Liebe Planeten-Fotografen: Wie lange "sucht" ihr so im Schnitt nach eurem Objekt?

TheDogSpider

Mitglied
Hallöchen liebe Leutchen,

Ich hab gerade ein bisschen in Stellarium rum geguckt, was ich heute Abend schönes fotografieren werde wenn das Wetter hält und hab gesehen, dass Saturn aktuell recht gut für meine Lage steht. Nun ist es bei mir schon eine ganze Weile her, dass ich einen Planeten vor die Linse bekommen hab und das einzige, an was ich mich noch sehr gut erinnere ist, dass ich damals ewig gebraucht habe, bis ich den Planeten wirklich im Bild hatte.

Jetzt frage ich mich wie lange ihr denn so braucht, bis ihr euer Objekt im Bild habt? Habt ihr vielleicht Tipps, wie ich Saturn heute schneller finde, oder soll ich mir direkt was anderes suchen?

Ich hab zwar eine Warp Astron WD17-Montierung mit GoTo, aber bei den Vergrößerungen hat es die auch schwer, vermut ich mal.
Apropos Vergrößerung: Als Ausrüstung würde ich eben diese Montierung mit einem Askar 120APO (840mm Brennweite) und evtl. einer Barlow verwenden. Kamera wird die ZWO 585 MC. Ich weiß, dass das Teleskop kein kein SC ist, aber ich würde einfach gerne verwenden, was ich da habe.

Also wie sind die Meinungen? Einfach mal probieren, oder lieber gleich lassen?

LG,
Christian
 
Hi,
So ganz verstehe ich deine Frage nicht.
Saturn kann man ja mit blosen Auge sehr gut sehen.
Wenn ich nicht weis, wann Saturn wo steht, schau ich in Stellarium nach der Uhrzeit der Sichtbarkeit. Dann sehe ich Saturn in wenigen Sekunden mit dem Auge.
 
Hi Klaus,

Ja sehen tu ich ihn schon mit bloßem Auge, aber ich würde ihn halt gerne mit der Ausrüstung, die ich habe, fotografieren und da hat man doch ein bisschen ein kleineres Sichtfeld wie mit dem bloßen Auge. Mit so einem kleinen Sichtfeld tu ich mir nicht so leicht den Planeten ins Bild zu bekommen und dazu hätte ich gerne Tipps gehabt...

LG,
Christian
 
Hallo Christian,

entweder Du löst es mit einem Sucher (abgestimmt aufs Hauptinstrument), egal ob visuell oder mit weiterer Kamera dran oder Du nutzt die 585MC mit dem Hauptinstrument mit Platesolving. Das setzt allerdings die Verwendung passender Katalogdaten zu und ist bei der Brennweite und "kleinem Chip" recht anfällig.

Planetary mache ich mit einem C11 EdgeHD und ASI678MM+ASI678MC (Flip Mirror) und nutze ein EvoGuide mit 585MC als digitalen Sucher. Ich brauch selten länger als 2-3 Minuten bis das Objekt der Begierde abgelichtet werden kann.

CS, Ralf
 
Hallo miteinander,

@Klaus: da es sich hier um ein Fotosetup handelt, hat hier ein extrem enges Blickfeld. Das ist absolut kein Vergleich zur visuellen Beobachtung, da man die Planeten ja möglichst sensorfüllend ablichten möchte.

Ich selber habe mich auch schon öfter daran abgearbeitet. Meine Kamera ist die ZWO 462 mit zwei Megapixeln. Dazu kommt eine sehr kleine POI (region of interest), damit beim Video möglichst hohe Bildraten erzielt werden können. So spanne ich erst einmal ein Okular ein, um das Setup zu zentrieren. Danach habe ich das Okular gegen die Kamera getauscht. Nun ging die Suche erst recht los. Durch eine etwas ungenaue Zentrierung und durch den Tausch ist alles nicht unbedingt im Kamerasichtfeld.

Eine für mich mögliche Lösung wäre ein Klappspiegel mit Fadenkreuzokular und Kamera. Damit verspreche ich mir eine Verkürzung der Suchzeit.

/ciao
Manfred
 
Klappspiegel und Okular ist auch eine herrlich einfache, gut funktionierende Lösung, da kann ich Manfred nur zustimmen.
 
Ich verwende für Planeten ein 150/1800 Maksutov. Mit Barlow Element komme ich dann auf ca. 4600mm Brennweite, Kamera ist eine ASI 290mm. Um damit Planeten zu filmen ist eine exakte Ausrichtung von Sucher und Teleskop unerlässlich! Das ist die Grundlage um Planeten überhaupt mit der kleinen Chipfläche einzufangen!! Das kann man tagsüber an terrestrischen Objekten üben, um sich so mit dem Setup vertraut zu machen. Üben, üben, üben...dann klappt's auch in der Nacht.
Viele Grüße Frank
 
Dauert nicht lange – Planet im Sucher zentrieren, Planet im Übersichtsokular zentrieren, ggf. bei höherer Vergrößerung ebenfalls zentrieren und gleich nachschauen, was die Luftunruhe überhaupt hergibt (das ist immer sinnvoll!), dann Okular und Zenitprisma durch Kamera ersetzen, fertig.

Da brauche ich nicht mal ein Alignment für die Montierung machen ;)

Es ist sehr hilfreich, die Kamera auf den selben Fokuspunkt zu bringen wie das Okular, sonst sind da oft sehr viele Zentimeter zwischen den Fokuslagen. Am C14 z.B. ist der Fangspiegelschatten dann größer als der Kamerasensor, und man sieht nach dem Wechsel erst einmal gar nichts.

Auch von meiner Seite: Ideal ist ein Klappspiegel, um nur noch umschalten zu müssen. In der vollen Ausbaustufe sieht das dann so aus:
ADC-IMG_7123.jpg


Links die Steckhülse, dann ein ADC, dann der Klappspiegel, oben Okular mit Feinfokussierung, rechts die Kamera, die mit Verlängerungshülsen parfokal mit dem Okular ist. Die Barlow sitzt hier hinter dem Klappsiegel, weil das Teleskop langbrennweitig genug ist. Da muss man ggf. ausprobieren, ob der ADC hinter die Barlow muss – hängt vom Öffnungsverhältnis vom Teleskop ab. Der Setup kommt am Vereins-CDK20 zum Einsatz bzw. früher am C14; privat habe ich das eine Nummer billiger mit einem gebrauchtenSpiegel und einem günstigeren ADC.

Beste Grüße,
Alex
 
Vielleicht ist ja auch die Montierung das Problem, ich weiß ja nicht ob man die auch händisch/ manuell auf das Objekt schwenken kann und mit der Handsteuerung und Sucher den Planeten zentriert? Könnte auch daran liegen dass es ein Problem gibt weil gerade mal 800 mm Brennweite und einem relativ großen Chip nicht in der Lage ist den Planeten zu zentrieren, das finde ich schon etwas merkwürdig!?
 
Seine Montierung hat doch eine Goto Funktion. Da sollte es doch möglich sein, den Saturn als Anfahrobjekt einzugeben und anzufahren.
 
Bei wenig Übung kann das ganze schon einmal ziemlich langwierig werden, da die mögliche Fehlerkette nicht klein ist. Angefangen mit der Fokussierung. Sobald ein heller Stern oder Planet nicht im Fokus ist, sieht man erst einmal überhaupt nichts. Dann ist das Gesichtsfeld bei kleinen Kameras schon nicht hilfreich. Platesolving funktioniert dann nur fehlerhaft und ein normales 3-Sternalignment führt oft auch nicht dazu, dass der Planet sofort im Kamerafeld liegt. Schon beginnt die Suche. Da Planeten auch nicht groß sind, verwendet man fast immer Barlowelemente. Das Blickfeld wird dadurch noch kleiner und die Suche dementsprechend schwieriger. Mit technischen Hilfsmitteln wie Klappspiegel kann man sich das ziemlich vereinfachen.
 
@Klaus: Goto funktioniert visuell recht gut. Für fotografische Zwecke ist angesichts des kleinen Blickfeldes eine sehr hohe Genauigkeit gefordert, welche man selbst mit Mehrfachalignment nicht erreicht, um den Planeten in das Blickfeld zu bekommen. Zumindest wenn das ganze mobil betrieben wird. Stationär ist es natürlich leichter, da sich nach einer Einrichtung nichts wesentliches mehr verändert. Du kannst einmal in Stellarium die Brennweiten und Kamerachips eintragen und das Blickfeld mit einem Okular vergleichen. Du wirst staunen, wie wenig Toleranz einem bei Kamerachips bleibt. Und wenn das Objekt nich abgebildet wird, geht halt einfach die Suche los.
 
Hallo,

ich bin etwas verwirrt. Ich nehme ja mit Asi462mm, Baader Q-Turret Barlow am 12" F5 Dobson auf aber Problem einen hellen Planeten zu finden hatte ich noch nie.
Es muss doch nur der Sucher exakt eingestellt werden, dies geht am einfachsten am Polarstern. Wenn der grob verstellt ist, ginge auch erst ein Okular.
Also Polarstern mit z.B. einem 25mm Okular mittig einstellen. Ich gehe da natürlich davon aus, dass der Sucher nicht so krass verstellt ist, dass selbst das nicht geht.
Zur Not halt etwas hin und her schwenken.
Dann im Okular mittig einstellen und den Sucher justieren, also den Polarstern ins Fadenkreuz bringen.
Jetzt auf die Kamera wechseln, vielleicht auch erst einmal ohne Barlow.
Da müsste der Polarstern schon auf dem Sensor sein. Jetzt in z.B. firecapture das Fadenkreuz einblenden und der Stern genau in die Mitte platzieren.
Anschließend den Sucher noch exakter justieren, fertig !
Zur Not nochmal mit Kamera und Barlow kontrollieren, aber das müsste passen.
Wenn ich dann den Saturn mit dem Sucher ins Fadenkreuz bringe, ist der auch auf dem Sensor zu sehen.

Bei meiner aktuellen ISS Aufnahme im Bilder Forum justiere ich immer vorher den Sucher nochmal ganz exakt, aber gleich mit Kamera & Barlow.

Gruß,
Holger
 
Hallo,

Seine Montierung hat doch eine Goto Funktion. Da sollte es doch möglich sein, den Saturn als Anfahrobjekt einzugeben und anzufahren.

Bei den kleinen Sichtfeld der Kamera und einer hohen Brennweite der Optik reicht schon eine kleine Abweichung um zum Beispiel Saturn nicht auf dem Chip zu bekommen. Das ist nicht so trivial wie in der visuellen Beobachtung, bei der ein großes Feld zur Verfügung steht.
Bei meinem wenigen Bilder die ich von Planeten anfertige, richte ich meinem Cassegrain und dem Sucher exakt auf ein weit entferntes irdisches Objekt aus, meist einer Mastspitze von Freilandleitungen, wenn ich in der Dämmerung fertig bin mit dem Aufbau. Nachts nutze ich dazu oft auch die roten Lampen von weit entfernten Windkraftanlagen, um die Kamera und den Sucher zu zentrieren. Das klappte bisher ganz gut und vor allem die Lichter auf den Türmen der Windkraftanlagen sind hell und leicht zu finden.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo zusammen,
Ich nutze einen Flip Mirror, den ich am Tage mit meinem 35 mm Celestron Ultima Okular und der ASI 585mc focal abgleiche.

Durch den relativ großen Chip ist die 585mc auch optimal zum Aufsuchen geeignet.

Nach der Zentrierung wird dann noch die 2x Barlow hinzugefügt.

Einen ADC nutze ich nicht. Sehe damit keine Vorteile bei der Planetenfotografie.
Visuell natürlich anders..

Aufnahmegerät war bislang mein C8.
Nun wartet aber die neue Optik, mein C9,25, auf den Einsatz...

cs
Volker
 
Hallo Volker,

ich nutze den Greatstar visuell wie fotografisch und möchte auf den Kontrastgewinn nicht verzichten.
Wie bist Du zu dem Schluss gekommen, dass ein ADC visuell von Relevanz ist, fotografisch jedoch nicht?

CS, Ralf
 
Ich hab von Farbe auf Mono gewechselt und da stellte sich die Frage, ob der ADC obsolet werden würde. Für Farbe, klar, Refraktion kompensieren, aber Mono? blau- und L-Kanal profitieren massiv vom ADC, ich möchte ihn auch da nicht missen. Holgers Animation zeigt das ja auch mehr als deutlich!
 
Hallo Holger,
Ich glaube, da muss man eine längera Aufnahmeserie im Vergleich, mit und ohne ADC machen, wenn man eine eindeutige Aussage treffen will.
Mir ist bislang aber auch keine bekannt, welche die Vorteile eines ADC belegt.

Wenn ich die Einzelkanäle betrachte, erklärt sich der Schärfeunterschied nicht. Ein ADC schärft ja keine Einzelkanäle. Daher gehe ich eher auch vom unterschiedlichem Seeing bei den Aufnahmen aus.

Hier mal ein Jupiter von mir, ohne ADC. Keine Derotation.
Celestron C8
Ich glaube, da kommt auch mit ADC nichts mehr...

....aber, das führt jetzt auch vom Thema weg...

cs
Volker

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Volker,

dein Jupiter ist recht aktuell und da stand er sehr wahrscheinlich auch höher am Himmel.
je höher der Planet desto weniger wirkt sich die atmosphärische Dispersion aus und der ADC bringt dann weniger.
Bei meinen Venusaufnahmen habe ich zuletzt auch keinen ADC mehr verwendet. Über 40° Höhe, der enge Wellenlängenbereich von 380-400nm, da konnte ich darauf verzichten.

Wenn ich die Einzelkanäle betrachte, erklärt sich der Schärfeunterschied nicht. Ein ADC schärft ja keine Einzelkanäle. Daher gehe ich eher auch vom unterschiedlichem Seeing bei den Aufnahmen aus.
Ich habe ja schon jahrelange Erfahrung und daher kann ich da schon einschätzen ob die Bedingungen ähnlich sind und das waren sie bei den Aufnahmen 2021 ganz sicher. Das sind auch einfach nur die Summenbilder und ohne ADC verschmieren die Details durch die atmosphärische Dispersion. Deswegen der Schärfeunterschied.
Man sieht auch sehr schön: Je mehr es Richting Blau geht desto mehr wirkt sich das aus.

Gruß,
Holger
 
Hallo zusammen, ich benötige zum Einstellen heller Planeten in der Nacht nur sehr kurze Zeit.
Im 8x50 Sucher mit Fadenkreuz mittig eingestellt und schon ist der Planet auch im 4.7Ethos bei 400x sichtbar, absichtlich unscharf als große Scheibe die sich leicht im Okular exakt zentrieren lässt,
dann Ethos raus und die ganze Kameraeinheit, also Paracorr+Barlow+ADC+ Kamera eingestöpselt und schon hab ich den Planeten auf dem Laptop, wobei ich absichtlich Gain und Belichtungszeit hoch einstelle und das Bild absichtlich unscharf. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit höher den Planeten gleich zu finden, falls er mal knapp außerhalb des Chips sein sollte.

Bei gutem Seeing erkenne ich am Livebild im 18"sofort eine Verbesserung, wenn der ADC drinnen ist und korrekt eingestellt ist und der Planet nicht allzu hoch am Himmel steht(40°).
Ich lasse ihn aber auch bei 70° noch drinnen, wenn ich mit der Farbkamera filme.

Für Neptun und Uranus mache ich Starhopping mit dem Sucher und dann im Dobson mit dem 26Nagler bei niedriger Vergrösserung, wobei die auffällige Färbung hilfreich ist. Dann Wechsel auf 400x, da erkennt man die Planeten eindeutig als Scheibchen.

Wenn ich dann auf dem Laptop ein schönes hellblaues Scheiberl sehe und daneben Triton, weiss ich das ich richtig bin und Neptun gefunden habe.

Venus in der hellen Dämmerung suche ich zuerst mit dem 7x50 Feldstecher auf, merke mir die Stelle am Himmel und stelle den Sucher des Dobson darauf ein.

Nur Merkur funktioniert bei mir nicht, da ich erst ab 20° Höhe beobachten kann und dann ist der Himmel zu hell.

CS Mike
 
Vielen Dank für die vielen Tipps, ich bin selten visuell unterwegs weil mich das Suchen und der Kamera Wechsel nervt. Könnt ihr mir einen Sucher und einen Flip Mirror empfehlen?

Danke und Gruß
 
Als Klappspiegel verwende ich einen alten gebrauchten Baader Flip Mirror I aus dem Bieteboard hier, und im Verein haben wir denn
Baader FlipMirror II Zenitspiegel
mit
1¼" Okularklemme auf T-2i – mit Drehfokussierung
für den Okularanschluss und einer weiteren Klemme und T-2 Distanzhülsen für die Kamera, wie im Bild oben.

Dazu ein 32mm/50° Plössl, und du kommst schon ziemlich weit – fast 2° Bildfeld. Als Sucher verwende ich wahlweise einen einfachen Leuchtpunktsucher (wie im Profilbild recht weit vorne am Tubus, für den komfortableren Einblick) oder einen 10x60 VarioFinder (an dem meist der Klappspiegel mit der Planetenkamera hängt, der dient auch als schnelles EAA-Gerät, wenn ich kein großes Teleskop aufbauen will). Hauptsache keiner von den unsäglichen 30mm-Suchern...

Clear Skies,
Alex
 
Hallo Stefanie,

Damit habe ich vor Platesolving usw. beste Erfahrungen gemacht:



CS

Dietmar
 
Hallo Mike,

Nur Merkur funktioniert bei mir nicht, da ich erst ab 20° Höhe beobachten kann und dann ist der Himmel zu hell.
Das geht auch am Taghimmel, das musst du unbedingt mal versuchen.

Die grobe Position sollte natürlich bekannt und am Dobson einstellbar sein.
Ich habe mir Gradzahlen auf die Plattform und das Höhenrad gemacht.

Bei klarem Himmel habe ich den dann auch schon mal mit dem 25mm Okular gefunden.
Aber häufig übersehe ich den und gehe direkt mit der Kamera auf die Suche.
Bei dem kleinen Sensor natürlich die Suche nach der Nadel im Heuhaufen aber es geht.

Gruß,
Holger
 
Danke Holger, das geht bei meiner Gerätschaft aus technischen Gründen nicht so ohne Weiteres. Ich kann meine Plattform nicht eben ausrichten, dann Merkur einstellen und dann den Motor einschalten, da die Plattform dann in ihre schräge Ausgangsstellung gehen würde.
Da müsst ich erst meine Digitalen Teilkreise am Dobson einbauen. Und zweitens ist mein Dobs komplett offen, was wegen des Sonnenlichts gefährlich ist und mit schwarzer Lichtsocke im Sonnenlicht ist das Seeing sicher nicht gut.
Und wenn ich im Schatten beobachten will, muß Merkur mindestens 35° hoch stehen und östlich der Sonne sein...
CS Mike
 
Hallo,
mein Dobs hat auch "nur" analoge Teilkreise und steht gleichzeitig auf einer EQP, die ich natürlich auch aus der Anfangsposition loslaufen lassen möchte.
Trotzdem ist es auch in dieser Konstellation möglich die passenden Koordinaten einzustellen, denn die schief stehende Plattform entspricht einer gerade stehenden Plattform 30min weiter östlich.
In meiner Lieblings-App für das Sonnensystem "Daff Mond" wechsle ich zwischen zwei Standorten, wenn nötig: 1. Heimischer Garten, 2. Schief stehende EQP, d.h. 30min weiter östlich. Zuletzt so verwendet bei der Venus Bedeckung durch den Mond vor ein paar Tagen.
CS Frank
 
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