LIDL "PowerCube" im Test - Aktuelles Angebot!

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Rincewind

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Hallo,

habe mir heute Nachmittag bei Lidl für unglaubliche 14,90€ eine Powerstation "PowerCube" geholt und sie gleich zerlegt.

Meine Kommentare und Bilder findet Ihr unter:

meiner Homepage

Wer sich das Teil für die Versorgung seiner Nachführung (meist 5V) oder fürs Notebook oder was weiss ich holen will, sollte meine Seite vorher besser lesen.

PS: Das Ding ist nur für "Indoor-Use" zugelassen *ggg*

 
Moin Max...denke nichts anderes war zu erwarten - oder?
Hab mir das Teil ebenfalls zugelegt, da ich es einfach als tragbare 12V-Batterie verwenden möchte und ebenfalls gleich auseinandergebaut.
Hatte noch ein gutes Ladegerät mit einstellbarer Ladeschlußspannung von Graupner da.
Man kann es aber nicht hinten in dem, mit "DC Input" bezeichneten Eingang verwenden, da es dort nicht läd.

Direkt am Zigarettenanzünder, hinten an den beiden Buchsen oder vorne an der rechten Buchse 12V 1A funktioniert er.
Ergo muß die rechte 12V 1A Buchse direkt an der Batterie sein - mein Multimeter zeigte auch die direkte Batteriespannung.

Sag mal Max, gibt es so "mehrkanalige Multispannungsregler" ohne viel Beschaltung drumrum?
Festspannungsregler können ja nur eine Spannung und z. B. der L200 oder der LM 317 ist variabel aber nur 1-Kanalig.

CS

Ekkehard
 
Hi Ekkehard,

ja, ich würde das Graupner-Ding hinten an die Schraubklemmbuchsen anschliessen.

Spannungswandler im Low-Cost-Bereich sind alles Längsregler, die die restliche Spannung verbraten.

Besser sind Schaltwandler, die allerdings immer einen Controller und eine Spule benötigen.
Diese machen aber immer über 80% Wirkungsgrad und sollten immer an die Last angepasst werden.
Daher macht es nur Sinn, sie direkt in die zu betreibenden Geräte fest einzubauen und diese dann mit 10-24V zu versorgen.

PS: Wann gehts mal wieder spechteln?
 
Hi Max,

hab mir schon gedacht, daß diese preiswerten Regler nur verbraten, denn die werden ja nun ziemlich warm <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" />

Spechteln - Klaaar <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Wenn Sicht, kann´s losgehen!
Meld dich ggf. einfach, meistens hab ich Zeit!

CS

Ekkehard
 
Hallo,

Hmm, also das mit den Dioden ist natürlich billig gemacht, allerdings würde auch ein normaler Längsregler die restliche Spannung verbraten...und einen (besser gesagt, 3) DC-DC-Wandler wären dann doch etwas hoch gegriffen für ein Teil, das 20.- Euro oder so kosten soll.

Zum Ladegerät, diesen Billig-Steckernetzteilen aus Fernost traue ich nicht über den Weg, jede Wette, das da mehr wie 12V rauskommen...eher so 14-15 V, je nach Belastung.
Insofern ist das "im Prinzip" eine Ladeschaltung, ist der Akku leer, zieht er ziemlich Strom und das Steckernetzteil geht auf 12,5 V runter, wird er dann voller, zieht er weniger Stron und das Steckernetzteil geht mit der Spannung hoch...schlußendlich pendelt sich das dann irgendwo zwischen 14 und 15 Volt ein, wenn der Akku voll ist...=> Ziel erreicht.

Sicher ist das eine üble Lösung, aber bei meinem "Powerpack" funktioniert sie seit 3 Jahren einwandfrei...die ersten paar Male allerdings unter Multimeter-Überwachung in der Garage, im Falle der Akku mal Dampf ablassen will <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Moins!
Ich hab´mir gestern auch so ein Teil gekauft (hauptsächlich für die Belüftung des Spiegels mit 12V-Lüfter).
Gibt es denn die Möglichkeit, die Original-"Spannungsverbrateplatine" rauszuschmeißen und was besseres einzubauen?
Entwickeln könnte ich sowas nicht, aber Teile kaufen und den Lötkolben schwingen, das wäre möglich...
 
Hallo Max,

habe mich auch mit dem Cube versorgt. Gut, der 'Indooruse' geht wohl auf europäische oder besser gesagt deutschte VDI-Richtlinien zurück, da das Gehäuse für diese Verordnungen nicht ausreichend gekapselt ist und somit für Outdoor die nötigen Gewährleistungen entfallen sollen, bzw, das Gerät für den spritzwassergeschützten Campingbetrieb gedacht sein soll. Na gut, im strammen Regen soll auch *unsere* Anwendung des Gerätes nicht stattfinden, von daher 'don't worry' <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Mehr zu schaffen macht mir, wie schon meine Vorredner angesprochen haben, die verfügbare Gesamtkapazität, die mit abnehmender Stromaufnahme auch abnehmenden Wirkungsgrad zeigt, zudem die noch nicht ausgesprochene Lebensdauer der Dioden, die Überkapazitäten sinnlos verbraten sollen. Gibts bastel- oder kaufbare Alternativen, die man in das bestehende Gehäuse integrieren kann?
(wir reden hier von *MIR* einem Lötkolbenschwinger fürs absolut Grobe, keinesfalls filigrane Schaltungen beherrschend)

Mein aktuelles Fallbeispiel:
Von den mannigfaltigen Stromsorten benötige ich lediglich 6V und 12V, wobei letzteres wohl die wenigsten Probleme bereitet. Wäre für 6V ein vernünftiger Spannungsregler sinnvoller? Welche Lebensdauer einer Akkuladung ist bei originalbenutzung zu erwarten, wenn die Last 0,7A beträgt?
 
Hallo,

Wäre für 6V ein vernünftiger Spannungsregler sinnvoller? Welche Lebensdauer einer Akkuladung ist bei originalbenutzung zu erwarten, wenn die Last 0,7A beträgt?

Auch ein normaler Spannungsregler verbrät den Rest der Spannung in sich und erwärmt sich daher...gegenüber den Dioden besteht lediglich der Vorteil, das die Regelung besser ist und die Wärmeabfuhr, da man an einen Spannungsregler leichter einen Kühlkörper montiert bekommt.

Mehr Unterschied besteht nicht, alles andere benötigt einen Schaltregler, der macht im Prinzip aus den 12V Input erstmal eine Wechselspannung, transformiert diese über einen Transformator auf 6V runter und richtet das wieder gleich. Solche Schaltungen gibts, die haben dann durchaus einen Wirkungsgrad von 80-90%, d.h. da gehen dann wirklich 12V, 1A rein und 6V, 1,8A raus, z.B. Leider kosten solche Schaltungen gemeinhin mehr als die ganze Powerbox....

Bei einer Last von 0,7A lebt der 7Ah-Akku nominell ca. 10 Stunden (7Ah/0,7A=10h). Nominell deswegen, weil Bleiakkus eine absolute Tiefentladung (und das wäre das) nur schlecht wegstecken, d.h. man kann das machen, allerdings nur einige Male und dann geht der Akku kaputt...will man länger dran Freude haben, sollte man bei 50% Entladung aufhören, das wäre hier also nach ca. 5h. Danach baldmöglichst wieder laden und nicht halb entladen irgendwo "gammeln" lassen, das bekommt Bleiakkus nämlich auch nicht.
 
Re: Schaltregler in EINFACH!

Hallo,

für alle, die mal einen "echten" Regler mit mehr als 90% Wirkungsgrad wollen:

Schaut mal auf die Seite von National Semiconductor unter:

Overview

Dort sucht Euch den entsprechenden Wandler aus.
Meine Empfehlung sind die "Simple Switcher", die ein 5-Pin Gehäuse TO-220 ähnlich den Linear-Reglern haben.
Als externe Komponenten sind nur noch eine Spule, Diode und Kondensator notwendig. Wenn er eistellbar sein soll noch zwei Widerstände.

Sucht Euch einen Regler aus, der Euren Strom-Anforderungen gerecht wird. Als Beispiel hier der
LM2575

Dimensioniert nicht zu hoch, denn der Wirkungsgrad ist bei dem angegeben Strom am höchsten und fällt bei weniger Strom wieder ab!

Im Datenblatt
findet Ihr die Schaltung und Beschreibung.
Mit der -ADJ (Adjustable) Version könnt Ihr verschiede Ausgangsspannungen einstellen.
Alles im Datenblatt auf Seite 11 beschrieben.

Der Regler kostet auf der Seite 0,98$. Bestellen könnt Ihr sowas bei Conrad, RS, Reichelt, Westfalia oder dem lokalen Elektronik-Fuzzi um die Ecke. Vielleicht versucht Ihr auch direkt "Samples" zu bekommen. Wer fuchsig ist, schaffts ;-)

Ach ja, eine Simulation ist auch möglich, wenn Ihr Euch bei NSC regisiriert, da müsst Ihr gar nicht mehr rechnen.
Mit dem "WebBench" Design Tool gehts ganz einfach.

Das spuckt die fertige Schaltung aus.

So und nun viel Spass beim basteln.
Bei Rückfragen könnt Ihr Euch gerne melden.
 
Hallo Frank,

Bei einer Last von 0,7A lebt der 7Ah-Akku nominell ca. 10 Stunden (7Ah/0,7A=10h).

Jau, soweit ist mir das schon klar, da aber über diese Diodenschaltung ebenfalls Leistung verbraten wird, hätte mich interessiert, wie lange der Lidlakku unter diesen Bedingungen bei 0,7A Last halten wird...über den Daumen gepeilt.

Die Praxis dazu wird aber eh so aussehen, daß ein Akku in Betrieb ist, während sich ein zweiter Akku am KFZ-Bordnetz 'ausruht', Tiefentladung ist daher eigentlich nicht zu befürchten.

 
Hallo,

das in den Dioden Leistung verbraten wird, ändert an der Laufzeit in diesem Falle nichts:

Dein Verbraucher zieht zwar 0,7A Strom, erhält aber nur 6V, weil der Rest (6V) an den Dioden abfällt. (Abfallen soll)

Das heißt, dein Verbraucher hat eine Leistung von 6V * 0,7A = 4,2 Watt, und dieselbe Leistung wird an den Dioden umgesetzt, da sie vom selben Strom (0,7A) durchflossen werden und an ihnen ebenfalls 6V abfallen.

Dem Akku wird dann die Leistung von 8,4W (4,2 W Verbraucher + 4,2 Watt Dioden) entnommen, was bei 12V wieder genau die 0,7A ergibt (8,4W/12V)

Insofern verkürzt sich die Laufzeit des Akkus nicht.

Das Problem bei dieser Schaltung ist, das obwohl der Verbraucher nur 4,2W braucht, dem Akku 8,4W entnommen werden.
Über einen Spannungskonverter (eben die Chips, die der andere Kollege erwähnt hat) könnte man die 6V aus den 12V erhalten, ohne dabei 6V zu verbraten. Da würde dann der 12V Akku wirklich nur mit 4,2W oder (4,2W/12V=) 0,35A belastet werden, wenn dein 6V-Verbraucher angeschlossen wird.

Bei der verwendeten Schaltung (oder auch wenn sog. Längsregler verwendet werden) ists dagegen so, das für die Laufzweit immer gilt: Akkukapazität (Ah) / Stromaufnahme (A), egal an welchem Spannungsabgriff der Verbraucher angeschlossen wird.

Zum "Ausruhen" des zweiten Akkus noch eines, wenn im Auto der Motor nicht läuft, dann wird ein angeschlossenes PowerPack defacto nicht geladen, da es ebenfalls ein 12V-Akku ist. Wenn du also auf einer längeren Session bist, dann lädt sich der zweite Akku im Auto nicht wieder (nennenswert) auf, während der erste am Scope hängt. Um ihn wirksam zu laden, müßtest du dir einen Wandler von 12V auf 230V zulegen (kostet inzwischen auch nicht mehr sooo viel) und dann den Akkupack über sein 230V-Netzteil laden. Ein solcher Wandler ist eh zu empfehlen, da man damit auch mal ein Laptop versorgen kann. Witzigerweise ist es inzwischen bei den meisten Laptops billiger, sich so einen Wandler zu kaufen (z.B. von Conrad) als die oftmals sündteueren 12V-Car-Adapter der Laptop-Hersteller. Wenn du an einen solchen Wandler ein normales 6V-Netzteil anschließt, hast du defacto einen besseren Wirkungsgrad als mit der Dioden-Verbratschaltung.

Wenn man also an ein solches PowerPack viele 6V-Verbraucher hängen muß / will, dann kann es sinnvoll sein, erstmal per Wandler aus den 12V normale 230V Wechselstrom zu machen und von dort wieder über gute Steckernetzteile die gewünschten Spannungsebenen zu erzeugen. Der nette Nebeneffekt ist dabei, das die so erzeugten Spannungen alle potentialfrei zueinander sind, d.h. es kommt nicht zu unerwünschten Massebrücken. Manche Montierungen vertragen es z.B. nicht, das die ST-4-Eingänge gegen dasselbe Potential schalten wie sie selbst betrieben werden, auch bei manchen Laptop-Monti-Kombinationen (AFAIK STAR2000 zusammen mit G11-Montierungen) wird warm empfohlen, Laptop und Monti aus getrennten Akkus zu versorgen.
Bei dieser Konstruktion haben alle Geräte ihr eigenes Netzteil, und so ist diese Forderung automatisch mit erfüllt.
 
Hallo Frank,

Dein Verbraucher zieht zwar 0,7A Strom, erhält aber nur 6V, weil der Rest (6V) an den Dioden abfällt. (Abfallen soll) [...]

Jab, hätte ich den Gedanken zu Ende gedacht, wäre ich wohl auch drauf gekommen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Gut, es geht bei mir hier nicht um wahllos viele Verbraucher, da man ja seltenst sämtliches Equipment ins Feld führt, sondern immer nur eine bestimmte Auswahl, sodaß eigentlich ein Akku reichen sollte, der zweite eben mal Ersatzweise dabei ist. Zum Laden habe ich zu Hause schon ein intelligentes Ladegerät, das bisher auch den großen Stromkoffer klaglos und in überschaubarer Zeit geladen hatte. Der 220V Konverter ist damit aber nicht völlig vom Tisch, bei längeren Einsätzen, z.B. Wohnmobil/Teleskoptreffen ist das dann doch schon eine Überlegung wert.

Merci für die ausführlichen Erklärungen.
 
Re: LIDL "PowerCube" als Retter in der Not

hab mir natürlich auch so eines gekauft für Astro-Zwecke. Aber den ersten Test hat es heute nachmittag als Retter in der Not bestanden:

die Batterie vom Rasentraktor war leer, Anlaser tuckerte nur noch im 2-Sekunden-Takt, Rasen musste aber dringend gemäht werden, also hab ich ein altes Stromkabel hinten an die Schraubverschlüsse vom Lidl-PowerCube und an die Batterie-Pole vom Rasentraktor angeklemmt, Zündschlüssel gedreht, Anlasser startet, Motor läuft, Kabel vom PowerCube abgeklemmt und Isolierband um die Enden rum (von der Batterie konnte ich ja nicht abklemmen, sonst wär das Ding ja wieder ausgegangen), Rasen gemäht, alles Bestens
 
Re: Wirkungsgrade: Richtig rechnen!

Hallo,

möchte nochmal was generelles zu den Wirkungsgraden von Schaltznetzteilen, auch die Wandler von 12V DC auf 230V AC sagen:

Die meisten billigen Steckernetzteile sind nicht primär getaktet, sondern haben einfach einen Trafo und sekundär wieder einen billigen Längsregler.
Solche Netzteile haben max. 60% Wirkungsgrad.

Schaltest Du davor dann einen Wandler von 12V DC auf 230V AC, so hat dieser wieder (im allerbesten Fall) einen Wirkungsgrad von 75%.

Jetzt verhält es sich so, das Wirkungsgrade nicht addiert, oder Mittelwerte gebildet werden, sondern MULTIPLIZIERT werden.

D.h. bei einer solchen Anwendung 12V DC -> 230V AC -> 6V DC
mit zwei Wandlern wären es 0.6 * 0,75 = 0,45

Also hättest Du 45% Wirkungsgrad mit den zwei Wandlern, die natürlich zusammen mind. 40€ kosten.

Toll! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Mit nem einfachen Vorwiderstand oder den Dioden, die die Hälfte der Leistung verbraten hättest Du 50% Wirkungsgrad.
Und das für ein paar Cent.

Also etwas Vorsicht mit der Wandelei :-)
Das oben genannte ist nur ein Beispiel, wie man sich verrechnen kann, natürlich gibt es auch primär getaktete Steckernetzteile...

Am besten ist es, wenn jeder Gerät an 10-16V DC läuft und einen eigenen internen Wandler erhält, der genau auf die Leistung des Gerätes abgestimmt ist. Damit erreicht man locker über 90%.

Und wenn mans einmal verstanden hat, so einen Schaltregler zu basteln, lässt es sich ja beliebig kopieren - in jedes Gerät.

Gruss und CS
Max
 
Re: Wirkungsgrade: Richtig rechnen!

Hallo,

Also ganz so isses nicht, zumindest sagen meine Messungen etwas anderes aus. Moderne Trapezwandler von 12V auf 230V erreichen Wirkungsgrade von 90% und mehr, gemessen allerdings bei rein ohmscher Last (Glühbirne). Gerade wenn man einen kleineren Wandler hat (100-200W), den man mit z.B. 60W Glühbirne oder Lötkolben schön ausnutzt, kommt man leicht auf über 80% Wirkungsgrad.

Steckernetzteile haben zugegeben einen etwas geringeren Wirkungsgrad, wie du aber auf die Aussage kommst, die hätten immer maximal 60%, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es gibt inzwischen übrigens auch "Steckernetzteile", die im Prinzip einen Schaltwandler enthalten, ähnlich wie PC-Netzteile. Dabei soll der Wirkungsgrad Werte von über 70% erreichen. (Und kleiner sind die Dinger auch noch.)

Wie man Wirkungsgrade berechnet, krieg ich gerade noch so hin, keine Angst....und selbst bei deiner Rechnung liegt die Kombination mit 12V-230V Wandler nebst Steckernetzteil bei fast 50%, ist also gar nicht so schlecht. Die Chance, das man bei etwas besseren Werten (größeres Steckernetzteil, z.B.) die 50% der Verbratschaltung überflügelt, besteht also durchaus.

Völlig verloren hat die Verbratschaltung übrigens, wenn man 3V braucht, denn dann fällt ihr Wirkungsgrad auf 25%, und diesen Wert übersteigt wohl jede Wandlerkombination...

Ein 230V-AC-Wandler bietet darüberhinaus eben noch die Chance, auch mal das Laptop dran zu betreiben oder das Handy oder den Lötkolben, etc....zum Abbauen macht z.B. eine Leuchstoffröhre, wie sie in Werkstätten verwendet wird, durchaus Sinn gegenüber dem eher punktförmigen Licht einer Taschenlampe. Sicher gibts das alles auch als 12V-Version, aber warum zwei Versionen anschaffen...
 
Re: Frage zu LIDL "PowerCube"

Hallo,

in der Gebrauchsanweisung zum Lidl PowerCube steht

"Vorsicht ! Laden Sie den Accu erst auf, wenn die rote LED "Leer" leuchted. Anderfalls kommt es zu einer Tiefenentladung, wodurch Akkus üblicherweise erheblich an Ladekapazität verlieren"

Frage: stimmt das ? Ich hab immer gedacht, Blei-Gel-Akkus sollte man wie Autobatterien möglichst oft nachladen, eigentlich immer im möglichst vollen Zustand halten ? Da ist doch ein BleiGelAccu drin und kein NiCd-Accu...

Ich bitte um Aufklärung
 
Re: Frage zu LIDL "PowerCube"

...also der Satz macht keinen Sinn - ich schätze, die habe die Übersetzung per Computer gemacht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" />

Also eine Tiefentladung bekomme ich doch nur, wenn ich zu lange entlade. Somit macht das Wort "erst" keinen Sinn.
Richtig muß es heissen:

Laden Sie den Accu auf, wenn die rote LED "Leer" leuchted. Anderfalls kommt es zu einer Tiefenentladung, wodurch Akkus üblicherweise erheblich an Ladekapazität verlieren.
Soviel zur Gebrauchsanweisung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />

Zur Tiefentladung von Bleigel-Batterien hab ich mal gegooglet und folgendes gefunden:

Zwar sind Tiefentladungen auch bei Gel-Batterien zu vermeiden, grundsätzlich gelten sie jedoch als tiefentladesicher und lassen sich danach wieder aufladen

und

Blei - Säure - Batterien machen bei Tiefentladung schon mal für immer schlapp, bei den EXIDE Gelbatterien darf das schon mal passieren.

Also denke ich, daß man sich bei roter Leuchte nicht gleich in die Hosen machen muß, andererseits die LIDL aber auch nicht ständig mit roter Leuchte betreiben sollte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Gruß

Ekkehard
 
Re: Frage zu LIDL "PowerCube"

Hallo,

Da würde ich sagen, das ist so falsch formuliert...hat evtl. den Hintergrund, das das Ladegerät bzw. die Ladelektronik keine Abschaltung durchführt und sich so der Hersteller nicht sicher ist, ob das Gespann PowerCube - Ladegerät nicht evtl. mal irgendwann den Akku doch überlädt.

Normal sollte man Bleizellen nach jeder tieferen Entladung, also sobald es in die Gegend auf 20% Entnahme geht, möglichst bald wieder aufladen. Über 50% Entnahme sollte man nicht gehen, sonst schrumpft die Zahl der möglichen Zyklen ziemlich.
 
Re: Frage zu LIDL "PowerCube"

Hallo,

Zwar sind Tiefentladungen auch bei Gel-Batterien zu vermeiden, grundsätzlich gelten sie jedoch als tiefentladesicher und lassen sich danach wieder aufladen

Also das würde ich so nicht unterschreiben, ich hab hier nämlich einen tiefentladenen 12V/2Ah-Akku rumstehen, und den kann man nicht mehr aufladen - er nimmt einfach keinen Strom an.

Richtig ist, das die Blei-Gel-Zellen das besser vertragen, aber völlig unbeschadet stehen die das auch nicht durch.

Bei der Fa. Hoppecke (stellen Solarakkus und Notstrom-Versorgungen her) müßte es auch Diagramme geben, auf denen man sehen kann, wieviele Zyklen man bei welcher Entlademenge fahren kann...ich mein, bei 50% pro Entladung ist bei 100-200 Zyklen Schluß, bei 10% Entladung gehen 5000 Zyklen oder so.
 
Re: Frage zu LIDL "PowerCube"

"Laden Sie den Accu auf, wenn die rote LED "Leer" leuchted. Anderfalls kommt es zu einer Tiefenentladung, wodurch Akkus üblicherweise erheblich an Ladekapazität verlieren."
-----------------------------------

Danke für Eure Hinweise, ich hab durch den obigen Satz den Fehler in der Übersetzung gefunden:

im englischen Teil der Gebrauchsanweisung heisst es: "You must first recharge the battery if the red LED is illuminated" , das müsste übersetzt werden mit "Sie müssen den Accu zuerst (d.h. erst aufladen, bevor sie ihn verwenden) aufladen, wenn die rote LED leuchted" und nicht, wie es in der Gebrauchsanweisung falsch übersetzt ist, mit "Laden Sie den Akku erst (erst dann, wenn...) auf, wenn die rote LED leuchtet"

Ich habs kapiert, Danke, schöne Grüße
 
Re: Frage zu LIDL "PowerCube"

"Vorsicht ! Laden Sie den Accu erst auf, wenn die rote LED "Leer" leuchted. Anderfalls kommt es zu einer Tiefenentladung, wodurch Akkus üblicherweise erheblich an Ladekapazität verlieren"

Da hat sich ein ueberfluessiges Wort eingeschlichen, richtig muss es heissen:
"Vorsicht ! Laden Sie den Accu auf, wenn die rote LED "Leer" leuchted. Anderfalls kommt es zu einer Tiefenentladung, wodurch Akkus üblicherweise erheblich an Ladekapazität verlieren"

So macht es auch Sinn!

Gruss
Lamont


 
Re: Frage zu LIDL "PowerCube"

Blei-Gel und Blei-Säure...

Also ich habe den Lidl-Power-Cube jetzt vollständig ausgeschlachtet und den Akku vom Doppelklebeband befreit.

Auf dem Akku steht: SEALED LEAD ACID BATTERY

d.h. Blei-Säure-Akku, und nicht Blei-Gel. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Da ich kein Akku-Spezialist bin und beim Googlen mehr Werbung als Infos gefunden habe, kann vielleicht jemand nochmal den Unterschied klarstellen?

IMHO ist doch nur der Innenwiderstand bei Blei-Gel grösser, oder?

Habe auf DIESER Seite folgenden Satz gefunden:
Zitat:"Gel-Batterien mit klaren Vorteilen: Absolut wartungsfrei, mit Gel gefüllt, lageunabhängig, rüttel-, schock-, schlagfest, auslaufsicher, zyklenfest, keine Gasung, tiefenentladesicher,langlebig." Zitat Ende.

Nur Werbung? Oder ist in dem Lidl-Ding nur ein "normaler" Blei-Säure-Akku, evtl. mit Watteschichten zwischen den Platten? Würde dem Preis entsprechen.

Die Seite rät auch zu einer max. Entladung von 50%. Komischerweise auch bei den Blei-Gel-Akkus, obwohl obiger Text anderes verspricht...

Verwirrte Grüsse
 
Re: Frage zu LIDL "PowerCube"

Hi Max,

also, ich habe hier einen älteren Panasonic Bleigel-Akku aus einer USV liegen, der exact die gleichen Abmessungen wie der Lidl hat.

Ich habe außerdem nirgendswo im Netz eine andere Bezeichnung als "sealed lead acid battery" für Blei-Gel-Batterien gefunden.

Das Gel ist ja ebenfalls eine Säure,nur dickflüssiger.
Es ist ein durch die Zugabe von Kieselsäure zur Batterie-Schwefelsäure gelartig erstarrter Elektrolyt.

Ich denke die Amis unterscheiden da nicht.

Bei Varta hab ich hierzu gefunden:
Wartungsfreie Batterie mit festgelegtem Elektrolyten
Blei-Säure-Batterie, bei der der Elektrolyt in einem Gel oder einem Mikroglasvlies (AGM) festgelegt ist. Die Batterie ist verschlossen und mit Ventilen ausgerüstet. Sie zeichnet sich durch eine hohe Kippsicherheit und gute Zykleneigenschaften aus.


Ich habe bei Varta keinen Hinweis gefunden, daß die Batterien mit Vlies irgendwie qualititiv niedriger zu bewerten sind.

Steht denn auf dem Gehäuse kein Hersteller oder eine Typenbezeichnung zum Googlen??

CS

Ekkehard
 
Re: Wo ist das konstruktive Problem?

Hi,

gut, die Spannung über das Ufwd der Dioden einzustellen ist schon
sehr simpel - aber auch billig und es funktioniert.
Im Übrigen verbrät auch ein Längsregler wie ein uA74xx oder
ein Transistorlängsregler die unbenötigte Spannung auf die gleiche Weise.
Und bei dem Preis wird Dir keiner einen Step-Down-Converter
realisieren werden.

Insofern - hier sprech ich als Elektronikingenieur - eine durchaus
normale Schaltung für den gegebenen Anwendungsfall, es sit ja ein
power Cube und kein stabilisertes netzteil, d.h. das gerät, das damit
betrieben wird, hat i.d.R. eine eigen Spannungsregelung. Im Sinne
der Wirtschaftlichkeit also ein vernünftiges Schaltungsdesign.

Auch sehe ich kein problem, eine Platine mit 2 Schrauben zu fixieren,
damit ist sie als Ebene bnicht statisch überbestimmt montiert und
unterliegt so beim Transport keinen Spannungen, die zum Bruch führen
könnten. Man muß oder sollte nicht alles, was 4 Ecken hat, mit 4 Schrauben
befestigen. (Das ist auch der grund, warum ein 4-beiniger Tisch meist wackelt, aber ein 3-beinstativ nicht wackeln kann)


Viele Grüße

Markus



____________________________________________________

Quidquid agis, agas prudenter et respice finem!
____________________________________________________

DANUBIA - [COLOR="1070FF"]OBSERVATORIUM[/color]

Markus A. R. Langlotz
Vilsweg 2b
D-93073 Neutraubling

Die Astroseite: www.N-T-L.de
Die Starfinderseite: starfinder.N-T-L.de
Die Mailadresse: ntl.observatory@freenet.de


 
Ladezeit

Ach übrigens:
In der Gebrauchsanweisung steht, daß der entladene Akku eine Ladezeit von 15 Stunden hat.
Wenn ich jetzt einen halbentladenen Akku aufladen will, muß ich denn dann peinlich genau reduzierte Ladezeiten beachten?
Wo kann ich beim Laden was (A, V) messen, ob ich den Akku abhängen kann?
Was passiert, wenn ich zu lange (doppelt so lange oder so)lade. Ist das ding dann hinüber?
 
Re: Wo ist das konstruktive Problem?

Hallo,

spricht da der Elektronik-Ing oder der Wirtschafts-Ing? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Nein im Ernst, bin ja auch Elektronik-Ing und ich habe wohl meine Ansprüche zu hoch gestellt an den Lidl.

Du hast völlig Recht, das so eine Dioden-Verbrat-Schaltung die preiswerteste Lösung (wirtschaftlichste im Geldsinne) ist.
Ich möchte aber halt immer das technisch beste haben und finde diese Lösung eher "suboptimal" *ggg*

PS: Der Vergleich mit dem Tisch ist klasse! Weniger ist oft mehr...

@Peter: Überladen kannst Du den Akku denke ich nicht.
Messen kannst Du hinten an den Schraubklemmen, die sind direkt mit dem Akku verbunden.
 
Schaltregler NOCH EINFACHER, noch BILLIGER!!!!

Hallo,

jetzt muß ich hier nochmal meinen Tip loswerden: Spannungswandler

Es gibt von TI komplette DC-DC-Schaltwandlermodule. Brauchen nur noch einen Kondensator, kosten NICHTS und werden nach Hause geliefert.

Sind die genialsten Spannungsregler die ich kenne, ich verwende kaum was anderes mehr.

Nennen sich PT78ST1xxx, der PT78ST105H z.B. ist die Version 5 V, 1.5 A Ausgangsstrom, H wie horizontales Gehäuse.

Und so gibts die Dinger (leider nicht zu kaufen):
1) Geh auf http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/pt78st133.html und schau nach, welche Typen es gibt (Ausgangsspannungen ab 3.3V)
2) Registriere Dich bei my.TI und logge Dich ein
3) Geh wieder auf http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/pt78st133.html, such Dir den gewünschten Bausteine aus und klick auf Samples, dann auf Request Samples. Bestelle noch andere Samples wenn Du welche brauchst.

Lad Dir noch das Datenblatt runter um zu gucken, wo der Kondensator drangelötet werden muß. Das wars.

Bei mir brauchte der Versand jedesmal KEINE 48 h ausm Herzen der USA, bis das Ding bei mir aufm Schreibtisch lag.

Schöne Grüße, Henning
 
Re: Wo ist das konstruktive Problem?

Könnte ich das Ding denn ohne Probleme an meine H-EQ5 anschließen? Evtl. ist ja sogar ein passender Stecker dafür dabei, oder?
Kann ich auch das Steckernetzteil, das dabei ist an die Monti anschließen? Bisher habe ich immer ein 12V Netzteil benutzt, das eigentlich zu nem Router gehört, aber es funktioniert problemlos. Also kann ich das machen oder besteht da die Gefahr, dass aus dem Netzteil mehr Spannung rauskommt wie draufsteht (wie ja oben schon gesagt wurde)?
Bei dem Router NT (Netgear übrigens) Kommt im Leerlauf schon über 17V raus, wenn es nur an die Monti angeschlossen ist sind es noch 16 (Monti aber ausgeschaltet) und mit Nachführung immerhin noch knapp 13V. Laufen beide Motoren auf voller Geschwindigkeit kommen nur noch 11,8V.
Kann das bei dem Lidl Netzteil noch schlimmer sein? Ist das schädlich? Reichen die 500ma überhaupt für beide Motoren???
Andererseits könnte man ja auch einfach den Akku ausbauen und ihn so benutzen. Was wäre denn ein geeignetes billiges Ladegerät dafür?

Dank im Voraus,
Florian
 
Re: Wo ist das konstruktive Problem?

Hehe, aus dem NT von diesem "PowerCube" kommen 25 Volt raus im Leerlauf. Das werde ich also schonmal nicht an meine geliebte Monti anschließen.
Spricht etwas dagegen, dass ich zum Anschluss das eigentliche Autoaufladekabel benutze? Weil das hat den passenden Stecker und ist eben länger als dieses andere Winzteil. Vorausgesetzt natürlich ich halte mich an die 1A, die auf der Sicherung des Kabels stehen. Aber da komme ich nur mit der Monti sowieso net drüber.
Aber man merkt schon, dass die Verarbeitung des ganzen Teils wirklich grottig ist. Aber was will man mehr für den Preis...
 
Re: Frage zu LIDL "PowerCube"

Hallo,

dass aus dem Steckernetzteil von Lidl 25V im Leerlauf kommen, wundert mich nicht. Das Teil ist wohl auf Stromregelung getrimmt und pendelt sich einfach mit dem Akku irgendwo zwischen 12 und 13 V ein.

Also ich habe ja den Akku ausgebaut und benutze (auch für meine Nicht-Lidl-Akkus) diesen Lader von Westfalia.
Gut daran ist, dass es ein "Automatik-Lader" sein soll, der immer am Akku dran bleiben kann. Egal wie lange.
Wenn ich meine Klamotten wegräume kommt mein Akku gleich an den Lader, den ich erstmal dieser überdimensionalen Klemmen beraubt habe. Der Akku hat jetzt mehrere einfache DC-Buchsen (wie beim Notebook) angeklebt, in die ich zum Laden, für mein Telrad (auf 12V ext. umgebaut) und die Monti nutze.
Ich lade mittlerweile im Regal auf, wo die ganzen Prötteln stehen. So nehme ich immer einen vollen Akku aus dem Regal.

Das überdimensonale Lidl-Gehäuse wurde bereits entsorgt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

PS: War heute (27.05.) im Lidl und was sahen meine Okulargestressten Augen? Immer noch zwei Lidl-Scopes! Die werden die Dinger echt nicht mehr los...
Und auch noch -zig PowerCubes. *ggg*
 
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