R_Andreas
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Hallo Leute,
was macht man so an einem trüben Sonntag Nachmittag, wenn man etwas kränkelnd und lustlos rumhängt? Richtig - man greift sich den70/700 Lidl/Meade Refraktor vom Sohnemann und geht endlich die schon lange vorgenommene Optimierung an. Bisher haben mir Schärfe und Kontrast noch nicht so richtig zugesagt, die erste Maßnahme vor einigen Monaten, das Entspannen des Objektivs durch Lockerung der Taukappe brachte keine entscheidende Verbesserung.
Also, kurzerhand wurde das Gerät mit 45facher Vergrößerung auf Nachbars Dach gerichtet und ein ziemlicher Schreck durchfuhr mich, als ich das milchige und etwas unscharfe Bild sah. Am Nachthimmel fällt das gar nicht so auf, wie am Tage!
Als erstes hab ich mal das Objektiv demontiert und geschaut, ob die Linsen nicht verkantet und richtig zueinander angeordnet sind. War alles ok, mal abgesehen von der primitiven Objektivhalterung. Bei der Gelegenheit wurden die Linsenkanten geschwärzt und die Fassung nicht mehr ganz so fest aufs Rohr montiert.
Als nächstes hab ich dann die Blende aus dem Okularauszugsrohr entfernt und das letzte Stück vom Rohr, welches über die Zahnstange hinausreicht (ca. 3 cm), abgesägt. Schon lange hatte ich den Verdacht, dass diese beiden Teile den Strahlenkegel vignettieren. Interessant ist übrigens, dass im Tubus zwei Metallblenden sitzen, die gut positioniert sind. Ein Pluspunkt für das Billiggerät.
Trotz allem, diese Maßnahmen brachten noch keine sichtbare Bildverbesserung.
Als letztes viel mir ein, dass ich noch Samtfolienreste von der Auskleidung meines Dobson übrig hatte. Kurzerhand hab ich die in das wirklich stark glänzende OAZ-Rohr geklebt. Der Tubus selber ist ziemlich stumpf lackiert, da sah ich kein Verbesserungspotential.
Wieder ein Blick aufs Dach: Ein klares, scharfes, nicht mehr milchiges Bild <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Fazit: Flaue Bilder beim Lidl sind im glänzenden OAZ-Rohr begründet!
Viele Grüße
Andreas
was macht man so an einem trüben Sonntag Nachmittag, wenn man etwas kränkelnd und lustlos rumhängt? Richtig - man greift sich den70/700 Lidl/Meade Refraktor vom Sohnemann und geht endlich die schon lange vorgenommene Optimierung an. Bisher haben mir Schärfe und Kontrast noch nicht so richtig zugesagt, die erste Maßnahme vor einigen Monaten, das Entspannen des Objektivs durch Lockerung der Taukappe brachte keine entscheidende Verbesserung.
Also, kurzerhand wurde das Gerät mit 45facher Vergrößerung auf Nachbars Dach gerichtet und ein ziemlicher Schreck durchfuhr mich, als ich das milchige und etwas unscharfe Bild sah. Am Nachthimmel fällt das gar nicht so auf, wie am Tage!
Als erstes hab ich mal das Objektiv demontiert und geschaut, ob die Linsen nicht verkantet und richtig zueinander angeordnet sind. War alles ok, mal abgesehen von der primitiven Objektivhalterung. Bei der Gelegenheit wurden die Linsenkanten geschwärzt und die Fassung nicht mehr ganz so fest aufs Rohr montiert.
Als nächstes hab ich dann die Blende aus dem Okularauszugsrohr entfernt und das letzte Stück vom Rohr, welches über die Zahnstange hinausreicht (ca. 3 cm), abgesägt. Schon lange hatte ich den Verdacht, dass diese beiden Teile den Strahlenkegel vignettieren. Interessant ist übrigens, dass im Tubus zwei Metallblenden sitzen, die gut positioniert sind. Ein Pluspunkt für das Billiggerät.
Trotz allem, diese Maßnahmen brachten noch keine sichtbare Bildverbesserung.
Als letztes viel mir ein, dass ich noch Samtfolienreste von der Auskleidung meines Dobson übrig hatte. Kurzerhand hab ich die in das wirklich stark glänzende OAZ-Rohr geklebt. Der Tubus selber ist ziemlich stumpf lackiert, da sah ich kein Verbesserungspotential.
Wieder ein Blick aufs Dach: Ein klares, scharfes, nicht mehr milchiges Bild <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Fazit: Flaue Bilder beim Lidl sind im glänzenden OAZ-Rohr begründet!
Viele Grüße
Andreas