und das war's. Am besten noch mit der Vorschaufunktion kontrollieren.

Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich gewesen.

Gruß
Je

Link zur Grafik: http://www.astronomie.de/buttons/home-old.gif
 
Hi,

die Bilder sind recht beeindruckend. Hast Du auch ein Foto von dem Objektiv? Und eine Gesamtansicht wäre auch hilfreich.

Schönes Teil auf jeden Fall, verscherble es nicht zu günstig!

Am besten, Du behältst es ganz, es ist doch ein sehr persönliches Erbstück; in 10 Jahren würdest Du Dich ärgern, es verkauft zu haben.

Viele Grüße
Andreas
 
Ich würde es sehr gern behalten ... da ich aber gerade promoviere und das geld knapp wird werde ich mich wohl von dem teil trennen müssen.
 
Hallo,
da kann ich dem Andreas nur zustimmen. Behalte die Teile, wenn du verkaufst wirst du dich irgendwann grün und blau ärgern.

Gruß
Ralf

PS: ich spreche(schreibe) das aus Erfahrung. :mauer:
 
Die Frage ist halt ob es sich lohnt es zu verkaufen ... wenn es nur zwei oder dreihundert euro bringt behalte ich es selbstverständlich...

in welchem rahmen bewegt es sich denn ... eine grobe einschätzung würde mir reichen
 
An deiner Stelle würde ich es behalten, da es wahrscheinlich nicht viel Geld bringt und wegen der Herkunft von deinem Opa für dich ein nettes Erinnerungsstück ist. Der Verkauf würdest du irgendwann möglicherweise bereuen.


Ein 90 mm Fraunhofer bringt nicht sooo viel Geld und deines ist möglicherweise nicht mal mit den heutigen Okularen kompatibel -> Hat es einen 1 1/4 Zoll Tubus?
Die Montierung sieht nett aus, besonders der Polblock. Sie hat aber offenbar keine Feineinstellung in der DEC-Achse. Es ist nicht zu sehen, wie die Achsen gelagert sind. Geschieht das bereits mit den sichtbaren Blöcken oder befinden sich in den Röhren Kugellager, die von außen nicht sichtbar sind?

Vom praktischen Standpunkt wird jemand mit einem Vixen 90mm L Refraktor und einer Vixen SP oder GP besser dastehen.

Tom
 
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Hallo,

da liegst Du ganz falsch, es bewegt sich sicher im Bereich von 1.000 bis 2.500 Euro. Das sieht mechanisch alles sehr fein aus, der Zustand des Objektivs wäre halt noch wichtig.

Du hast Dein Studium sicher nicht begonnen, weil Dein Opa Dir das Teleskop vererbt hat, oder? Überlege es Dir mit dem Verkauf genau. Am besten vier Wochen gar nix machen und dann nochmal nachdenken.

Viele Grüße
Andreas



 
ich werde morgen nochmal neue Fotos reinstellen ...

1000 € wären natürlich super ... ich schick dir morgen mal den neuen link der bilder ...

lieben gruß und noch nen schönen abend
 
Andreas, vielleicht hast du recht aber solche Geräte wurden in den 30'er bis 80'ern zuhauf gebaut. Die Dec-Achse sollte schon irgendeine Feinstellung haben. Man hat häufig mit Klemmblöcken aus Holz oder Metall, starken Federn und einer Stellschraube gearbeitet, um die DEC-Achse ein paar Grad nach links oder rechts stellen zu können. Sowas fehlt an diesem Teleskop. (Zumindest kann ich nichts erkennen) In der dargestellten Ausstattung müßte es authentisch aus den ersten Jahrezehnten des letzten Jahrhunderts zu sein, um etwas wertvoller zu sein. Wer bis zu 2500 Euro in einen alten Refraktor anlegt, kann dafür schon einen guten Unitron (bzw. Polarex) Refraktor mit ähnlicher Öffnung auf parall. Montierung und Zubehör ergattern.

Tom
 
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