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LightSail - also ein Lichtsegel - ist der Name eines Projekts der Planetary Society, bei dem es um die Entfaltung eines großen Solarsegels im Erdorbit geht. Vor vier Jahren gab es bereits einen ersten Test. Am 25. Juni soll jetzt mit LightSail 2 an Bord einer SpaceX Falcon Heavy ein zweiter Startversuch unternommen werden:
Sailing among the stars: how photons could revolutionize space flight
Dabei sollen drei CubeSats zum Einsatz kommen, die im Erdorbit eine 32 m² große stark reflektierende Mylar-Folie entfalten und aufspannen sollen. Man erwartet durch den Solarantrieb eine tägliche Anhebung im Orbit-Apogee von etwa 1 km.
Das Konzept mit einem Solarsegel den Strahlungsdruck der Sonne als Antrieb zu verwenden ist nicht neu. Bereits vor neun Jahren gab es ein ähnliches Projekt der japanischen Weltraumbehörde JAXA mit dem Namen IKAROS, bei dem schon damals solch ein Sonnensegel eingesetzt wurde, allerdings nicht im Erdorbit, sondern in einem solaren Orbit.
Ein von Photonen angetriebenes Lichtsegel spielt auch eine zentrale Rolle in dem Breakthrough Starshot Konzept, eine interstellare Sonde zum nächsten Stern Proxima Centauri zu schicken, allerdings angetrieben von einem futuristischen Laserstrahl. Darüber wurde auch hier im Forum intensiv diskutiert: More Big Money.
Übrigens, das LightSail 2 Objekt soll nach seiner Entfaltung hell genug für eine Sichtung mit bloßem Auge sein. Ob das dann angesichts der jüngsten Aufregung über die Starlink-Satelliten die Menschheit in ähnlicher Weise beglücken wird wie seinerzeit die Sichtung vom Echo Ballon Satelliten in den Sechziger Jahren, ist zumindest zweifelhaft.
Credit: The Planetary Society
Sailing among the stars: how photons could revolutionize space flight
Dabei sollen drei CubeSats zum Einsatz kommen, die im Erdorbit eine 32 m² große stark reflektierende Mylar-Folie entfalten und aufspannen sollen. Man erwartet durch den Solarantrieb eine tägliche Anhebung im Orbit-Apogee von etwa 1 km.
Das Konzept mit einem Solarsegel den Strahlungsdruck der Sonne als Antrieb zu verwenden ist nicht neu. Bereits vor neun Jahren gab es ein ähnliches Projekt der japanischen Weltraumbehörde JAXA mit dem Namen IKAROS, bei dem schon damals solch ein Sonnensegel eingesetzt wurde, allerdings nicht im Erdorbit, sondern in einem solaren Orbit.
Ein von Photonen angetriebenes Lichtsegel spielt auch eine zentrale Rolle in dem Breakthrough Starshot Konzept, eine interstellare Sonde zum nächsten Stern Proxima Centauri zu schicken, allerdings angetrieben von einem futuristischen Laserstrahl. Darüber wurde auch hier im Forum intensiv diskutiert: More Big Money.
Übrigens, das LightSail 2 Objekt soll nach seiner Entfaltung hell genug für eine Sichtung mit bloßem Auge sein. Ob das dann angesichts der jüngsten Aufregung über die Starlink-Satelliten die Menschheit in ähnlicher Weise beglücken wird wie seinerzeit die Sichtung vom Echo Ballon Satelliten in den Sechziger Jahren, ist zumindest zweifelhaft.
Credit: The Planetary Society