Linsen nach Maß ?

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spatz1

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Hallo,

Mal eine ganz spezielle Frage:

Gesetzt den Fall, man rechnet sich mit OSLO oder sonst einem Programm einen richtig gut passenden Komakorrektor zuammen (oder eine andere Spezialoptik, Reducer, etc.).

Dann steht man irgendwann vor dem Problem, woher die Hardware nehmen ? Man hat alles, also techn. Zeichnungen mit allen Radien, Materialangaben, etc.

Nur: Wer kann so etwas fertigen ?
Mit ATM-Mitteln dürften die erforderlichen Genauigkeiten schon schwer zu erreichen sein, von "Kleinigkeiten" wie stark konkave Linsen mit 70mm Durchmesser (das Tool hätte dann wohl 30mm, nicht verlieren... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ) ganz zu schweigen...

Daher die Frage: Kann man solche Linsen irgendwo fertigen lassen ?
Wer kann so etwas können, Brillenhersteller ?
Oder muß man irgendein Uni-Institut "bequatschen" ?
Weil die müssen ja auch irgendwie ihre Spezialoptiken fertigen lassen können...
 
Hallo Frank,

> Daher die Frage: Kann man solche Linsen irgendwo fertigen lassen ?

jo, kann man durchaus, aber man muss sich dann bei hohen
Ansprüchen an die Genauigkeit und Vergütung auf Kosten in der
Größenordnung von mehreren hundert Euro pro Linse einstellen.
Wesentlich günstiger kommt man weg, wenn man gleich bei der
Planung nur Standardlinsen vorsieht.

Ciao, Heiner
 
Hallo,

Danke mal für Link, natürlich wird man bei einem Eigen-Design darauf hinarbeiten, möglichst Standardware zu verwenden.

Allerdings ist das speziell bei Wynne-Korrektoren nicht ganz einfach, da die Linsendurchmesser so extrem sind (z.T. 70-80mm - da bauen andere Leute Objektive draus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ).

Daher kann man vielleicht einen Teil der Linsen gegen "Stangenware" ersetzen, aber eine oder zwei dürften übrigbleiben und müßten dann gefertigt werden. Daher meine Frage.
 
Hallo Frank,

eben in der Werkstatt fiel mir noch eine Mail ein, in der
mir jemand von einem Kostenvoranschlg für einen speziellen
Korektor berichtete, den er bei Philipp Kellner eingeholt
hatte. Mir war es damals viel zu teuer um mit auf den Zug
aufzuspringen (Kleinserien sind offenbar billiger). Ich
glaube jedenfalls, es handelte sich um diesen Philipp Kellner:
http://www.astrooptik.com/

Ciao, Heiner
 
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